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Nikolaus D. Bayer über die Vorteile von Business Angels gegenüber größeren Investoren

Business Angel des Jahres 2020

über die Vorteile von Business Angels gegenüber größeren Investoren

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Nikolaus D. Bayer: „Als Business Angel verwalte ich im Regelfall mein eigenes Geld und kein fremdes Geld. Ich muss mich also nicht gegenüber anderen Kapitalgebern rechtfertigen, was ich da tue und warum ich Geld eingesetzt habe. Man kann viel freihändiger und schneller agieren. Wenn es zum Beispiel darum geht, in wenigen Tagen eine Brückenfinanzierung zu machen. Da geht es einfach schneller mit eigenem Kapital.

Gleichzeitig kann man im Bezug auf Risiko viel näher an den Startups sein und viel mehr Detailwissen haben. Auch weil wir als Business Angels typischerweise viel früher einsteigen als ein großer Investor. Wenn man will, kann man als Business Angel viel näher dran sein und erkennt Risiken viel früher als es jemand anderes tut.“

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Business Angel Maria-Johanna Schaecher

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Business Angel Nikolaus D. Bayer

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Business Angel des Jahres 2020

Business Angel Beate Fastrich

Beate Fastrich

Business Angel aus München

Janosch Kühn

Janosch Kühn

Entrepreneur & Investor

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie ein Angel sein Lehrgeld minimieren kann
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Ingo Weber: „Was glaub ich super hilft sind Angel Netzwerke. Sei es BAND oder Business Angels Region Stuttgart. Lernen von anderen hilft, glaub ich am meisten. Es gibt auch ein Buch, das heißt einfach Angel Investing von einem erfolgreichen Angel aus der USA, kann man auch mal lesen. Das Buch ist amerikanisch und man könnte es wahrscheinlich in zehn Seiten zusammenfassen.

Ich glaube, das wären so meine Tipps, sich bei erfahrenen und qualifizierten Business Angels andocken. Es gibt durchaus auch Angel Netzwerke, wo ich sage, dass man da nicht dabei sein muss. Kostet dann vielleicht viel Geld und es bringt wenig.

Ein Austausch mit erfahrenen Business Angels und deren Dos und Don´ts ist ganz wichtig und hilft sehr viel.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die Startup-Bewertung
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Julius Göllner: „Die Bewertungsverahandlung ist in so einer frühen Phase in Summe ein schwieriges Thema, weil da viele Faktoren mit reinspielen. Das ist als Erstes die generelle Marktsituation. Mitte 2021 war sicher eine andere Marktsituation als Mitte 2022. Dann ist an den Markt angeschlossen eine gewisse Angebots- und Nachfragesituation entscheidend. Wenn es eine starke Nachfrage nach dem Deal gibt, dann sind die Gründer:innen in einer viel stärkeren Verhandlungsposition.

Der Markt gibt auch ein bisschen eine Reverenz. Eine Pre-Seed-Runde in einem bestimmten Vertical FinTech, mit einem Gründerteam, dass nicht zum ersten Mal gründet hat, hat einen anderen Referenzpunkt als First-Time-Founder ohne Vorerfahrung in dem Vertical.

Das heißt, dass es da keine so richtige abschließende Antwort darauf gibt. Wenn ich denke, dass die Bewertung nicht mit Marktreferenzen gewährleistet ist, dann würde ich einfach mit dem Team ein offenes Gespräch suchen, wie in jeder anderen Verhandlung auch. Da würde ich sagen, aus welchen Gründen ich die Bewertung zu hoch ansehe. Dann ist auch immer die Frage, wie viel inhaltlichen Mehrwert ich liefern kann und wie Relevant ich für das Gründerteam bin.

Wenn ich in den Gesprächen aufzeigen konnte, dass ich neben dem Kapital wirklich ein Mehrwert für das Team bringen kann, dann steigt natürlich auch meine Wertschätzung im Team. Dann ist das Team auch häufig bereit, über den Listenpreis hinaus einen Discount zu geben.

Natürlich gibt es auch andere Faktoren wie zum Beispiel ein VC, der schon eine klare Bewertung festgesetzt hat. Das ist ein sehr komplexes Gebilde und wenn es eine Möglichkeit der Verhandlung gibt, würde ich die auch wahrnehmen, in dem Moment, wo ich der Meinung bin, dass sie im Marktvergleich überpreist sind.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Secondary"
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Olaf Stichtenoth: „Secondary ist quasi eine Möglichkeit für Frühphaseninvestoren, frühzeitig wieder Geld aus Unternehmen rauszunehmen. Es ist insbesondere dann möglich, wenn es ein relativ hohes Angebot an zufließendem Kapital gibt und es viele interessierte größere Investoren gibt.

Die wollen ja auch immer ein bestimmten Anteil an dem Unternehmen haben. Man kann ja immer über Bewertungen reden, aber prinzipiell kann man sagen, dass größere Investoren in späteren Runden immer grob 20 % haben wollen. Daraus ergibt sich die Bewertung. Wenn man 10 Millionen Euro aufnimmt, dann ist die Bewertung so grob 40 – 50 Millionen Euro. Also völlig unabhängig von den Kennzahlen, weil das ist so eine Zielgröße, wo die Venture Capital Fonds sagen, dass sie das brauchen.

Da werden mir jetzt sicher viele Fondsmanager widersprechen, aber man kann sich die Zahlen ja auch anschauen. Wenn jetzt die Founder nur 10 % ihres Unternehmens abgeben wollen und vielleicht auch nicht 10 Millionen Euro brauchen, sondern nur vielleicht 7 Millionen Euro, dann gibt es für die Business Angels manchmal die Möglichkeit durch einen Secondary zu verkaufen.

Die werden fast immer mit einem Abschlag verkauft, nie mit einem Aufschlag, das ist auch oft vertraglich ausgeschlossen, dass sie mit einem Aufschlag verkauft werden. Aber Business Angels können regelmäßig mit einem Abschlag verkaufen, der liegt dann irgendwo bei 30 %. Das ist so eine realistische Größe, die man annehmen kann. Also 30 % auf die Investitionsbewertung, wenn das Unternehmen schon in einer entsprechenden Phase ist.

Wenn man viel früher raus will, muss man sehr viel höhere Abschläge in Kauf nehmen, das ist klar. Aber wenn es in größeren Runden ist, dann kann man mit ungefähr 30 % Abschlag rechnen, kann frühzeitig rausgehen, hat einen vernünftigen Schnitt gemacht und hat ein Multiple auf sein Investment bekommen. Man hat aber mit der Zukunft natürlich auch nichts mehr zu tun.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den Begriff "Verwässerung"
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Wolrad Claudy: „Verwässerung bedeutet, wenn durch eine weitere Finanzierungsrunde ein geringerer Anteil am Startup bewirkt wird. Wenn ein Investor bei einer weiteren Finanzierungsrund selbst nicht weiter investiert, wird das gesamte Eigenkapital hochgesetzt und der prozentuale Anteil des Anlegers verringert sich. So schlägt bei einem Exit der geringere Anteil zu buche.

Es wird unterstellt, dass die weitere Finanzierungsrunde dafür sorgt, dass die Post-Money-Bewertung des Startups natürlich höher ist, aber damit ist nicht sichergestellt, dass der Exit-Value höher ist. Das heißt, mein Prozentsatz auf den Exit-Value ist entscheidend, weil das ist das Geld, was ich zurückbekomme. Die Pre-Money- und Post-Money-Bewertungen sind alles fiktive Bewertungen, die sehr gerne eingesetzt werden, aber in letzter Konsequenz keine relevant haben.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie er als Business Angel zu Nachfinanzierungen steht
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Olaf Stichtenoth: „Ganz grundsätzlich ist es so, dass wenn man sich ein Unternehmen anschaut und es nicht klar ist, wie es in Folgerunden Kapital aufnehmen kann, dann ist man als Business Angel meistens nicht am richtigen Unternehmen dran. Unternehmen im Venture Capital Bereich wachsen in der Regel so, dass sie Business Angel Kapital aufnehmen, damit so ein Proof of Concept oder Proof of Market machen.

Damit eine Pre-Seed- oder Seed-Runde aufnehmen, damit beweisen, dass sie ein bestimmten Markt aufknacken können und in Richtung Series A und B immer mehr Geld aufnehmen. Es wird immer leichter, Geld aufzunehmen, wenn es nur um Wachstum geht und Kennzahlen basiert, das zu skalieren, was schon bewiesen wurde.

Wenn ich als Business Angel nicht weiß, wie das in der Zukunft passieren soll, dann würde ich auf jeden Fall nicht investieren.

Da gibt es ganz viele Beispiel. Zum Beispiel das Agenturgeschäft, das ist kein VC-Modell. Ich kann in so ein Modell mit einer stillen Beteiligung reingehen und da brauche ich auch keine komplexen Verträge. Das gibt es alles und ich mache so Sachen auch, das sehe ich aber nicht als Business Angel Investment. Ein Agenturgeschäft ist nicht in dem Maße skalierbar.

Das Gleiche betrifft den Bereich der Beratung oder ein Thema, was zu sehr in einer Nische ist. Wo man eine bestimmte Nische hat, die man auch schnell erobern kann, aber dann gibt es keine Idee, wie man aus der einen Nische in die nächste Nische gehen kann. Es ist immer gut, in einer Nische anzufangen, aber wenn mein Gesamtmarkt zu klein ist, dann werde ich nicht in der Lage sein, bestimmte Multiples zu erreichen, die mein Risiko rechtfertigen. Wenn ich mein Risiko nicht rechtfertigen kann, dann darf ich als Business Angel da nicht einsteigen. Dann sind die Bewertungen auch oft nicht gerechtfertigt.“

Torsten Meyer - Business Angel
erklärt, wie man um einen Pain Point ein Startup baut
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Torsten Meyer: „Es ist ja sehr häufig so, dass man in einer bestimmten Nische anfängt, weil man für einen Bereich merkt, dass darauf die aktuelle Software nicht ausgerichtet ist. Man möchte für bestimmte Zielkunden etwas entwickeln, das es so noch nicht gibt. Weil dir Firmen bzw. Kunden danach schreien, weil der Status Quo eben nicht gut ist.

Das ist genau der Schmerzpunkt, an dem man ansetzen kann und sich sagt: um diesen Schmerzpunkt entwickle ich eben ein Startup. Wenn die Zielgruppe groß genug ist, kann man darum eine Lösung schaffen.

Ein Startup muss keinen Schmerzpunkt haben, aber es wäre von Vorteil, wenn das Startup das Geschäftsmodell so auslegt, um einen Schmerzpunkt zu lösen. Aus meiner Sicht ist die Validität und Daseinsberechtigung eines Startups daran gekoppelt, ob es ihm gelingt, einen eruierten Schmerzpunkt für eine Zielgruppe zu lösen.“

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