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Stephan Jacquemot über Investitionen, die an Meilensteine gebunden sind

Business Angel aus Köln

über Investitionen, die an Meilensteine gebunden sind

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Stephan Jacquemot: „Wir machen schon mal Investitionen, die an Milestones gebunden sind. Es ist nicht der Standard, aber es kommt durchaus vor. Ein Grund dafür ist, wenn noch sehr viel Risiko im Geschäftsmodell ist, was die Entwicklung angeht. Das ist pauschal gesagt in jedem Startup Investment, man muss es sich in jedem Case genau anschauen.

Wir haben es mal bei einem Team gemacht, die noch sehr jung waren, wirklich noch am Anfang ihrer 20er waren, in einem Markt, dass ein sehr dickes Brett war. Es war sehr konservativ, es gab etablierte Strukturen in diesem Markt, die sehr dominant waren. Es galt eben, diese Strukturen aufzubrechen. Das Team war sehr jung und wir haben gesagt, wenn ihr das schafft, dann ist es schon krass und dann begleiten wir euch gerne weiter. Wenn ihr es aber nicht schafft, dann wollen wir nicht so viel Geld investieren und schauen, ob wir nicht noch einen anderen Investor mit reinholen, der das Geld hat, euch diese langfristige Reise zu bezahlen. Da hatten wir mal einen Meilensteinplan, welchen das Team auch geschafft hat. Wir haben dann auch nachfinanziert.

Wir hatten auch noch ein oder zwei weitere Fälle, wo wir das Team gesehen haben, wo es schon Umsatz gab und wir uns durch unser Investment ein steileren Umsatz versprochen haben. Deshalb haben wir einen Umsatzmeilenstein mit eingebracht, wo wir gesagt haben: “Ihr habt schon ein Produkt und Kunden und ihr seid nicht mehr ganz am Anfang, wir wollen das ganze beschleunigen.” Da kann man dann gut so einen Meilenstein einsetzen. Man muss aber zu Meilensteinen dazu sagen, dass es ein privatwirtschaftlicher Vertrag ist, zwischen dem Startup und mir.

Wenn der Meilenstein nicht erreicht wird und er meiner Meinung nach nicht im Einflussbereich des Startups liegt, kann ich auch trotzdem die Auszahlung tätigen. Also dann kann man einen Meilenstein trotzdem als erreicht ansehen und sagen, dass man es trotzdem auszahlt. Ich würde jedem raten, der Meilensteine nutzen, sich nicht ganz sklavisch danach zu richten. Es gibt Investoren, die das machen, aber mein Ziel ist es nicht. Ich würde mir in der Situation immer anschauen, ob es noch andere Gründe gibt und ich nicht trotzdem das Investment tätigen sollte.“

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Business Angel Rahel Stichtenoth
über die Schwierigkeiten beim Angel Investing
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ich finde es immer schwierig, die richtige Balance zu finden. Ganz vereinfacht ist es so, dass die Gründer Entscheidungen treffen und das Startup schmeißen. Die Business Angels stehen beratend zur Seite, haben häufig schon mehr unternehmerische Erfahrung als die Gründer und sehen vielleicht manchmal etwas, was nicht so gut läuft. Ich denke, dass man als Business Angel den Gründern sehr viel Freiheit lassen sollte.

Die jungen Gründer sind manchmal etwas risikofreudiger, aber können dadurch auch mehr erreichen. Wenn man da immer reinredet, da ist niemandem geholfen. Andererseits ist es auch wichtig, begründete Bedenken zu äußern. Wenn irgendwas in die falsche Richtung geht, dass man es eben auch äußert und es nicht einfach laufen lässt.

Ein anderer ganz schwieriger Punkt ist die Entscheidung zu treffen, ein Startup aufzugeben. Es ist ja bekannt, dass es nicht alle Startups schaffen, aber wann muss man realisieren, dass es ein Startup nicht schaffen wird und dass ich mein Investment abschreiben muss.

Das sollte man nicht zu früh machen, da man immer an der Seite der Gründer stehen und unterstützen sollte. Wenn man das Startup aufgibt, dann tut man es eben nicht mehr so richtig. Es bringt ja auch nichts zu versuchen ewig weiterzumachen und schlimmstenfalls nochmal Geld nachschieße, obwohl ich nicht mehr dran glaube.

Das ist eine ganz schwierige Entscheidung, weil es eben auch ein eigenes Scheitern beinhaltet. Ich habe mich für das falsche Startup entschieden und ich habe es nicht geschafft, dass es doch funktioniert.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über Impact Investing
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Kasia Zalewska: „Impact investing is getting a lot of traction nowadays. When we started a couple of years ago, it was more like an interesting aspect instead of mainstream. I think there is no way to go around without impact investing.

We try to find the balance between the financial return and the impact the company can create. Our motivation to get into a startup is not just money but also impact driven. I think that my motivation is higher than someone who just cares about the financial return. I want to believe that impact investing is the only right way to go.

It doesn’t mean that it has to be CO2 reduction. It can also mean to help a group of people with your solution. Investing is on the one hand a business and financial thing but on the other hand we can help to solve some problems. So why not?“

Business Angel Ingo Weber
über die Software und Internet Branche
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Ingo Weber: „Der Überbegriff ist Software und Internet. Wenn ich es noch weiter Konkretisieren würde, dann wäre es der Bereich Reporting, Buchhaltung, Consulting und Taxation. Da gibt es einen ganz klaren Wandel hin zur Automatisierung. Aber auch zur Unterstützung mit künstlicher Intelligenz (AI). Das heißt, dass die manuellen und repetitiven Tätigkeiten immer mehr durch Software ersetzt werden.

Ich glaube, der Zwischenschritt werden Technology Enabled Services sein. Das ist meiner Meinung nach auch ein ganz heißes und internationales Thema. Hier erfolgt nicht direkt der Schritt von einer manuellen zu einer voll automatisierten Tätigkeit, sondern eben mit dem Zwischenschritt der Teilautomatisierung.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
drüber, wie sie den Markt validiert
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich würde jedem Business Angel empfehlen, zunächst in die Bereiche zu investieren, die er vom Hintergrund her kennt. Es ist sehr schwierig, sich in einen ganz neuen Markt einzuarbeiten. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Healthcare, ein extrem regulierter Markt mit sehr vielen Herausforderungen und Anforderungen, was eben das Implementieren eines neuen Geschäftsmodells betrifft. Und wenn man den Markt nicht kennt und die Player nicht kennt, dann kann man eigentlich nicht fundiert entscheiden. Ich würde es auch bezweifeln, dass man sich mit zwei Stunden Internetrecherche so einarbeiten kann, dass man eben alles kennt.

Insofern wäre meine Empfehlung für einen neuen Business Angel zunächst mal in die Bereiche zu investieren, wo man sich bereit auskennt oder eben ansonsten, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun und in Netzwerken sich entsprechend zu engagieren, mit anderen Netzwerkpartnern sich austauschen. Das ist dann sicherlich die beste Idee, aber es gibt nicht das nullachtfünfzehn Schemata oder die nullachtfünfzehn KPIs, die einem helfen, ein Start-up so zu durchdringen, dass man am Ende des Tages das Risiko einschränkt.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch sehr wichtig ist
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Benjamin Minack: „Ein perfekter Product-Market Fit ist die Basis. Als zweites ganz sicher ein exzellentes Team. Dazu gehört auch, dass mindestens ein Teammitglied die notwendige Kommunikationskompetenz hat. Die können ja vielfältig sein, auch wieder abhängig davon, in welchem Bereich das Startup unterwegs ist.

Ob es digitale Kommunikationskompetenzen sind oder klassisch orientierte Kompetenzen. Auch ob es klassische PR-Arbeit ist oder eher kampagnenorientiertes Arbeiten. Es liegt ja am Produkt und am jeweiligen Status des jeweiligen Unternehmens begründet. Also was man da macht. Entscheidend ist, sich wandeln zu können. Deswegen ist bei einem Unternehmen, wo Kommunikation nicht Bestandteil des Geschäftsmodells ist, weil die komplette Vermarktung in den Sozialen Medien stattfindet und ohne Kompetenzen in dem Bereich wird man nichts verkaufen können. Dafür braucht man Experten. In einem anderen Fall braucht man vielleicht eher Generalisten, die in der Lage sind, kommunikative Kennzahlen zu definieren und dafür die richtigen Partner zu suchen.

Die richtigen Partner zu suchen ist etwas, was zu selten richtig gemacht wird. Mit richtig meine ich nicht nur fachlich richtig, sondern auch angemessen richtig im Sinne der Budgetierung und vom Verständnis, was gerade das Bedürfnis des Startups ist.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Stefan Müller: „Der Einstieg in die Business Angel Welt war bei mir eher durch Zufall. Wie sich es gehört, ich bin selber Unternehmer, weiß also, was Businesspläne sind, weiß, was es bedeutet, so eine Firma von null aufzubauen und weiß auch, woran eine Firma scheitern kann. Aber als ich dann auch physisch als Business Angel aufgetreten bin, war es für mich eine ganz neue Welt, weil ich dann mit so Schlagworten wie Due Diligence oder First Round und Second Round um mich geworfen habe, obwohl ich darüber eigentlich gar nicht so viel wusste.

Also ich wusste, was ein Unternehmer ist und wie man eine Firma aufbaut und führt, aber wie die Phase von Geld einsammeln zu den unterschiedlichen Finanzierungsrunden funktioniert, waren für mich böhmische Dörfer. Ich habe in der ersten Zeit auch viel Lehrgeld zahlen müssen, aber es hat auch wirklich Spaß gemacht.“

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