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Matthias Helfrich über die Ambitionen und intrinsische Motivation von Startup-Gründer:innen

Business Angel des Jahres 2021

(MGH Beratungs- und Beteiligungs-GmbH)

über die Ambitionen und intrinsische Motivation von Startup-Gründer:innen

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Matthias Helfrich: „Die Frage ist die Königsklasse, denn da geht es um die intrinsische Motivation der Gründer. Ich habe da auch kein Patentrezept, denn wenn ich das wüsste, würde ich darüber vielleicht auch ein Buch schreiben.

Es gibt aber schon gewisse Indikatoren. Social Impact getriebene Gründer haben meistens eine sehr hohe intrinsische Motivation. Da muss man dann nur schauen, ob sie auch den Willen haben, groß zu denken.

Bei Gründern, die schon etwas älter – so beispielsweise in meinem Alter – sind, da bin ich eher etwas zurückhaltend, weil ich glaube, dass jüngere Menschen einen größeren Erfolgshunger haben.

Ich habe also kein Patentrezept, versuche aber in Gesprächen herauszufinden, ob das Geschäftsmodell aus dem Inneren heraus entstanden ist, oder ob das eher aus einer Analyse entstand mit dem Ziel Startup-Gründer zu werden. Das wäre mir dann zu wenig.“

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Business Angel Benjamin Minack
über Quellen für gute Startup-Investments für Business Angels
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Benjamin Minack: „Wir haben eine ganze Reihe von Quellen für Investitionen, die qualitativ auch stark variieren. Natürlich ist das eigene Netzwerk auch eine profunde Quelle für Angel-Investments und gute Netzwerkarbeit überhaupt eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit als Business Angel. Es gibt attraktive Netzwerke, in denen zum Beispiel in Stammtischformaten eingeladen wird und Startups vorgestellt werden.

Ein nicht unerheblicher Teil von Startups erreicht mich auch über LinkedIn oder E-Mail von Gründern, die auf irgendeine Weise erfahren haben, dass ich bzw. wir investieren. Es gibt auf dem Kanal sehr attraktive Startups, die wir so finden – aber auch viele, die nicht zu uns passen (wie überall). Ich würde diesen Kanal nicht als schlecht bezeichnen.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine bevorzugten Branchen
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Xavier Sarras: „Am liebsten investiere ich in Impact, in Nachhaltigkeit, in soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch das Tätigkeitsfeld von 4P Capital. Deshalb werden meine Investitionen als Angel auch immer mehr Impact Investments. Aber ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen so der FOMO-Typ (Fear of missing out).

Also wenn gute Ideen da sind, die vielleicht nicht Impact sind, wo ich aber an das Team glaube und weiß, dass ich mit meinem Netzwerk und mit meinem Know-how helfen kann, dann kann ich selten widerstehen und will dann trotzdem mitmachen. Das sind meistens folgende Branchen: B2B-SaaS, Matech (Marketing-Technologien), Adtech (Werbung-Technologien), Health, Education und Prozesssoftware.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, ob es eine Frauenquote bei Foundern als Kriterium geben sollte.
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Tina Dreimann: „Eine Investmentquote zu haben ist ein wichtiger Schritt. Wir sehen ja auch, dass sich ohne Frauenquote in Führungspositionen nichts geändert hat. Ich war lange Zeit Gegner von Quoten. Ich kann aber diesen Grundmaßstab empfehlen, damit man sich selber misst, weil nur das die eigene Aufmerksamkeit darauf lenkt, wo ich gerade stehe und das zwingt mich aktiv die richtigen Teams zu suchen und zu unterstützen.

Das kann ich also nur jedem empfehlen. Wir haben sogar einen “Extremisten” im Club, ein Mann, Marko Vogt hat sich dazu entschieden, ausschließlich in gemischte Teams zu investieren. Das ist ein fantastisches, prinzipiengetriebenes Mindset, welches ich wirklich toll finde.

Hat eine Quote eine negative Auswirkung?
Es kommt darauf an, wie extrem man sie setzt. Wenn wir als better ventures ausschließlich in diese Teams investiert, dann hätte man den Schatten, dass man einen großen Teil der Teams wegschneidet. Gleichzeitig, wenn jeder so handeln würde, dann wären auch die Gründerteams dazu gezwungen, sich eine weibliche Mitgründerin zu suchen. Also deshalb unterstütze ich auch tolle Fonds wie Auxxo, die sich da wirklich voll committed haben.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die Vorteile von SaaS für Early Stage Investoren
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Julius Göllner: „Also SaaS hat einige Vorteile, die auf der Hand liegen. SaaS funktioniert meist so, dass die Bezahlpläne, die da existieren, einfach wiederkehrend sind. Ein Kunde, der eine SaaS-Lösung kauft, bezahlt meistens eine monatlich wiederkehrende Gebühr. Auf dieses Modell kann man natürlich noch weitere Zahlungslayer draufsetzen. Zum Beispiel ein Marktplatz oder andere Sachen. .

Für Investoren und VCs in den Folgerunden macht es dieses Modell sehr planbar und vergleichbar. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, was gute und was weniger gute Companies sind. Wie schnell wachsen die auch im Vergleich zu anderen Unternehmen. Das ist ein sehr großer Vorteil im SaaS-Bereich.

Das macht es auch für einen Business Angel, wenn man sich länger mit dem Thema beschäftigt, glaub ich ganz spannend, weil man das erlernte Wissen sehr gut auf andere Companies transferieren kann.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den richtigen Exit-Zeitpunkt
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Olaf Stichtenoth: „Auch was die weiteres Folgefinanzierungen angeht, muss man sich als Business Angel überlegen, an welcher Stelle man in dem großen Spiel steht. Wenn die Runden zu groß werden und man als Angel kein Gewicht mehr hat, verwässert wird und die Liquidationspräferenz beeinflusst wird, dann kann es sein, dass man von der vielen Arbeit, die man reingesteckt hat, nicht mehr so richtig profitiert. Einfach aus dem Grund, weil andere Leute vertraglich überlegen sind.

Man muss sich auf klar machen, dass man für einen großen VC als Business Angel keine Relevanz hat. Man liefert keinen zukünftigen Mehrwert für die VCs. Ab einer bestimmten Stelle muss man sich als Business Angel auch mit dem Thema Secondary auseinandersetzen. Ist vielleicht ein Punkt erreicht, wo ich bereit bin auszusteigen und die großen Jungs und Mädels ranlasse.

Das will man als Business Angel manchmal nicht sehen. Ego ist ja auch ein Thema, mit dem man sich kritisch auseinandersetzen sollte, weil das Ego einem ganz oft im Weg steht. An dem Punkt wirklich überlegen, wo man steht und bis zu welcher Stelle es Sinn macht, dabei zu bleiben.

Man merkt es auch, wenn man mit größeren Fremdkapitalfonds oder Fremdkapitalgebern spricht. Das sind einfach regelmäßig größere Haifische als das was ich jetzt so unter den Business Angels kenne. Es ist einfach wichtig zu wissen, wann ich mitspielen kann und wann ich mir vielleicht besser ein anderes Spielfeld suche.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über die wichtigsten KPIs als Business Angel
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Kasia Zalewska: „Measuring performance is always tricky. I can show you what we are doing. I think this gives you an idea of the many different possibilities and KPIs to choose from. You should accept the rule, that you have to look in 150 pitch decks to find one interesting startup. This is one of our leading KPIs. We measure the number of leads that we are processing every single month.

In order to invest in eight startups per year, we have to look in 100 pitch decks every month. That is what we are tracking in our CRM system. This shows us how close we are to reaching our target.

When it comes to the quality of the investment funnel, we are not doing it on a weekly basis. On weekly basis, we look on our amount of pitch decks. When it comes to the process, what is after and which channels we are using. We are also tracking that, which deal comes from which channel. We are doing this analysis too, but just in times, when we need it (maybe every 2-3 months).

Furthermore, we are also putting some KPIs in our network activities. Because the network is a huge part of becoming an investor. So we are putting some targets, that helps us track, if we are actually working on the network. We have two different targets.

The first one is how many people do I meet this month. Make it 4,5, 10, whatever fits your timeline. So the first target is the new people, but the second one is even more tricky, because it relates to strength in the network.

It is quite easy to meet new people; you have LinkedIn and Introductions. Meeting people is not a problem anymore, but strength in the network is. The person you have met should remember you and connect you with amazing deals. That is the tricky part. For that you need to reach out again, share deals, make introductions, so keep the interest up. That is another KPI that we are putting in place, when it comes to our network.“

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