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Stefan Müller darüber, wie er Business Angel geworden ist

Erneuerbare Energie Business Angel

darüber, wie er Business Angel geworden ist

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Stefan Müller: „Der Einstieg in die Business Angel Welt war bei mir eher durch Zufall. Wie sich es gehört, ich bin selber Unternehmer, weiß also, was Businesspläne sind, weiß, was es bedeutet, so eine Firma von null aufzubauen und weiß auch, woran eine Firma scheitern kann. Aber als ich dann auch physisch als Business Angel aufgetreten bin, war es für mich eine ganz neue Welt, weil ich dann mit so Schlagworten wie Due Diligence oder First Round und Second Round um mich geworfen habe, obwohl ich darüber eigentlich gar nicht so viel wusste.

Also ich wusste, was ein Unternehmer ist und wie man eine Firma aufbaut und führt, aber wie die Phase von Geld einsammeln zu den unterschiedlichen Finanzierungsrunden funktioniert, waren für mich böhmische Dörfer. Ich habe in der ersten Zeit auch viel Lehrgeld zahlen müssen, aber es hat auch wirklich Spaß gemacht.“

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Business Angel Xavier Sarras

Xavier Sarras

Purpose Business Angel

Business Angel Stefan Müller

Stefan Müller

Erneuerbare Energie Business Angel

Business Angel Rahel Stichtenoth

Dr. Rahel Stichtenoth

Business Angel

Business Angel Katja Ruhnke

Katja Ruhnke

Business Angel & Autorin von "Female Money"

Business Angel Göran Göhring
darüber, womit ein Angel ein Startup außer Geld und Wissen noch versorgen kann
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Göran Göhring: „Am Ende kann ein Angel durch seine unternehmerische Erfahrung ganz viele Themen für ein Startup auf den Weg bringen. Ein wichtiger Punkt und das ist auch ein Part meiner Philosophie: Connecting the dots. Das bedeutet: Türen zu Kunden und ersten Umsätzen öffnen. Erste Umsätze helfen bei der nächsten Equity Phase, dass eine höhere Bewertung erzielt werden kann.

Bei Experts gibt es Themen wie zum Beispiel DSGVO, juristische Verträge, Wachstumsthemen, Kommunikationsstrategie ect.. Da kann der Angel Intros und Kontakte herstellen oder seine eigenen Erfahrungen mit einbringen. Angels sind meistens noch mit vielen anderen Startups verbunden und so kann der Angel auch zu VCs Kontakte herstellen. Es ist viel besser, wenn man da schon einen warmen Kontakt für die nächste Finanzierungsrunde hat.

Außerdem hat man als Unternehmer schon viele Probleme durchgemacht und da kann man den Gründern sehr gut helfen. Wie Gründer mit diesen Problemen und Fragestellungen auch umzugehen haben, damit sie es schaffen, ihr Geschäftsmodell auf die Straße zu bringen. Das ganze ist fast schon ein Coaching, es sollte aber auf eine gewisse Zeit begrenzt sein, weil man als Angel in einer Beratungsfunktion ist, aber man sich nicht in das operative Geschäft einmischen sollte.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über die Vorteile einer Beteiligungsgesellschaft
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wenn man anfängt zu investieren und quasi seine Karriere als Business Angel startet, dann stehe ich so vor der Frage, ob ich es privat mache oder setze ich eine eigene Beteiligungsgesellschaft dazwischen. Ich selber agiere mit einer Beteiligungsgesellschaft, der ventu-ring GmbH. Da sage ich auch schonmal, dass ich das gut finde und es nie bereut habe (seit 9 Jahren). Aber ich würde nicht sagen, dass eine Beteiligungsgesellschaft immer besser ist. Es kommt immer auf die Situation an. Wenn ich einfach als Hobby ein paar Investments machen will, aber in überschaubarem Rahmen, dann ergibt es überhaupt keinen Sinn eine Beteiligungsgesellschaft zu gründen.

Natürlich bedeutet eine Beteiligungsgesellschaft auch Aufwand und Kosten, ich brauche ein Steuerberater und ich muss eine Bilanz erstellen. Wenn ich es nicht in einem größeren Rahmen unternehmerisch betrachte, macht es nicht unbedingt Sinn.

Aber wenn ich dem schon ein gewisses Volumen und Zukunft einräume, dann hat eine Beteiligungsgesellschaft vor allem steuerliche Vorteile. Ich denke, die sollte man auch nutzen, ich bin natürlich keine Steuerberaterin und deshalb kann ich auch nur so grob meine Einschätzung der Dinge sagen.

Im Einzelfall sollte das jeder mit seinem Steuerberater abklären, aber der große Vorteil ist eben, dass ich Veräußerungsgewinne, wenn die in eine Beteiligungsgesellschaft fließen, dann muss ich davon nur 5 % versteuern, zu einem Steuersatz von ca. 30 % (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer). Das heißt, dass ich auf grob 1,5 % Steuern komme, die ich auf die Gewinne zahlen muss.

Wenn ich diese Gewinne reinvestieren möchte, dann kann ich es mit so gut wie unversteuertem Geld machen. Die eigentliche Besteuerung findet erst statt, wenn ich die Gewinne der Beteiligungsgesellschaft privatisiere. Dann wird es mit Teileinkünfteverfahren und meinem privaten Steuersatz versteuert, da lande ich üblicherweise so bei 25 %, nämlich im Rahmen der Kapitalertragsteuer. Das kann ich, wenn ich eine Beteiligungsgesellschaft habe, eben in die Zukunft verlegen. Dann, wenn ich es brauche oder in einem Jahr, wo ich vielleicht nicht so viele Einkünfte habe.

Ich kann ganz lange, quasi mit unversteuertem Geld arbeiten. Auf der anderen Seite kann ich auch Veräußerungsverluste gegenrechnen. Das sind so für mich die großen Vorteile von einer Beteiligungsgesellschaft.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, warum über soziale Netzwerke kein guter Deal-Flow zustande kommt
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Nikolaus D. Bayer: „Wenn mich Startups über soziale Netzwerke kontaktieren, dann hat da keine Vorfilterung stattgefunden. Wenn ich zu einer Matchmaking Veranstaltung gehe oder ich den Deal Flow meines Business Angel Vereins nutze, dann hat da schon eine Vorfilterung stattgefunden. Da sagt auch die Statistik einfach, dass eine LinkedIn-Anfrage eine geringere Erfolgswahrscheinlichkeit hat.“

Business Angel Alf Arnold
über das Schlimmste am Angel Investing
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Alf Arnold: „Es gibt natürlich immer prekäre Situationen, die oft stattfinden, wenn es einen besonderen Erfolg oder Misserfolg gibt. Es treten häufig Probleme auf, wenn es unterschiedliche Interessen gibt. Außerdem können die unterschiedlichsten Persönlichkeiten unter Druck hervortreten, die man vorher nicht kannte. Auch sehr unschöne Momente sind zum Beispiel: wenn die Kunden ausbleiben, das Feedback negativ ist oder das Produkt so nicht stimmt.

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten zwei Jahren auch massiv verändert, dies hatte extrem gravierende Auswirkungen. Es ist immer ideal, wenn man auf ein Problem direkt eine Lösung hat. Dies ist aber nicht immer der Fall und manchmal gibt es auch keine Lösung, die einem einfällt.“

Business Angel Insa Horsch
über die Vorteile von Business Angels gegenüber größeren Investoren
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Insa Horsch: „Zum Einen ist das Zwischenmenschliche bei Business Angels im Vordergrund. Es ist ja fast eine persönliche Beziehung, die man mit Gründer:innen eingeht. So eine Beziehung kann an vielen Stellen von großen Investmenthäusern gar nicht aufgebaut werden.

Außerdem kann ich als Angel Investor:in die Dinge von meiner persönlichen Warte bewerten. Da kann ich wirklich entscheiden, was mir als Mensch und Investor:in wichtig ist. Welchen Impact will ich eigentlich machen?

Man ist auch weniger KPI getrieben. Natürlich muss auch ein Angel nach den Zahlen schauen, aber man hat eine gewisse Flexibilität. Angels zahlen nicht einfach in irgendeinen undurchsichtigen Fond.“

Business Angel Xavier Sarras
über das Schönste am Angel Dasein
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Xavier Sarras: „Das Erste ist mit den Unternehmern zu arbeiten. Unternehmertum begleitet mich schon immer, ich habe meine erste Firma mit 17 gegründet. Ich bin jetzt Mitte 40, ich behaupte mal, dass mich junge Unternehmer auch jung halten. Ich empfinde mich jetzt noch nicht als alt, aber ich arbeite dann doch häufig eher mit 20-,30-jährigen Gründer:innen zusammen.

Ich finde es einfach mega, mit Leuten an ihnen und an ihren Ideen zu arbeiten und für sie da zu sein. Als Mentor und Coach zu agieren und selber zu lernen, immer neue Themen zu entdecken. Der zweite Punkt ist so die Jungfräulichkeit in jedem neuen Projekt. Ich bin so ein Typ, ich will mir immer neue Themen anschauen, neben den stabilen Themen, die ich so mache. Das hilft mir die Energie im Job zu halten und das finde ich einfach mega. Die technologischen Innovationen zu sehen, jedes Mal wieder aufs Neue etwas zu entdecken.

Ich habe vor 1,5 Jahren in Blockchain Unternehmen investiert, ich kannte mich vorher mit Blockchain viel zu wenig aus, mittlerweile bin ich da im Beirat, also ich musste mich in das Thema einarbeiten. Ein Investment zwingt einen auch, sich in ein bestimmtes Thema einzuarbeiten. Dabei lernt man unfassbar viel und ich mache quasi jedes Mal einen Micro Master, wenn ich mich mit einem neuen Thema beschäftige.

Das sind so die zwei Punkte, die mich wirklich faszinieren. Das Wirtschaftliche ist so was on top kommt. Natürlich freust du dich riesig, wenn es gut geht und die Multiples toll sind. Wenn du ein 8x, 10x oder 20x auf dein Geld gemacht hast. Aber du verlierst auch und das muss man auch können. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist der dritte Punkt auch die Aufregung bei Investments. Es ist aufregend und das macht halt auch Spaß.“

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