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Stefan Müller über das Nervige am Business Angel Dasein

Erneuerbare Energie Business Angel

über das Nervige am Business Angel Dasein

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Stefan Müller: „Ich glaube, das Schwierige als Business Angel ist, Menschen um sich rumzuhaben, die auch zuhören können. Es gibt auch unter Angels extrovertierte Typen, die gerne reden und sagen, was sie alles gemacht haben. Das kann manchmal anstrengend sein und trifft auch auf der Seite der Gründer:innen zu.

Es gibt Gründer:innen, die nicht die erste, sondern vielleicht die zweite, dritte, vierte Firma gegründet haben. Das kann dann schwierig sein, wenn man in einem Umfeld ist, wo keiner dem anderen mehr richtig zuhört. Also wenn Menschen zu sehr von sich überzeugt sind, da gibt es wirklich eine Menge Egos in der Welt der Gründer:innen und Investor:innen.“

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Business Angel Katja Ruhnke

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Business Angel Dr. Gesa Miczaika

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Female Founder Business Angel

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über die Ambitionen und intrinsische Motivation von Startup-Gründer:innen
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Matthias Helfrich: „Die Frage ist die Königsklasse, denn da geht es um die intrinsische Motivation der Gründer. Ich habe da auch kein Patentrezept, denn wenn ich das wüsste, würde ich darüber vielleicht auch ein Buch schreiben.

Es gibt aber schon gewisse Indikatoren. Social Impact getriebene Gründer haben meistens eine sehr hohe intrinsische Motivation. Da muss man dann nur schauen, ob sie auch den Willen haben, groß zu denken.

Bei Gründern, die schon etwas älter – so beispielsweise in meinem Alter – sind, da bin ich eher etwas zurückhaltend, weil ich glaube, dass jüngere Menschen einen größeren Erfolgshunger haben.

Ich habe also kein Patentrezept, versuche aber in Gesprächen herauszufinden, ob das Geschäftsmodell aus dem Inneren heraus entstanden ist, oder ob das eher aus einer Analyse entstand mit dem Ziel Startup-Gründer zu werden. Das wäre mir dann zu wenig.“

Business Angel Tina Dreimann
über mögliche Anlässe für Konflikte zwischen Angels und Gründern
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Tina Dreimann: „Die wichtigste Frage ist, was man tun kann, dass Konflikte als Gesellschafter, Angel und Gründer positiv sind. Aus meiner Erfahrung brauchen wir in guten Teams Konflikte, damit etwas Besseres entstehen kann. Da gibt es ein ganz tolles Buch mit dem Titel Radical Candor. Wir sollten es uns ermöglichen, zwischen Gesellschaftern, Angels, Gründern und Teams auf Augenhöhe zu sprechen. Und zwar in kompletter Offenheit und Transparenz.

Das heißt auch, dass ich frühzeitig anspreche, wo die Probleme sind. Nur so kann ich in der Krisenzeit auch die notwendige Hilfe bekommen. Dann ist einfach klar, dass ich es nicht verbockt habe, sondern es war von Anfang an klar, dass man immer offen kommuniziert hat.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über wichtige Aspekte in Verträgen
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Matthias Helfrich: „Beim Schließen des Vertrages sollte man zunächst auf die Vertragspartner achten. Man schaut sich als Business Angel natürlich sehr gewissenhaft das Gründerteam an. Etwas weniger – insbesondere, wenn man neu in der Branche ist – schaut man sich die Mitinvestoren an.

Dabei ist das Unternehmen bestehend aus Gründern und Investoren ja eine Gesamtheit. Ich mache mir daher mittlerweile zur Aufgabe, auch sehr stark meine potentiellen Mitgesellschafter zu verstehen und kennen zu lernen sowie deren Know-How zu wissen, was sie einbringen können.

Ansonsten orientiere ich mich bei den Verträgen an den Musterverträgen, die das German Standard Setting Institute in Zusammenarbeit mit BAND und dem Startup-Verband herausgegeben hat. Dabei bin ich der Meinung, Gründer zum Beispiel bei zustimmungspflichtigen Geschäften nicht zu enge Zügel anzulegen, sondern da mehr Vertrauen entgegen zu bringen. Für mich ist also Vertrauen mindestens so wichtig wie eine vertragliche Regelung.“

Business Angel Stefan Müller
über das Nervige am Business Angel Dasein
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Stefan Müller: „Ich glaube, das Schwierige als Business Angel ist, Menschen um sich rumzuhaben, die auch zuhören können. Es gibt auch unter Angels extrovertierte Typen, die gerne reden und sagen, was sie alles gemacht haben. Das kann manchmal anstrengend sein und trifft auch auf der Seite der Gründer:innen zu.

Es gibt Gründer:innen, die nicht die erste, sondern vielleicht die zweite, dritte, vierte Firma gegründet haben. Das kann dann schwierig sein, wenn man in einem Umfeld ist, wo keiner dem anderen mehr richtig zuhört. Also wenn Menschen zu sehr von sich überzeugt sind, da gibt es wirklich eine Menge Egos in der Welt der Gründer:innen und Investor:innen.“

Janosch Kühn
über die Due Diligence und die Wahl für oder gegen ein Startup-Investment
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Janosch Kühn: „Wir schauen uns die Gründer, das Team und den Markt genau an. Passt das alles zusammen? Wie sieht das Produkt aus? Wie sieht die Traction bezogen auf die Phase des Startups aus?

Wenn wir jetzt von Due Diligence sprechen, dann musst du natürlich schon Research betreiben. Gibt es die Firma wirklich? Stimmen die Zahlen, die präsentiert werden?

Gerade bei Frühphasen-Startups gibt es ja auch noch nicht so viele Zahlen, da würde ich einfach kontrollieren, dass die Zahlen im Pitch Deck auch wirklich stimmen.

Ein Beispiel, wo man immer draufschauen sollte, ist das Marktpotenzial. Ein Startup kann ein tolles Team und Traction haben, aber ist der Markt so groß, wie die Gründer es gerne hätten und präsentieren?

Wir als Investoren wollen mit unserem Investment unser Geld zurückverdienen und da ist das Marktpotenzial ein wichtiger Gradmesser.

Ein Startup haben wir auch wegen eines Gründers abgelehnt, der hat menschlich einfach nicht gepasst. Da war die Traction super und der Markt auch riesig, aber es war einfach ein komisches Gefühl und da wollten wir nicht investieren. Man muss mit den Gründern auch über eine längere Zeit zusammenarbeiten und wenn es da schon am Anfang ein komisches Gefühl gibt, sollte man nicht investieren.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die Kommunikation mit Gründern:innen
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Katja Ruhnke: „Die formellen Themen sind die klassischen Reportings, die klassischen Gesellschafterversammlungen und Board-Meetings. Für mich ist die Kommunikation sonst sehr informell und sehr schnell. Zum Beispiel per Whatsapp und schnellen Sprachnachrichten, die wir hin und herschicken. Es ist für mich auch sehr wichtig, dass auch alles so nahbar bleibt und eigentlich eher informell ist. Abgesehen von den Verträgen und Beschlüssen, die eben formell gestaltet werden müssen.

Grundsätzlich ist eine informelle und schnelle Kommunikationsebene mit den Startups das beste. Ich habe auch festgestellt, dass bei Startups, wo man so was nicht etabliert hat, beispielsweise auch mit den anderen Gesellschafter:innen, da gibt es häufig ein Informationsleck. Unsere Zeiten sind einfach schnell, alle haben wenig Zeit, Startups haben wenig Personal. Da muss einfach alles schnell und informell gehen, damit man eben auch schnell vorankommt. Das ist für mich auch ein ganz entscheidender Punkt.“

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