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Stephan Jacquemot über die Geschlechterrolle bei Investitionen

Business Angel aus Köln

über die Geschlechterrolle bei Investitionen

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Stephan Jacquemot: „Für mich ist es nicht wichtig, auf das Geschlecht zu achten. Ich komme aus der Blickrichtung: Produkt und Markt: Also ist das ein attraktiver Markt und bietet das Produkt eine attraktive Lösung für das Problem, welches am Markt ist. Die andere Sichtweise, aus der ich komme, ist auch geschlechtsunabhängig. Ist das Skillset vorhanden, ein Startup zu gründen und dieses Produkt am Markt zu platzieren. Deshalb, wenn eine Person, ob männlich oder weiblich, in dem Bereich Experte oder Expertin ist und zum Beispiel sagt: “Ich habe 150 Jahre Berufserfahrung in der Solarenergie”. Dann ist mir das Geschlecht der Person egal, weil die Erfahrung im Solarmarkt zählt und zu dem Geschäftsmodell der Gründer:in passen muss.

Wenn ich das Gefühl habe, dass die Person in der Lage ist, Talente für ihr Geschäftsmodell zu attrahieren und eine gute Managerperson ist, dann ist mir das Geschlecht auch egal. Ich muss erkennen können, dass diese Person Menschen führen und für das Startup Personen attrahieren kann. Sicherlich muss man bei der Auswahl ein bisschen drauf achten, aber wenn ich mich jetzt selbst überprüfen würde, ob ich mir ein Geschäftsmodell anders anschaue, ob sie mir von einem Mann oder einer Frau geschickt wurde, dann würde ich dies verneinen. Mir ist es einfach egal, ich schaue da wirklich nicht drauf. Aber genau das ist halt der Bias.

Die Kollegin, die das bei uns im letzten Jahr mit gemacht hat, war mit uns und unserer Arbeit sehr zufrieden. Sie hat die ein oder andere Bemerkung gemacht, weil wir an manchen Stellen rumgewitzelt haben, aber nichts war von uns oder von ihr ernst gemeint.“

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Janosch Kühn

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Business Angel Beate Fastrich
darüber, welche Rollen in einem Startup unbedingt besetzt sein sollten
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Beate Fastrich: „Das ist natürlich etwas abhängig davon, was für ein Startup das ist. Aber ich würde sagen, ganz grundsätzlich gibt es drei Rollen.

Die erste ist der Visionär, der für eine Idee brennt und die vorantreibt. Das tun ja im Zweifelsfall alle Gründer, aber eine oder einer sollte sie sehr stark leben, Menschen mitreißen können, ein Team aufbauen, usw. Das würde ich den Visionär nennen.

Die zweite Rolle ist genauso wichtig, das ist der Experte für das Thema des Startups. Das kann zum Beispiel ein Techie sein, aber auch ein Wissenschaftler, wenn ich zum Beispiel an Biotechnologie denke. Der Experte für das Thema des Startups sollte sich nicht nur im Produkt, sondern auch dem Markt auskennen.

Die dritte Rolle, die ich noch für wichtig erachte, die aber durchaus bei den anderen beiden mit verhaftet sein kann, das ist ein Sales-Talent. Letztendlich muss das Produkt oder der Service an Kunden, Investoren und auch an Mitarbeiter verkauft werden. Letztere müssen ja beim Aufbau eines Startups auch gewonnen werden. Diese drei Rollen sind für mich die wichtigsten.“

Business Angel Tina Dreimann
über einzelne Gründer
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Tina Dreimann: „Wie gehen wir mit Einzelgründern um? Da möchte ich erst mal die Vorteile von Einzelgründern unterstreichen, weil ich jahrelang mit einem zusammengearbeitet habe. Wenn es nur einen Gründer gibt, ist es klar, wer die Entscheidungen trifft, wer der Treiber ist und man kann schauen, brennt die Person für das Unternehmen und traut man es ihr zu. Gleichzeitig zerfallen viele Teams, weil es Streit zwischen den Gründern gibt. Das ist hier dann nicht der Fall. Gleichzeitig gibt es nur diese eine Person und da steckt auch ein Risiko drin.

Wir wissen alle, dass jedem mal etwas passieren kann und wenn der oder die Gründer:in vom Bus überfahren wird, hat man als Investor natürlich ein Problem. Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass jeder in irgendeiner Form ersetzbar ist und ich würde es hoffen, dass man selbst in so einer Situation einen guten Nachfolger für die Position findet.“

Business Angel Stefan Müller
über das Angel-Netzwerk
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Stefan Müller: „Die Zusammenarbeit mit anderen Angels hat den Vorteil, dass man, wenn man vielleicht wirklich eine gute Opportunität hat, man merkt aber vielleicht nicht, dass einem die Zeit fehlt, oder das notwendige Kapital, dann wäre es natürlich schade, wenn so eine Opportunität einfach verloren geht. Da versucht man sich dann in dem Netzwerk auszutauschen, es geht natürlich auch primär darum, etwas wie bei AddedVal.io zu bekommen. Aber es geht natürlich auch ganz viel untereinander. Es ist auch gut, wenn man vielleicht mal eine andere Meinung haben will, um die Frage zu klären, ob ich in ein Startup investieren soll oder nicht.

Was wir in kleineren Netzwerken untereinander machen, ist, dass ich vielleicht in einem bestimmten Bereich gut bin und halte dann auch innerhalb der kleinen Runde einen Vortrag, um mal einen ganz neuen Markt zu beleuchten. Das ist einfach unglaublich spannend und einfach tolle Menschen, mit denen man dann auch zu tun hat.“

Business Angel Jana Moser
darüber, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man sich nicht über beteiligte Angels informiert
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Jana Moser: „Es kann passieren, dass eine gewisse Diskrepanz entsteht und dass die Business Angels unterschiedliche Ziele verfolgen und das Startup auch unterschiedlich unterstützen. So kann es vorkommen, dass ein Angel durch relativ große eigene finanzielle Mittel das Startup sehr stark lenkt, aber nicht im Interesse des Startups. Wenn man sowas nicht vorher rausbekommt und es weiß, dann kann es passieren, dass man als anderer Angel mit vielleicht nicht so viel Kapital, gegebenenfalls weniger Mitspracherecht hat.

Es kann auch sein, dass jemand seine eigene Agenda verfolgt und eigene Ziele verfolgt, die nicht dem Interesse des Startups sind. Zum Beispiel könnten Informationen aus dem Startup gezogen werden, die vielleicht für andere Investitionen wichtig für den Investor sind.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schlimmste am Angel Investing
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Nikolaus D. Bayer: „Das Schlimmste als Unternehmer, um mal etwas allgemeiner zu beginnen, ist es, Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Das Schlimmste aus der Sicht der Angel-Investoren ist, wenn ein Gesellschafterkreis oder Beirat sieht, dass Probleme herankommen – die Gründer bzw. Geschäftsführer sehen diese Probleme aber selbst nicht kommen und sind da beratungsresistent. Das ist ein Moment, in dem man wirklich verzweifelt.“

Business Angel Björn Jopen
über das Signaling von Follow-on Investments
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Björn Jopen: „Ich glaube, pro rate mitinvestieren ist nicht immer möglich. In vielen Finanzierungsrunden wollen das die VCs, die dazu kommen, nicht mehr. Das muss man sagen und das ist häufig auch ein großes Problem. Generell ist es aber so, dass die Business Angels die Follow-on Investments mitgehen können.

Wenn sie weiter Investieren, ist es natürlich ein positives Zeichen und dass die Business Angels an das Startup glauben und unterstützen. Auch wenn es teilweise nur ein ganz kleiner Teil ist. Also wenn zum Beispiel ein Business Angel bei einer 3-Million-Finanzierung “nur” 20 % ausmacht, ist es für die anderen Investoren doch ein gutes Zeichen. Deswegen ist das gut, aber es kann auch passieren, dass die Runden irgendwann so groß werden, dass es einfach nicht mehr geht. Das ist auch ok, denn Business Angels sind eher für die Pre-Seed, Seed und vielleicht Serie A da.“

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