Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Matthias Helfrich über die für ihn wichtigen Faktoren bei der Einschätzung von Gründer:innen-Teams

Business Angel des Jahres 2021

(MGH Beratungs- und Beteiligungs-GmbH)

über die für ihn wichtigen Faktoren bei der Einschätzung von Gründer:innen-Teams

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Matthias Helfrich: „Ich habe eine ganz persönliche Schwäche für außergewöhnliche Gründer-Persönlichkeiten. Ich habe in meinem Portfolio beispielsweise viele Gründer, die eine miserable Schulkarriere hinter sich haben, die also nicht 13 Jahre bis zum Abitur gebraucht haben, sondern 14 oder 15 Jahre.

Ich will jetzt nicht gleich von einem Anti-Indikator sprechen, also schlechter Schüler = guter Gründer. Aber vielleicht ist da auch etwas Wahres dran. Ich schaue mir schon sehr genau auch die Lebensläufe an – und je eckiger der Lebenslauf ist, desto besser gefällt er mir.

Der zweite Punkt für mich ist die Heterogenität des Teams, insbesondere wenn das Grundvertrauen zum Team stimmt. Und genau das versuche ich, vor dem Investment herauszufinden.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Business Angel Wolrad Claudy

Wolrad Claudy

Business Angel aus Frankfurt

Business Angel Rahel Stichtenoth

Dr. Rahel Stichtenoth

Business Angel

Dr. Patrick Müller

Dr. Patrick Müller

Rechtsanwalt für VC und Startups

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor

Julius Göllner

Serial Entrepreneur & Investor

Business Angel Stephan Jacquemot
über die Möglichkeit einer Frauenquote bei Investmententscheidungen
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stephan Jacquemot: „Wir werden keine Frauenquote in unseren Startup-Investments einführen, weil wir sehr ad hoc entscheiden. Ich glaube, dies ist ein typisches Angel-Thema, du investierst in das, was dir präsentiert wird. Du optimierst aus dem besten Set-up aus Product-Market-Fit und Team. Und wie gesagt, du machst drei, vier oder fünf Investments im Jahr. Dann nimmst du das Startup, welches dir in der Kombination am besten erscheint.

Wenn du dann sagst, dass du in dieses Startup investieren würdest, aber du hast dieses Jahr schon in drei Startups investiert, welches von Männern gegründet wurde und du dann wegen der Frauenquote nicht in dieses Startup investieren kannst, dann wäre diese Entscheidung für mich nicht rational. Dementsprechend glaube ich nicht, dass es da eine Frauenquote geben wird. Wo wir es allerdings sehr hart umsetzten, ist bei Sustainability Themen. Wir haben in unseren Beteiligungsverträgen die Bedingung, dass die Teams möglichst in den nächsten 12-18 Monat klimaneutral werden müssen. Da nehmen wir so was auf, aber was Gender angeht, nehmen wir es, glaub ich eher nicht auf.“

Torsten Meyer - Business Angel
erklärt, wie man um einen Pain Point ein Startup baut
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Torsten Meyer: „Es ist ja sehr häufig so, dass man in einer bestimmten Nische anfängt, weil man für einen Bereich merkt, dass darauf die aktuelle Software nicht ausgerichtet ist. Man möchte für bestimmte Zielkunden etwas entwickeln, das es so noch nicht gibt. Weil dir Firmen bzw. Kunden danach schreien, weil der Status Quo eben nicht gut ist.

Das ist genau der Schmerzpunkt, an dem man ansetzen kann und sich sagt: um diesen Schmerzpunkt entwickle ich eben ein Startup. Wenn die Zielgruppe groß genug ist, kann man darum eine Lösung schaffen.

Ein Startup muss keinen Schmerzpunkt haben, aber es wäre von Vorteil, wenn das Startup das Geschäftsmodell so auslegt, um einen Schmerzpunkt zu lösen. Aus meiner Sicht ist die Validität und Daseinsberechtigung eines Startups daran gekoppelt, ob es ihm gelingt, einen eruierten Schmerzpunkt für eine Zielgruppe zu lösen.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Rolle im Startup
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ingo Weber: „Da jetzt vielleicht auch ein Blick auf die Vergangenheit. Das ein oder andere Startup hat da gemeint nach dem Motto, ich habe mich ja beteiligt und dann kann ich mich aufgrund meines beruflichen Hintergrunds um das ganze Thema Finanzierung, Buchhaltung, Controlling und alles kümmern. Wo ich sage, dass das der falsche Ansatz ist, weil ich am Ende Geld für die finanzielle Beteiligung gegeben habe.

Ich bringe mich beim Coaching und Impuls geben ein. Das heißt, ich gebe Impulse auf Basis meiner unternehmerischen Tätigkeit oder meiner Angel Erfahrung. Zum Beispiel sage ich, wie ich manchen Themen angehen würde. Ich würde das dann nicht durchdrücken, sondern ich sage, dass ich da der Impulsgeber bin und am Ende ist es natürlich eure Entscheidung.

Meine Ansätze können natürlich sinnvoll sein und es gibt auch Bereiche, wo ich mich intensiver einbringe. Will heißen, im Vertrieb kenne ich zum Beispiel einige Leute aus meinem Netzwerk, die vielleicht Interesse an eurem Produkt hätten. Da kann ich gerne mal ein Intro machen und schauen, dass das vorangeht. Ich bin da aber nicht der einzige Vertriebler, sondern es sind unterstützende Maßnahmen.

Ein ähnliches Thema ist auch die Folgefinanzierung. Ich kann auch Themen, die ich spannend finde und hinter denen ich stehe, bei VC-Kontakten vorstellen.“

Business Angel Joakim Nägele
über rechtliche Fallstricke bei Beteiligungsverträgen
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Joakim Nägele: „Gibt es besondere Fallstricke? Nein, die sehe ich nicht. Bisher sind alle Beteiligungsverträge, die ich gesehen habe, recht einfach. Zustimmungspflichtige Geschäfte sind für mich der entscheidende Punkt dabei.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Pitch Decks
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Katja Ruhnke: „Mich überzeugt bei einem Pitch als Erstes die Persönlichkeit der Gründer:innen. Bei einem Pitch Deck, wo ich die Gründer:innen noch nicht kenne, da überzeugen mich klare Pitch Decks mit Bildern und Botschaften, die ich schnell verstehen kann. Ich will auf einen Blick sehen, da sind die und die Zahlen drin, das ist die Botschaft und das ist die Idee. Ich persönlich hasse Pitch Decks mit zu viel Informationen, da man ja wahnsinnig viele Pitch Decks als Angel sichtet. Ich habe keine Mitarbeiter und ich bin kein VC. Wir müssen also sehr schnell Informationen aufnehmen können.“

Janosch Kühn
darüber, wann der richtige Zeitpunkt für einen Exit ist
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Janosch Kühn: „Ich denke, die Entscheidung für einen Exit ist auch eher ein persönliches Gefühl. Unser Geschäft lief damals sehr gut und deshalb gab es auch sehr viele Anfragen. Wir wollten einfach schauen, ob es realistisch ist, so viel Geld zu bekommen. Ist ja auch klar, 99,9 % unseres Vermögens war eben Kolibri Games, aber davon konnten wir uns ja nichts kaufen.

Die andere Sicht ist, dass es ab einer gewissen Stage schon sehr komplex mit der Firma wird. Dann hast du viele Mitarbeiter und dann ist die Frage, ob es nicht eine Win-win-Situation mit einem Partner gibt, der dir ein paar Themen abnehmen kann. Wo du einfach noch schneller wachsen kannst. Das waren unsere zwei Überlegungen und es war der perfekte Zeitpunkt für uns da zu verkaufen.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!