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Maria Schaecher über Nachfinanzierungen

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Maria-Johanna Schaecher: „Es ist ja der Klassiker, dass man in einer Seed Runde einsteigt und dann stellt sich nach ca. einem Jahr (wenn das Geld verbrannt wurde), die Frage, wo das neue Geld herkommt. Da habe ich eigentlich bei allen Startups unterstützt, Investoren zu finden, also das klassische Fundraising vorzubereiten.

Das ist nicht immer einfach und man hat ja auch seine Wunschinvestoren. Es gelingt natürlich nicht immer, diese Wunschinvestoren zu überzeugen. Dann muss man durchaus mit Investoren leben und zusammenarbeiten, die nicht nur Vorteile für das Startup bringen.

In zwei Fällen habe ich es erlebt, dass relativ früh ein VC eingestiegen ist. Die haben dann teilweise doch andere Zielsetzungen als die Startups. Das ist so der Punkt, wo der Herzschmerz des Angels anfängt. Da hat man als Business Angel eine lange Zeit dabei geholfen, das Startup voran zu bringen und dann gibt es den Punkt, wo ein VC einem so ein bisschen das Zepter aus der Hand nimmt.

Da muss man als Business Angel akzeptieren, dass die Rolle, die man hatte, nicht mehr die gleiche ist. Es ist nicht mehr die Rolle des Unterstützers, sondern eher die Rolle eines Senior Advisors, der zu manchen Themen noch gefragt wird, aber nicht mehr im Lead sitzt.

Es ist auch wichtig, diesen Rollenwechsel zu akzeptieren, um da mitzuspielen. Wenn man sich dagegen aufbäumt, dann wird es für alle Beteiligten sehr schwierig. Man muss sich einfach bewusst sein, dass man in einem Startup 1-2 Jahre sehr viel Beitrag leisten kann. Wie bei Kindern muss man aber irgendwann loslassen können und muss seine eigene Rolle dementsprechend anpassen.“

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Business Angel Stephan Jacquemot

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Janosch Kühn

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Entrepreneur & Investor

Business Angel Robert Sünderhauf
über Stellen im Pitch Deck, bei denen Gründer manchmal übertreiben
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Robert Sünderhauf: „Ein guter Gründer ist ein guter Geschichtenerzähler – und gute Geschichten haben immer einen Kern Wahrheit, aber haben auch viel Potential zu wachsen. Das gehört ein bisschen zum Startup-Geschäft dazu. Natürlich ist der Business Plan immer sehr sportlich und schon im ersten Jahr nur schwer zu erreichen. Alles, was danach kommt, braucht man sich als Business Angel eigentlich gar nicht anzuschauen.

Wenn man sich Businesspläne ansieht, geht es meiner Meinung nach darum einzuschätzen, ob die Gründer ein grundsätzliches Verständnis von Zahlen und wirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Aber niemand kann in die Zukunft schauen und sehr wahrscheinlich sind die Planungen zu optimistisch.

Am Businessplan bekommt man als Business Angel auch ein Verständnis, wie die Gründer zum Geldausgeben stehen. Sind das eher Sparfüchse, was für Gründer besonders in der Anfangsphase eine gute Eigenschaft ist. Oder sind das Menschen, die gern große Kampagnen machen und daher besonders am Anfang manchmal alles auf eine Karte setzen müssen – was dann sehr wahrscheinlich die falsche sein wird.“

Business Angel Göran Göhring
über OKRs
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Göran Göhring: „OKRs sind Objectives and Key Results. So wird ein Zielsystem dargestellt, wie es Google praktiziert und es hilft gerade in der agilen Welt. Heute zusätzlich noch in der sozialen Distanz der Arbeit. Man definiert gemeinsam Ziele mit inhaltlichen Zielen und unterfüttert sie mit quantitativen Zielen, um die ganze Unternehmung in den richtigen Zielweg zu bringen.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über Impact Investing
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Kasia Zalewska: „Impact investing is getting a lot of traction nowadays. When we started a couple of years ago, it was more like an interesting aspect instead of mainstream. I think there is no way to go around without impact investing.

We try to find the balance between the financial return and the impact the company can create. Our motivation to get into a startup is not just money but also impact driven. I think that my motivation is higher than someone who just cares about the financial return. I want to believe that impact investing is the only right way to go.

It doesn’t mean that it has to be CO2 reduction. It can also mean to help a group of people with your solution. Investing is on the one hand a business and financial thing but on the other hand we can help to solve some problems. So why not?“

Business Angel Sylvia Tantzen
über ihre Lieblingsfrage an Gründerinnen und Gründer
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Sylvia Tantzen: „Eine absolute Lieblingsfrage lautet: “Was würdest du dir wünschen, wenn eine Fee aus geschäftlicher Sicht zu dir kommt?” Oft wird die Frage ganz gut beantwortet. Manchmal kommt auch die Antwort, dass sich die Gründerinnen und Gründer darüber noch nicht so die Gedanken gemacht haben.

Als Anschlussfrage stelle ich dann auch oft die Frage nach dem Warum. Um einfach herauszufinden, was diesen Menschen bewegt und welchen inneren Antrieb hat dieser Mensch. Damit will ich einfach rausfinden, wer der Mensch ist, der hinter dem Business steht.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, welche Rollen in jedem Gründerteam besetzt sein sollten
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Robert Sünderhauf: „Ich glaube, man braucht immer zwei Leute. Die wichtigste Person ist der Produktvisionär, der die Zielgruppe gut im Auge hat und für diese Zielgruppe ein sehr konkretes Problem löst – und viel Spaß hat, permanent daran zu arbeiten und zu tüfteln und ein marktfähiges Produkt daraus zu machen.

Die zweite Rolle muss zwar nicht unbedingt bei der Gründung schon dabei sein, sondern könnte auch später noch dazukommen – aber das ist der Prozessanalytiker. Das ist jemand, der im Hintergrund die IT, die Prozesse, ein ERP-System usw. aufbaut, also Dinge, die vielleicht nicht so viel Spaß machen, die aber für eine Skalierung unheimlich wichtig sind. Der dem Produktmenschen somit den Rücken freihält beim Skalieren. Das sind für mich die zwei zentralen Funktionen, der Rest kommt dann.

Noch ein Zusatz: der Produktmensch sollte auch ein gutes Gefühl für die Vermarktung des Produkts haben. In dem Moment, wo er sich über die Zielgruppe und das Produkt Gedanken macht, ist der dritte Punkt in diesem magischen Dreieck das ganze Thema Marketing. Wie ist eigentlich die Geschichte, mit der ich meiner Zielgruppe mein Produkt verkaufe. Dieses Geschichtenerzählen ist ein ganz wichtiger Bestandteil, den ein Gründer mitbringen sollte.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie viele Startups erfolgreich werden und wie man als Angel daher investieren sollte
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Ingo Weber: „Die 10 % kommen wahrscheinlich aus irgendwelchen empirischen Untersuchungen. Was man mal untersuchen muss, ist, wie die Grundgesamtheit dieser 10 % ist, ich befürchte, die Grundgesamtheit ist irgendwie 4 bis 5-stellig. Das heißt, die Illusion, dass, wenn ein Angel zehn Investments hat und das zehnte dann auch ein Unicorn wird und die Performance rettet, da würde ich kein Geld drauf setzen. Ich glaube, es gibt viele Angels, die mehr wie 10 Investments haben und kein Unicorn dabei haben.

Generell kann ich vielleicht mitgeben, viele Angel Investoren fangen an und machen ein, zwei, drei Investments und die laufen dann so semi-gut. Als Anfänger im Angel Investing macht man eben Fehler. Viele Angels, kann man auch mit der Hype Curve vergleichen, die erst so hochgeht und dann stark abfällt. Also Angels fangen an und nach kurzer Zeit sagen sie, dass es nicht funktioniert und es dann lieber sein lassen. Dann legen sie ihr Geld wieder lieber in Staatsanleihen oder Aktienfonds an.

Ich denke, es ist einfach wichtig, dass man da dran bleibt. Am Anfang zahlt man Lehrgeld und das kann auch sehr viel Geld sein. Aber man lernt dadurch, was man richtig und was man falsch machen kann. Man kommt auch mit anderen Angels zusammen, die einen weiterempfehlen und dadurch kommt man auch an die besseren Transaktionen. Das ist so mein primäres Learning aus einem Startup Portfolio.

Ich habe letztens auch gelesen, dass man als Angel mindestens 12-15 Investments machen sollte. Damit man so was wie ein Portfolio aufbaut. So was ist ganz wichtig. Eine Erfahrung, die ich noch teilen will. Eines meiner schlechteren Investments, wo die Firma auch pleite gegangen ist, hatte mich an ein anderes Startup empfohlen, welches sich fast verzehnfacht hat. Da sieht man, wie so das eine mit dem anderen auch zusammenhängt.“

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