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Stefan Müller darüber, wie er Business Angel geworden ist

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darüber, wie er Business Angel geworden ist

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Stefan Müller: „Ich bin selber zum Business Angel geworden, weil ich gerne mit jungen Firmen zusammenarbeiten wollte. Ich habe selber eine Firma gegründet, die auch erfolgreich läuft und irgendwie hatte ich total Spaß, mit ganz vielen neuen Leuten zusammenzuarbeiten. Das müssen nicht immer junge Leute sein, sondern können auch sehr erfahrene Menschen sein, obwohl es andere Herausforderungen sind. Das war der Hauptgrund, dass man wirklich eine ganz andere Welt von Menschen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen kennenlernt. Das macht mir unglaublich Spaß!“

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Dr. Patrick Müller
über Pooling
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Dr. Patrick Müller: „Da gibt es im wesentlichen drei Grundmodelle:

Investmentgesellschaft gründen:
Es gibt eine GmbH als Startup (XY-GmbH) und da gehen im Rahmen einer Finanzierungsrunde verschiedene Business Angels mit rein. VC Fonds werden das eher weniger machen, da sie ihr eigenes Vehikel haben. Wenn aber mehrere Business Angels in eine Seed-Finanzierung im Family & Friends Bereich investieren, kann es schon auch Sinn machen, wenn sie ihre Anteile in einer eigenen UG oder GmbH poolen.

Im Cap Table taucht dann nur ein Gesellschafter auf und man kann natürlich innerhalb dieser UG oder GmbH alles Mögliche regeln. Vor allem kann man einen zentralen Geschäftsführer ernennen, der auf der Gesellschafterversammlung des Startups entscheidet. Es führt dazu, dass die ganzen Abstimmungen aus dem Startup rausgehalten werden. Es ist aber in der Regel nur dann möglich, wenn es ein gewisses Vertrauen unter den Business Angels gibt.

Stimmrechtspooling:
Das bedeutet, die einzelnen Investoren gehen in die Beteiligung des Startups mit rein, schließen aber einen Stimmrechtspoolvertrag ab. So müssen sich die Business Angels vor den Gesellschafterversammlungen abstimmen, um ein einheitliches Abstimmungsverhalten sicherzustellen. So wird ein konfliktfreies Abstimmungsverhalten in der Gesellschafterversammlung gewährleistet.

Treuhandmodell:
Rechtlich bleibt man im Startup investiert, aber man hat ein Konstrukt entworfen, wo die einzelnen Investoren bestimmte Rechte an den Treuhänder outsourcen. Der Treuhänder ist auch intern gebunden, dass er sich vor Abstimmung intern mit den Investoren abstimmt.

Alle Modelle führen zum gleichen Ergebnis, nämlich eine zersplitterte Gesellschafterstruktur mit Chaos in den Abstimmungen zu vermeiden.“

Business Angel Joakim Nägele
über wichtige Themen im Pitch Deck
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Joakim Nägele: „Was das Thema Pitch Deck angeht, finde ich einen logischen Aufbau immer sehr wichtig. Im Prinzip sind mittlerweile aber viele Pitch Decks auch austauschbar. Es gibt einfach so viele Vorlagen, dass die alle irgendwie gleich aussehen.

Das ist so standardisiert und der Aufbau so gleich richtig, dass das Pitch Deck selbst als erste Informationsgrundlage gut ist, aber noch wichtiger ist dann eben das Gespräch mit den Gründern über das Pitch Deck.

Was die Zahlen angeht: die sind in der Regel Bullshit. Das weiß aber auch jeder Investor. Daher ist das Entscheidende das Gespräch mit den Gründern über ihr Geschäftsmodell.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über Trends im Software Umfeld
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Nikolaus D. Bayer: „Wer im Software Umfeld unterwegs ist, der bekommt immer neue Trends mit. Zum Beispiel Blockchain, Web3, Virtual Reality, Metaverse usw.. Da kommt ein Trend nach dem anderen und da muss man schon schauen, was gerade so ansteht. Ich kann mich erinnern, dass ich vor ein paar Jahren in ein EdTech (Educational technology) Startup investiert habe. Da haben viele gesagt, dass das gerade nicht so der Fall ist und auf einmal war es ein Boom-Thema. Natürlich auch durch die Corona Pandemie. Trends ändern sich und man sollte als Business Angel auch am Puls der Entwicklung sein.

Einen generellen Trend, den ich jetzt sehe, sind Verbindungen zwischen einer Softwarelösung und etwas, was man anfassen kann, wird immer deutlicher. Jetzt nenne ich mal das Metaverse, was sehr greifbar ist. Dafür braucht man etwas, was man sich vor die Augen setzt.“

Business Angel Joakim Nägele
über gute Quellen und Netzwerke für Startups
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Joakim Nägele: „Die Quellen, über die man auf Startups aufmerksam wird, sind sehr divers. Man liest und hört viel, aber vor allem pflegt man seine Netzwerke. Wenn man einmal angefangen hat zu investieren, dann kriegt man eigentlich automatisch schon sehr viel mit und wird häufig angesprochen.

Wenn man darüber hinaus noch aktives Sourcing betreibt und sozusagen aktiv Investitionsmöglichkeiten sucht, dann werden die Optionen noch sehr viel breiter. Häufig bekommt man aber unaufgefordert Hinweise.

Was ich wirklich pflege, sind meine Kontakte aus meiner längsten beruflichen Station bei Gruner und Jahr bzw. Bertelsmann. Aus diesen Kontakten haben sich auch neue Kontakte ergeben. Das ist für mich der Ursprung meiner Kontakte in die Startup-Welt. Wenn man da erst einmal einige Gründer und Investoren kennengelernt hat, dann geht der Rest fast automatisch.“

über ihre Ratschläge für Angels, die gerade anfangen
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Dörte Kaschdailis: „Das erste Bewusstsein muss geschaffen werden, dass es sich um Risikokapital handelt. Wenn ich investiere, muss ich auch damit rechnen, dass meine ganze Kohle weg ist. Diese Tatsache muss einem klar sein und erst im zweiten Schritt sollte man sich überlegen, ob ein spezielles Startup interessant sein könnte. Auch die Überzeugung zu haben, dass man sich in die Themenfelder einarbeiten kann.

Meine Empfehlung ist dann zum Beispiel, auf Netzwerkevents zu gehen, um sich sein erstes Netzwerk aufzubauen. Man selbst Recherche betreiben, sich überlegen, wo man hingehen kann, um Menschen kennenzulernen, die schon Erfahrungen als Angel mitbringen und wie sie die unterschiedlichen Themen angehen. Daraus habe ich wirklich sehr viel gelernt. Sodass man sich da mit Menschen austauscht und dadurch ergeben sich häufig die nächsten Schritte. Zum Beispiel, dass man sich mal zusammen ein Startup anschaut und zusammen Überlegungen anstellt.

Anschließend muss auch irgendwann der Punkt kommen, wo man über die Klippe springt und das Investment tätigt. Das erste Investment, das wir gemacht haben, war in einem Anfall von Euphorie und da dachten wir einfach: Augen zu und durch. Damit sind wir auch sehr happy, also wirklich einfach mal über die Klippe springen und es zu machen.

Zusammengefasst:

1. Sich klar machen, dass man Risikokapital hat und im schlimmsten Fall alles weg sein kann. Im besten Fall haben wir ein Unicorn.

2. Netzwerk aufbauen, ganz wichtig. Vertrauen im Netzwerk aufbauen und auch Dinge teilen, die vielleicht mal nicht so gut gelaufen sind.

3. Über die Klippe springen. Da gibt es einen guten Vergleich: Man kann Rennrad fahren oder sich mit dem Rennrad fahren beschäftigen. Wenn ich mich mit Angel Investments beschäftige, heißt es noch lange nicht, dass ich Angel Investments tue. Also da heißt es wirklich Vertrag, Kohle überweisen und los gehts.“

Business Angel Xavier Sarras
über Impact Investing
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Xavier Sarras: „Impact ist über den Outcome definiert. Also das Resultat, was ich für die Ökologie oder die soziale Nachhaltigkeit tue. Das heißt, viele reden ja über den Purpose. Purpose ist nicht Impact, Purpose ist erst mal das Warum jemand etwas tut. Wenn der Purpose auch ein Impact produziert, also tatsächlich eine ökologische und nachhaltige Verbesserung herbeiführt, dann ist der Purpose und der Impact gleich. Aber Impact ist erst mal dafür da, dass wir den Zustand unseres Planeten und unserer Gesellschaft verbessern.

Außerdem produziert man eine Additionality, also eine Zusätzlichkeit, was man hinzufügt und nicht sowieso als besseres Resultat gekommen wäre, wenn die Idee bzw. die Firma nicht existiert hätte. Impact Investoren waren früher ausschließlich Philanthropen. Heute ist Impact Investing eine Form von Investition, die daran glaubt, dass nachhaltige Verbesserung mit finanziellem Erfolg korreliert. Mittlerweile beobachten wir, dass das auch total der Fall ist und wir hoch skalierbare Modelle haben. Denken wir nur mal an so Themen wie Carbon Accounting, Carbon Offsetting oder Carbon Credits. Das sind zum Beispiel Märkte, die wegen der Notwendigkeit riesig sind, etwas Gutes bewirken und gleichzeitig finanziell sehr interessant sind.“

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