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Olaf Stichtenoth über die Ticketgröße

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Olaf Stichtenoth: „Prinzipiell muss man sich als Business Angel die Frage stellen, wie viel Geld ich in Startups investieren kann. Außerdem, ob ich an dem Punkt bin, dass ich auch in Startups investieren möchte. Aus meiner Sicht sollte man in der Lage sein, ein paar Investments zu tätigen. Das kann natürlich jeder anders sehen.

Ein Investment als Business Angel fängt meiner Meinung nach bei 25.000 Euro pro Unternehmen an. Das heißt, wenn ich 10 Investment machen will, dann muss ich 250.000 Euro zur Verfügung haben, auf die ich in keiner Weise angewiesen bin. Das sind wirklich Risikoinvestments, die haben auch das Potenzial, ein hohes Multiple zu erreichen und entwickeln sich vielleicht besser als andere Investitionen in Güter oder Unternehmen. Aber die tragen eben auch andere Risiken. Man sollte nie ein Kredit auf ein Eigenheim nehmen und damit Angel Investitionen machen. Außerdem sollte man auch keine Aktien beleihen, die man vielleicht für seine Rente gedacht hatte. Dieses Geld lässt man in seinen Aktien, ETFs oder in seinem Eigenheim und tilgt vielleicht erstmal irgendwelche Kredite.

Angel Investments sollte man wirklich nur mit dem Geld machen, welches man frei zur Verfügung hat. Es tut immer weh, wenn man Geld verliert, aber es darf eben nicht so richtig wehtun. Es darf einem keine relevanten Probleme erzeugen. Manchmal fühlt es sich so an, dass die Startup-Investments eine sichere Sache sind und die Founder verkaufen es auch so, sie sind es aber nicht.

Als Eigenkapitalinvestor ist man der Letzte in der Kette, wenn es irgendwie schief geht. Im Regelfall bekommt man im Insolvenzfall wirklich nichts zurück. Das muss man sich klar machen. Wenn ich jetzt nur 10.000 – 15.000 Euro als quasi Spielgeld habe, dann kann man sich einen erfahrenen Business Angel suchen, der Geld von anderen Leuten mit in seine Investments mit reinnimmt. Ich mache sowas nicht.

Außerdem kann man über Crowdinvesting-Plattformen oder Angel Clubs gehen, wo man eben mit kleineren Summen teilnehmen kann. Ab einem gewissen Betrag kann man auch in kleinere VCs investieren.“

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von diesen und vielen weiteren Business Angels

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Olaf Stichtenoth

Olaf Stichtenoth

Serial Entrepreneur & Business Angel

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

Matthias Helfrich

Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Ingo Weber

Ingo Weber

Impact Business Angel

über seine Erfahrungen mit Exits
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Tim Schumacher: „Ich habe viele Erfahrungen mit Exits: angefangen mit meinen eigenen Firmen, aber natürlich auch bei vielen Angel Investments.

Dabei waren Exits aller Art. Es gibt den Fire Sale, bei dem man versucht, wenigstens noch ein paar Cent für sein Startup zu bekommen. Es gibt übrigens auch die Liquidation – auch das ist ein Exit, nur das niemand mehr irgendwas bekommt. Und dann gibt es natürlich gute und sehr gute Exits, bei denen wirklich alle sehr gutes Geld verdienen.

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Exits, was die Stadien angeht und an wen man verkauft. Ich habe zum Beispiel schon oft erlebt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt die Gründer die Anteile zurückkaufen oder einen neuen Investor finden. Dann gibt es natürlich den Exit an einen Finanzinvestor oder Strategen, der das ganze Unternehmen kauft.

Ich habe mit allen Arten von Exits schon Erfahrungen gesammelt und jeder Fall ist individuell. Da kann eine Menge beim Exit passieren, es verändern sich die Verhältnisse nach einem Exit und vieles mehr. Jede Situation ist wie gesagt anders.

Noch eine Sache zum Abschluss: Ich finde es gut, wenn man sich ganz am Anfang nicht auf einen Exit fokussiert, sondern zuerst einfach nur ein richtig gutes Unternehmen aufbauen will.

Meine Erfahrung ist: bei einem richtig guten Unternehmen kann man immer irgendwann einen Exit machen. Aber ich finde nichts schlimmer, als wenn die Gründer im allerersten Pitch, wenn die Idee noch nicht ansatzweise umgesetzt ist, schon eine Slide zeigen, an welche Firmen sie alle verkaufen könnten. Das ist für mich Quatsch.“

Business Angel Claudia Nagel
über notwendige Vorkenntnisse als Angel
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Claudia Nagel: „Angels werden ganz oft rechtliche Sachen gefragt, weil die meisten Gründer:innen keine Vorkenntnisse in Rechtsfragen haben. Diese rechtlichen Themen wollen Gründer:innen auch sehr schnell vom Tisch haben, weil sie komplex und kostspielig sind.

Am Anfang wollen Gründer:innen auch nicht direkt teure Anwälte beauftragen und deshalb sind Erfahrungen in den Bereichen GmbH Strukturierung, Gesellschaftsverträge oder andere rechtliche Themen sehr gut. Aus dem Grund sind Investoren, die selbst gegründet haben, klassische Unternehmer oder Juristen im Gesellschafterkreis von Vorteil.

Es muss nicht jeder Angel alles wissen, aber es ist schön, wenn ein Angel den Gründer:innen auf einem Gebiet weiterhelfen kann. Idealerweise haben Gründer:innen dann einen kleinen Angel-Pool, die sich gegenseitig ergänzen.“

Business Angel Göran Göhring
über die Schwierigkeiten beim Business Angel Investing
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Göran Göhring: „Angel Investing ist ein sehr holistisches Thema. Es ist nicht damit getan, dass ich ein bisschen Ahnung im Marketing oder Sales habe. Es kommen sehr viele Rechtsthemen und Finanzthemen mit ins Spiel. Ein zweiter Punkt sind die Branchen. Da sollte man sich ganz genau überlegen, in welche Branchen man reingeht, welche Branche versteht man und welche Branche versteht man nicht.

Insofern muss man als Angels was Ähnliches wie die Gründer tun. Nämlich Fokus auf die Nische, wo man sagt, dort macht es Sinn, dort kann ich einen Beitrag leisten und das Geschäftsmodell verstehen ich. Ansonsten passiert es ähnlich wie bei vielen Anlagen bei Banken, dass man etwas aufgeschwatzt bekommt, man versteht es nicht und wundert sich, warum es nicht durchstartet.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, wie man am Anfang seine Kosten minimiert
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Kasia Zalewska: „When we started investing, I took a lot of time to build a strategy, basic operations, to educate ourselves and to build a network. That is the first thing you need to accept and that you need to spent some time and money before you even invest in a company.

Depending on the time you have, you need to decide if it is worth investing in such activities. There is a temptation to shorten that process. In the long term it is better to have these hands on approach and build your network and not to rely on external and paid deal flow.

It is important for you to learn how to build your network and deal flow. Investing through crowdfunding platforms and deal flow organizations might be tempting, but make the balance between the costs and saved time.

To learn all these things on the hard way was one of the toughest decisions for us. Also to choose the very first startup. It is not possible to be 100 % convinced, and sure about every single element. Making this fist investment decision is hard and there is no way to overcome that. This is going to be expensive, because it is an investment.

There are not tricks in how to make it cheaper. When you are starting from the scratch than you need to accept, that it takes a lot of time in the beginning.

One of the roles what a network can make is provides you with an expert. It is completely natural that you know every detail of the field you are investing. I am 100 % sure that there is someone who has the answers to the questions you have. That is why it is so important to build your network. You need people that help you to make your decisions.

Building your network and to help each other is kind of a way to make it for free, paying with your time only. Don’t be shy in looking for external help within your network. That is one way to minimize costs.“

Janosch Kühn
über das Schwierigste als Business Angel
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Janosch Kühn: „Ich glaube, unser erstes Angel-Investment war so 2018 und da waren wir noch nicht so professionell aufgestellt. Jetzt haben wir ein Family-Office und Investment Management und damals haben wir es so nebenher gemacht und waren bei Kolibri Games eingebunden.

Da kam halt ein Freund, der gegründet hat und das fanden wir cool und haben es deswegen finanziert. Jetzt schauen wir uns schon sehr viele mögliche Deals an und überlegen, wo wir reinvestieren wollen.

Ich glaube, das Schwierigste als Business Angel ist, die Entscheidung zu treffen. Ist es ein gutes Investment? Investiere ich da jetzt und hat es Zukunft? Bei uns sind manche Startups schon nach 1–2 Jahren rausgefallen und so sieht auch die Statistik aus.

Da haben wir uns nachträglich schon überlegt, ob wir es anhand der Due Diligence hätten merken können. Wir hatten aber auch schon Investmentmöglichkeiten, bei denen wir ein schlechtes Gefühl hatten, nicht investiert haben und die am Ende riesig geworden sind.

Das Schwierigste ist wirklich, die Entscheidung zu treffen, weil du eigentlich nie genügend Daten hast.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über seine größten Learnings als Business Angel
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Wilfried Gillrath: „Bei meinen Investments ist das Learning, dass Themen fokussiert werden, die für die weitere Entwicklung des Startups gar nicht so wichtig sind. Auf der anderen Seite ist die Welt so flexibel, so abwechslungsreich und von Zufällen geprägt, dass nicht das Geschäftsmodell, sondern das Team dominant betrachtet werden muss.

Da fehlt mir bei der Zusammenarbeit mit anderen Investoren häufig der Fokus, weil sehr detailliert über das Geschäftsmodell und Zahlen gesprochen wird, obwohl diese so ungewiss sind. Kein Mensch weiß wirklich, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Die größte Herausforderung ist eigentlich das Team selber. Wenn sich Veränderungen ergeben, braucht man ein Team, was gut in der Komposition ist und gut miteinander auskommt und dann angemessen auf Veränderungen reagiert, das Geschäftsmodell anpasst oder völlig überarbeitet.

Da fehlt mir in der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels häufig der Fokus!“

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