Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Maria Schaecher über die ersten wichtigen Investitionskriterien

Food & Health Business Angel

über die ersten wichtigen Investitionskriterien

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Maria-Johanna Schaecher: „Ich achte bei Start-ups im Grunde genommen auf zwei Dinge. Erstens auf das Geschäftsmodell. Glaube ich an die Idee und glaube ich, dass die Idee in die Trends passt und sich skalieren lässt? Und das Zweite, worauf ich achte, ist das Team, weil auch eine gute Idee ohne ein gutes Team nicht fliegen wird.

Insofern ist mir ein Pitch Deck am Anfang interessant, aber das Wichtigste für mich sind die Interaktionen und der Austausch mit den Gründern oder dem Team, welches hinter der Idee steckt.

Meistens fange ich an, mich kurz einzulesen und dann mehrere Gespräche mit dem Team zuführen. Wenn man mehrere Gespräche führt und auch Ideen diskutiert, kann man eigentlich sehr gut erkennen, ob das Team das Potenzial hat und ein Team ist, an das man glaubt und unterstützen möchte.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Business Angel Olaf Stichtenoth

Olaf Stichtenoth

Serial Entrepreneur & Business Angel

Business Angel Jana Moser

Dr. Jana Moser

Legal Tech Business Angel

Business Angel Joakim Nägele

Joakim Nägele

Business Angel aus Hamburg

Business Angel Rahel Stichtenoth

Dr. Rahel Stichtenoth

Business Angel

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, wie sie das Team verifiziert
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Maria-Johanna Schaecher: „Was ist die wichtigste Eigenschaft von einem Team? Das Team muss natürlich die Idee durchdacht haben, und das kann man schon, wenn man tiefer nachfragt, eruieren. Ist es einfach nur eine Vision oder steckt da auch mehr dahinter, wie setzte ich diese Vision um? Es wäre ein Tipp, in die Tiefe zu fragen, wie die Umsetzung funktionieren soll.

Das Zweite ist, wie realistisch ist ein Team in Bezug auf den Weg, den man gehen muss, wenn man ein Start-up gründet. Der Weg ist lang, es gibt viele Rückschläge, man steht immer wieder an der Wand, man muss immer wieder neu anfangen. Diese viel gepriesene Resilienz ist sehr wichtig, und das kann man in einem Gespräch herausfinden, in dem man kritische Fragen stellt und immer wieder Szenarien entwickelt und diskutiert, die eben auch nicht der Super-Entwicklung entsprechen, sondern der Entwicklung, die durch Rückschläge getrieben ist.

Ich würde sagen, dass neue Business Angels darauf achten sollen, wie durchdacht ist das Ganze und wie groß ist das Durchhaltevermögen.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Arbeit als Impact Business Angel
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kasia Zalewska: „My name is Kasia Zalewska, I am based in Berlin, originally from Poland. I did plenty of different stuff along the way. Right now, I focus on investing in Impact startups. I see that as a cherry on top of my professional career. My job is to find startups and founders, that have that impact mission deep in the heart. I can help them with money, with some advisory and that is basically how my day looks like.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über wichtige Stellen im Pitch Deck
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Matthias Helfrich: „Ich achte auf die große Leitlinie hinter der Idee. Ob man das jetzt Vision nennen muss, weiß ich nicht. Aber damit meine ich schon das sogenannte Big Picture. Für mich ist dann wichtig, wie sich eine operative Umsetzung davon darstellen lässt.

Letztlich muss ich als Business Angel beurteilen, ob die Gründerinnen und Gründer, die mir eine Beteiligung an ihrem Startup anbieten, im Stande sind, ihren Business Case umzusetzen. Und der erste Schritt für die Umsetzung des Business Cases ist ja letztlich auch das Pitch Deck selbst.

Insofern ist für mich der rote Faden von der Vision hin zu der Glaubwürdigkeit der Umsetzung ein sehr wichtiges Thema.“

über seine Erfahrungen mit Exits
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tim Schumacher: „Ich habe viele Erfahrungen mit Exits: angefangen mit meinen eigenen Firmen, aber natürlich auch bei vielen Angel Investments.

Dabei waren Exits aller Art. Es gibt den Fire Sale, bei dem man versucht, wenigstens noch ein paar Cent für sein Startup zu bekommen. Es gibt übrigens auch die Liquidation – auch das ist ein Exit, nur das niemand mehr irgendwas bekommt. Und dann gibt es natürlich gute und sehr gute Exits, bei denen wirklich alle sehr gutes Geld verdienen.

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Exits, was die Stadien angeht und an wen man verkauft. Ich habe zum Beispiel schon oft erlebt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt die Gründer die Anteile zurückkaufen oder einen neuen Investor finden. Dann gibt es natürlich den Exit an einen Finanzinvestor oder Strategen, der das ganze Unternehmen kauft.

Ich habe mit allen Arten von Exits schon Erfahrungen gesammelt und jeder Fall ist individuell. Da kann eine Menge beim Exit passieren, es verändern sich die Verhältnisse nach einem Exit und vieles mehr. Jede Situation ist wie gesagt anders.

Noch eine Sache zum Abschluss: Ich finde es gut, wenn man sich ganz am Anfang nicht auf einen Exit fokussiert, sondern zuerst einfach nur ein richtig gutes Unternehmen aufbauen will.

Meine Erfahrung ist: bei einem richtig guten Unternehmen kann man immer irgendwann einen Exit machen. Aber ich finde nichts schlimmer, als wenn die Gründer im allerersten Pitch, wenn die Idee noch nicht ansatzweise umgesetzt ist, schon eine Slide zeigen, an welche Firmen sie alle verkaufen könnten. Das ist für mich Quatsch.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die Ticketgröße
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stephan Jacquemot: „Es gibt da eigentlich genau zwei Strategien, wie man als Angel in Startups investieren sollte. Entweder mit kleineren Beträgen in viele Startups, das nennt man auch immer Spray and Pray, also einfach weit verteilen und beten, dass etwas draus wird. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass dies gar keine schlechte Taktik ist. Dann kann man auch sehen, welche der Startups performen und nur in diese Startups noch mal nachzulegen und weiter zu finanzieren.

Die andere Taktik ist, mit mehr Geld in weniger Startups und dafür ein höheres Sharholding zu haben. Dort kann man dann fokussiert arbeiten, weil jedes Startup macht Arbeit. Da investiert man dann eher in wenige Startups, aber man engagiert sich dort besonders stark.

Beide Taktiken können funktionieren. Ich sehe es in meinem Angel-Kollegenkreis eher, dass sie im Jahr ca. 4 bis 5 Deals machen und eine Summe zwischen 50.000 Euro bis 400.000 Euro investieren. Dann fokussieren sie sich wirklich auf diese 4 bis 5 Startups. Ganz selten sehe ich es, dass jemand 20 bis 30 Deals mit kleineren Beträgen im Jahr macht, kommt aber auch vor. Ich fokussiere mich mit meinem Investmentpartner auf wenige Startups mit hohen Beträgen, damit wir uns in den Startups auch wirklich engagieren können.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
drüber, wie sie den Markt validiert
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Maria-Johanna Schaecher: „Ich würde jedem Business Angel empfehlen, zunächst in die Bereiche zu investieren, die er vom Hintergrund her kennt. Es ist sehr schwierig, sich in einen ganz neuen Markt einzuarbeiten. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Healthcare, ein extrem regulierter Markt mit sehr vielen Herausforderungen und Anforderungen, was eben das Implementieren eines neuen Geschäftsmodells betrifft. Und wenn man den Markt nicht kennt und die Player nicht kennt, dann kann man eigentlich nicht fundiert entscheiden. Ich würde es auch bezweifeln, dass man sich mit zwei Stunden Internetrecherche so einarbeiten kann, dass man eben alles kennt.

Insofern wäre meine Empfehlung für einen neuen Business Angel zunächst mal in die Bereiche zu investieren, wo man sich bereit auskennt oder eben ansonsten, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun und in Netzwerken sich entsprechend zu engagieren, mit anderen Netzwerkpartnern sich austauschen. Das ist dann sicherlich die beste Idee, aber es gibt nicht das nullachtfünfzehn Schemata oder die nullachtfünfzehn KPIs, die einem helfen, ein Start-up so zu durchdringen, dass man am Ende des Tages das Risiko einschränkt.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!