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Olaf Stichtenoth darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell erkennt

Serial Entrepreneur & Business Angel

darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell erkennt

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Olaf Stichtenoth: „Was ich noch ganz spannend finde, ist, dass mir über die Jahre klar geworden ist, wann ein Geschäftsmodell skalierbar ist und wann es eben nicht so gut skalierbar ist. Das sind Dinge, die man wieder sehr gut daran ablesen kann, wie Marketing und Vertrieb strukturiert sind. Wie zum Beispiel auch Onbording von Kunden in den Startup-Teams gedacht wird. Immer wenn ich ein Menschen basiertes Wachstum habe, dann schaffe ich mir in der Skalierung Probleme.

Wenn ich einen komplexen Support- und Onboarding-Prozess habe und in der Skalierung immer mehr Mitarbeiter einstellen muss, dann ist das meine Schallmauer, gegen die ich stoße und nicht mehr wachsen kann. Das sind so Stellschrauben, die man sehr früh erkennen kann und als Angel auch einen relevanten Einfluss haben und sagen kann: “Moment mal, wie habt ihr euch euer Wachstum vorgestellt? Wie wollt ihr wachsen und ist es überhaupt realistisch?”.

Die gut skalierbaren Geschäftsmodelle sind solche, die technologisch wachsen und nicht auf Menschen oder Personal basiert. Natürlich brauchen Menschen auch etwas zu tun, aber das ist nicht die Aufgabe der Unternehmen, dies zu lösen, sondern eine gesellschaftliche Frage. Wenn man in ein Unternehmen reinmöchte, welches stark skaliert, dann hat man immer ein Problem, wenn es zu Menschen basiert ist.“

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Business Angel Stefan Müller
über das Schönste am Business Angel Dasein
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Stefan Müller: „Das Schönste am Business Angel Dasein sind Menschen. Ich sage jetzt nicht junge Menschen, weil wir auch in Firmen mit älteren Gründer:innen investiert haben. Das Schöne daran ist wirklich, dass man etwas schafft und etwas umsetzt. Man arbeitet daran einen Traum umzusetzen. Jede Gründer:in, die mit irgendwas Neuem anfängt, schaut sich wahrscheinlich die Höhle der Löwen an und schaut, was da so passiert.

Das ist auch ganz spannend, da erlebt man ganz emotionale Situationen, wo man sich zusammen erfreut, aber auch zusammen weint, weil etwas total schief gelaufen ist. Das sind einfach alles schöne Erlebnisse und die möchte ich nicht missen. Also wirklich alle guten und auch alle schlechten Erlebnisse, die ich so erlebt habe. Das macht einfach unglaublich Spaß, mit neuen Menschen etwas Neues auf die Beine zu stellen.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über das Schönste daran, Business Angel zu sein
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Stephan Jacquemot: „Ich liebe es wirklich mit den Teams zu arbeiten. Ich mag es wirklich mit diesen Menschen zu arbeiten, die Talente sind, die die Welt anders sehen, als sie jetzt ist. Menschen, die die Welt besser machen wollen, getrieben von ihrer Zielstrebigkeit und mit dieser Energie an Menschen zu arbeiten, in Board-Meetings zu sitzen, nach Lösungen zu suchen, gemeinsam interessante neue Wege zu gehen.

Diese Arbeit motiviert mich unglaublich und das heißt nicht, dass immer alles gut laufen muss, sich aber dann zusammen wieder hinzusetzen und gemeinsam wieder an Lösungen zu arbeiten. Das ist natürlich super und wenn dies dann auch noch in harten KPIs messbar ist, durch: Umsatz, Margen, Gewinne, Marktanteil oder Daily active Users. Also, wenn man die Strategie dann auch aufgehen sieht, in harten Zahlen, das ist dann natürlich noch mal eine riesige Belohnung. Ich glaube, dafür ist man in diesem Geschäft, um diese Geschäftsmodelle beim Entstehen zu begleiten und dann zu sehen, dass man Erfolg hat und es funktioniert. Das ist wirklich unglaublich motivierend.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über die Kommunikation mit potenziellen Kunden und die Wichtigkeit von Fragen
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Sylvia Tantzen: „Ich persönlich habe das Gefühl, dass Menschen es sehr gerne mögen, wenn ihnen Fragen gestellt werden. Also Menschen beantworten und hören gerne Fragen. Das ist meine Erfahrung auch aus der Vergangenheit. Jetzt natürlich sowieso, aber auch aus der Vergangenheit.

Ich selbst bin auch ein Freund, mich zu unterhalten, auch privat und sage oft: “Stell mir eine Frage”, um dann letztendlich in die Unterhaltung zu kommen. Ich bin auch der Meinung, dass es natürlich passieren kann, dass es vielleicht nicht unbedingt passt. Also, dass die Person vielleicht in der Situation und in dem Umfeld nicht die Zeit hat oder keine richtige Antwort findet. Das ist ok und man muss es dann ja auch nicht erzwingen.

Vielleicht klappt es dann bei der nächsten Person und auch das ist ja eine Erkenntnis. Ich würde es probieren und immer ehrlich und offen auf die einzelnen Menschen zugehen und Dinge erfragen, die mir in meinem Umfeld und in meinem Geschäft gerade wichtig sind. Die meisten Menschen haben auch den Drang, anderen Menschen zu helfen, wenn sie merken, dass die Person wirklich ernsthaft und authentisch die Frage stellt bzw. nach einer Antwort sucht.

Das ist meiner Erfahrung und da habe ich gute Erfahrungen mit gemacht. Ich finde es gerade für Startups relevant und wichtig, weil es ja doch auch meistens Produkte und Dienstleistungen sind, die noch nicht so häufig getestet sind und die noch nicht die Masse an Kunden- und potenziellen Kundengesprächen hatten.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, welche Maßnahmen es gibt um Minderheiten zu berücksichtigen
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Tina Dreimann: „Welche Maßnahmen haben wir bei better ventures schon ergriffen, um in Minderheiten zu investieren? Das Spannende ist, ich bin vom Background her Kulturwirtin. Ich bringe da also ein paar Erfahrungswerte mit. Das sind gute Investment Prozesse, um vorgefertigte Denkmuster auszuschließen und jedem Team eine Chance zu geben. Das heißt, dass sie sich mit den gleichen Fragen bei uns bewerben können und wir schließen nicht nach Backgrounds aus, was wirklich manche Fonds tun. Also wenn du als Gründerteam nicht da, da und da warst und diese Häkchen hast, dann wirst du überhaupt nicht beachtet. Das ist traurig, da man einen großen Teil der Teams einfach wegschneidet, die ein fantastisches Potenzial und das Gründer-Mindset haben.

Der zweite Punkt ist tatsächlich die Diversifizierung bei uns auch im Angel Club. Also wir haben einen hohen Anteil an Frauen, wir haben aber auch unterschiedliche kulturelle Backgrounds und unterschiedliche fachliche Backgrounds. Sodass auch jeder seine eigene Sichtweise mit einbringen kann. Ein Tipp ist, wenn man zum Beispiel in ein französisches Team investieren möchte, dass man dann auch einen französischen Investor, dem man vertraut mit an den Tisch holt. Weil man natürlich durch die interkulturellen Unterschiede, Verhaltensweisen unterschiedlich interpretiert und es ein größeres Vertrauensverhältnis gibt, wenn man da den richtigen mit am Tisch hat.

Zu guter Letzt kommt mein Highlight. Die Co-Founder aus meinem Team haben eine Quote eingeführt, der Vorschlag kam von ihnen. Wir haben uns darauf committed, dass 30 % unserer Investments in gemischte Teams gehen. Das ist tatsächlich doppelt so hoch, wie es im Markt vertreten ist. Das zwingt uns dazu, aktiv auf die Suche nach gemischten Teams zu gehen.“

Business Angel Claudia Nagel
über attraktive Geschäftsmodelle
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Claudia Nagel: „Ich betrachte das Thema smart building und vor allem sogenannte SaaS (Software as a Service) Geschäftsmodelle, weil diese Recurring Revenues haben, welche über die Zeit idealerweise stark anwachsen und deshalb sehr attraktiv sind. Tatsächlich sind bei uns nicht alle Geschäftsmodelle rein softwarebasiert, sondern beinhalten auch Hardwarekomponente.

Ein weiteres spannendes Thema ist, dass die gebaute Infrastruktur in den nächsten ca. 20 Jahren nachhaltig gestalten werden muss. Dafür hilft Technologie und dieser Bereich ist ein attraktives Wachstumssegment.

Für den Fokus habe ich mich entschieden, weil ich Ingenieurin bin und ich in dem Bereich gegründet habe. Ich kenne mich in der Industrie und im smart building gut aus und habe ein großes Netzwerk im Bereich Real Estate.

So fällt es mir leichter einzuschätzen, ob die Geschäftsmodelle von Gründer:innen machbar sind. Ich persönlich finde es schwierig in Felder zu investieren, wo ich mich gar nicht auskenne. Gerade in der Technologie ist die Entwicklung so schnell, dass man leicht überholt werden kann. Mir ist es wichtig, die Gründer:innen zu verstehen, also was sie technisch machen. Dann kann ich auch einfach einen Mehrwert bieten.“

Business Angel Joakim Nägele
über seinen wichtigsten Tipp an Angels
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Joakim Nägele: „Wenn man das investierte Geld für sich erst einmal abschreibt, dann ist man sehr viel entspannter bei der Sache.“

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