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Nikolaus D. Bayer über sein Umgang mit Krisen

Business Angel des Jahres 2020

über sein Umgang mit Krisen

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Nikolaus D. Bayer: „Als nicht operativer Business Angel bin ich nicht im Tagesgeschäft involviert. Ich habe keine formale Rolle, ich bin kein Geschäftsführer, kein Mitarbeiter im Unternehmen.

Als Business Angel Investor wirkt man natürlich durch sein Wort. Man hat im Regelfall keine beherrschende Mehrheit in der Gesellschafterversammlung. Also kann man nur mit Argumenten beeinflussen und ich denke, das sollte man auch tun. So kann man vor möglichen Problemen so früh wie es geht warnen und die Co-Investoren in dem Thema mit an Bord zu holen. 2, 3 oder 4 Stimmen sind immer mehr als eine Einzelmeinung.“

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Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor

Julius Göllner

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Business Angel Xavier Sarras
darüber, worauf er bei Beteiligungsverträge achtet
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Xavier Sarras: „Ich würde schon schauen, dass man einen Anwalt im Netzwerk hat, der sich mit VC-Transaktionen auskennt. Da kann man sich nicht immer darauf verlassen, dass die Startup Gründerinnen und Gründer die beste Betreuung haben und schon die beste Kanzlei haben. Da gibt es in Deutschland schon Kanzleien, die einfach die Besten auf dem Gebiet sind. Da sollte man schon Zugang zu haben, damit man die Verträge prüfen kann.

Ich schau mir immer die Tag-Along- und Drag-Along-Klauseln an, wie die geregelt sind. Ich schaue mir meine Rechte als Investor an und ob ich in den nächsten Runden nachinvestieren darf, zumindest in pro rata, dass das nicht ausgeschlossen ist. Man muss dazu sagen, dass wenn irgendwann der VC kommt, macht der sowieso die Regeln. In den ersten Runden will man aber ja schon seine Möglichkeiten sichern. Man steigt ja sehr früh ein und hat damit das größte Risiko und möchte eben sicher sein, dass man dann auch nachkaufen kann, weil man sich so seine Position verbessert und sichert.

Außerdem achte ich auf das Vesting der Gründerinnen und Gründer. Vesting bedeutet, dass sich die Gründer:innen die Anteile über einen gewissen Zeitraum erarbeiten. Da gibt es die sogenannte Cliff, also eine Mindestdauer, die die Gründer:innen als Geschäftsführer (oder leitender Angestellter) zugehörig sein müssen, um überhaupt Recht auf ihre Anteile zu bekommen.

Die ist meistens auf ein Jahr gesetzt und das Vesting kann zwischen 3 und 5 Jahren sein. Da achte ich schon drauf, weil es die Gründer:innen drin hält, weil ich ja in die Gründer:innen investiere und ich will nicht, dass nach einem halben Jahr die Hälfte der Gründer:innen weg sind und auf einmal ein komplett neues Team da steht. Das ist ja dann nicht das Team, in welches ich investiert habe. Da möchte ich schon vertraglich festlegen, dass die dabei bleiben.

Sonst sind die anderen Dinge eher formaler Natur, es gibt natürlich noch die Liquidation Preferences, also wenn liquidiert wird, dann möchte ich als Investor mein Geld zurücksehen, bevor das zum Beispiel die Gründer:innen sehen, weil ich ja auch das Risiko getragen habe. Aber auch das wird neu sortiert, wenn ein VC dazu kommt.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie wichtig die pure Menschenkenntnis ist
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Stefan Müller: „Ich denke, wenn man anfängt, solche Investments zu machen, ist es wichtig, sich mit anderen Menschen auszutauschen. Das müssen gar nicht andere Business Angels sein. Es geht manchmal wirklich nur um pure Menschenkenntnis. Und wie die Gründer:innen auf welche Fragen reagieren. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man sein Freund, Partner, seine Freundin, Frau oder einen Bekannten mal in die 2. Runde mit reinnimmt.

Das geht natürlich mit den heutigen Videocalls supereinfach. Den einfach mal mit zuhören lassen und den danach ein paar Fragen stellen lassen. So kann man sich selber spiegeln und das ist sehr wichtig, dass man sich nicht zu sehr in eine Sache verrennt. Und wenn man denkt, das ist das Problem der Zukunft, da muss ich unbedingt rein, dann vergisst man häufig nach links und rechts zu schauen und das ist nicht gut.“

über das Schlimmste am Angel Investment
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Dörte Kaschdailis: „Also was jetzt passiert ist, dass die großen Geldgeber in den Stages der Unternehmen immer weiter nach vorne rücken. Als kleiner Business Angel konkurrierst du vielleicht irgendwann mit großen VCs um coole und innovative Startups. Das ist so ein bisschen schade und ich möchte da ein bisschen die Lanze für Business Angels brechen. An alle Gründer:innen die sich das hier anschauen, schaut nicht nur auf den großen Scheck, der da kommt, sondern auch auf die Menschen, die dahinterstehen und wie die euch unterstützen können. Geld ist bei einer richtig coolen Idee am Ende nicht alles. Also wir sehen schon, dass da immer mehr Konkurrenz ist, um die innovativen Unternehmen. Aber es ist noch so, dass wir tolle Beteiligungen bekommen.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, wie wichtig das richtige Timing ist
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Dr. Gesa Miczaika: „Es gibt ja häufig Unternehmen, die vor vielen Jahren gestartet wurden. Zum Beispiel im ClimaTech Bereich wurden bestimmt schon vor einigen Jahre tolle Dinge gestartet, die keine Finanzierung bekommen haben. Warum haben sie keine Finanzierung bekommen? Da war das Timing einfach nicht richtig. Zu der Zeit wurde das Problem und das Thema von vielen Investor:innen noch nicht erkannt. Deshalb ist das Timing ein sehr wichtiger Punkt.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, warum es so wichtig ist die die Ambitionen der Gründer zu kennen
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Gwendolyn Schröter: „Es gibt wie bei allen Menschen verschiedene Berufungen und Berufe und Gründe, warum sie etwas machen. Natürlich kann man als Investor sagen, dass ich in jemanden investieren möchte, der die Welt verändern kann. So ist es bei uns, wir investieren nur in Impact only Themen. Das heißt für uns, dass es natürlich auch interessant und gut zu wissen, ob ein Gründer einfach hinter dem Geld her ist, oder ob er doch an dem Impact, Thema und Team interessiert ist.

Warum ist das wichtig?
Man sollte als Business Angel auch selbst wissen, warum man investiert. Geht es darum mein Portfolio zu diversifizieren. Also ich möchte vielleicht nicht mein Geld nur in Aktien und Immobilien stecken, sondern auch in Startups. Oder möchte ich als Business Angel wirklich meine Zeit investieren und dann sollten Gründer und Gründerinnen auch meine Ideen und mein Feedback annehmen und anhören können.

Von daher ist es wichtig, dass man sich selbst gegenüber ehrlich ist, warum man es macht und natürlich auch die Gründer und Gründerinnen fragt. Klar denkt man, dass es total normal ist, dass jemand gründet und dann sein Startup skalieren möchte. Ich denke, so selbstverständlich ist es aber nicht und ich glaube, darüber kommt man gut mit den Startups ins Gespräch und lernt sich auf einer Ebene kennen, die nicht unwichtig ist.

Ich finde die Frage unfassbar wichtig und das würde ich auch relativ zu Beginn fragen. Wenn man jemanden über einen Pitch kennenlernt, dann spricht das Startup auch über ihre Vision und das ist so ein guter Punkt, wo man da gut nachhaken kann und die Frage nach den Ambitionen stellen kann. Also wirklich, warum die Gründer und Gründerinnen dieses Thema persönlich angehen?

Für uns ist es eigentlich ziemlich einfach, weil es Impact orientierte Startups sind, die das wegen des Impact-Wunsches heraus auch tun. Deswegen ist da die Antwort meistens recht einfach. Aus dem Grund gab es noch kein Investment, wo ich die Ambitionen der Gründer:innen nicht gekannt habe. Das ist aber vielleicht auch so ein Spezialfall für Impact orientierte Gründer:innen.

Es ist natürlich wichtig, dass das Startup mit der Idee auch irgendwie Geld verdienen muss, weil das auch meistens ein Mitgrund dafür ist, warum Business Angels mitinvestieren möchten. Investoren wollen auch ihr Geld quasi verzinst wiederbekommen. Da sollte also auch klar sein, das die Beteiligten damit auch Geld verdienen wollen.“

Business Angel Björn Jopen
über das notwendige Potential eines Startup-Investments
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Björn Jopen: „Ich möchte beim Potential des Startups sehen, dass die Firma später gute Umsätze machen kann und auch profitabel ist. Ich unterscheide ein bisschen in Wachstumsunternehmen, die einfach groß werden sollen, was den Umsatz angeht, dabei aber lange nicht profitabel sind.

Dann gibt es aber auch Startups in meinem Portfolio, die keine so fulminante Wachstumsstory hinter sich haben, dafür aber profitabel sind – teilweise sehr, sehr profitabel.

Das ist für mich die Unterscheidung: die Firmen mit mehreren Hundert Millionen Euro Umsatzpotential in der entfernten Zukunft, auch nach weiteren Finanzierungsrunden. Und auf der anderen Seite solche Startups, bei denen es nicht nur um das krasse Wachstum, sondern um ein gutes Produkt und eine gute Story und eben Profitabilität geht.“

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