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Robert Sünderhauf über die besten Quellen für Startup-Investments

Business Angel mit Health-Hintergrund

(Sinnerhill Investments)

über die besten Quellen für Startup-Investments

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Robert Sünderhauf: „Die besten Investitionen kommen tatsächlich meistens aus dem Bekanntenkreis. Freunde von Freunden sind auf ein Startup aufmerksam geworden. Oft sind das auch Leute, die vorher schon mal eine Firma gegründet haben und so eine gewisse Erfahrung mitbringen. Das minimiert dann das Risiko.

Manchmal sind es aber auch klassische Accelerator-Programme, aber meistens doch tatsächlich Empfehlungen.“

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Business Angel Benjamin Minack

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Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

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Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, was sie gerne vor ihrem ersten Investment gewusst hätte
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Dr. Gesa Miczaika: „Ich glaube, fast alle machen den Fehler, die Portfolio Denkweise zu vergessen. Was meine ich damit? Also, wir haben einfach viel zu früh, viel zu viel investiert. Wir hatten einen Topf und aus diesem Topf haben wir einen ziemlich großen Batzen in unser erstes Investment getan. Man sollte immer berücksichtigen, dass man aus meiner Sicht immer mindestens zehn Investments tätigen sollte.

Außerdem will man bei einem gut laufenden Investment auch sein pro rata Recht nutzen. Für diesen Aspekt sollte man noch Kapital in der Tasche haben. Das kann ich nur empfehlen und es ist einfach schade, dass ich es nicht vorher berücksichtigt habe. Da gibt es auch Daumenregeln: 50 % des Kapitals sollte man für die Follow-on Investments zurückhalten. Andere machen auch 70 %, irgendwo dazwischen ist gut. Also, man sollte zehn Investments haben und dann kann man sich ausrechnen, wie viel man pro Investment ausgeben darf.“

Business Angel Xavier Sarras
über Gründer:innen, die noch nebenher eine Festanstellung haben
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Xavier Sarras: „Ja, solche Fälle hatte ich schon. Das ist so eine etwas schwierigere Situation. Da braucht es wirklich viel Vertrauen. Ich habe nichts dagegen, weil ich es selbst teilweise so gemacht habe. Also dass man in einer Tätigkeit schon die nächste Tätigkeit aufbaut. Der Side Hustle gehört auch zum Startup dazu, man muss nur den Absprungpunkt irgendwie definieren. Und wenn man sich auf den einigt, dann habe ich damit auch kein Problem. Wenn das komplette Team der Gründer:innen noch im Job ist und jetzt vor hat zu gründen, dann kann man es auch erst mal bootstrappen, ohne Investoren. Bringt es erst mal auf den Weg und dann gibt es ein Commitment, ihr steigt dann und dann aus und wenn ihr gekündigt habt, dann ist auch der Moment, wo ich investiere.

Anders ist es, wenn ich ein Team aus Gründer:innen habe, wo noch einer im Job ist, den man aber unbedingt braucht. Zum Beispiel als Chief Product Manager. Das wäre übrigens noch eine Position, die ich als sehr wichtig erachte, die aber am Anfang auch mit dem CEO gemeinsam läuft. Wenn der zu einem gewissen Zeitraum rausgeholt werden muss, dann finde ich es ok, wenn der noch in seinem Job ist. Also erst die Finanzierung auf die Beine bringt und er bis dahin noch so ein gewisses risikominderndes Gehalt in seinem bisherigen Job bekommt.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, worauf er bei einem Pitch Deck achtet
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Ingo Weber: „Auch wenn es blöd klingt, aber das Auge isst mit. Wenn das Pitch Deck nicht schön aussieht, dann hat man gleich einen schlechten ersten Eindruck. Das heißt, es soll einfach vernünftig aussehen.

Da sind die BWL-Studenten vielleicht besser als die Technik-Studenten. Die Substanz sollte natürlich auch gut sein. Ich schaue mir beim Pitch Deck das Problem und den Markt genau an und überlege mir dann, ob die Lösung auch wirklich sinnvoll ist. Also ob es da einen nachhaltigen Bedarf gibt.

Natürlich schaue ich mir auch das Team an, ob es relevante Erfahrungen mitbringt und gegebenenfalls auch vorherige unternehmerische Erfahrungen sammeln konnte.

Der letzte Punkt ist Traction, Traction, Traction. Wie bei Immobilien: Lage, Lage, Lage.
Wenn keine Traction da ist oder kein gefühlter Sales-Funnel, dann wird es schwierig.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, wie man einen guten Deal-Flow bekommt
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Dr. Gesa Miczaika: „Netzwerke sind da der Hauptpunkt. Das sind andere Investor:innen, andere Angels und erfolgreiche Gründer:innen. Durch den Fond sind unsere Investor:innen eine weitere Quelle. Aber ich glaube das Netzwerk ist so das allerwichtigste. Die zweite Komponente ist die Brand, die wir uns aufgebaut haben. Wir ist einigermaßen bekannt und dann werden wir auch direkt von den Gründer:innen angefragt. Wir gehen aber auch auf Acceleratoren zu oder helfen bei irgendwelchen Pitch Nights, wo wir als Jury mitwirken. Ich kann einfach nur jedem empfehlen sehr aktiv zu sein, weil man nicht nur viele Unternehmen sieht, sondern auch sein eigenes Netzwerk erweitern kann.

Leider ist es gerade nicht so, dass ich irgendwie strukturiert rausgehe und mir irgendwas überlege. Im Moment bekommen wir einfach so eine Menge an Inbound, die wir abarbeiten müssen und wollen. Eigentlich wäre es schön, wenn man diesen Vorgang etwas strukturierter machen würde. Wir haben uns jetzt auch ein CRM System aufgebaut, damit wir auch strukturierter einzelne Themen anschauen können. Das Thema Carbon Offsetting finde ich zum Beispiel sehr spannend und da wäre es einfach schön, einen Überblick über mögliche Startups zu haben. Damit man auch speziell in einzelnen Bereichen Netzwerke aufbauen kann. Das kann ich nur jedem empfehlen, wir sind im Moment noch am Abarbeiten der ganzen E-Mails und Kommentare, die wir so bekommen.“

Business Angel Stefan Müller
über das Nervige am Business Angel Dasein
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Stefan Müller: „Ich glaube, das Schwierige als Business Angel ist, Menschen um sich rumzuhaben, die auch zuhören können. Es gibt auch unter Angels extrovertierte Typen, die gerne reden und sagen, was sie alles gemacht haben. Das kann manchmal anstrengend sein und trifft auch auf der Seite der Gründer:innen zu.

Es gibt Gründer:innen, die nicht die erste, sondern vielleicht die zweite, dritte, vierte Firma gegründet haben. Das kann dann schwierig sein, wenn man in einem Umfeld ist, wo keiner dem anderen mehr richtig zuhört. Also wenn Menschen zu sehr von sich überzeugt sind, da gibt es wirklich eine Menge Egos in der Welt der Gründer:innen und Investor:innen.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
über die attraktivsten Geschäftsmodelle
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Dr. Gesa Miczaika: „Früher haben wir dies anhand unserer eigenen Passion bestimmt. Als wir noch als Angels investiert haben, haben wir vor Kurzem gesagt, dass uns Impact getriebene Gründer:innen ansprechen. Außerdem Geschäftsmodelle, die ein nachhaltiges Wachstum aufweisen. Das sind die Bereiche, die uns ansprechen und zu der Zeit waren noch weniger Investor:innen in dem Bereich aktiv. Da haben wir im Jahr 2018 schon Potenzial gesehen.

Jetzt ist es so, dass wir nur in Teams investieren, die mindestens eine Gründerin im Team haben. Dadurch haben wir uns den Gesamtmarkt an möglichen Startups schon relativ klein gemacht, weil es nur 18 % Gründerinnen in Deutschland gibt. In Europa liegt die Zahl auch nur irgendwo bei 16 %. Das heißt, wir können da auch nicht weiter einen Zuschnitt machen, also was die Branche angeht. Sonst hätten wir einfach zu wenig Auswahl. Also in den Top of the Funnel muss eine gewisse Anzahl reingehen, damit wir die besten Investments raussuchen können. Aus dem Grund investieren wir jetzt sektoragnostisch, aber natürlich haben wir Vorlieben. Meine Vorlieben sind alles Dinge, die gut für die Welt sind und gut für die Gesellschaft. Zum Beispiel alles, was Carbon Offsetting ist oder Gesundheitsthemen oder einfach irgendwie einen positiven Spin für die Gesellschaft haben.“

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