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Matthias Helfrich über die Relevanz der Bewertung des Startups in der Frühphase

Business Angel des Jahres 2021

(MGH Beratungs- und Beteiligungs-GmbH)

über die Relevanz der Bewertung des Startups in der Frühphase

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Matthias Helfrich: „Firmenbewertungen in diesen Phasen sind ja keine mathematischen Bewertungen wie bei fortgeschrittenen Unternehmen oder gar im Private Equity oder M&A-Bereich.

Insofern starten die Gespräche ja meistens mit einem Aufruf der Gründer, wie viel Kapital sie brauchen und wie viele Anteile sie abgeben wollen. Daraus errechnet sich in der Konsequenz die Bewertung.

Ich bin nicht jemand, der um Bewertungen feilscht, weil es für mich sekundär ist, ob die Bewertung letztlich bei X oder X + 20% liegt, so lange das Unternehmen erfolgreich ist. Und wenn das Startup nicht erfolgreich ist, dann ist die Bewertung ebenfalls sekundär.

Dagegen sind mir Rechte ein bisschen wichtiger. Man muss ja Bewertungen auch immer im Zusammenhang mit den einhergehenden Investorenrechten sehen. Daher spreche ich über Bewertungen und schaue mir Vergleichstransaktionen an. Wenn mir eine Bewertung zu hoch ist, dann würde ich da auch nicht weiter verhandeln, sondern dann wäre das für mich ein Absagegrund der Transaktion.“

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Business Angel Joakim Nägele
über rechtliche Fallstricke bei Beteiligungsverträgen
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Joakim Nägele: „Gibt es besondere Fallstricke? Nein, die sehe ich nicht. Bisher sind alle Beteiligungsverträge, die ich gesehen habe, recht einfach. Zustimmungspflichtige Geschäfte sind für mich der entscheidende Punkt dabei.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die Kommunikation mit Gründern:innen
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Katja Ruhnke: „Die formellen Themen sind die klassischen Reportings, die klassischen Gesellschafterversammlungen und Board-Meetings. Für mich ist die Kommunikation sonst sehr informell und sehr schnell. Zum Beispiel per Whatsapp und schnellen Sprachnachrichten, die wir hin und herschicken. Es ist für mich auch sehr wichtig, dass auch alles so nahbar bleibt und eigentlich eher informell ist. Abgesehen von den Verträgen und Beschlüssen, die eben formell gestaltet werden müssen.

Grundsätzlich ist eine informelle und schnelle Kommunikationsebene mit den Startups das beste. Ich habe auch festgestellt, dass bei Startups, wo man so was nicht etabliert hat, beispielsweise auch mit den anderen Gesellschafter:innen, da gibt es häufig ein Informationsleck. Unsere Zeiten sind einfach schnell, alle haben wenig Zeit, Startups haben wenig Personal. Da muss einfach alles schnell und informell gehen, damit man eben auch schnell vorankommt. Das ist für mich auch ein ganz entscheidender Punkt.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Learnings als Business Angel
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Ingo Weber: „Ich glaube, meine Kernlektion ist, dass die meisten Angels aktuelle oder ehemalige Entrepreneure sind. Die sind Visionäre, begeisterungsfähig und sie lassen sich auch gerne von anderen Leuten begeistern. Für mich habe ich gelernt, dass man in so einer Begeisterung nicht zu schnell ein Investment zusagen sollte.

Man sollte es lieber ein paar Tage sacken lassen, vielleicht auch mit anderen diskutieren und die berühmte Nacht darüber schlafen. Das ist jetzt durch Corona vielleicht etwas entspannter. Historisch war es bei Business Angel Veranstaltungen immer so, dass man schneller zugesagt hat und am nächsten Morgen gedacht hat, dass es vielleicht doch nicht das Richtige Investment ist.

Das ist wirklich ein Learning, wirklich noch mal kritisch reflektieren und eine Nacht darüber schlafen. Das ist für ganz viele Angels ein wichtiger Punkt.

Man sollte sich außerdem anschauen, wer alles auf dem Cap Table ist. Oder umgekehrt, wenn auf dem Cap Table keine anderen relevanten Angels sind, also niemand, der richtig tief in der Branche drin ist oder ein erfahrener Angel ist, sollte man sich genau überlegen, ob es wirklich ein sinnvolles Investment ist.
Anders formuliert, bei meinem ersten Investment war ich der einzige Angel und ich habe gedacht, dass ich der Einzige bin, der dieses Goldnugget im Fluss gefunden hat. Ich hätte mich eher fragen sollen, warum noch kein anderer Investor dieses Goldnugget gefunden hat und da gab es vermutlich Gründe dafür.

Außerdem muss es Spaß machen, mit dem Team zu arbeiten. Das Leben ist zu kurz, um mit Armleuchten zu arbeiten. Ich glaube, das trifft bei Angel Investments besonders zu, weil es eine lange Zeit und Reise mit dem Startup ist.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, welche Vorteile Business Angels einem Startup bieten können
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Göran Göhring: „Ich habe da für mich ein 3E Modell definiert:
1. Equity
2. Experts
3. Entrepreneur

Equity ist die Thematik des Investment in ein Startup. Also über ein Wandeldarlehen oder über ein Anteilskauf zu investieren.

Der zweite Punkt ist Experts. Da geht es darum, dass Gründer in manchen Bereichen auf die Hilfe von Angels angewiesen sind, um ein holistisches Geschäftsmodell hinzubekommen. Beispiele dafür sind: Marketing and Sales, Growth, Kontakte, Finance, Rechtsthemen und die Haltung als Unternehmer. Dort ist es wichtig, dass der Business Angel mit seiner Expertise im Standbymodus ist und auch bei ihm fremden Themen jemanden kennt, der unterstützen kann. Das hilft massiv, dass die Gründer von einer ersten Startphase schnell wachsen können.

Das dritte Thema ist Entrepreneur. Ich bin selbst seit mehr als 20 Jahren erfolgreicher Unternehmer und ich kenne viele junge Gründer, die froh sind, dass sie sich bei Fragen des Tagesgeschäfts an einen anderen Unternehmer wenden können, der schon selbst viele Probleme durchlebt hat. Damit der junge Unternehmer mit der Unterstützung der Angels Wege findet, sein Geschäftsmodell durchzuziehen.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den Venture und den Private Equity Arm
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Wolrad Claudy: „Bei Maffei & Co. haben wir zwei Investitionsrichtungen. Das eine ist der Venture Arm, da geht es vor allem darum, dass wir unsere Business Angel Aktivitäten aus der Vergangenheit konsolidiert und gebündelt haben. Zum Zweiten sehen wir beim Venture Arm einen Fuß in die Tür zu bekommen und neue Märkte und Geschäftsmodelle kennenzulernen und Erfahrungen zu machen.

Im Private Equity Arm bauen wir einen langfristigen Ansatz für unsere nächste Generation auf. Dort wollen wir auch mit am Tisch sitzen und mitreden. Da geht es um Beteiligungen, die größer als 25 % sind. Das ist unser vorrangiger Unternehmenszweck, also Private Equity aufzubauen und der Venture Arm ist da eher eine Ergänzung. Um auch erste Erfahrungen in neuen Bereichen zu machen, bevor wir mit größeren Summen einsteigen.“

Business Angel Xavier Sarras
über die Gründe des Scheiterns
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Xavier Sarras: „Klassiker: Team und Timing. Also wenn sich das Team nicht richtig findet und nicht richtig zusammenarbeiten. Wenn die Gründer:innen auch nicht an sich arbeiten, wenn sie nicht bereit sind, sich persönlich zu entwickeln. Persönliches Wachstum ist auch ein wichtiges Thema bei dem Team. Es gehört einfach dazu. Es ist auch nicht immer ratsam mit seinen besten Freunden ein Startup zu gründen. Es kann ganz schön in die Hose gehen und es kann auch eine falsche Konstellation für die Aufgabe sein.

Es gibt ja dieses neumodische Wort: Pivot. Oftmals verändert sich das Geschäftsmodell, um den perfekten Product-Market-Fit zu erhalten. Also wirklich das richtige Produkt auf den Markt zu bringen, welches auch vom Markt akzeptiert wird. In diesen Wandlungen kann es natürlich auch zu strukturellen Änderungen kommen, die es auch braucht. Wenn das Team diese Situationen nicht hinbekommt und man das Team auch nicht so umbauen kann, dass es zu meistern ist, dann scheitert es. Das Team ist der kritischste Punkt.

Das Timing ist natürlich auch wichtig. Man kann zu früh sein, also vor dem Markt. Man kann zu spät sein, also dem Markt hinterherrennen und es sind schon mehrere Player da. Der dritte Punkt ist leider auch das Funding. Also wie viel Geld ein Startup aufnehmen kann. Manche Märkte sind verrückt geworden, schaut man sich so die Delivery-Märkte an. Gorillas ist ja zum Beispiel innerhalb von einem Jahr auf eine Milliarde Bewertung gekommen. Wenn da schon mehrere Hundert Millionen investiert sind, dann hast du da als Startup keine Chance, diesem Markt hinterherzurennen.

Funding ist ein riesiges Thema geworden, deshalb auch Momentum. Ich rate Gründer:innen dazu, liebe mehr Geld im Moment aufzunehmen, weil das eben Abstand schaffen kann. Also auch eine Eintrittshürde für andere Startups, die in den Markt wollen. Oder es kann auch für das Startup der Scheitergrund sein, weil du dann doch plötzlich mehr ausgeben muss, die Burning Rate hochgeht und deine Runway kleiner wird und du dann einfach insolvent gehst, weil du kein Cash mehr hast.“

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