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Maria Schaecher über die besten Investitionsquellen

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über die besten Investitionsquellen

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Maria-Johanna Schaecher: „Das kann man so nicht sagen, da würde ich die Empfehlung geben, man muss sich in den Markt einarbeiten und muss sich dort vernetzen. Ich selber bin in mehreren Angel-Clubs aktiv eingebunden und nehme dort aktiv teil. Man entwickelt sich dann, man knüpft ein Netzwerk, man lernt Start-ups kennen, man wird weiterempfohlen.

Es ist im Grunde genommen eine Reise, die idealerweise aus meiner Sicht damit startet, sich in bestimmte Netzwerke einzubringen und engagieren und von dort aus weiterzumachen. Es gibt nicht die Quelle, die die besten Start-ups hervorbringt.
Ich habe gute Start-ups gesehen, die kamen als Ausgründungen direkt aus der Uni. Sie sind nicht klassischerweise über ein Pitch in einem Angel-Netzwerk gelaufen, aber ich habe auch tolle Start-ups gesehen, die waren ganz klassisch in einem Pitch in einem Business Angel-Club. Da gibt es alle Wege, und da kann man auch nur empfehlen, breit zuschauen, alles anzuschauen und sich dann über die Zeit als aktiver Angel Investor zu positionieren, um dann aktiv angesprochen zu werden.“

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Business Angel Joakim Nägele
darüber, was es für ein erfolgreiches Produkt braucht
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Joakim Nägele: „Ganz entscheidend im B2B-Bereich ist häufig in der Anfangsphase – und das wird oft vernachlässigt – das Thema Vertrieb. Denn das Produkt ist nur das eine, das andere ist die Fähigkeit, das an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Und gerade dieses Vertriebs-Knowhow besonders im B2B-Bereich ist häufig bei produkt-fokussierten Gründern und Technies einfach Null vorhanden.

Wenn man sich da nicht schnell jemanden ins Team holst, der den Vertriebs-Instinkt hat, dann kann man auch mit dem besten Produkt nicht erfolgreich sein. Das klingt trivial, ist aber in der Praxis komplex. Eigentlich braucht man so eine richtige ‚Vertriebs-Sau‘ im Team.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
wie das Investieren in Startups funktioniert
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ich Grunde gibt es zwei Wege in Startups zu investieren. Einmal über ein Convertible und eine Equity Round. Die will ich auch beide nochmal genauer erläutern.

Die Equity Round finde ich ein bisschen einfacher, da geht es darum, dass ich mich mit dem Startup auf eine bestimmte Bewertung einige, dann wird eine Kapitalerhöhung gemacht, dass man dann den Nennwert der zahlt und zusätzlich gibt es Agio (Aufgeld), das ist aus meiner Sicht die eigentliche Kapitalerhöhung. Das ist das Geld, was dem Unternehmen dann zu guten fließt. Und dann bekomme ich echte Anteile und das ist eine super Sache und alles ist geklärt.

Das Schwierige ist, dass die Startups manchmal an dem Punkt stehen, wo es gar nicht so leicht ist eine Bewertung festzulegen. Je früher man dabei ist, desto schwieriger ist es. Auf der anderen Seite ist es sehr aufwendig, weil ich auch zum Notar gehen muss. Einen anderen Nachteil sehe ich darin, dass alle Business Angels in einer Runde gemeinsam investieren und ich jetzt nicht als Startup 1-2 vorher mit reinnehmen kann und dann kommen die nächsten in ein paar Monaten später dazu.

Um diese Nachteile aufzuwiegen, gibt es dann das Wandeldarlehen. Da ist es so, dass der Business Angel dem Startup zunächst ein Darlehen gibt. Erst später, wenn eine Equity Runde stattfindet, wird es dann in Anteile umgewandelt. Da wird im Endeffekt ein Versprechen gegeben, zu welchen Konditionen ich später wandeln kann. Da gibt es zwei Parameter, die wichtig sind. Das ist der Cap und der Discount.

Ich würde einfach mal ein Beispiel geben: Wenn ich ein Cap von 4 Millionen Euro habe und ein Discount von 20 %, dann bekomme ich meine Anteile auf die zukünftige Bewertung mit einem Discount von 20 %. Bei einer Bewertung von 4 Millionen Euro kann ich dann meine Anteile zu einer Bewertung von 3,2 Millionen Euro wandeln. Auf der anderen Seite ist das ganze gedeckelt, durch das Cap. Das heißt, meine Bewertung, die ich bekomme, ist maximal 4 Millionen Euro, auch wenn in der Equity Runde dann eine 6 Millionen Euro beschlossen wird. Eine gewisse Sicherheit, was mein Maximum ist, habe ich dann auch.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, wie es nach der Investitionsentscheidung konkret weitergeht
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Benjamin Minack: „Wir sichten das Vertragswerk. Wir versuchen langfristig zu denken, also die pathologischen Fragestellungen auf den Tisch zu legen. Was kann schief gehen und sind diese Dinge im Vertrag geregelt? Je nachdem, wie viele Juristen an der Erstellung der Verträge beteiligt waren, haben die schon eine sehr hohe Qualität. Manchmal sind sie aber auch sehr rudimentär.

Auf Basis dieser ersten Vertragssichtung steigen wir dann in Gespräche mit dem Gründerteam ein. Wo wir auch Optimierungsbedarf in unserem Sinne sehen oder aber auch, wo sich vielleicht das Gründerteam zu schlecht stellt, in der Vertragsgestaltung gegenüber den Angels. Das ist auch eine wichtige Rolle eines Business Angels, nicht nur die eigene Ertragsmaximierung in den Vordergrund zu stellen, sondern eben noch nicht so erfahrenen Gründerinnen und Gründern zu unterstützen.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den Secondary Markt
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Wolrad Claudy: „Grundsätzlich erhoffen sich die Investoren von Anfang an den Exit mitzuerleben und ein Return on Investment (ROI) zu erzielen. Ob das über einen Börsengang oder einen Verkauf an einen Strategen ist. Wenn die Performance eines Startups nicht wie erwartet verläuft und ein Exit nicht erzielbar ist, gibt es einen Secondary Markt. Dort werden vergünstigte Anteile eines Unternehmens angeboten. Das hat den Vorteil, dass der erste Investor nicht komplett leer ausgeht.

Für die Gründerinnen und Gründer hat das den Vorteil, dass sie eine zweite Chance bekommen, mit frischem Geld und vielleicht auch einem leicht abgeänderten Marktzugang. Dieser Markt existiert in der USA sehr stark im Venture Capital Fond Bereich. Das heißt, wenn ein Unternehmen während der Fondslaufzeit (meistens 5-7 Jahre) den Exit nicht hinbekommt, dass das Unternehmen noch mal durch den Secondary Markt eine Chance bekommt. Das räumt den Gründern und Gründerinnen noch mal Zeit, einen Exit zu organisieren.

Diesen Gedanken kann man aber auch weiterspinnen und im frühphasigen Seed-Bereich ansetzen. Auch hier haben dann die Business Angels die Möglichkeit, vielleicht wegen verfehlter Erfolgsprognosen ihre Anteile zu veräußern. Andere Investoren können so vergünstigte Anteile bekommen und so frische Impulse setzen.“

Business Angel Tina Dreimann
über den Unterschied zwischen VCs und Business Angels
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Tina Dreimann: „Ich sehe zwei Unterschiede zwischen VC Fonds und Business Angels. Der erste wichtige Unterschied ist, dass die meisten Fonds nicht so früh investieren. Also die Startups brauchen ihre ersten Investoren und das sind meistens nicht die Fonds, sondern Business Angels. Die Fonds setzen wegen der Risikominimierung einen gewissen Umsatz bzw. eine gewisse Traction voraus. Das heißt, dass gerade in frühen Phasen ganz viele tolle Gründer unterwegs sind, die trotz einer tollen Idee keine Unterstützung finden, weil sie noch zu früh dran sind und ihr Geschäftsmodell noch nicht validieren konnten. Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist aus meiner Sicht tatsächlich die Smartness, die Business Angels mitbringen. Eben weil es das eigene Geld ist und weil man aktiv unterstützen will, bin ich ein fantastischer Partner in einem Cap Table. Da hat das Gründerteam noch ein weiteres starkes Team an der Seite.“

Business Angel Joakim Nägele
über gute Quellen und Netzwerke für Startups
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Joakim Nägele: „Die Quellen, über die man auf Startups aufmerksam wird, sind sehr divers. Man liest und hört viel, aber vor allem pflegt man seine Netzwerke. Wenn man einmal angefangen hat zu investieren, dann kriegt man eigentlich automatisch schon sehr viel mit und wird häufig angesprochen.

Wenn man darüber hinaus noch aktives Sourcing betreibt und sozusagen aktiv Investitionsmöglichkeiten sucht, dann werden die Optionen noch sehr viel breiter. Häufig bekommt man aber unaufgefordert Hinweise.

Was ich wirklich pflege, sind meine Kontakte aus meiner längsten beruflichen Station bei Gruner und Jahr bzw. Bertelsmann. Aus diesen Kontakten haben sich auch neue Kontakte ergeben. Das ist für mich der Ursprung meiner Kontakte in die Startup-Welt. Wenn man da erst einmal einige Gründer und Investoren kennengelernt hat, dann geht der Rest fast automatisch.“

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