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Stefan Müller darüber, wie er sich über mögliche Investments informiert

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darüber, wie er sich über mögliche Investments informiert

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Stefan Müller: „Die Informationen zu bekommen ist schon nicht ganz einfach. Man kann eigentlich nur in seinem Netzwerk fragen und mit Leuten reden und sich austauschen. Und oftmals sind das auch Peers, also Personen auf gleicher Ebene. Und da möchte man zum Beispiel nicht fragen: “Hey erkläre mir mal, was eine zweite Finanzierungsrunde ist.” Sodass man da auch einfach einen guten Zugang finden muss und deshalb finde ich auch eure Plattform wirklich gut (AddedVal.io). So kann man sich auch einfach mal selbst informieren, einfach mit einem iPad in der Hand. Zum Beispiel: Wie funktioniert das Angel Investing? Was sind so die Schlagworte? Um was geht es eigentlich ganz genau?

Man muss natürlich auch sagen, dass die Angel-Welt eine andere ist als die klassische Unternehmerwelt. Da kommen einfach ganz viele Menschen zusammen und es stellen sich folgende Fragen: Wie bewertet man ein Startup? Wie sammelt man das Geld ein? Wie vermarkte ich mich? Wie stelle ich mich dar?
Das ist schon eine ganz andere Welt als die ganz normale Unternehmerwelt da draußen. Es am Anfang aber auch unglaublich viel Spaß gemacht.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über den richtigen Exit-Zeitpunkt
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Olaf Stichtenoth: „Auch was die weiteres Folgefinanzierungen angeht, muss man sich als Business Angel überlegen, an welcher Stelle man in dem großen Spiel steht. Wenn die Runden zu groß werden und man als Angel kein Gewicht mehr hat, verwässert wird und die Liquidationspräferenz beeinflusst wird, dann kann es sein, dass man von der vielen Arbeit, die man reingesteckt hat, nicht mehr so richtig profitiert. Einfach aus dem Grund, weil andere Leute vertraglich überlegen sind.

Man muss sich auf klar machen, dass man für einen großen VC als Business Angel keine Relevanz hat. Man liefert keinen zukünftigen Mehrwert für die VCs. Ab einer bestimmten Stelle muss man sich als Business Angel auch mit dem Thema Secondary auseinandersetzen. Ist vielleicht ein Punkt erreicht, wo ich bereit bin auszusteigen und die großen Jungs und Mädels ranlasse.

Das will man als Business Angel manchmal nicht sehen. Ego ist ja auch ein Thema, mit dem man sich kritisch auseinandersetzen sollte, weil das Ego einem ganz oft im Weg steht. An dem Punkt wirklich überlegen, wo man steht und bis zu welcher Stelle es Sinn macht, dabei zu bleiben.

Man merkt es auch, wenn man mit größeren Fremdkapitalfonds oder Fremdkapitalgebern spricht. Das sind einfach regelmäßig größere Haifische als das was ich jetzt so unter den Business Angels kenne. Es ist einfach wichtig zu wissen, wann ich mitspielen kann und wann ich mir vielleicht besser ein anderes Spielfeld suche.“

Business Angel Tina Dreimann
über den Gender Bias
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Tina Dreimann: „Wir sind alle Menschen und wir haben alle teilweise sehr gefährliche, vorgefertigte Denkmuster in den Köpfen. Aus meiner Erfahrung kann man dies nur durch zwei Punkte ändern und dem vorbeugen:

1. Gute Investment Prozesse und das Bewusstsein, dass man diesen Bias hat.
2. Durch eine Gruppenintelligenz.

Ich muss zugeben, dass ich besonders stolz bin, dass wir bei better ventures einen hohen Anteil an weiblichen Investorinnen haben, also deutlich über dem Marktdurchschnitt. Das ermöglicht uns auch in Frauenthemen zu investieren und wir diskutieren da auch Produkte, wo Männer nicht mitreden können.

Es ist sehr traurig, denn es gibt Studien dazu, wie wir als Hälfte der Gesellschaft benachteiligt wurden, weil das Kapital und die Machtposition überwiegend in männlichen Händen ist.“

Business Angel Benjamin Minack
über Hardware Startups
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Benjamin Minack: „Hardware Ideen, die in einem Marktsegment entstehen, in der genau dieses Produkt und Idee gebraucht wird, dann kann es gut funktionieren. Dann gibt es aber auch Copycats oder Hardware Ideen, die kein wirklich großes Problem lösen oder die nichts Besonderes sind. Die werden dann natürlich nicht aufgehen. Auch das lässt sich nur mit Blick auf das Team, auf die Kompetenz und einem genauen Blick auf den Markt ganz individuell sagen. Und lohnt es sich hier für einen Angel zu investieren, ja oder nein?“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über besonders attraktive Branchen und Geschäftsmodelle
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Matthias Helfrich: „Was gut funktioniert, ist in der Tat Software. Interessanterweise komme ich selbst gar nicht aus dem Bereich, so wie andere Business Angels.

Software funktioniert besonders gut in den Bereichen, wo sie einen logischen Nutzen bringt. Ich will nur ein Beispiel bringen, das auch mein erstes Angel-Investment war. Bei Vimcar aus Berlin geht es um das digitale Fahrtenbuch. Jeder, der mal ein händisches Fahrtenbuch geführt hat, weiß wie hoch dabei der Leidensdruck ist. Da ist ein unmittelbarer Nutzen erkennbar. Wenn das bei einem Startup gegeben ist, erscheint mir das besonders einleuchtend.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Gesa Miczaika: „Die wichtigsten Faktoren für eine Investition sind für mich: die Marktgröße, die Gründer:innen, das Team und das Timing.

Für mich als Angel muss der Markt riesig groß sein, weil ich in meinem Portfolio sehr riskante Unternehmen drin habe und die Statistik sagt, dass sieben von zehn Startups es nicht schaffen. Zwei weitere von den zehn dümpeln so vor sich hin und nur ein Startup bezahlt dann sozusagen den Fond zurück. Jedes Investment muss also auch die Möglichkeit bieten, den gesamten Fond bzw. das ganze Budget, was man fürs Angel Investing nutzt, zurückzahlen zu können, plus natürlich eine Rendite. Und deshalb muss bei mir der Markt eben mehrere Milliarden groß sein. Das ist so die Rechnung, die wir machen. Wie stellt man das sicher? Im Endeffekt muss man selbst auch eine Marktrecherche machen und man rechnet nach. Natürlich geben die Gründer:innen einem irgendwelche Werte, aber da sollte man nochmal kurz gegenchecken, ob es realistisch ist.

Der zweite Punkt sind ja die Gründer:innen. Für mich ist es ganz wichtig, dass die Gründer:innen resilient sind. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften für mich. Außerdem sollten Gründer:innen optimistisch sein und mit einer Passion an ihr Thema gehen, damit da auch der Funke zu den Investor:innen überspringt. Gründer:innen werden natürlich auch nicht nur ihr Unternehmen gegenüber uns Investor:innen verkaufen müssen, sondern auch gegenüber Mitarbeitern oder Kunden. Deswegen ist das eine zwingende Voraussetzung.
Dann muss das Team der Gründer:innen natürlich auch ein besonderes Wissen über den Markt mitbringen, auf dem sie tätig sind. Bestenfalls haben sie da schon eine langjährige Erfahrung in dem Markt, oder sie haben eine bestimmte Kenntnis, die kein andere hat und nicht einfach ergoogelbar ist.

Außerdem sollten sich die Fähigkeiten der Gründer:innen aufeinander aufbauen. Die Fähigkeiten müssen auch komplementär zueinander sein, damit nicht alle Gründer:innen über die gleichen Fähigkeiten verfügen.

Der letzte Punkt ist das Timing. Es gibt ja häufig Unternehmen, die vor vielen Jahren gestartet wurden. Zum Beispiel im ClimaTech Bereich wurden bestimmt schon vor einigen Jahre tolle Dinge gestartet, die keine Finanzierung bekommen haben. Warum haben sie keine Finanzierung bekommen? Da war das Timing einfach nicht richtig. Zu der Zeit wurde das Problem und das Thema von vielen Investor:innen noch nicht erkannt. Deshalb ist das Timing ein sehr wichtiger Punkt.“

Torsten Meyer - Business Angel
über die die Scheiterrate in seinem Startup-Portfolio
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Torsten Meyer: „Man hört ja, dass das wohl 80% der Startups sein sollen, die scheitern. Ich kann jetzt von meinen in Summe sieben Investments reden. Davon sind alle noch aktiv und mehr als die Hälfte gibt es schon weit über drei Jahre. Insofern kommt das offenbar immer darauf an und es gibt keine Pauschalisierung.

Aber tendenziell ist eine hohe Abbruch- bzw. Scheiter-Rate in den ersten drei Jahren nachgewiesen und auch wohl richtig.“

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