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Maria Schaecher darüber, wie sie das Team verifiziert

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darüber, wie sie das Team verifiziert

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Maria-Johanna Schaecher: „Was ist die wichtigste Eigenschaft von einem Team? Das Team muss natürlich die Idee durchdacht haben, und das kann man schon, wenn man tiefer nachfragt, eruieren. Ist es einfach nur eine Vision oder steckt da auch mehr dahinter, wie setzte ich diese Vision um? Es wäre ein Tipp, in die Tiefe zu fragen, wie die Umsetzung funktionieren soll.

Das Zweite ist, wie realistisch ist ein Team in Bezug auf den Weg, den man gehen muss, wenn man ein Start-up gründet. Der Weg ist lang, es gibt viele Rückschläge, man steht immer wieder an der Wand, man muss immer wieder neu anfangen. Diese viel gepriesene Resilienz ist sehr wichtig, und das kann man in einem Gespräch herausfinden, in dem man kritische Fragen stellt und immer wieder Szenarien entwickelt und diskutiert, die eben auch nicht der Super-Entwicklung entsprechen, sondern der Entwicklung, die durch Rückschläge getrieben ist.

Ich würde sagen, dass neue Business Angels darauf achten sollen, wie durchdacht ist das Ganze und wie groß ist das Durchhaltevermögen.“

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Business Angel Robert Sünderhauf
über das Verhältnis zwischen Business Angel und Startup nach der Finanzierungsrunde
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Robert Sünderhauf: „Zuallererst würde ich sagen, dass die Gründer im Fahrersitz sind. Was immer passiert, bestimmen die Gründer. Das ist auch das größte strukturelle Risiko, welches man als Business Angel hat, dass das Gründerteam auseinanderfällt. In so einem Fall ist die Firma dann kaum zu retten. Das heißt, die Gründer müssen schon die für sie richtige Entscheidung treffen.

Als Business Angel ist man dann sozusagen ein Angebot, das die Gründer wahrnehmen können – oder sie lassen es. Das liegt bei ihnen. Da sollte man vorher auch einmal die Erwartungen klären, was man selbst bereit ist einzubringen, in welchen Bereichen man unterstützen kann und was sich auch das Gründerteam wünscht.

Dann klärt man auch die Erwartung des Investors, was er vom Startup wünscht, zum Beispiel ein monatliches Reporting, um zu sehen, was gut und schlecht läuft. Die Gründer sollen auch unbedingt den Angel ansprechen, wenn etwas nicht läuft – das ist fast wichtiger als das Reporting über alles, was gut geht. So kann man frühzeitig gegensteuern. Dann entwickelt sich da auch ein Prozess, der aber von Startup zu Startup unterschiedlich ist.“

Torsten Meyer - Business Angel
über den vorzeitigen bzw. finalen Verkauf von Startup-Anteilen
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Torsten Meyer: „Es gibt die Möglichkeit zum Einen, das Wandeldarlehen nicht zu wandeln. Meistens kommen die Wandeldarlehen mit einem Zinssatz und man gibt den Gründern ein Darlehen. Wenn man das dann nicht in Eigenkapital umwandelt zum Zeitpunkt X, sondern einfach wieder aussteigen möchte, dann bekommt man theoretisch sein Geld zurück. In der Realität ist das nicht so einfach.

Wenn du dann einmal im Startup drin bist, mit Equity also Anteilen am Unternehmen, dann gibt es die Möglichkeit innerhalb des Lebenszyklus des Startups, wenn sie mehrere Investment-Runden drehen, und da zum Beispiel ein VC über eine Series A oder Series B investieren möchte, dass man dann über sogenannte Secondaries (also den internen Verkauf von Anteilen an andere Miteigentümer) seine eigenen Anteile verkaufen kann.

Ich glaube, das eigentliche Finale, auf das viele hoffen, ist natürlich am Ende der sogenannte Exit. Das heißt also, das Startup wird entweder von einer anderen Firma gekauft oder wird mit einem anderen Unternehmen zusammengeschlossen. In dem Moment gibt man normalerweise als Frühphaseninvestor seine Anteile ab und macht dabei einen großen Gewinn. Das ist sozusagen der Traum bzw. das Ziel, auf das Investoren hinsteuern.“

Business Angel Alf Arnold
über die Auswahl der Sektoren
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Alf Arnold: „Als Angel sollte man dem Sprichwort: “Schuster bleib bei deinen Leisten” folgen. Man sollte also eine gewisse Fachexpertise für den Sektor des Investments mitbringen. Der eine Weg ist wirklich, sich eher auf spezielle Sektoren zu fokussieren. Da ist natürlich die Downside, dass es sich dabei gerade nicht so um die boomenden Sektoren handeln könnte.

Deshalb ist es natürlich auch möglich, sich als Angel breiter aufzustellen. Man kann sich auch Fachexpertise extern dazuholen, oder auf die Expertise eines weiteren Investors vertrauen.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch wichtig für ein erfolgreiches Produkt ist
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Göran Göhring: „Ein Produkt zu haben, vielleicht auch schon in einer sehr fortgeschrittenen Art und Weise auf dem Markt anbieten zu können, ist wichtig, keine Frage. Aber viel wichtiger ist ja von der Innensicht auf die Außensicht zu kommen. Das heißt, es ist nicht entscheidend, dass ich das Produkt gut finde, sondern es ist entscheidend, dass der Markt und die Kunden das Produkt gut finden und dieses Produkt auch kaufen wollen. Das nennt man Product-Market Fit und ich kenne eigentlich kein Startup, mit dem ich zusammenarbeite, die noch das gleiche Produkt wie in ihrer frühen Phase anbieten.

Es ist auch ein Wandlungsprozess, um genau die Nische zu finden, die das Problem der Kunden in dem Markt löst. Insofern ist das Produkt das eine, aber da sind wir auch ganz schnell bei dem Thema, wie man Investitionstexte liest. Wenn dort steht, dass das Geld nur in People investiert wird oder nur in ein Produkt investiert wird, ist es zu wenig. Es ist ganz wichtig, dass ein gewisser Prozentsatz der Investition auch in Growth, also Marketing, Kommunikation und in Sales investiert wird. Nur so wird man ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man Produkte am Markt verkaufen kann.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schönste als Business Angel
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Nikolaus D. Bayer: „Das Schönste am Angel Investing sind natürlich die Erfolge. Das muss gar nicht unbedingt der große Exit sein, sondern davor gibt es ja auch schon sehr viele Erfolgsstationen. Zum Beispiel, wenn man merkt, dass bestimmte Dinge funktionieren. Das kann ein guter Product-Markt-Fit, eine Kostenreduktion oder eine Skalierung sein. In diesen Momenten kann man stolz sein und selbst als nicht operativer Business Angel kann man dann sagen: ‚Hey, hier funktioniert gerade etwas Wunderbares und wir freuen uns auf die nächsten Schritte.'“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, welches Problem entsteht, wenn das Startup versucht eine bereits vorhandene Idee zu verschönern
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Benjamin Minack: „Wenn das Design einfach nur schöner ist, dann bietet es nach unserer Einschätzung nach keinen Mehrwert. Es gibt ja auch Designs, die funktionaler sind und welche, die eine ganz andere Produktgeschichte erzählen. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der sogenannten Neobanken.

Es bleiben halt Banken, aber sie erzählen eben andere Markengeschichten und natürlich haben sie in manchen Bereichen unterschiedliche Funktionen oder Schwerpunktsetzungen. Aber es bleiben einfach Banken und da muss man sich austauschen, ob unternehmenspersönlichkeitsunterscheidende Merkmale sind. Also Design, Markenname, Kategorie usw.. Da wird man mal zum Schluss kommen “JA” und mal zum Schluss kommen “NEIN”“

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