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Olaf Stichtenoth darüber, wie er als Business Angel zu Nachfinanzierungen steht

Serial Entrepreneur & Business Angel

darüber, wie er als Business Angel zu Nachfinanzierungen steht

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Olaf Stichtenoth: „Ganz grundsätzlich ist es so, dass wenn man sich ein Unternehmen anschaut und es nicht klar ist, wie es in Folgerunden Kapital aufnehmen kann, dann ist man als Business Angel meistens nicht am richtigen Unternehmen dran. Unternehmen im Venture Capital Bereich wachsen in der Regel so, dass sie Business Angel Kapital aufnehmen, damit so ein Proof of Concept oder Proof of Market machen.

Damit eine Pre-Seed- oder Seed-Runde aufnehmen, damit beweisen, dass sie ein bestimmten Markt aufknacken können und in Richtung Series A und B immer mehr Geld aufnehmen. Es wird immer leichter, Geld aufzunehmen, wenn es nur um Wachstum geht und Kennzahlen basiert, das zu skalieren, was schon bewiesen wurde.

Wenn ich als Business Angel nicht weiß, wie das in der Zukunft passieren soll, dann würde ich auf jeden Fall nicht investieren.

Da gibt es ganz viele Beispiel. Zum Beispiel das Agenturgeschäft, das ist kein VC-Modell. Ich kann in so ein Modell mit einer stillen Beteiligung reingehen und da brauche ich auch keine komplexen Verträge. Das gibt es alles und ich mache so Sachen auch, das sehe ich aber nicht als Business Angel Investment. Ein Agenturgeschäft ist nicht in dem Maße skalierbar.

Das Gleiche betrifft den Bereich der Beratung oder ein Thema, was zu sehr in einer Nische ist. Wo man eine bestimmte Nische hat, die man auch schnell erobern kann, aber dann gibt es keine Idee, wie man aus der einen Nische in die nächste Nische gehen kann. Es ist immer gut, in einer Nische anzufangen, aber wenn mein Gesamtmarkt zu klein ist, dann werde ich nicht in der Lage sein, bestimmte Multiples zu erreichen, die mein Risiko rechtfertigen. Wenn ich mein Risiko nicht rechtfertigen kann, dann darf ich als Business Angel da nicht einsteigen. Dann sind die Bewertungen auch oft nicht gerechtfertigt.“

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Business Angel Robert Sünderhauf
über die Frage, ob Angels eher in viele oder wenige Startups investieren sollten
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Robert Sünderhauf: „Als erstes glaube ich, dass man Startup Investments nicht mit der eigenen Altersvorsorge machen sollte. In dem Moment, wo man investiert hat, sollte man sich gedanklich von dem Geld verabschieden. Das würde ich den Gründern nicht sagen, ist aber persönlich eine ganz gesunde Einstellung.

Es hilft auch nicht, wenn man besonders in schwierigen Zeiten sehr nervös alle zwei Wochen das Startups anruft, um zu fragen, was mit dem Geld gerade passiert, und so zusätzlichen Druck bei den Gründern aufbaut.

Wie groß die Summen sind, die man investiert, hängt von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab. Wenn man größere Summen investieren kann, kann man natürlich auch in späteren Finanzierungsrunden noch mit dabei sein und einen Anteil erwerben. Es gibt da verschiedene Strategien. Manche Leute haben beispielsweise lieber an zwanzig Firmen je 0,5% als an vier Firmen zum Beispiel 10%.

Ich selbst bin eher der Freund von wenigen, aber dafür relevanten Investments.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man sich in einer Krise als Investor verhalten sollte
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Tina Dreimann: „Was kann man in einer Krise als Investor machen? Aus meiner Sicht gibt es eine wichtige Verhaltensweise: Ruhig bleiben, mitdenken und immer dran denken, warum ich in dieses Thema und in das Team investiert habe. Deshalb in dem Moment nicht die heiße Kartoffel fallen lassen, sondern mit am Seil zu ziehen, um zu versuchen, das Team zu enablen.

Da habe ich auch einen Rat: Es gibt enablen, unterstützen und managen. Wir sollten als Angels nie in die Rolle kommen, dass wir das Team ersetzen müssen. Das heißt eher Hilfe zur Selbsthilfe als Top-down Management.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, welchen Vorteil es mit sich bringt, wenn Gründer bereits mit einer Idee gescheitert sind
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Björn Jopen: „Gründer und Unternehmer, die schon einmal gescheitert sind, wissen ziemlich genau, auf was sie Rücksicht nehmen müssen. Auch wie sie sich in dem neuen Startup positionieren müssen und welches Wissen sie vielleicht selber nicht haben. Außerdem das Wissen darüber, wie man ein Team zusammensetzen muss. Das ist auch ein Punkt, der häufiger schiefgeht.

Wenn da Gründer und Gründerinnen in dem Bereich Erfahrung haben, dann ist es sehr viel wert. Sie bereiten sich tendenziell besser vor und dadurch klappt die Neugründung besser.

Ich glaube, dass sich Gründer, die bereits gescheitert sind, sich mit dem neuen Geschäftsmodell in einer ganz anderen Weise auseinandersetzen. Sie haben einfach auch in der Vergangenheit gelernt, was sie falsch gemacht haben. Ich beobachte einfach viele Gründer, die auch in einem ganz anderen Bereich gründen, sich aber mit dem Thema in einem viel höheren Maß vorher beschäftigen. Sie wollen ihre Fehler nicht wiederholen und das bringt viele Vorteile mit sich.

Es kann immer passieren, dass jemand scheitert. Es gibt da ganz viele verschiedene Gründe. Zum Beispiel kann eine Finanzierungsrunde scheitern oder man hat nicht den richtigen Mitgründer gefunden. Außerdem kann die Lieferkette unterbrochen werden und so das ganze Startup scheitern. Da gibt es wirklich sehr viele unterschiedliche Gründe.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schlimmste am Angel Investing
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Nikolaus D. Bayer: „Das Schlimmste als Unternehmer, um mal etwas allgemeiner zu beginnen, ist es, Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Das Schlimmste aus der Sicht der Angel-Investoren ist, wenn ein Gesellschafterkreis oder Beirat sieht, dass Probleme herankommen – die Gründer bzw. Geschäftsführer sehen diese Probleme aber selbst nicht kommen und sind da beratungsresistent. Das ist ein Moment, in dem man wirklich verzweifelt.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Teams
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Katja Ruhnke: „Ein gutes Team ist für mich geprägt durch Fairness, Offenheit und Transparenz. Ich muss grundsätzlich eine Sympathie für die Gründer:innen hegen, weil wir sehr viel in Kontakt sind. Ich will gerne ans Telefon gehen, wenn mich Gründer:innen anrufen. Das tue ich eben nur gerne bei Menschen, die ich wirklich mag. Also muss da eine Sympathie vorhanden sein. Aufgrund meiner früheren Ausbildung bin ich natürlich darauf trainiert, die Reaktionen von Menschen zu lesen und diese zu bewerten. Das kommt aus meiner Schauspielausbildung. Deshalb tue ich mich da leicht und kann Menschen gut einschätzen.

Für uns ist es sehr wichtig, ein großes Wertegerüst im Team zu haben. Wir brauchen außerdem kaufmännische Fähigkeiten im Team. Also unbedingt einen Kaufmann, oder wie es eine befreundete Investorin gesagt hat, einen Menschenfänger im Team. Wir brauchen wirklich einen, der leidenschaftlich und begeistert ist, von dem ich weiß, dass er Kunden, Investoren und Mitarbeiter überzeugen kann. Das ist unglaublich wichtig, um überhaupt erfolgreich zu sein. Diese Person muss ich erkennbar im Team haben. Es müssen natürlich nicht alle sein. Aber man braucht einfach diesen Menschenfänger, der das Kaufmännische hat und dieses Unternehmer-Gen hat. Ich muss wirklich diesen Unternehmer im Team identifizieren können.

Ich habe keine Liste mit Kriterien, um Teams einzuordnen. Wir führen einfach viele Gespräche mit dem Team und den Gründer:innen. Gerne auch mal mit Kunden oder Mitarbeitern, die schon vorhanden sind oder auch anderen Kontaktpersonen mit dem Team. Wie wirkt das Team auf andere? Deckt sich unsere Einschätzung mit den Erfahrungen anderer Personen?

Wir versuchen da einfach sehr genau in die Tiefe zu gehen, also was ist das für eine Persönlichkeit, was sind das für Menschen, die hinter dem Startup stehen.
Neben den vielen Gesprächen ist es natürlich auch viel Intuition und Bauchgefühl. Es ist übrigens ein Punkt, den ganz viele Investoren nennen. Letztlich ist es immer ein Risikofaktor, ob man sich nicht verschätzt. Wir sind ja auch nur Menschen und können nicht in die Köpfe reinschauen. Deshalb verlassen wir uns auch viel auf unsere Intuition.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die Vorteile von SaaS für Early Stage Investoren
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Julius Göllner: „Also SaaS hat einige Vorteile, die auf der Hand liegen. SaaS funktioniert meist so, dass die Bezahlpläne, die da existieren, einfach wiederkehrend sind. Ein Kunde, der eine SaaS-Lösung kauft, bezahlt meistens eine monatlich wiederkehrende Gebühr. Auf dieses Modell kann man natürlich noch weitere Zahlungslayer draufsetzen. Zum Beispiel ein Marktplatz oder andere Sachen. .

Für Investoren und VCs in den Folgerunden macht es dieses Modell sehr planbar und vergleichbar. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, was gute und was weniger gute Companies sind. Wie schnell wachsen die auch im Vergleich zu anderen Unternehmen. Das ist ein sehr großer Vorteil im SaaS-Bereich.

Das macht es auch für einen Business Angel, wenn man sich länger mit dem Thema beschäftigt, glaub ich ganz spannend, weil man das erlernte Wissen sehr gut auf andere Companies transferieren kann.“

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