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Maria Schaecher über die Trends im Food und Healthcare Bereich

Food & Health Business Angel

über die Trends im Food und Healthcare Bereich

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Maria-Johanna Schaecher: „Die Trends bei Food sind die Themen wie Health, Vegan und gesunde Ernährung und alles, was in die Richtung geht, dann natürlich auch Food Delivery, eher Convenience Food, das würde ich als zwei große Trends bezeichnen.

Bei Healthcare ist für mich der Megatrend die gesamte Digitalisierungsschiene. Dort bin ich sehr aktiv und beschäftige mich mit neuen Konzepten, insbesondere mit digitalen Gesundheitsanwendungen und alles, was das Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens betrifft.“

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Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
darüber, wie er sich in Startups einbringt
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ich sehe mich da auch immer als Coach, wenn es institutionelle Investoren gibt, dann versuche ich mich auch immer ein bisschen auf die Seite der Gründer:innen zu setzen und deren Interessen zu verteidigen. Da geht es immer darum, dass die Gründer:innen nicht die Motivation verlieren, weil sie vielleicht zu viele Anteile des Unternehmens abgeben. Sonst kann die Hauptmotivation, nämlich Unternehmer zu sein, plötzlich weg sein. Angestellter können die meisten sein und Gründer:innen haben sich ja gerade dafür entschieden eben nicht angestellt zu sein. Wenn ich aber nurnoch 3 % des Unternehmens halte, wenn es jetzt nicht 100 Milliarden Wert ist, dann ist man irgendwann nicht mehr motiviert genug.

Das ist wichtig, bei sämtlichen Finanzierungsrunden im Hinterkopf zu behalten. Da gibt es verschiedene Methoden, wie man das sicherstellen kann. Gründer:innen, die es zum ersten Mal machen, kennen diese Methoden natürlich nicht. Bei den institutionellen Investoren gibt es eben unterschiedliche, viele sind sehr fair, die kennen diese Problematik und die müssen sie auch lösen, denn sie sind auch davon abhängig, dass das Gründerteam motiviert bleibt. Aber es gibt hier und da kleine schwarze Schafe und da muss man einfach drauf achten, dass die Interessen der Gründer:innen ausreichend berücksichtigt werden.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, welche Rollen in jedem Gründerteam besetzt sein sollten
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Robert Sünderhauf: „Ich glaube, man braucht immer zwei Leute. Die wichtigste Person ist der Produktvisionär, der die Zielgruppe gut im Auge hat und für diese Zielgruppe ein sehr konkretes Problem löst – und viel Spaß hat, permanent daran zu arbeiten und zu tüfteln und ein marktfähiges Produkt daraus zu machen.

Die zweite Rolle muss zwar nicht unbedingt bei der Gründung schon dabei sein, sondern könnte auch später noch dazukommen – aber das ist der Prozessanalytiker. Das ist jemand, der im Hintergrund die IT, die Prozesse, ein ERP-System usw. aufbaut, also Dinge, die vielleicht nicht so viel Spaß machen, die aber für eine Skalierung unheimlich wichtig sind. Der dem Produktmenschen somit den Rücken freihält beim Skalieren. Das sind für mich die zwei zentralen Funktionen, der Rest kommt dann.

Noch ein Zusatz: der Produktmensch sollte auch ein gutes Gefühl für die Vermarktung des Produkts haben. In dem Moment, wo er sich über die Zielgruppe und das Produkt Gedanken macht, ist der dritte Punkt in diesem magischen Dreieck das ganze Thema Marketing. Wie ist eigentlich die Geschichte, mit der ich meiner Zielgruppe mein Produkt verkaufe. Dieses Geschichtenerzählen ist ein ganz wichtiger Bestandteil, den ein Gründer mitbringen sollte.“

Business Angel Claudia Baumgart
darüber, wie man bei Follow-on-Runden unterstützen kann
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Claudia Baumgart: „Follow-on-Runden sind natürlich unheimlich wichtig, denn nach der Finanzierungsrunde ist vor der Finanzierungsrunde. Außerdem wollen wir natürlich auf einen erfolgreichen Exit hinarbeiten.

Als Business Angel hat man häufig nicht das Kapital, teurere Follow-on-Runden selbst zu finanzieren. Was ich aber viel mache: entsprechend netzwerken mit VCs und potenten Family Offices. Da stelle ich meine Investments zeitnah vor, vielleicht auch deutlich vor der nächsten Finanzierungsrunde, um das Interesse an einer künftigen Runde abzuklopfen.

Was ich auch mittlerweile öfters mache, weil das ganz spannend ist: dass man eine Art ‚finder’s fee‘ bekommt. Das bedeutet, dass man sogar als Business Angel daran verdienen kann, wenn man neue Investoren an Bord bringt. Ein Beispiel: wenn ich einen Investor für eine Million Euro anbringe und 1% finder’s fee bekomme, sind das EUR 10.000. Dieser Betrag wird aber nicht bar ausgezahlt, sondern konvertiert dann in Anteile.

Das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich mich mit so einem Modell auseinandersetze. Ich finde das aber sehr spannend, weil ich dann natürlich einen noch größeren Anreiz habe, die nächsten Investoren mit an Bord zu bringen.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über das Schönste daran, Business Angel zu sein
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Stephan Jacquemot: „Ich liebe es wirklich mit den Teams zu arbeiten. Ich mag es wirklich mit diesen Menschen zu arbeiten, die Talente sind, die die Welt anders sehen, als sie jetzt ist. Menschen, die die Welt besser machen wollen, getrieben von ihrer Zielstrebigkeit und mit dieser Energie an Menschen zu arbeiten, in Board-Meetings zu sitzen, nach Lösungen zu suchen, gemeinsam interessante neue Wege zu gehen.

Diese Arbeit motiviert mich unglaublich und das heißt nicht, dass immer alles gut laufen muss, sich aber dann zusammen wieder hinzusetzen und gemeinsam wieder an Lösungen zu arbeiten. Das ist natürlich super und wenn dies dann auch noch in harten KPIs messbar ist, durch: Umsatz, Margen, Gewinne, Marktanteil oder Daily active Users. Also, wenn man die Strategie dann auch aufgehen sieht, in harten Zahlen, das ist dann natürlich noch mal eine riesige Belohnung. Ich glaube, dafür ist man in diesem Geschäft, um diese Geschäftsmodelle beim Entstehen zu begleiten und dann zu sehen, dass man Erfolg hat und es funktioniert. Das ist wirklich unglaublich motivierend.“

Business Angel Wolrad Claudy
darüber, warum er in B2B und nicht in B2C investiert
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Wolrad Claudy: „B2C erfordert in der Regel viel höhere Anfangsinvestitionen, speziell im Marketing und Vertrieb. Man muss mehr in Vorleistung gehen, um eine kritische Anzahl an Usern bzw. Endkunden zu generieren. Das kann sehr kostspielig sein und erfordert auch spezielle Skills, die jetzt nicht so bei uns vorhanden sind.

Es hat aber auch was mit dem Standort zu tun. Wir sind hier in München und der Standort ist bekannt für B2B mit mittelständischem Hintergrund. Berlin würde ein viel besseres Netzwerk für B2C bieten. Wir arbeiten sehr eng mit den Hochschulen in München zusammen und das ist so eine Erweiterung unserer Expertise, die das Modell B2B mehr unterstützt. In Berlin hätten wir vielleicht einen ganz anderen Invest-Fokus, als in München.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Probleme bei einem Wandeldarlehen
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Olaf Stichtenoth: „Eins der Probleme bei dem Wandeldarlehen ist, dass man normalerweise eine Schwelle definiert und diese Schwelle ist dann eine Investitionsrunde, wo zum Beispiel 1 Millionen Euro Eigenkapital zufließt. Erst wenn diese Schwelle erreicht wird, dann wird auch gewandelt. Wenn das Unternehmen aber zwischendurch Kapital braucht und eine Bridge-Runde macht, dann nimmt das Startup neues Kapital auf.

Das bedeutet, dass die bisherigen Träger der Wandeldarlehen nicht gewandelt und auch nicht verwässert werden. Das ist ein Punkt, welchen Gründer häufig nicht beachten.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich als Träger eines Wandeldarlehens kein Gesellschafter bin. Die Rückzahlung des Wandeldarlehens steht aber auch nicht vor anderen Darlehen. Trotzdem bin ich im Insolvenzfall erstmal ein Schuldner und kein Gesellschafter. Das wird anders behandelt und hat eventuell auch andere Mithaftungsrisiken für die Gründer. Das sind wichtige Themen. Ich bin da kein Experte und da sollte man sich von Experten beraten lassen.

Es ist auch ein Vorteil, wenn man Leute auch direkt als Gesellschafter im Startup hat. Die stehen dann einfach auf einer anderen Stufe und dann gibt man Eigenkapital aus. Wenn man mit Eigenkapital ohne Verschuldung pleite geht, dann haben die Gesellschafter ganz andere Rechte, als wenn sie Fremdkapitalgeber sind.
Ein weiteres Problem für die Gründer ist, wenn die Runde überhaupt nicht zustande kommt. Es gibt immer so ein Ablaufdatum für ein Wandeldarlehen und dann gibt es eine Zwangswandlung. In den meisten Fällen ist die Zwangswandlungsbewertung niedriger als die Zielwandlungsbewertung, also niedriger als das Cap. Manchmal auch nicht, es kommt immer darauf an, was verhandelt wurde. Was ich aber im Markt so sehe, ist, dass die Zwangswandlung um ca. einen Faktor 1,5 niedriger ist.

Dann kann es natürlich sein, dass plötzlich sehr viel Equity reinkommt, was sich die Gründer nicht ganz so vorgestellt haben. Das ist wieder so eine Sache, Equity bringt für alle beteiligten Sicherheiten und es bringt klare Rechte für Business Angels mit. Tatsächlich steht in den meisten Verträgen von Wandeldarlehen, dass die Business Angels Gesellschafter ähnliche Rechte haben. Aber als echter Gesellschafter steht halt ganz viel zum Beispiel im GmbH-Gesetz und man hat standardisierte Rechtsstrukturen. Gerade was Informationspflichten angeht, vereinfacht es viele Stellen.

Außerdem ist klar, wie die Beteiligung ist, man verwässert danach gemeinsam und Business Angel und Gründer ziehen viel mehr an einem Strang. Ich bin da gar nicht so entschieden, was ich für mich besser finde. Auch das Argument, dass Wandeldarlehen so viel günstiger sind, sehe ich nicht so, da die Notarkosten bei kleinen Runden überschaubar sind, also wenn man einen vernünftigen Notar hat.

Das ist vielleicht auch so eine Sache, Notare rechnen zwar nach der Gebührenordnung ab, aber die kann auch sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Es lohnt sich für Gründer und Business Angels zu fragen, was es bei dem Notar kostet. Oder eben einen Notar zu haben, dem man vertrauen kann.“

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