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Nikolaus D. Bayer darüber, warum über soziale Netzwerke kein guter Deal-Flow zustande kommt

Business Angel des Jahres 2020

darüber, warum über soziale Netzwerke kein guter Deal-Flow zustande kommt

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Nikolaus D. Bayer: „Wenn mich Startups über soziale Netzwerke kontaktieren, dann hat da keine Vorfilterung stattgefunden. Wenn ich zu einer Matchmaking Veranstaltung gehe oder ich den Deal Flow meines Business Angel Vereins nutze, dann hat da schon eine Vorfilterung stattgefunden. Da sagt auch die Statistik einfach, dass eine LinkedIn-Anfrage eine geringere Erfolgswahrscheinlichkeit hat.“

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Business Angel Stephan Jacquemot
über die Geschlechterrolle bei Investitionen
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Stephan Jacquemot: „Für mich ist es nicht wichtig, auf das Geschlecht zu achten. Ich komme aus der Blickrichtung: Produkt und Markt: Also ist das ein attraktiver Markt und bietet das Produkt eine attraktive Lösung für das Problem, welches am Markt ist. Die andere Sichtweise, aus der ich komme, ist auch geschlechtsunabhängig. Ist das Skillset vorhanden, ein Startup zu gründen und dieses Produkt am Markt zu platzieren. Deshalb, wenn eine Person, ob männlich oder weiblich, in dem Bereich Experte oder Expertin ist und zum Beispiel sagt: “Ich habe 150 Jahre Berufserfahrung in der Solarenergie”. Dann ist mir das Geschlecht der Person egal, weil die Erfahrung im Solarmarkt zählt und zu dem Geschäftsmodell der Gründer:in passen muss.

Wenn ich das Gefühl habe, dass die Person in der Lage ist, Talente für ihr Geschäftsmodell zu attrahieren und eine gute Managerperson ist, dann ist mir das Geschlecht auch egal. Ich muss erkennen können, dass diese Person Menschen führen und für das Startup Personen attrahieren kann. Sicherlich muss man bei der Auswahl ein bisschen drauf achten, aber wenn ich mich jetzt selbst überprüfen würde, ob ich mir ein Geschäftsmodell anders anschaue, ob sie mir von einem Mann oder einer Frau geschickt wurde, dann würde ich dies verneinen. Mir ist es einfach egal, ich schaue da wirklich nicht drauf. Aber genau das ist halt der Bias.

Die Kollegin, die das bei uns im letzten Jahr mit gemacht hat, war mit uns und unserer Arbeit sehr zufrieden. Sie hat die ein oder andere Bemerkung gemacht, weil wir an manchen Stellen rumgewitzelt haben, aber nichts war von uns oder von ihr ernst gemeint.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über die Vor- und Nachteile von B2B- und B2C-Geschäftsmodelle
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Gwendolyn Schröter: „Wir investieren nur in B2B Geschäftsmodelle und nicht in B2C. Aus der Erfahrung heraus sind B2C-Cases öfters eine Marketing-Schlacht. Das kann man auch ganz bewusst nutzen, aber da muss man auch das Kapital für solches Marketing aufbringen können. Wenn man selbst nur mit kleinen Tickets unterwegs ist, dann muss entweder das Gründerteam ein sehr gutes Netzwerk in die Richtung mitbringen oder man sollte selbst wohlhabende Investoren kennen, die in einer zweiten Finanzierungsrunde mitmachen.

Natürlich ist es auch wichtig, dass man als Business Angel in dem Bereich schon Erfahrungen gesammelt habe und man weiß, auf welche Metriken es ankommt. Auch um so ein B2C-Case skalieren zu können. Wir machen wie gesagt nur B2B.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, welchen Nutzen er aus der Arbeit mit Startups ziehen kann
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Göran Göhring: „Ich betrachte das Business Angel Dasein, ich mache es jetzt seit ca. 4,5 Jahren, als unternehmerische Weiterbildung für mich. Ich bin seit 20 Jahren Unternehmer und ich mache die Dinge so, wie ich sie damals von meinen Mentoren gelernt habe. Heute machen junge Gründer die Dinge anders und da lerne ich viel für meine eigene Arbeit und meine Agentur, um dort Impulse reinzubringen.

Ich habe zum Beispiel gelernt OKRs einzuführen. Außerdem habe ich mich beim Product-Market Fit stetig weiterentwickelt, egal ob es jetzt digitale oder reale Produkte sind. Unternehmerische Denkweise, also anders an Themen ranzugehen, nicht nur mit Druck und Power. Diese ganzen Dinge lerne ich in der Zusammenarbeit mit jungen Gründern. Ich beobachte, wie sie ihr operatives Geschäft machen und ziehe dann für mich Erkenntnisse raus. So kann man die Dinge auch einfach mal ausprobieren. Was mich momentan sehr beeindruckt, ist die Schnelligkeit und Agilität der Gründer von schnell wachsenden Startups. Da lerne ich sehr viel, weil die Geschwindigkeit so hoch ist.“

Janosch Kühn
darüber, was er von Gründern und Startups erwartet, damit er investiert
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Janosch Kühn: „Als Business Angels und mit unserem Family-Office investieren wir eher in frühen Phasen. Es gibt immer mal wieder Ausnahmen, also vielleicht auch mal Series A. In einer frühen Phase fühlen wir uns sehr wohl und da gibt es unterschiedliche Maßstäbe, die man anlegt. Bei einer Series A will ich schon richtige Traction, Umsätze und Zahlen sehen.

Wenn es eine Pre-Seed- oder Seed-Runde ist, dann will man die Gründer schon sehr genau kennen und eine Einschätzung zum Markt haben. Wie bewegt sich der Markt und ist er überhaupt groß genug?

Können die Gründer es durchziehen? Sind sie stark genug? Am liebsten habe ich ein sehr early Startup mit großer Traction und dann ist es auch sehr einfach in so ein Startup zu investieren.

Das ist ja auch so unsere Geschichte als Gründer, wir waren in einer sehr frühen Phase, hatten aber schon eine große Traciton. Wir waren da 5 Leute und hatten schon ca. 100.000 Euro Umsatz im Monat. Die meisten Geschäftsmodelle geben sowas nicht her, aber wenn du sowas hast, dann ist es auch sehr leicht Geld zu raisen.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, ob sich Business Angels am Anfang überschätzen
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Maria-Johanna Schaecher: „Meiner Meinung nach habe ich mich am Anfang nicht überschätzt, bei meinem ersten Engagement bin ich tatsächlich, und das ist eine Empfehlung operativ mit in das Start-up eingestiegen und habe so das Start-up sehr gut und sehr detailliert kennengelernt. Erst über die Zeit und Stück für Stück habe ich mehr investiert. Das geht natürlich nicht immer, und man kann auch als Business Angel, da gibt es unterschiedliche Philosophien nicht immer sagen, hier bin ich und will jetzt mitarbeiten, das kommt natürlich nicht bei jedem Gründungsteam gut an, aber wenn man die Möglichkeit hat, gerade wenn man einsteigt in das Start-up Geschäft, ist das eine unglaublich hilfreiche Erfahrung, wenn man die Entwicklungen, die Schwierigkeiten, die immer wieder großen Herausforderungen an den einzelnen Stellen man braucht Geld, man kommt mit einem Geschäftspartner nicht weiter, man hat eine regulatorische Hürde.

Alles, was man durchlebt, hilft einem natürlich dann. Was kommt alles auf einen zu und dann an der richtigen Stelle einen guten und sinnvollen Rat geben zu können. Insofern war Überschätzung bei mir nicht das Thema, weil ich das von beiden Seiten kennengelernt habe, wenn ich mir andere Angels anschaue, würde ich auch nicht sagen, dass sie sich überschätzen. Was weiterhin mein Tipp bleibt und was nicht jeder beherzigt, tut euch mit anderen zusammen.

Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man es am Anfang mit zwei anderen macht und nicht alleine der Hauptinvestor und der Angel ist. Man partizipiert immer, wenn man in einer Gruppe investiert, weil der eine kennt sich dort gut aus, der andere kennt sich da gut aus, der eine hat wieder ein etwas anderen Blick auf das Start-up oder vielleicht noch ein anderes Netzwerk. Die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht sich ungemein, wenn man in einer Gruppe investiert und nicht den Alleingang macht.“

Business Angel Claudia Nagel
über das Schönste am Angel Investing
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Claudia Nagel: „Das Schönste für mich am Angel Investing ist, dass man Unternehmen beim Wachsen zusehen kann und auch die Unternehmer begleitet. Am Anfang steht ja oft eine Vision, was das Gründungsteam verändern möchte.

Und das dann zu begleiten und bei der Realisierung ein bisschen zu helfen, das finde ich am Schönsten. Und wenn man dann nach 3-4 Jahren zurückschaut, was das Team geschafft hat und was man dazu beitragen konnte, das ist einfach großartig.“

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