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Maria Schaecher über den Zerfall von Teams

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über den Zerfall von Teams

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Maria-Johanna Schaecher: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Knall auf Fall passiert ist, dass ein Team zerfallen ist. Da gab es keine Vorphase, wo man sagen könnte, dass man es mit einem Coaching oder Ähnlichem versucht, um die unterschiedlichen Interessen wieder zusammenzubringen.

Da Startups in einem ziemlichen Spannungsfeld unterwegs sind, habe ich gemerkt, dass viele Dinge impulsiv und unerwartet geschehen. Es kommt zu dem großen Knall und es führt dazu, dass man dann quasi im Startup auch nicht mehr miteinander spricht. In so einer Situation ist es dann sehr schwierig, sich wieder in einem Coaching-Ansatz anzunähern.

Insofern ist aus meiner Sicht die Prävention schwierig. Natürlich sage ich allen Teams, dass sie offen diskutieren sollen und das auch zusammen mit den Business Angels können. Trotzdem müssen Gründerinnen und Gründer einen wahnsinnigen Druck aushalten und man kann den Zerfall eines Teams nicht immer verhindern.

Nach so einem Knall ist es meistens vorbei und dann sollte man die Fronten glatt ziehen und sagen, dass es das jetzt gewesen ist. Man muss sich trennen und jemanden finden, der bereit ist, in dieser Phase einzusteigen und das Team wieder zusammenschweißen.“

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Business Angel Björn Jopen
über die größten Kostentreiber in Startups
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Björn Jopen: „Der größte Kostentreiber ist immer das Thema Personal. Deshalb ist es gerade in der Anfangsphase wichtig, dass sich die Gründerinnen und Gründer eher niedrige Gehälter geben. Damit alles in das Produkt und in das Wachstum gesteckt werden kann. In den ersten Monaten ist es auch sehr wichtig, einen Proof of Concept zu machen und mit diesem Proof of Concept kann man in die ersten Finanzierungsrunden gehen. Mit den Finanzierungsrunden haben die Startups mehr Geld zur Verfügung und dieses Geld fließt häufig zum Großteil in das Personal. Ich sehe häufig das Problem, dass in den Bereich Vertrieb zu wenig Geld gesteckt wird und das Thema dann vernachlässigt wird.“

Business Angel Andreas Assum
über die Risikominimierung des Startup-Portfolios
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Andreas Assum: „Was kann ein Business Angel machen, um sein Risiko im Portfolio zu streuen? Das ist das Gleiche wie bei jedem Investment. Es heißt zu diversifizieren, wenn man alles auf eine Karte setzt, dann ist keine Streuung vorhanden. Also 5 Investments sollten es mindestens sein, aber auch nicht zu viele. Das Besondere am Business Angel ist ja, dass man persönlich unterstützen möchte und wenn es mehr als 10 Investments werden, dann wird es schon anspruchsvoll. Also zwischen 5 und 10 Investments ist eine gute Größe.

Den Nachteil, den man bei Frühphasen-Investments hat, ist, dass es keinen liquiden Markt gibt. Also es gibt wenig Möglichkeiten, da auszusteigen und das heißt, dass man seine Investments gut wählen sollte. Außerdem lieber bei seinen Investments noch Geld durch Follow-on Investments nachzuschießen, als immer breiter zu werden.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Ticketgröße und Diversifikation
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Natürlich müssen es proportional kleine Tickets sein, die man in Startups investiert. Das Risiko ist im Startup-Bereich einfach besonders groß. Das heißt, man muss möglichst weit streuen, um nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Das mag sein, dass man es in einem Fall mal macht, weil man so begeistert ist. Häufig auch durch die persönliche oder familiäre Beziehung zu den Gründer:innen. Dies kann dann gefährlich sein. Es muss auf jeden Fall immer Geld sein, was man im Zweifel abschreiben kann.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über beliebte Übertreibungen im Pitch Deck von Startups
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Matthias Helfrich: „Die berühmten Sätze über den künftigen Weltmarktführer, dass das Startup zwei Jahre Innovationsvorsprung hat oder dass es keine oder sehr wenig Konkurrenz gibt.

Es kann zwar sein, dass es im Einzelfall keine technische Konkurrenz gibt, aber es gibt sicher immer eine Nutzenkonkurrenz. Insofern sollte man immer vom Markt, vom Kunden her denken, nicht von der Technologie her.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die Frage, ob Angels eher in viele oder wenige Startups investieren sollten
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Robert Sünderhauf: „Als erstes glaube ich, dass man Startup Investments nicht mit der eigenen Altersvorsorge machen sollte. In dem Moment, wo man investiert hat, sollte man sich gedanklich von dem Geld verabschieden. Das würde ich den Gründern nicht sagen, ist aber persönlich eine ganz gesunde Einstellung.

Es hilft auch nicht, wenn man besonders in schwierigen Zeiten sehr nervös alle zwei Wochen das Startups anruft, um zu fragen, was mit dem Geld gerade passiert, und so zusätzlichen Druck bei den Gründern aufbaut.

Wie groß die Summen sind, die man investiert, hängt von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab. Wenn man größere Summen investieren kann, kann man natürlich auch in späteren Finanzierungsrunden noch mit dabei sein und einen Anteil erwerben. Es gibt da verschiedene Strategien. Manche Leute haben beispielsweise lieber an zwanzig Firmen je 0,5% als an vier Firmen zum Beispiel 10%.

Ich selbst bin eher der Freund von wenigen, aber dafür relevanten Investments.“

Business Angel Jana Moser
über die Vorteile eines Wandeldarlehens
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen hat wie gesagt bestimmte Vor- und Nachteile. Der Vorteil eines Wandeldarlehens ist erst mal, dass ich es sofort und ohne Probleme bekommen kann. Ich muss keine großen formellen Dinge erfüllen und ich muss damit vor allem nicht zum Notar. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Ein Wandeldarlehen ist somit ein sehr schnelles und flexibles Finanzinstrument vor allem für Startups, die schnell Liquidität brauchen. Außerdem findet bei einem Wandeldarlehen noch keine Bewertung des Startups statt. Das hat den Vorteil, da es gerade am Anfang sehr schwierig ist zu bestimmen, welchen Wert das Unternehmen hat.

Außerdem ist es möglich, bei Wandeldarlehen eine BAFA-Förderung zu erhalten. Deshalb ist das Wandeldarlehen für die Investoren- und Gründer-Seite interessant.“

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