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Katja Ruhnke über gute Teams

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Katja Ruhnke: „Ein gutes Team ist für mich geprägt durch Fairness, Offenheit und Transparenz. Ich muss grundsätzlich eine Sympathie für die Gründer:innen hegen, weil wir sehr viel in Kontakt sind. Ich will gerne ans Telefon gehen, wenn mich Gründer:innen anrufen. Das tue ich eben nur gerne bei Menschen, die ich wirklich mag. Also muss da eine Sympathie vorhanden sein. Aufgrund meiner früheren Ausbildung bin ich natürlich darauf trainiert, die Reaktionen von Menschen zu lesen und diese zu bewerten. Das kommt aus meiner Schauspielausbildung. Deshalb tue ich mich da leicht und kann Menschen gut einschätzen.

Für uns ist es sehr wichtig, ein großes Wertegerüst im Team zu haben. Wir brauchen außerdem kaufmännische Fähigkeiten im Team. Also unbedingt einen Kaufmann, oder wie es eine befreundete Investorin gesagt hat, einen Menschenfänger im Team. Wir brauchen wirklich einen, der leidenschaftlich und begeistert ist, von dem ich weiß, dass er Kunden, Investoren und Mitarbeiter überzeugen kann. Das ist unglaublich wichtig, um überhaupt erfolgreich zu sein. Diese Person muss ich erkennbar im Team haben. Es müssen natürlich nicht alle sein. Aber man braucht einfach diesen Menschenfänger, der das Kaufmännische hat und dieses Unternehmer-Gen hat. Ich muss wirklich diesen Unternehmer im Team identifizieren können.

Ich habe keine Liste mit Kriterien, um Teams einzuordnen. Wir führen einfach viele Gespräche mit dem Team und den Gründer:innen. Gerne auch mal mit Kunden oder Mitarbeitern, die schon vorhanden sind oder auch anderen Kontaktpersonen mit dem Team. Wie wirkt das Team auf andere? Deckt sich unsere Einschätzung mit den Erfahrungen anderer Personen?

Wir versuchen da einfach sehr genau in die Tiefe zu gehen, also was ist das für eine Persönlichkeit, was sind das für Menschen, die hinter dem Startup stehen.
Neben den vielen Gesprächen ist es natürlich auch viel Intuition und Bauchgefühl. Es ist übrigens ein Punkt, den ganz viele Investoren nennen. Letztlich ist es immer ein Risikofaktor, ob man sich nicht verschätzt. Wir sind ja auch nur Menschen und können nicht in die Köpfe reinschauen. Deshalb verlassen wir uns auch viel auf unsere Intuition.“

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Business Angel Sylvia Tantzen
über die Tücken von Luxusproblemen
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Sylvia Tantzen: „Wenn es wirklich der Fall ist, dann ist es aus meiner Sicht eines der Hauptprobleme. Es gibt auch einen schönen Begriff, den nenne ich C to C Problem. Man muss irgendwie schauen, dass man wegkommt von cool (dem ersten C) zu einem critical. Wenn man es als Unternehmen schafft, dass der Markt und die Kunden da draußen wirklich ein kritisches Problem haben, mit dem sie das lösen können, dann ist es der erste Schritt in ein erfolgreiches Startup.

Wenn es nur cool ist oder ein Luxusproblem, was man löst, dann kann man natürlich auch gut Kunden finden, aber da ist es häufig so, dass die Turnrate relativ hoch ist. Ich bin auch ein Fan davon, die Kunden lange und nachhaltig zu halten. Damit man die Kunden auch im Nachgang ausbauen zu können. Spätestens dann fällt einem das Thema wieder auf die Füße.

Von daher alles dafür tun und das kritische Problem herauszufinden, sodass es beim Kunden oder potenziellen Kunden nicht nur als Luxusproblem gilt.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, wann eine eigene Beteiligungsgesellschaft sinnvoll ist
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Andreas Assum: „Also sollte man als Business Angel eine eigene Beteiligungsgesellschaft nutzen oder nicht?
Der Vorteil einer eigenen Beteiligungsgesellschaft kommt erst dann, wenn man eine gewisse Größe erreicht hat. Wenn man als Angel mit einem niedrigen 5-stelligen Betrag einsteigen will, da ist eine eigene Beteiligungsgesellschaft zu groß. Wenn wir in die 6-stelligen Beträge reinkommen, dann macht es schon Sinn, weil eine Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Investments möglich ist, falls ein Fall wie ein Erbe eintritt.

Außerdem gibt es steuerliche Gründe, die man berücksichtigen sollte. Verluste bei einem Wandeldarlehen als private Investition sind zum Beispiel nicht mit Gewinnen verrechenbar. Auf der GmbH Seite ist das natürlich machbar. Das muss man sich im Einzelfall anschauen. Für einen Angel, der gerade erst anfängt und nur mal jemandem unter die Arme greifen will, ist das sicherlich nicht notwendig, aber wenn man es regelmäßig macht, ist es schon sinnvoll.“

Business Angel Ingo Weber
über erklärt, was ein Sales Funnel ist
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Ingo Weber: „Der Sales Funnel ist der Trichter der Vertriebsaktivitäten, in den ganz oben ganz viele Leads hereinkommen, die dann qualifiziert werden. Dann kommt vielleicht eine Demo und ein Folgetermin. Dann gibt es ein Angebot und dann einen Auftrag.

Ganz oben im Trichter ist die Wahrscheinlichkeit für ein Geschäft noch am geringsten, ganz unten sind die Aufträge. Mit dem Sales Funnel kann man auch die berühmte Traction beurteilen, insbesondere wie gut der Sales Funnel gefüllt ist und wie gut die Konversionsrate zwischen den einzelnen Stufen ist.

Was für Business Angels auch immer hilfreich ist: sich den Funnel noch einmal zwei Wochen später zeigen zu lassen, um zu prüfen, ob es nur eine Momentaufnahme war oder da tatsächlich Bewegung drin ist und ob er oben zum Beispiel voller geworden ist.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man sich ein Netzwerk mit anderen Angels aufbauen kann
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Tina Dreimann: „Also da erzähle ich gerne aus unserem eigenen Nähkästchen. Wie fängt man mit Angel Investments an? Damit wir es gut machen, haben wir auch erst mal mit ganz vielen gesprochen. Also man brauch nicht von Tag 1 investieren, sondern kann auch erst mal ganz viel von denen lernen, die schon Fehler gemacht haben. Damit man nicht die gleichen Fehler noch mal macht, sondern eigene neue Fehler.

Also sprecht mit Leuten, sucht den Kontakt. Alle geben gerne ihr Wissen in der Angel-Szene weiter. Darüber hinaus kann ich natürlich Events empfehlen, auch AddedVal.io, da haben wir Angels kennengelernt. Zusätzlich und genau deshalb haben wir unseren Angel Club aufgebaut. Also wenn da draußen jemand mit unternehmerischer Erfahrung, Frühphasenerfahrung ist, dann kann er sich gerne bei better ventures melden. Da können wir dann darüber sprechen.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über die perfekten Gründer
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Sylvia Tantzen: „Letztlich ist es in der Tat der Mensch. Erstmal der Mensch, der für sich herausgefunden hat, was er denn mit seiner Geschäftsidee bewegen möchte. Außerdem, wie diese Geschäftsidee Geld verdient. Der perfekte oder die perfekte Gründerin hat sowohl die Produktidee, aber auch ein Hang zu Vertrieb und Marketing.

Er muss also wissen, dass die Kunden und potenziellen Kunden das wichtigste für das Unternehmen ist. Außerdem weiß er, dass man nach draußen gehen muss, um das Produkt zu testen und im besten Fall von Anfang an mit dem Vertrieb und Marketing aktiv zu sein.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, wie wichtig es ist, langfristig ein Netzwerk mit anderen Angels aufzubauen
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Björn Jopen: „Ich glaube, es ist entscheidend, dass wir Business Angels uns vernetzen müssen. Da habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht und wenn zum Beispiel Business Angels auf mich zukommen und sagen: “Hey Björn, ich habe hier ein Investment, wo ich gerne einsteigen möchte, aber ich suche noch 1-2 Co-Partner, ist das spannend für dich? Hast du Interesse daran, lass uns doch da zusammen reingehen.” Das finde ich super und das würde ich mir in der Zukunft noch mehr wünschen.

Dass sich die Business Angels da besser vernetzen und nicht sagen, dass es nur ihr Investment ist, sondern auch Erfahrungen austauschen. Dass man da zusammen in Investments reingeht und die anderen Business Angels auch schnell sind. Es gibt Angels die extrem lange überlegen und da warne ich auch die Gründerinnen und Gründer davor. Wenn ein Angel total kompliziert ist, wie soll es denn in Zukunft gehen? Das ist schwierig und deshalb sage ich auch den Gründern, dass sie sich Referenzen von den Investoren einholen sollen.

Wie tickt der Angel? Macht er das zum ersten Mal? Wie kann der helfen? Das sind ganz entscheidende Punkte für die Startups. Die Gründerinnen und Gründer müssen ja auch ein gutes Gefühl mit den Investoren haben.“

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