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Matthias Helfrich über Kennzahlen und Parameter vor einem Investment

Business Angel des Jahres 2021

(MGH Beratungs- und Beteiligungs-GmbH)

über Kennzahlen und Parameter vor einem Investment

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Matthias Helfrich: „Ich steige sehr früh in Startups ein, also Pre-Seed und Seed. Klassische Kennzahlen wären da schön, funktionieren aber leider noch nicht. Ich muss für mich die Sicherheit haben, meinen Kapitaleinsatz in der Regel in jedem Startup verzehnfachen zu können.

Ein weiterer Indikator für mich ist, ob das Startup folgefinanzierungsfähig ist, ob es also die Struktur hat, als nächstes eine VC-Runde zu schaffen. Das sind für mich die wichtigsten Parameter in Bezug auf Kennzahlen.“

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Business Angel Joakim Nägele
über gute Quellen und Netzwerke für Startups
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Joakim Nägele: „Die Quellen, über die man auf Startups aufmerksam wird, sind sehr divers. Man liest und hört viel, aber vor allem pflegt man seine Netzwerke. Wenn man einmal angefangen hat zu investieren, dann kriegt man eigentlich automatisch schon sehr viel mit und wird häufig angesprochen.

Wenn man darüber hinaus noch aktives Sourcing betreibt und sozusagen aktiv Investitionsmöglichkeiten sucht, dann werden die Optionen noch sehr viel breiter. Häufig bekommt man aber unaufgefordert Hinweise.

Was ich wirklich pflege, sind meine Kontakte aus meiner längsten beruflichen Station bei Gruner und Jahr bzw. Bertelsmann. Aus diesen Kontakten haben sich auch neue Kontakte ergeben. Das ist für mich der Ursprung meiner Kontakte in die Startup-Welt. Wenn man da erst einmal einige Gründer und Investoren kennengelernt hat, dann geht der Rest fast automatisch.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über Zielgruppe, Zielmarkt und Buyer Persona
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Sylvia Tantzen: „Wie finde ich die beste Buyer Persona?
Erst mal rausfinden, welches der Zielmarkt ist und wer meine Zielkunden sind. Diese Zielkunden, nehmen wir jetzt mal B2B als Beispiel, arbeiten in einem Unternehmen und haben einen bestimmten Job-Titel. Dann durch fragen und überlegen, wo die Person aktiv ist und in welchen Medien die Person aktiv ist. Auch überlegen, in welchen Netzwerken die Person verkehrt und auch auf Veranstaltungen zu gehen.

Letztendlich auf dem Markt Fragen stellen, ohne gleich verkaufen zu wollen. Sondern in der Tat neugierige Fragen stellen. Wer könnte das Produkt gebrauchen und manchmal ist es in der Tat so, dass man auf ganz neue Erkenntnisse kommt, auf die man nie alleine gekommen wäre. Das ist auf jeden Fall mein Rezept, wenn ich irgendwas nicht weiß.

Ich stelle Fragen in jeglicher Hinsicht bei jedem und mit jedem, um herauszufinden, auf welche neuen Ideen man kommen kann. Jedes Gespräch bringt einen weiter, also einfach rausgehen, Menschen fragen und die Erkenntnisse einsammeln. Genau diesen Zielmarkt dann eben angehen und sich da die richtige Buyer Persona zum richtigen Zeitpunkt schnappen. Es kann ja auch sein, dass das Problem nicht immer auftritt, sondern zum Beispiel nur am Jahresende oder Jahresanfang.

Also der richtige Zeitpunkt ist auch wichtig, um das Unternehmen zur richtigen Zeit vorzustellen und hoffentlich einen neuen Kunden zu gewinnen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
darüber, was sich ändert, sobald ein institutioneller Investor einsteigt
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Entweder ändert sie sich so, dass ich dann aussteige. Es hängt immer davon ab, wer der institutionelle Investor ist. Vielleicht ist dann die Gründungsphase für mich beendet und ich entlasse das Startup in die nächsten Hände. Oder ich bleibe dabei und ich bin dann halt sozusagen der Großvater. Es hängt natürlich immer davon ab, wie ich zu den Gründer:innen stehe. Also wenn es eine gute persönliche Beziehung ist, dann würde ich dabei bleiben. Wenn es aber nur eine Investitionsbeziehung ist, dann ist im Grunde mein Ziel erreicht.“

Business Angel Göran Göhring
über die Schwierigkeiten beim Business Angel Investing
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Göran Göhring: „Angel Investing ist ein sehr holistisches Thema. Es ist nicht damit getan, dass ich ein bisschen Ahnung im Marketing oder Sales habe. Es kommen sehr viele Rechtsthemen und Finanzthemen mit ins Spiel. Ein zweiter Punkt sind die Branchen. Da sollte man sich ganz genau überlegen, in welche Branchen man reingeht, welche Branche versteht man und welche Branche versteht man nicht.

Insofern muss man als Angels was Ähnliches wie die Gründer tun. Nämlich Fokus auf die Nische, wo man sagt, dort macht es Sinn, dort kann ich einen Beitrag leisten und das Geschäftsmodell verstehen ich. Ansonsten passiert es ähnlich wie bei vielen Anlagen bei Banken, dass man etwas aufgeschwatzt bekommt, man versteht es nicht und wundert sich, warum es nicht durchstartet.“

Business Angel Claudia Nagel
über notwendige Vorkenntnisse als Angel
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Claudia Nagel: „Angels werden ganz oft rechtliche Sachen gefragt, weil die meisten Gründer:innen keine Vorkenntnisse in Rechtsfragen haben. Diese rechtlichen Themen wollen Gründer:innen auch sehr schnell vom Tisch haben, weil sie komplex und kostspielig sind.

Am Anfang wollen Gründer:innen auch nicht direkt teure Anwälte beauftragen und deshalb sind Erfahrungen in den Bereichen GmbH Strukturierung, Gesellschaftsverträge oder andere rechtliche Themen sehr gut. Aus dem Grund sind Investoren, die selbst gegründet haben, klassische Unternehmer oder Juristen im Gesellschafterkreis von Vorteil.

Es muss nicht jeder Angel alles wissen, aber es ist schön, wenn ein Angel den Gründer:innen auf einem Gebiet weiterhelfen kann. Idealerweise haben Gründer:innen dann einen kleinen Angel-Pool, die sich gegenseitig ergänzen.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, ob sich Business Angels am Anfang überschätzen
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Maria-Johanna Schaecher: „Meiner Meinung nach habe ich mich am Anfang nicht überschätzt, bei meinem ersten Engagement bin ich tatsächlich, und das ist eine Empfehlung operativ mit in das Start-up eingestiegen und habe so das Start-up sehr gut und sehr detailliert kennengelernt. Erst über die Zeit und Stück für Stück habe ich mehr investiert. Das geht natürlich nicht immer, und man kann auch als Business Angel, da gibt es unterschiedliche Philosophien nicht immer sagen, hier bin ich und will jetzt mitarbeiten, das kommt natürlich nicht bei jedem Gründungsteam gut an, aber wenn man die Möglichkeit hat, gerade wenn man einsteigt in das Start-up Geschäft, ist das eine unglaublich hilfreiche Erfahrung, wenn man die Entwicklungen, die Schwierigkeiten, die immer wieder großen Herausforderungen an den einzelnen Stellen man braucht Geld, man kommt mit einem Geschäftspartner nicht weiter, man hat eine regulatorische Hürde.

Alles, was man durchlebt, hilft einem natürlich dann. Was kommt alles auf einen zu und dann an der richtigen Stelle einen guten und sinnvollen Rat geben zu können. Insofern war Überschätzung bei mir nicht das Thema, weil ich das von beiden Seiten kennengelernt habe, wenn ich mir andere Angels anschaue, würde ich auch nicht sagen, dass sie sich überschätzen. Was weiterhin mein Tipp bleibt und was nicht jeder beherzigt, tut euch mit anderen zusammen.

Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man es am Anfang mit zwei anderen macht und nicht alleine der Hauptinvestor und der Angel ist. Man partizipiert immer, wenn man in einer Gruppe investiert, weil der eine kennt sich dort gut aus, der andere kennt sich da gut aus, der eine hat wieder ein etwas anderen Blick auf das Start-up oder vielleicht noch ein anderes Netzwerk. Die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht sich ungemein, wenn man in einer Gruppe investiert und nicht den Alleingang macht.“

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