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Robert Sünderhauf über Startups, die vor allem mit einem besseren Design punkten wollen

Business Angel mit Health-Hintergrund

(Sinnerhill Investments)

über Startups, die vor allem mit einem besseren Design punkten wollen

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Robert Sünderhauf: „So pauschal ist das schwer zu sagen. Wenn man als Gründer etwas komplett Neues macht, was es noch gar nicht gibt – dieser sogenannte ‚Blue Ocean‘. Dann gehst du in einen Markt, den du neu entwickelst. Da muss man realistischerweise sagen, dass von diesen Sachen total viele scheitern, weil es oft einen Grund gibt, warum es diese Lösung noch nicht gibt. Vielleicht braucht das auch einfach niemand.

Damit kann man auch immer mal Glück haben und so etwas wird sehr groß, aber das ist ein dickes Brett.

Gleichzeitig tragen nur so kleine inkrementelle Verbesserungen nicht weit genug, zum Beispiel wenn man das gleiche Produkt hat und nur das Marketing ein bisschen raffinierter macht. Man muss ja überlegen, wie der Markt in zwei Jahren aussieht – nicht heute – wenn ich das Produkt wirklich habe und ein Team aufgebaut ist. Wenn man dann mit etwas kommt, das sich relativ schnell kopieren lässt, dann wird das vermutlich nicht reichen, um sich gegen die Incumbents, also die bestehenden Player im Markt, durchsetzen zu können.

Als Angel Investor fühlt man sich wahrscheinlich am wohlsten irgendwo dazwischen – also mit einer relevanten Innovation, aber auch einem sichtbaren Markt mit echter Nachfrage.“

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Business Angel Sylvia Tantzen
über die Kommunikation mit potenziellen Kunden und die Wichtigkeit von Fragen
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Sylvia Tantzen: „Ich persönlich habe das Gefühl, dass Menschen es sehr gerne mögen, wenn ihnen Fragen gestellt werden. Also Menschen beantworten und hören gerne Fragen. Das ist meine Erfahrung auch aus der Vergangenheit. Jetzt natürlich sowieso, aber auch aus der Vergangenheit.

Ich selbst bin auch ein Freund, mich zu unterhalten, auch privat und sage oft: “Stell mir eine Frage”, um dann letztendlich in die Unterhaltung zu kommen. Ich bin auch der Meinung, dass es natürlich passieren kann, dass es vielleicht nicht unbedingt passt. Also, dass die Person vielleicht in der Situation und in dem Umfeld nicht die Zeit hat oder keine richtige Antwort findet. Das ist ok und man muss es dann ja auch nicht erzwingen.

Vielleicht klappt es dann bei der nächsten Person und auch das ist ja eine Erkenntnis. Ich würde es probieren und immer ehrlich und offen auf die einzelnen Menschen zugehen und Dinge erfragen, die mir in meinem Umfeld und in meinem Geschäft gerade wichtig sind. Die meisten Menschen haben auch den Drang, anderen Menschen zu helfen, wenn sie merken, dass die Person wirklich ernsthaft und authentisch die Frage stellt bzw. nach einer Antwort sucht.

Das ist meiner Erfahrung und da habe ich gute Erfahrungen mit gemacht. Ich finde es gerade für Startups relevant und wichtig, weil es ja doch auch meistens Produkte und Dienstleistungen sind, die noch nicht so häufig getestet sind und die noch nicht die Masse an Kunden- und potenziellen Kundengesprächen hatten.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine Faktoren für eine Investitionsentscheidung
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Xavier Sarras: „Gerade im Angel Investing Bereich ist das Team entscheidend. Du investierst ja als Business Angel in einer sehr frühen Phase. Und in so einer frühen Phase sind über die Idee und über den Markt hinaus, die ich mir natürlich auch anschaue, das Team entscheidend. Die Konstellation des Teams, die Erfahrungen und vor allem auch deren Purpose. Ich rede auch sehr gerne von dem Purpose eines Teams und von Foundern.

Da muss einfach eine hohe Übereinstimmung sein zwischen dem, was sie sich vorgenommen haben und ob ich den Glauben daran habe, dass sie auch den ultimativen Willen haben, das zu machen. Dabei handelt es sich um ein Kern KPI. Ich weiß nicht, ob man es als KPI definieren kann. Ein Purpose lässt sich schwer quantitativ messen. Aber ich schaue mir diesen Punkt sehr genau an. Ansonsten schaue ich mir die Skalierbarkeit der Idee an und ob die Werte der Geschäftsidee mit meinen Werten übereinstimmen.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Pitch Decks
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Katja Ruhnke: „Mich überzeugt bei einem Pitch als Erstes die Persönlichkeit der Gründer:innen. Bei einem Pitch Deck, wo ich die Gründer:innen noch nicht kenne, da überzeugen mich klare Pitch Decks mit Bildern und Botschaften, die ich schnell verstehen kann. Ich will auf einen Blick sehen, da sind die und die Zahlen drin, das ist die Botschaft und das ist die Idee. Ich persönlich hasse Pitch Decks mit zu viel Informationen, da man ja wahnsinnig viele Pitch Decks als Angel sichtet. Ich habe keine Mitarbeiter und ich bin kein VC. Wir müssen also sehr schnell Informationen aufnehmen können.“

Business Angel Beate Fastrich
über die besten Quellen für Investments in Startups
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Beate Fastrich: „Ich würde sagen, die besten Investments kommen vor allem aus dem Netzwerk. Ich habe auch viel Dealflow von LinkedIn und von Veranstaltungen. Dabei gibt es aber eine höhere Ausschussquote zwischen dem, was hereinkommt und dem, was man sich wirklich anschaut.

Wenn ich aber von anderen Business Angels oder Bekannten eine Empfehlung bekomme, mit denen ich möglicherweise sogar schon einmal eine Investition getätigt habe und die ich schon besser kenne, dann schaue ich mir diese gern genauer an. Das ist auch meistens eine qualitativ bessere Empfehlung.

Sehr gut sind da natürlich auch private Investoren-Netzwerke. Wenn man da einen oder zwei angehört, ist das sehr hilfreich. Oft gibt es da auch andere Business Angels, die Know-How abdecken, das man selbst nicht mitbringt.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, warum sich Startup Teams oft über die Zeit verändern
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Robert Sünderhauf: „Ich muss sagen, ich habe es tatsächlich erst einmal erlebt, daher ist es vielleicht nicht repräsentativ. Wenn man sich andere Teams anschaut, dann sind das zum einen unterschiedliche Erwartungen, die man an das ganze Projekt Startup gestellt hat. Zum Anderen ist es vielleicht auch eine unterschiedliche Bereitschaft, Einsatz zu zeigen, besonders am Anfang.

Später, also nach so 3-5 Jahren kann es auch einfach sein, dass ein Gründer sagt ‚Das war eine tolle Zeit, aber ich möchte gern etwas anderes machen.‘ Dessen Leben tritt dann vielleicht auch in eine andere Phase ein, weil er eine Familie gründen möchte. Das ist meiner Meinung nach unproblematischer, weil man dann einen geordneten Übergabeprozess machen kann.

Das Hauptproblem sind vermutlich unterschiedliche Erwartungshaltungen ganz am Anfang. Und das ist umso problematischer, je größer das Team ist. Ich glaube, ein Gründer allein ist nicht ideal – vier oder fünf sind es aber auch nicht, weil man die fast nicht mehr unter einen Hut bekommt. Das Optimum sind wahrscheinlich zwei oder drei.“

Business Angel Xavier Sarras
über Impact Investing
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Xavier Sarras: „Impact ist über den Outcome definiert. Also das Resultat, was ich für die Ökologie oder die soziale Nachhaltigkeit tue. Das heißt, viele reden ja über den Purpose. Purpose ist nicht Impact, Purpose ist erst mal das Warum jemand etwas tut. Wenn der Purpose auch ein Impact produziert, also tatsächlich eine ökologische und nachhaltige Verbesserung herbeiführt, dann ist der Purpose und der Impact gleich. Aber Impact ist erst mal dafür da, dass wir den Zustand unseres Planeten und unserer Gesellschaft verbessern.

Außerdem produziert man eine Additionality, also eine Zusätzlichkeit, was man hinzufügt und nicht sowieso als besseres Resultat gekommen wäre, wenn die Idee bzw. die Firma nicht existiert hätte. Impact Investoren waren früher ausschließlich Philanthropen. Heute ist Impact Investing eine Form von Investition, die daran glaubt, dass nachhaltige Verbesserung mit finanziellem Erfolg korreliert. Mittlerweile beobachten wir, dass das auch total der Fall ist und wir hoch skalierbare Modelle haben. Denken wir nur mal an so Themen wie Carbon Accounting, Carbon Offsetting oder Carbon Credits. Das sind zum Beispiel Märkte, die wegen der Notwendigkeit riesig sind, etwas Gutes bewirken und gleichzeitig finanziell sehr interessant sind.“

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