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Olaf Stichtenoth darüber, was Business Angels tun können, damit die Startups eine zweite Finanzierungsrunde abschließen können

Serial Entrepreneur & Business Angel

darüber, was Business Angels tun können, damit die Startups eine zweite Finanzierungsrunde abschließen können

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Olaf Stichtenoth: „Ich als Business Angel gehe regelmäßig an meine Unternehmen ran und sage: ‚Ok, was können wir tun, um eine weitere Finanzierungsrunde vernünftig auf die Beine zu stellen? Was ist nötig und was fehlt noch?‘ Da muss man sich manchmal ein bisschen die Story anschauen und welche Traction man hat. Also welche Ziele können wir auch im Thema Vertrieb und Marketing mit dem Geld erreichen, welches wir aus der letzten Finanzierungsrunde bekommen haben. Damit die Folgefinanzierung attraktiv und zu guten Konditionen ist.

Das ist eigentlich ein schönes Thema, weil man da in der Regel auf einer Linie mit den Gründer ist. Es wird das Ziel einer vernünftigen Bewertung in der Folgerunde angestrebt. Das ist erstmal eine gute Sache und man kann da versuchen zu helfen. Den Gründern auch mit seinen Erfahrungen zu Seite stehen und ihnen sagen, was da auf sie zukommt. So eine Folgerunde ist meistens schwieriger als die erste Runde. Von den Verträgen, Verhandlungen und Due Diligence her. Tatsächlich ist es ja so, dass die meisten Business Angels keine richtige Due Diligence machen.

So ein größerer Fond, dann passiert schon eine richtige Due Diligence. Da treten dann auch Dinge auf, die man vielleicht nicht so bedacht hat. Es sind auch teilweise so kleine Dinge, die den Ablauf verzögern. Das ist auch so das Schlimmste, weil so diese Kleinigkeit ein Misstrauen auslösen können.

Vertrauen ist in der ganzen Wirtschaft der Schmierstoff, dass Dinge reibungslos funktionieren. Wenn man alles auf einer vertraglichen Ebene versucht zu lösen, dann wird man sehr langsam und man kommt nicht vorwärts. Durch Vertrauen kann man Dinge gemeinsam machen und für mich ist es für Gründer und Business Angels ein sehr hoher Wert, der auch sehr wertvoll behandelt werden sollte. Das Vertrauen, das man hat und andere Leute teilhaben lässt, sollte nicht missbraucht werden. Eine transparente und offene Kommunikation ist dabei entscheidend.“

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Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Kennzahlen und Parameter vor einem Investment
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Matthias Helfrich: „Ich steige sehr früh in Startups ein, also Pre-Seed und Seed. Klassische Kennzahlen wären da schön, funktionieren aber leider noch nicht. Ich muss für mich die Sicherheit haben, meinen Kapitaleinsatz in der Regel in jedem Startup verzehnfachen zu können.

Ein weiterer Indikator für mich ist, ob das Startup folgefinanzierungsfähig ist, ob es also die Struktur hat, als nächstes eine VC-Runde zu schaffen. Das sind für mich die wichtigsten Parameter in Bezug auf Kennzahlen.“

Janosch Kühn
über den besten Rat, den er als Angel bekommen hat
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Janosch Kühn: „Als Angel investierst du in viele Firmen und dann wird vielleicht aus 2 von 10 Firmen was. Das ist schon hart und ich als Operator und Founder will da schon helfen. Man kann aber gar nicht so viel helfen, weil man nicht CEO, sondern Investor ist.
Du telefonierst zwar mit den Gründern, aber du bist ja nicht im täglichen Geschäft dabei. Für mich war es schon hart, bei Unternehmen zu sehen, dass es einfach nicht funktioniert. Man hat da Geld investiert und du kannst machen, was du willst, aber es wird wahrscheinlich nichts mehr.

Darauf war ich nicht so gut vorbereitet, weil ich aus der Operationsrolle komme und die Sachen haben einfach bei uns funktioniert. Das war dann auch der Rat, den ich irgendwann bekommen habe: Es gibt einfach Unternehmen, die nicht funktionieren und egal wie viel Zeit du da reinsteckst, es hilft nicht.

Als Business Angel solltest du dich lieber auf die Unternehmen fokussieren, die wirklich funktionieren, weil deine Zeit auch nur begrenzt ist. Lieber darauf fokussieren, als versuchen 4 Unternehmen zu retten, die vielleicht gar nicht mehr zu retten sind.

Alleine wenn man auf die Zahlen schaut, ist es leider so, dass die meisten Startups es nicht schaffen.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über seine wichtigsten Learnings
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Julius Göllner: „Meine wichtigsten Learnings aus meiner Business Angel Zeit:

Man muss sich eine starke persönliche Brand mit einem spezifischen Inhalt aufbauen. Warum? Es gibt einen Wettbewerb um gute Deals, wie in jedem anderen konkurrierenden Markt auch. Kapital werden gute Teams und Gründer:innen immer bekommen. Es kommt darauf an, welchen Mehrwert ich darüber hinaus noch liefern kann.

Man neigt manchmal dazu, zu schnelle Bauchentscheidungen zu treffen. Das ist nicht gut und meistens auch durch Zeitmangel getrieben. So einen klassischen Bias gibt es. Ich versuche mich bei Deals, die ich machen will, wirklich zu zwingen, noch 2-3 Stunden mehr zu investieren. Ein bisschen Research machen, den Markt nochmal anschauen und Referenz-Calls machen.

Wir investieren als Business Angels sehr frühphasig, hauptsächlich in Teams. Das heißt, desto mehr Interaktionspunkte ich mit einem Team habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich Stärken- und Schwächenprofile herausarbeiten kann. Dass ich vielleicht auch Druckpunkte zwischen den einzelnen Teammitgliedern erarbeite und ich auch Themen sehe, die das Team eigentlich verstecken will. Da ist es auch ratsam, mit einem Team physisch zusammenzusitzen und vielleicht am Abend bei einem Bier für 1-2 Stunden. Die Gesprächsatmosphäre leitet psychologisch auch dazu, vielleicht ein bisschen mehr preiszugeben, wenn es etwas Informeller und Privater wird.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über das Schönste am Angel Investing
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Das Schönste finde ich, dass man viele verschiedene Leute und Ideen kennenlernt. Dabei kann ich auch mit meiner Erfahrung aus den letzten Jahrzehnten echten Mehrwert in die Startups bringen. Denn Gründer sind oft jünger und haben weniger unternehmerische Erfahrung, brennen aber dafür für ihre Idee. Da kann man als Business Angel gut die Wissenslücken ausfüllen.“

Business Angel Tina Dreimann
über die die richtige Anzahl von Gesellschaftern
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Tina Dreimann: „Wie viele Gesellschafter sollte man haben? Ich stimme der Aussage, dass wenige wichtig sind, gar nicht zu. Also ich betone immer, dass es darauf ankommt, die richtige Qualität am Cap Table zu haben. Starke Gesellschafter, die mich als Gründerteam verstehen, kann ich leicht managen, egal ob es zwei oder 20 sind. Weil sie wissen, wie sie in den unterschiedlichen Fällen damit umgehen und sind da, wenn ich sie brauche. Sie sitzen den Gründern auch nicht auf dem Schoss und versuchen sie zu managen.

Gleichzeitig ist es auch für Fonds ein gutes Zeichen, wenn die richtigen Angels drin sind. Zum Beispiel wenn jemand aus dem Healthcare Bereich kommt und ein Gesellschafter das Startup durch seine eigene Erfahrung validiert und da ein Häkchen dran setzt, kann es sehr positive Signale für die Zukunft haben. Also es geht nicht um Masse, sondern um Klasse.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über ein langfristiges Angel-Netzwerk
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, der Aufbau von einem Angel-Netzwerk ist etwas sehr Langfristiges. Man geht nicht auf eine Veranstaltung und schon hat man ein Angel-Netzwerk. Ich glaube, man muss da sehr viel Zeit reinstecken. Zum Einen, weil es auch eine Vertrauenssache ist, man muss die andere Sichtweise des Gegenübers verstehen und sie gut finden. Wenn man als Angel zusammen ein Investment tätigt, dann ist es ähnlich wie bei einer Ehe.

Man geht zum Notar und hat gemeinsam mit den Gründer:innen ein Vertrag. So ist man über viele Jahre miteinander verbunden und trifft in der Zeit viele gemeinsame Entscheidungen. Damit man keine Menschen im Team hat, die konträr zu der eigenen Meinung stehen bzw. eine ganz andere Sichtweise auf manche Dinge haben. So was kann sonst in Board-Situationen zu Konflikten führen. Für die Startups ist es auch gut, wenn man am Anfang viel Zeit investiert, dieses Angel-Netzwerk aufzubauen, damit man die richtigen Investoren an der Seite hat, mit denen man gemeinsam gut harmoniert.

Wie baut man sich also ein Netzwerk auf? Indem man sich einfach in Situationen stürzt. Man muss an vielen Veranstaltungen teilnehmen, man sollte auf LinkedIn und Twitter aktiv sein und solche Plattformen nutzen. So kann man sich über die Jahre ein gutes Netzwerk aufbauen. Was auch immer hilft, sind die eigentlichen Investments. Über die Investments erweitert man sein Netzwerk auch immer weiter.“

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