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Nikolaus D. Bayer darüber, wie man sich anderen Business Angels anschließen kann

Business Angel des Jahres 2020

darüber, wie man sich anderen Business Angels anschließen kann

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Nikolaus D. Bayer: „Ich glaube, es ist sehr sinnvoll, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun. Gerade wenn man noch ein Neuling in der Frühphasen-Szene ist. Es gibt so viele Dinge, von denen man noch nie etwas gehört hat. Alleine wenn man sich einen Beteiligungsvertrag das erste Mal anschaut. Da werden so viele Fragezeichen offen sein. Das wäre dann keine gute Idee, es einfach mal zu machen. Im Zweifelsfall sitzen auf der anderen Seite des Tisches Leute, die auch keine Ahnung haben, weil es ihr erstes Startup ist, welches sie gründen.

Wenn man da mit erfahrenen Kollegen zusammenarbeiten kann, ist es sehr sinnvoll und schützt auch vor Verlusten. Ich habe in den letzten Jahren mit Hunderten potenziellen Angels zusammengesessen und da ist natürlich immer mal wieder jemand dabei, wo man sich denkt: “Ja, diesen Kommentar fand ich gerade nicht so hilfreich.” Aber ich glaube, das ist überall so.

Natürlich bin ich auch gerne dabei und gebe Hilfestellungen. Das gehört in dem Startup-Ökosystem dazu, dass auch andere von einem lernen können. Ich habe es ja auch getan und lerne immer noch.

Wenn sich jemand in das Thema Business Angel einarbeiten will, dann habe ich drei Empfehlungen:
1. Man kann sich natürlich Bücher kaufen und lesen. Da gibt es gute Bücher.
2. Angel Vereine: Da kann man sich den Leuten anschließen und sehr viel lernen. Es gibt auch beim Business Angels FrankfurtRheinMain extra Veranstaltungen für neue Business Angels.
3. Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) Veranstaltungen.“

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Unternehmerin & Investorin

Business Angel Stefan Müller
über seine Rolle im Startup
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Stefan Müller: „Ich habe sehr viel Erfahrung gemacht, wie man eine Firma aufbaut. Das auf eine ganz einfache Art. Es fängt mit einer Gründung an und hört damit auf: Wie viele Personen muss ich wann an Bord holen? Wann muss ich jemanden einstellen, der sich um das Personal kümmert? Wann muss ich mir Gedanken darüber machen, für Marketing Geld auszugeben und wie viel? Worauf muss ich achten, wenn ich Geschäftsführer einer GmbH bin? Das ist eine ganze Menge moralische und juristische Verantwortung. Und Ersteres ist manchmal viel wichtiger. Wie viele Leute stelle ich ein? Wann stelle ich die Leute ein? Das sind so die Stärken, die ich so mitbringen kann.

Ich glaube, wir haben auch alle mitbekommen, dass auch die beste Idee in den Sand gesetzt werden kann, wenn man die falschen Leute um sich herum hat. Deshalb ist es auch wichtig, jemandem im Boot zu haben, der auch die praktische Erfahrung hat. Das ist so meine Stärke und Rolle, die ich so habe und einbringe.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über Beteiligungsverträge
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Wilfried Gillrath: „Ich sehe ein Investment in ein Startup immer als Partnerschaft. Deshalb sollte man die Verträge so strukturieren, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich ist. Das bedeutet, dass man versuchen sollte, über Limitierungen von Stimmrechten oder Bevorzugungsmöglichkeiten, die es in den Verträgen gibt, eine Balance zu finden. Auf der einen Seite sollte das Interesse des Investors vertreten sein, aber die Gründer sollten auch nicht zu sehr limitiert werden.

Wenn man faire Rahmenbedingungen schafft, dann muss man am Anfang auch nicht direkt darüber streiten, welcher Unternehmenswert da ist und wie viele Anteile bekomme ich für wie viel Geld. Das ist im Allgemeinen eine ungenaue Wissenschaft, weil es auf irgendwelchen Plänen und Annahmen beruht, die kein Mensch genau kennt. Bei solchen Konfliktgesprächen bleibt bei beiden Seiten eher ein schaler Beigeschmack, der eine glaubt, er hat zu viel abgegeben und der andere glaubt, er hat zu wenig bekommen.

Wenn man es ausgeglichener diskutiert, dann hat man auf beiden Seiten ein besseres Gefühl, mit dem man in das gemeinsame Investment startet.

Wenn es schief geht, ist es ja egal, ob ich 1 % oder 10 % des Unternehmens halte. Wenn es wahnsinnig gut läuft, dann verdiene ich auch so oder so Geld. Es hat mal ein anderer Startup-Investor gesagt: “Wenn ich in ein Raumfahrt-Startup investiere, dann kommt es gar nicht drauf an, was ich bei irgendeinem Transport im Weltall bekomme. Das Entscheidende ist, dass die Rakete fliegt. Wenn die Rakete fliegt, dann bekommen alle Geld und freuen sich. Wenn die Rakete nicht fliegt, dann bekommt niemand was und dann ist es auch egal.”“

Business Angel Ingo Weber
über einen guten Cap Table
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Ingo Weber: „Das erste Thema wäre da sicherlich, wie die Founder Shares verteilt sind. In der Regel hat man ja ein Team aus zwei oder drei Leuten. Da ist die Frage, wie da die Anteile verteilt sind. Sind die Shares gleich verteilt oder hält vielleicht einer 80 % und die anderen nur jeweils 10 %. Ist das dann wirklich fair verteilt oder muss da vielleicht umverteilt werden. So eine Umverteilung funktioniert nur in einer sehr frühen Phase, wo die Anteile quasi nichts Wert sind. Später hat man sonst immer irgendwelche steuerlichen Themen, die die Übertragung angehen.

Der zweite Schritt wäre die Finanzierungsrunde und wer da mitfinanziert. Die Leute sollte man sich auch genau anschauen. Da ist für mich wichtig, ob es relevante Angels sind. Also sind es Branchenexperten oder erfolgreiche Angels. Konkret, was bringen die anderen Angels mit in die Runde?

Wenn die Angels eher unbekannt und branchenfremd sind, dann ist es vielleicht nicht so spannend.

Die dritte Frage im Cap Table ist die Ticketgröße. Auch hier aus der Erfahrung, die richtig guten Startups nehmen nur relevante Ticketgrößen ab 50.000 oder 100.000 Euro. Ein größeres Ticket spricht für das Commitment der Angels. Außerdem wollen sich die Gründer:innen mit dem Business beschäftigen und kleinere Tickets heißt auch mehr Angels und tendenziell mehr Angel-Pflege.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über digitale Geschäftsmodelle
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Olaf Stichtenoth: „Also ich investiere in digitale Geschäftsmodelle, weil ich aus dem Bereich komme. Ich habe als Unternehmer sehr lange eine Software-Agentur geführt und auch gegründet. Dadurch habe ich einfach ein Zugang zu digitalen Modellen und die ersten Investitionen als Business Angel waren auch digitale Geschäftsmodelle und SaaS-Modelle. Dadurch habe ich in dem Bereich eine Expertise aufgebaut.

Wie kann man so was vermarkten? Wie kann so was wachsen? Was sind die Stolpersteine und wo kann man technisch helfen? Das sind alles so Baustellen, wo ich mich orientieren kann, um ein Investment zu machen. Ich kann diese Modelle einfach besser einschätzen.

Der andere Grund ist die Skalierung. Digitale Geschäftsmodelle lassen sich anders skalieren als analoge Modelle. Um einen weiteren Kunden bei digitalen Geschäftsmodellen zu gewinnen, habe ich keinen wirklichen Mehraufwand auf der Kostenseite. Das nennt man Null-Grenzkosten und das ist so eine Hypothese, die nicht ganz richtig ist. Im Großen und Ganzen trifft sie aber zu.

Dadurch kann ich ein digitales Geschäftsmodell ganz anders skalieren als ein analoges Geschäftsmodell. Für mich braucht ein Startup, um überhaupt interessant zu sein, mindestens eine relevante digitale Komponente.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Investmentstrategie
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Kasia Zalewska: „I really like it, that we can be a little flexible as business angels. In my opinion, there is not a one straight way on how to create a strategy. The first question is: What do I want to achieve? What do I like to do, and what interests me? That is a good starting point on creating a strategy. Including things like: Should I invest in startups or in a different type of asset. What type of startup interests me, in which verticals, which problems they are solving.

Maybe the problem is not that important, and you just want to invest because of diversification and return. Try to define, what the ideal startup would be. How would you describe founders, the business model and that will help you narrow down your strategy.

We started investing in startups quite broadly. We said that we want a startup, who tackle climate change and sustainability. Ok, that was quite a broad topic, and we started looking around.

Then we decided that we wanted to invest in early stage startups, because of the ticket size. That was another part, in which stage you want to invest. What is your ticket size and in how many startups can you invest per year? Investing in startups takes a lot of time. That would be my advice, start building your strategy on how much time you can spend on doing it. This will tell you in how many startups you can invest per year.

I talked to many business angels, and they say, that they are looking in around 150 pitch decks to find one fitting and interesting startup to invest in. That takes a lot of time! That is one thing many people often overlook.

Our strategy is constantly evolving depending on where the deal flow is coming stronger and how our networking is developing.“

über das Onboarding und Reporting von Startups
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Tim Schumacher: „Als Angel habe ich sehr wenige Anforderung an Formalitäten. Daher gestalte ich das Onboarding für Startups normalerweise sehr unkompliziert. Es gibt da gar kein formelles Onboarding, übrigens auch nicht bei den meisten VCs.

Man geht eigentlich davon aus, dass gute Gründer:innen das Thema Reporting selber betreiben. Und dann schon von sich aus etwas vorbereiten. Zum Beispiel, dass sie einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Update an die Investoren schicken.

Deshalb gibt es da in der Regel keine formale Vorbereitung. Da schaut man auch ein bisschen drauf, wie gut das jemand treibt. Gute Gründungsteams schaffen es eben auch, das operative Geschäft zu machen und trotzdem ein schlankes und simples Reporting diszipliniert und ohne Aufforderung mindestens einmal im Quartal zu schicken.

Das ist so ein bisschen ein Indikator für gut funktionierende Teams. Also nichts, was man am Anfang formell onboarded. Für mich ist es ein Zeichen eines schlechten Investors, wenn er dem Startup im Voraus alles genau und formell vorschreibt.“

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