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Maria Schaecher über wichtige rechtliche Themen

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über wichtige rechtliche Themen

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Maria-Johanna Schaecher: „Man macht am Anfang eine Art rechtliche Due Diligence, in der Regel ist nicht sehr viel beim ersten Seed-Investment vorhanden. Ich achte darauf, dass es eine Gesellschaft gibt. Viele Start-ups haben noch eine UG, wenn sie schon auf Fundraising Suche sind. Das ist dann immer etwas schwierig und auch nicht ganz geklärt.

Worauf ich auch achte und was mir wichtig ist, wie sieht das Cap Table aus, ist es ausgeglichen, haben die wichtigsten Player in dem Start-up genügend Anteile oder sind mache, die scheinbar wichtig sind, gar nicht beteiligt. Ansonsten: Wie sieht der GmbH Vertrag aus? Wie sieht die Gesellschaftervereinbarung aus? Aber da ist meine Erfahrung, wenn man in der Frühphase investiert, vieles noch sehr einfach, und die Professionalisierung kommt dann mit professionellen Investoren.

Die geben in Regel ihre Standards vor. Es gibt dort wenig Spielraum zur Verhandlung. Insofern ist für einen Angel Investor wichtig, dass alles fundiert geregelt ist, es muss nicht so komplex sein, es muss alle Anforderungen erfüllen, und der nächste Schritt, was die Verträge betrifft, wird ohnehin von einem professionellen Investor vorgegeben.“

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Business Angel Stephan Jacquemot
über das Schlimmste am Angel Investing
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, zwei Dinge sind als Business Angel schlimm bzw. belastend. Das eine sind Gründerteams, die sehr beratungsresistent sind. Also, wenn Gründer:innen eine Frage stellen, du gibst eine ehrliche Antwort, wo du dir auch wirklich Gedanken machst, weil du natürlich willst, dass die Firma erfolgreich ist. Und dann bügelt das Startup-Team es einfach so vom Tisch. Also nach dem Motto: “Ja, haben wir gehört, ist nichts!”.

Das kann sein, man muss ja auch nicht immer recht haben. Es ist auch ok, wenn Gründer:innen dann sagen, dass es nicht passt und ihre Antwort auch begründen. Wenn so was aber immer wieder vorkommt und man merkt, dass man mit seinem Rat eigentlich recht gehabt hat und die Gründer:innen einem dann immer noch nicht richtig zuhören. So was kann dann sehr frustrierend sein. So fahren die Gründer:innen mit Ansage gegen die Wand, weil sie glauben es besser zu wissen. Man meint es ja nicht böse, man meint es nicht von oben herab, sondern man spricht auf Augenhöhe mit den Gründer:innen. Beratungsresistente Gründer:innen sind schon sehr frustrierend.

Das zweite ist die administrative Arbeit. Also man muss die ganzen Verträge durchlesen, Shareholder Agreements, Notartermine beachten, ein gewissen juristisches Wissen haben, um die ganzen Dokumente zu verstehen. Dann Dinge auch nachzuverhandeln, auch ein bisschen zu schauen, ob irgendwo etwas ein bisschen eingeschmuggelt worden ist. Die ganzen Jahresabschlüsse verstehen, die ganze administrative Arbeit sollte man nicht vergessen. Dies mache ich jetzt nicht mit großer Leidenschaft.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über die Wichtigkeit eines Netzwerks mit anderen Angels
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Nikolaus D. Bayer: „Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, eine langfristige Beziehung auch zu seinen Co-Investoren zu haben. Denn man kann sich immer wieder gegenseitig unterstützen und natürlich ist es auch ein guter Baustein des eigenen Dealflows.“

über den Exit
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Dörte Kaschdailis: „Leider habe ich noch keine Exit Erfahrungen. Wir haben letztes Jahr angefangen und sind noch stolze Besitzer von acht Beteiligungen. Wir haben jetzt ein paar gewandelt, das hat schon stattgefunden. Aber dadurch, dass wir noch so Jung sind, haben wir noch keine Erfahrungen mit Exits. Wir haben natürlich auch schon Beteiligungen, wo wir sagen, dass es sich richtig gut anfühlt. Das wird aber sicher noch fünf Jahre dauern. Ich habe die Zeit und habe kein Stress, also alles gut.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Branchen bzw. Geschäftsmodelle, die eher gemieden werden sollten
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Matthias Helfrich: „Das ist schwer zu sagen. Grundsätzlich gilt, dass man natürlich in Geschäftsmodelle mit einem gewissen Skalierungseffekt investieren sollte.

Ich selbst investiere in gewisse Branchen nicht, weil ich da einfach zu wenig verstehe. Aber ein generelles Ausschlusskriterium für Branchen würde ich nicht sehen. Selbst Hardware ist kein Ausschlusskriterium, weil auch die immer Software braucht und eine Welt ganz ohne Hardware nicht funktioniert.

Selbst da, wo manche es schwierig finden, bin ich durchaus dabei. Nur bei technischen Entwicklungen, die extrem große Summen für die Entwicklung benötigen, da bin ich als Business Angel einfach zu klein und entsprechend nicht dabei.“

Business Angel Claudia Nagel
über den Standort Deutschland
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Claudia Nagel: „Das ganze Thema Finanzierung wurde ja viel besprochen. In den letzten 10 Jahren hat sich für Gründungsteams in Deutschland schon viel getan. Wir sind längst nicht da, wo andere Märkte sind, aber trotzdem haben wir da viel aufgeholt. Es gibt immer mehr Unicorns und Gründer:innen, die erfolgreich waren und ihre Erfahrungen und finanziellen Mittel dem Markt zur Verfügung stellen.

In Deutschland fehlt uns noch der Mut stärker zu experimentieren und offen für neue Lösungen zu sein. Man sollte den Gründer:innen eine Chance auf den Märkten geben. Ich erlebe im B2B Markt häufig noch die Angst, dass Kunden zögern, weil sie denken, dass es das Startup vielleicht in drei Jahren nicht mehr gibt. Wenn niemand mit dem Produkt arbeitet, dann wird es das Startup ganz sicher nicht mehr in drei Jahren geben. In Deutschland haben wir wirklich sehr viele Ideen, aber leider schaffen es die Ideen häufig nicht auf die Straße.

Jeder Einzelne von uns kann in seinem professionellen Umfeld diese Themen ändern. Dort, wo wir neue Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wo wir Prozesse ändern. Das geht sowohl im B2B als auch im B2C Bereich. Einfach neuen Ideen und Start-ups eine Chance geben. Da ist jeder von uns gefragt, einfach ein bisschen offener und mutiger zu sein.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Einzelgründer:innen
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Matthias Helfrich: „Ich habe leider negative Erfahrungen mit Einzelgründerinnen und -gründern gemacht. Auch wenn ich das nicht als grundsätzlichen Nachteil ansehe, gibt es für einen Investor erhöhte Risiken dabei.

Der Kern des Risikos liegt in der Gesundheit und dem sozialen Umfeld der Gründerin bzw. des Gründers. Wenn es dort Verwerfungen gibt, gibt es kein Team, das dies ausgleichen kann. Das ist ein inhärentes Risiko, das man bei einer Einzelgründung nicht auflösen kann. Deswegen bin ich da aus eigener Erfahrung mittlerweile vorsichtig, obwohl ich dieses Ergebnis auch bedaure. Diese Lebensrisiken übertragen sich dann unmittelbar auf den Investor, was im Gegensatz dazu bei einem Team viel weniger der Fall wäre.“

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