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Stephan Jacquemot darüber, welche Vorkenntnisse man als Angel haben sollte

Business Angel aus Köln

darüber, welche Vorkenntnisse man als Angel haben sollte

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Stephan Jacquemot: „Gute Vorkenntnisse für einen Angel sind: Eine hohe Branchenkenntnis, dass man sich in einer Branche sehr gut auskennt und man selber in dem Bereich beruflich tätig war. Jemand, der sich damit in letzter Zeit sehr viel beschäftigt hat, also als Hobby oder einfach aus dem Beruf heraus. Zum anderen sollte man ein gutes Verständnis zu Gründer:innen und Menschen haben, dass man Menschen und Lebensläufe einschätzen kann. Auch ob das Skillset der Gründer:innen zum Geschäftsmodell passt.

Der dritte Punkt ist, dass man ein Grundverständnis davon haben sollte, wie man ein Startup aufbaut. Also wie baue ich Produkte lean? Wie rekrutiere ich am Anfang eine gute Mannschaft? Weil man immer mit knappen Ressourcen umgehen muss. Startups haben immer zu wenig Geld, Angels haben immer wenig Zeit, deshalb sollte man wissen, wie man Gründer:innen am Anfang helfen kann, mit diesen knappen Ressourcen zurechtzukommen.“

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Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, warum sie Business Angel ist
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Maria-Johanna Schaecher: „Bei aller Mühe und allen Anstrengungen ist es eine ganz große Freude und eine wirkliche Bereicherung für das eigene Leben, sich mit jungen Leuten auseinanderzusetzen, Ideen zu diskutieren, zu überlegen, wie man mit bestimmten Schwierigkeiten umgeht, Unterstützung geben zu können, Netzwerke zur Verfügung zu stellen und zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen wird.

Das hat so viel Return, dass trotz der ganzen Herausforderungen immer noch ganz viel übrig bleibt und sehr viel Energie für das eigene Leben erzeugt wird. Ich bin wirklich jeden Tag glücklich und dankbar, dass ich teil von dieser Reise sein darf und mich entsprechend einbringen kann.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Möglichkeit des Poolings
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Olaf Stichtenoth: „Ich kann als Business Angel nicht strukturiert weitere Angels aussuchen, kann aber den Gründern dabei helfen, bei späteren Angels einen Due Diligence Check zu machen. Zum Beispiel die weiteren Startups in dem Portfolio anschauen und dann können die Gründer mit den anderen Gründern des Angels sprechen.

Außerdem kann man als Gründer auch gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen und zum Beispiel kleinere Investoren zusammen poolen. Sodass ein Pool-Führer bestimmt wird und das verhindert, dass die Gründer Diskussionen mit kleinen Angels führen müssen. Diese Zeit, die dabei verloren geht, ist relevant.

Auf der anderen Seite sollten die Gründer auch die Angels nutzen. Die machen Türen auf und die haben unternehmerische Erfahrung. Diese Vorteile sollte man nutzen und es kann auch mal gut sein, einen kritischen Sparringspartner zu haben.

ABER: Angels die zu viel diskutieren wollen, weil sie vielleicht auch mehr Zeit haben, sind nicht sehr hilfreich. Da müssen sich die Gründer auch irgendwo schützen und auch als Angel macht es Sinn, die Gründer in der Richtung zu beraten. Da ist Pooling eine sehr gute Methode, um kleinere Investoren mit reinzuholen. Außerdem wie gesagt eine Due Diligence aufseiten der Business Angels zu machen. Noch wichtiger wird es, wenn man Venture Capital Fonds mit reinholt.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Learnings als Business Angel
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Ingo Weber: „Ich glaube, meine Kernlektion ist, dass die meisten Angels aktuelle oder ehemalige Entrepreneure sind. Die sind Visionäre, begeisterungsfähig und sie lassen sich auch gerne von anderen Leuten begeistern. Für mich habe ich gelernt, dass man in so einer Begeisterung nicht zu schnell ein Investment zusagen sollte.

Man sollte es lieber ein paar Tage sacken lassen, vielleicht auch mit anderen diskutieren und die berühmte Nacht darüber schlafen. Das ist jetzt durch Corona vielleicht etwas entspannter. Historisch war es bei Business Angel Veranstaltungen immer so, dass man schneller zugesagt hat und am nächsten Morgen gedacht hat, dass es vielleicht doch nicht das Richtige Investment ist.

Das ist wirklich ein Learning, wirklich noch mal kritisch reflektieren und eine Nacht darüber schlafen. Das ist für ganz viele Angels ein wichtiger Punkt.

Man sollte sich außerdem anschauen, wer alles auf dem Cap Table ist. Oder umgekehrt, wenn auf dem Cap Table keine anderen relevanten Angels sind, also niemand, der richtig tief in der Branche drin ist oder ein erfahrener Angel ist, sollte man sich genau überlegen, ob es wirklich ein sinnvolles Investment ist.
Anders formuliert, bei meinem ersten Investment war ich der einzige Angel und ich habe gedacht, dass ich der Einzige bin, der dieses Goldnugget im Fluss gefunden hat. Ich hätte mich eher fragen sollen, warum noch kein anderer Investor dieses Goldnugget gefunden hat und da gab es vermutlich Gründe dafür.

Außerdem muss es Spaß machen, mit dem Team zu arbeiten. Das Leben ist zu kurz, um mit Armleuchten zu arbeiten. Ich glaube, das trifft bei Angel Investments besonders zu, weil es eine lange Zeit und Reise mit dem Startup ist.“

Business Angel Beate Fastrich
daüber, warum sich Teams bei Startups oft über die Zeit ändern
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Beate Fastrich: „Ich glaube, es sind vor allem zwei Gründe, die da eine Rolle spielen. Das eine ist ganz persönlich, denn man arbeitet da ganz intensiv zusammen. Ein Startup ist ja kein Nine-to-Five-Job, sondern eine sehr intensive Zeit mit Höhen und Tiefen. Dass man da menschlich auf einfach mal aneinander gerät und dann nicht wieder zusammenfindet, das ist natürlich ein ziemlich trauriger Weg und etwas unschön.

Aber auch da kann man als Business Angel ganz gut helfen, dass man auseinander kommt und sich trotzdem noch in die Augen schauen kann, denn man hat ja auch gemeinsam viel aufgebaut und erlebt. Dieses Auseinandergehen muss man einmal menschlich und einmal wirtschaftlich begleiten.

Der zweite Grund, dass Teams sich ändern, ist dass sich das Startup ändert. Vielleicht gibt es ein Startup, bei dem am Anfang viel Technologie aufgebaut werden musste und einer der Gründer ist ein totaler Techie, der das richtig gern macht. Wenn das dann abgeschlossen ist und später nur noch kleine Verbesserungen am Produkt gebaut werden, dann wie sie oder er vielleicht einfach etwas anderes machen. Das ist natürlich auch verständlich und sinnvoll.

Es gibt auch andere Fälle, dass ein Gründer beispielsweise gern vor allem am Anfang im Aufbau dabei ist, wo Leute neu eingestellt werden müssen, Prozesse definiert und implementiert werden. Wenn dann die Teams größer werden, fühlt der sich beim Delegieren einfach nicht mehr wohl, weil er einfach alles gern selbst macht. Da kommt man dann in Phasen, in denen sich Gründer für etwas Neues entscheiden – und auch das ist völlig in Ordnung.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, warum ein Startup nicht nur darauf abzielen sollte, ein bestehendes Produkt günstiger anzubieten
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Andreas Assum: „Das ist nicht ganz so spannend, weil wir darüber sprechen sollten, ein Produkt zu optimieren. Wenn wir keine Markteintrittsbarrieren und Nachhaltigkeit aufbauen, dann ist es nicht so spannend. Wenn es eine Strategie ist, um Änderungen an einem Produkt schnell in den Markt einzubringen, dann ist es durchaus attraktiv, sonst eher nicht.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie er das Team verifiziert
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Olaf Stichtenoth: „Zum einen schaue ich mir die Menschen an und verlasse mich auch auf meine Erfahrung. Ich habe in meinem Leben sehr viele Job-Interviews geführt, Menschen eingestellt und den ein oder anderen Menschen auch gekündigt. Nie aus betriebsbedingten Gründen, sondern immer aus spezifischen Gründen. Darüber habe ich ein ganz gutes Bauchgefühl dafür entwickelt, welche Menschen vielleicht bestimmte Sachen können.

Der zweite ganz wichtige Punkt ist das Vertrauen. Ist das ein Mensch, der offen und ehrlich mit mir spricht oder jemand, der mir eine Welt schön malt, die es gar nicht so gibt. Da habe ich für mich entschieden, dass ich nur mit Leuten arbeiten will, mit denen ich auch offen und ehrlich reden kann. Damit bin ich bisher ganz gut mit meinen Business Angel Investments gefahren.

Außerdem schaue ich mir die Personen im Team an und wie gut sie sich gegenseitig ergänzen. Wenn ich drei Technologen in einem Team haben, dann ist es wahrscheinlich schwierig, Marketing und Vertrieb aufzubauen oder ein richtiges Projektmanagement zu machen. Aber wenn ich drei BWLer im Team habe, dann wird es wahrscheinlich schwierig, eine Technologie aufzubauen. Man kann Expertise dazu kaufen, aber es ist immer besser, wenn man in den Bereichen ein gewisses Grundverständnis hat.“

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