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Robert Sünderhauf darüber, welche Rollen in jedem Startup besetzt sein sollten

Business Angel mit Health-Hintergrund

(Sinnerhill Investments)

darüber, welche Rollen in jedem Gründerteam besetzt sein sollten

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Robert Sünderhauf: „Ich glaube, man braucht immer zwei Leute. Die wichtigste Person ist der Produktvisionär, der die Zielgruppe gut im Auge hat und für diese Zielgruppe ein sehr konkretes Problem löst – und viel Spaß hat, permanent daran zu arbeiten und zu tüfteln und ein marktfähiges Produkt daraus zu machen.

Die zweite Rolle muss zwar nicht unbedingt bei der Gründung schon dabei sein, sondern könnte auch später noch dazukommen – aber das ist der Prozessanalytiker. Das ist jemand, der im Hintergrund die IT, die Prozesse, ein ERP-System usw. aufbaut, also Dinge, die vielleicht nicht so viel Spaß machen, die aber für eine Skalierung unheimlich wichtig sind. Der dem Produktmenschen somit den Rücken freihält beim Skalieren. Das sind für mich die zwei zentralen Funktionen, der Rest kommt dann.

Noch ein Zusatz: der Produktmensch sollte auch ein gutes Gefühl für die Vermarktung des Produkts haben. In dem Moment, wo er sich über die Zielgruppe und das Produkt Gedanken macht, ist der dritte Punkt in diesem magischen Dreieck das ganze Thema Marketing. Wie ist eigentlich die Geschichte, mit der ich meiner Zielgruppe mein Produkt verkaufe. Dieses Geschichtenerzählen ist ein ganz wichtiger Bestandteil, den ein Gründer mitbringen sollte.“

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Business Angel Göran Göhring

Göran Göhring

Serial Entrepreneur & Business Angel

Business Angel Beate Fastrich

Beate Fastrich

Business Angel aus München

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Tina Dreimann

Tina Dreimann

Impact Business Angel

Torsten Meyer - Business Angel
über das Verhältnis von Angels zu Gründern nach der Finanzierungsrunde
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Torsten Meyer: „Was sich immer gut bewährt hat, ist ein erstes Kennenlernen des Investorenkreises. Man zeigt dabei, dass man die neue Finanzierungsrunde mit beispielsweise fünf neuen Investoren abschließen konnte. Dann kann man einfach mal in einen Call springen, wobei man den Status Quo auslotet und sich jeder kurz vorstellt.

Das ist natürlich auch für die Business Angels spannend, weil sie bei so einem Treffen ihr eigenes Netzwerk zu anderen Angels vergrößern können, falls sie sich vorher noch nicht kannten. Dabei kann man die zukünftigen gemeinsamen Kommunikationswege festlegen.

Das kann zum Beispiel 14-tägig passieren, wenn es drängende Probleme gibt. Oder es reichen auch vierwöchige Abstände, wenn alles etwas ruhiger ist, wenn das Startup eine Weile durchfinanziert ist und es so schnell keine relevanten Updates geben wird.

Dann trifft man sich eben alle vier Wochen virtuell, die Gründer sollten von sich aus die wichtigsten Informationen bereitstellen: ein kurzes Company Update und beispielsweise, wie die Business Angels dem Startup in den nächsten Wochen oder Monaten genau helfen können. Wie zum Beispiel: Kundenzugang, Hiring, Vorbereitung der nächsten Runde, Pitch Deck Analyse, Investorenansprache etc.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihr Konfliktmanagement
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Katja Ruhnke: „Also ich hatte noch keinen direkten Konflikt mit den Gründer:innen. Ich versuche auch sehr frühzeitig Konfliktpotenziale zu beseitigen. Wenn ich ein Problem sehe, versuche ich direkt in Gespräche zu gehen. Es gibt schon immer mal Situationen, wo es im Team der Gründer:innen ein Problem gibt. Da muss man schauen, ob das Team der Gründer:innen noch so stimmt. Es kommt durchaus vor, dass eine Gründer:in dann aussteigt. Es ist aber noch nicht vorgekommen, dass wir in einen Konflikt mit Gründer:innen gekommen sind. So was versuchen wir zu vermeiden und ich glaube, es lässt sich auch vermeiden, wenn man sehr frühzeitig und transparent mit Problemen umgeht. So kommt es eigentlich nicht zu großen Konflikten, weil man frühzeitig sagt, wenn einem etwas nicht passt.

Wir versuchen von Anfang an ein sehr großes Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen aufzubauen. Das ist mir extrem wichtig, da ich auch nur helfen kann, wenn ich ganz frühzeitig von einem Problem weiß. Oft haben Gründer:innen das Gefühl, dass sie den Investor:innen nicht die Wahrheit sagen dürften, damit die nicht verschreckt werden. Ich will nicht nur die guten, sondern auch die schlechten News erfahren. Gründer:innen sollen sich bei Problemen sofort melden, damit man da sofort eine Lösung findet. Das geht natürlich nur, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen hat.

Ein Vertrauensverhältnis entsteht dadurch, dass man einlöst, was man verspricht. Also, dass ich ans Telefon gehe, wenn sie anrufen. Ich unkompliziert handle, wenn ich von mir behaupte, dass ich unkompliziert bin usw.. Bei mir funktioniert es sehr gut, ich habe zu meinen Gründer:innen ein sehr gutes Verhältnis. Außerdem werde ich auch immer sofort informiert, wenn was ist. Mit vielen Gründer:innen baut sich da auch eine Freundschaft auf, denn man arbeitet ja viel zusammen und man sitzt in einem Boot.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über den Austausch mit anderen Investoren
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Gwendolyn Schröter: „An vielen Punkten hat man verschiedene Erfahrungen gemacht. Ich glaube der Austausch im Netzwerk und mit Leuten, mit denen man schon investiert hat, aber auch mit ganz frischen Business Angels ist sehr hilfreich für alle Seiten. Ab dem Moment, wo man aufhört zu fragen und sich denkt, dass man alles weiß, da sollte man sich nochmal hinterfragen. Ich glaube das ist der Punkt, an dem man immer wieder ansetzen muss. Ja, man muss immer weiterlernen und Gespräche führen.

Ich haben uns persönlich für einen engeren Fokus der Investments entschieden. Das kann jeder Business Angel machen wie er will, aber ich habe mich für diesen Fokus entschieden, obwohl ich da nicht herkomme. Ich habe einfach Lust auf dieses Wissen und ich will da einfach besser werden. In dem Bereich möchte ich einfach Deal-Flow bekommen.

Bei Investoren-Events gibt es ja eine Startup-Bandbreite von A-Z. Für mich ist da ein Fokus einfach spannender und es ist mir auch möglich mit einem Fokus schon früher anzusetzen. Zum Beispiel bei einer speziellen Forschungsfrage kann man auch in die Universitäten gehen und schauen, was es da schon gibt und an was geforscht wird. So kann ich den Deal-Flow erkennen, bevor er entstanden ist.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über das Erstgespräch mit Startups
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Julius Göllner: „Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Ich denke, es hängt erstmal stark davon ab, wie viel Zeit ich mir für ein Erstgespräch nehme. Bei einem vollen Kalender sind es 30 Minuten. Wenn ein bisschen mehr Zeit ist, kann man in 60 Minuten auch noch ein bisschen mehr machen.

Um was geht es bei einem Erstgespräch für mich?
Ich habe das Pitch Deck schon gesehen und verstehe das Geschäftsmodell und den Markt schon in einer gewissen Art und Weise. Mir geht es im Erstgespräch darum, ein besseres Gefühl für das Gründerteam zu bekommen.

Wie mache ich das?
Ich steige meistens so ein, dass ich die Gründer:innen neben dem Pitch Deck auch über ihre unternehmerische Journey sprechen lasse. Wie sind sie ganz konkret zu dem Problem, welches sie jetzt lösen wollen gekommen? Das ist eigentlich ein lockerer Einstieg, weil es eine Erzählung aus der Vergangenheit ist. Nichtsdestotrotz gibt es da schon einen guten Anhaltspunkt, wie viel Vorwissen vorhanden ist. Wie groß vielleicht auch der Pain schon auf persönlicher Ebene war, wie viel Erfahrung die Gründer:innen haben und welche Industrie Insights auch da sind. Aus meiner Sicht ist das ein sehr guter Einstieg.

In Phase 2 geht es meistens um sehr detaillierte Fragen. Wo stehen sie in ihrer Journey? Wie machen sie Vertrieb? Haben sie schon Pilotkunden? Wie haben sie diese Pilotkunden bekommen? Was ist die Vision und Roadmap im Produkt? Da kann man je nach Business Model und je nach Stand, wo man investiert, unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Wenn mehr Zeit als eine halbe Stunde ist, dann würde ich mir auch den Stand des Produktes anschauen. Das ist innerhalb von 30 Minuten meist unrealistisch. Deshalb würde ich bei spannenden Kurzgesprächen einen weiteren Termin für das Produkt ansetzen. Wenn man aber merkt, dass verschiedene Aspekte nicht funktionieren, dann würde ich direkt im Gespräch oder in einem nächsten Gespräch den Gründer:innen erklären, warum es nicht weitergeht.

Meine Empfehlung ist da immer, es in persona zu machen, auch wenn es ein bisschen aufwendiger ist und nicht mit einer einfachen E-Mail.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, was einen erfolgreichen Business Angel aus macht
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Kasia Zalewska: „What is important, when you think about becoming a business angel?

You need to know, how much time you need for one investment. There is a rule that says, that you have to look in 150 pitch decks, to find one interesting and fitting startup. That is the general benchmark for the market. You need to consider the time and how many resources you have. Therefore, I mean your own time, your own expertise, maybe to get a team that get involved to do some of the tasks. This is the first aspect.

Another one is, that building up your deal flow is similar to a sales process. We are using for example a CRM system for the different startups. We fill in every information we have, so we can track the process, and we have tasks for every startup. You are not selling, but maybe you sell yourself as angel investor. But the process helps you to bring an order in the system.

That is working for us, but everything depends on the amount of pitch decks. When you just want to invest in 1 or 2 startups, it is maybe a too big hustle to build a whole pipeline. That would be my starting point.“

Business Angel Xavier Sarras
darüber, in welchen Bereichen sich neue Business Angels gerne überschätzen
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Xavier Sarras: „Die größte Angel Falle, in die ich auch mal reingetappt bin und in die fast jeder Angel reingetappt, der neu startet und vor der ich auch immer wieder warne, wenn mich Freunde ansprechen. Dann sage ich immer: “Passt bloß auf, du wirst immer ganz viele Ideen sehen, die du verstehst und von denen du denkst, dass du sie selbst gut umsetzen könntest. You have what it takes and you know how to build it and that’s why you invest.

Das ist absolut falsch. Es ist falsch zu investieren, weil man denkt, dass man es selbst kann oder glaubt zu können. Du investierst als Angel in ein Team und du musst davon überzeugt sein, dass das Team diese Idee zum Fliegen bringt. Wenn du diese Überzeugung nicht gewinnen kannst, dann solltest du die Finger davon lassen. Das ist so ein Punkt, wo sich Angels überschätzen.

Und was sie unterschätzen, ist das Risikoprofil von Angel Investments. Die Chance, dass das Investment fliegt, ist sehr klein. Für eine ausreichende Diversifikation musst du zum einen mindestens 10 Investments tätigen, damit du wirklich auch erfolgreich da rausgehst und es nicht nur ein Gamble war und Spaß gemacht hat. Es macht Spaß, es macht ohne Ende Spaß, Angel Investor zu sein. Aber ob es dann auch wirtschaftlich und finanziell Spaß macht, ist eine Frage der Diversifikation.

Man trifft die Entscheidungen zu früh. Und das andere, dass Leute häufig unterschätzen, ist das Geld, was gebraucht wird. Also wenn du einmal ein Ticket machst, dann ist das ja nicht das einzige Ticket, was du machst. Sondern es kommt eine nächste Runde, es kommt eine Bridge Round, es muss überbrückt werden, es wird nachgefordert und dann willst du als Angel nicht derjenige sein, der sagt: “Ich lasse die Finger da weg, ich glaub nicht mehr an euch”. Du solltest ja auch weiter supporten, es sei denn, die Idee fliegt einfach gar nicht und das Team kann es nicht bringen. Also da ist eine ganze Menge Fehleinschätzungen am Anfang dabei. Viel Romantik, die auch schön ist, aber die muss halt schnell weg, damit es auch erfolgreich ist. Ansonsten ist es eher was Philanthropisches und Spaß.“

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