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Maria Schaecher über den Begriff „First Mover Advantage“

Food & Health Business Angel

über den Begriff "First Mover Advantage"

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Maria-Johanna Schaecher: „First Mover Advantage ist der Vorteil eines Unternehmens, das ein Produkt als erstes auf den Markt bringt und als Erstes etwas vermarktet und kommerzialisiert. Also der erste, der zum Beispiel ein Lieferdienst für Lebensmittel aufgebaut hat. Wenn man der Erste ist, dann kann man den Markt entsprechend bearbeiten und beispielsweise viele Unternehmen als Kunden gewinnen.

Man geht davon aus, dass der erste, der eine Idee am Markt platziert, die höchsten Margen erzielen kann und die meisten Kunden gewinnt. Für den Nächsten, der das Geschäftsmodell kopiert oder adaptiert, wird es schwierig, die Kunden zu generieren und die gleichen Margen zu erzielen.

Der Erste ist immer eine Nasenspitze vorne, hat schon sehr viel Umsatz gemacht, ist im Markt erfolgreich, hat seinen Namen platziert und kann durch den Cashflow weiter investieren und somit vielleicht auch langfristig seinen Vorteil erhalten.“

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Business Angel Xavier Sarras

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Purpose Business Angel

Torsten Meyer - Business Angel
über das Verhältnis von Angels zu Gründern nach der Finanzierungsrunde
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Torsten Meyer: „Was sich immer gut bewährt hat, ist ein erstes Kennenlernen des Investorenkreises. Man zeigt dabei, dass man die neue Finanzierungsrunde mit beispielsweise fünf neuen Investoren abschließen konnte. Dann kann man einfach mal in einen Call springen, wobei man den Status Quo auslotet und sich jeder kurz vorstellt.

Das ist natürlich auch für die Business Angels spannend, weil sie bei so einem Treffen ihr eigenes Netzwerk zu anderen Angels vergrößern können, falls sie sich vorher noch nicht kannten. Dabei kann man die zukünftigen gemeinsamen Kommunikationswege festlegen.

Das kann zum Beispiel 14-tägig passieren, wenn es drängende Probleme gibt. Oder es reichen auch vierwöchige Abstände, wenn alles etwas ruhiger ist, wenn das Startup eine Weile durchfinanziert ist und es so schnell keine relevanten Updates geben wird.

Dann trifft man sich eben alle vier Wochen virtuell, die Gründer sollten von sich aus die wichtigsten Informationen bereitstellen: ein kurzes Company Update und beispielsweise, wie die Business Angels dem Startup in den nächsten Wochen oder Monaten genau helfen können. Wie zum Beispiel: Kundenzugang, Hiring, Vorbereitung der nächsten Runde, Pitch Deck Analyse, Investorenansprache etc.“

Business Angel Alf Arnold
über das Timing beim Angel Investing
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Alf Arnold: „Ich habe die Überzeugung, dass das Timing ein sehr großer Erfolgsfaktor ist. Passt die Lösung in die Zeit, ist es der richtige Moment für die Gründer:innen, gibt es schon die richtigen Kunden am Markt, haben alle das Produkt verstanden. Es gibt einfach so viele Beispiele, wo Produkte entweder zu früh, oder zu spät am Markt waren. Diesen Aspekt kann man aber insgesamt auch nur sehr schwer bewerten.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über das notwendige Potential eines Startups
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Robert Sünderhauf: „Das Potential hat für mich immer zwei Aspekte. Zum einen ist das der adressierbare Markt – wie groß kann das eigentlich werden? Ich glaube, dieser Markt sollte wirklich groß sein, wir reden also über Milliarden. Darunter macht es meistens wenig Sinn, denn es ist ja sehr unwahrscheinlich dass ein Startup innerhalb von kurzer Zeit einen riesigen Anteil am Markt gewinnt.

Wenn der Markt also schon greifbar ist, dann würde ich versuchen, dass es ein Milliardenmarkt ist.

Das zweite Thema beim Potential ist das Team. Man sollte als Business Angel auch ein Gründerteam haben, dem man zutraut, eine relevante Firma aufzubauen, Geld aufzunehmen und andere Investoren zu überzeugen. Denn letzteres ist ein ganz wichtiger Treibstoff. Wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich die Finger davon lassen.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Olaf Stichtenoth: „Ich bin Olaf und 48 Jahre alt, aktuell im Jahr 2022. Ich habe ein unternehmerisches Leben bis heute geführt und habe vor 15 Jahren eine Softwareagentur gegründet. Nebenbei habe ich noch ein paar andere Unternehmen im digitalen Bereich gegründet und auch erfolgreich verkauft. Seit 8 Jahren mache ich Angel Investments.

Für mich heißt ein Angel Investment in erster Linie, dass es zum einen ein relativ junges Unternehmen ist, also ich investiere gerne als erster Investor und auch in Pre-Revenue. Ich schaue hauptsächlich aufs Team, das heißt, dass ich auch mindestens zwei Gründer brauche. Ich mache keine Investments in Einzelgründer und ich investiere gerne an Stellen, wo ich einen relevanten Impact habe und wo ich mit meiner unternehmerischen Erfahrung helfen kann.

Das ganze muss natürlich mit Geld gehebelt werden, denn ein junges Unternehmen braucht in der Regel einen bestimmten Betrag, um zu beweisen, dass der Markt, den sie sehen, auch wirklich da ist. Das heißt, dass ich jemand bin, der ganz gerne einen Proof of Concept finanziert oder ein MVP. Also ich gehe in sehr frühen Phasen rein und ich arbeite auch sehr intensiv mit den Gründern zusammen.

Ich mache die Investments alle zusammen mit meiner Frau, die in Statistik promoviert. Wo wir als Team gut helfen können ist relativ breit aufgestellt. Wir haben beide einen unternehmerischen und Software Hintergrund. Das heißt, ich kann bei technischen Fragestellungen, bei Marketing und Fundraising helfen. Meine Frau dabei helfen, wenn es mehr in vertriebliche Dinge reingeht.

Der zweite wichtiger Punkt für unsere Investments sind Leute, die auch Menschen wie uns an Bord haben wollen. Wir stellen nicht einfach einen Koffer mit Geld hin und warten darauf, dass ein größerer Koffer zurückkommt. Wir gestalten aktiv und das müssen die Gründer auch wollen und mögen.

Der dritte Punkt ist, dass das Unternehmen ein relevantes Problem lösen sollte. Ein relevantes Problem heißt auch in einem gesellschaftlichen Kontext sinnvoll sein. Unternehmen, die eine Idee haben, mit der man so auf die Schnelle reich werden kann oder so interessieren mich einfach gar nicht. Mich interessieren ökologische und gesellschaftliche Themen. Für mich muss nicht alles so mega Öko-Unternehmen sein, für mich reicht es, dass es dieses Geschäftsmodell geben sollte. Das löst das Problem von jemandem und das macht irgendwas besser.

Ich muss nicht von allen Stellen überzeugt sein, man kann durchaus ein Modell haben, wo man eine Problematik hat und ein Stück eines Industriezweiges irgendwie grüner macht. Dann muss ich nicht den Industriezweig gut finden, aber es ist wichtig, dass dieser Teil und dieses Umweltproblem in diesem Zweig gelöst wird. Wir haben als Unternehmer einen sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft und den sollten wir auch aktiv wahrnehmen und das wünsche ich mir auch von den Gründern. Das wir gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen.“

Business Angel Xavier Sarras
über Impact und Skalierbarkeit
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Xavier Sarras: „Also jetzt mit dem Fonds und tatsächlich auch als Angel Investor und in meiner Funktion als Investor investiere ich nur in Impact Modelle, die auch hoch skalierbar sind. Das ist auch der Impact, den ich als Investor erzielen will. Der Grund, warum ich den Fond gegründet habe und warum ich in so Modelle investiere, ist nicht Philanthropie. Philanthropie mache ich als Privatperson, da spende ich aktiv in Organisationen. Das tue ich ohne eine Erwartung an finanziellen Return.

Wenn ich investiere, dann eben nur in Modelle, die hoch skalierbar sind. Zum einen, weil sie dann auch den höchsten Impact produzieren. Wir sagen immer: Impact = Purpose * Scale. Das tue ich mit absoluter Überzeugung und wenn eben Impact Modelle da sind, die nicht skalierbar sind, dann sind sie gegebenenfalls auch kein Venture Case.“

Business Angel Claudia Nagel
über den Standort Deutschland
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Claudia Nagel: „Das ganze Thema Finanzierung wurde ja viel besprochen. In den letzten 10 Jahren hat sich für Gründungsteams in Deutschland schon viel getan. Wir sind längst nicht da, wo andere Märkte sind, aber trotzdem haben wir da viel aufgeholt. Es gibt immer mehr Unicorns und Gründer:innen, die erfolgreich waren und ihre Erfahrungen und finanziellen Mittel dem Markt zur Verfügung stellen.

In Deutschland fehlt uns noch der Mut stärker zu experimentieren und offen für neue Lösungen zu sein. Man sollte den Gründer:innen eine Chance auf den Märkten geben. Ich erlebe im B2B Markt häufig noch die Angst, dass Kunden zögern, weil sie denken, dass es das Startup vielleicht in drei Jahren nicht mehr gibt. Wenn niemand mit dem Produkt arbeitet, dann wird es das Startup ganz sicher nicht mehr in drei Jahren geben. In Deutschland haben wir wirklich sehr viele Ideen, aber leider schaffen es die Ideen häufig nicht auf die Straße.

Jeder Einzelne von uns kann in seinem professionellen Umfeld diese Themen ändern. Dort, wo wir neue Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wo wir Prozesse ändern. Das geht sowohl im B2B als auch im B2C Bereich. Einfach neuen Ideen und Start-ups eine Chance geben. Da ist jeder von uns gefragt, einfach ein bisschen offener und mutiger zu sein.“

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