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Stephan Jacquemot über Vor- und Nachteile von gemeinsamen Investments mit anderen Business Angels

Business Angel aus Köln

über Vor- und Nachteile von gemeinsamen Investments mit anderen Business Angels

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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, Angel-Netzwerke sind in einer frühen Phase sehr sinnvoll. Es ist ähnlich wie in einem Team aus Gründer:innen. Man kann selbst nicht immer alles wissen und wenn man gute Angels hat, die einen Bereich abdecken, der einem vielleicht fehlt, dann ist es ein großer Vorteil. Sei es eine gewisse Branchenkenntnis oder das Wissen, wie man Startups am Anfang am besten unterstützt. Wenn man so was durch einen anderen Angel ausgleichen kann, ist es eine sehr sinnvolle Sache.

In der heutigen Zeit braucht man auch relativ viel Geld, um Startups in der ersten Phase gut zu unterstützen. Manchmal reichen da die finanziellen Kapazitäten eines einzelnen Angels nicht aus und da hilft es, wenn man sich mit ein oder zwei weiteren Investoren zusammentut, um neben dem Skillset, was dann komplementärer ist, sich auch finanziell zu ergänzen.“

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Business Angel Joakim Nägele
über die Probleme mit Gründern, die noch fest angestellt sind
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Joakim Nägele: „Das ist in der Regel einfach nicht darstellbar. Ich verstehe natürlich die Intention dahinter, dass man so etwas nebenbei ausprobieren kann und dabei die eigene Sicherheit beibehält.

Von der Kapazität ist das aber einfach nicht möglich. Entweder ich arbeite 24/7 an meinem Geschäftsmodell oder ich lasse es bleiben. Es ist einfach nicht möglich, einen Vollzeitjob mit der Umsetzung einer Startup-Idee zu verbinden.

Was möglich ist: eine Startup-Idee zu konzeptionell zu entwickeln. So etwas höre ich mir auch gern an. Aber die Umsetzung mit zwei Stunden Zeit am Tag ist eben nicht realistisch.“

Business Angel Insa Horsch
über Female Founder
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Insa Horsch: „Wenn man sich dieses Thema nicht anschaut, dann ignoriert man 50 % der Menschheit und 50 % der potenziellen Gründer:innen. Es gibt leider immer noch viel zu wenig Neugründungen von Frauen. Ich glaube es waren nach der letzten Analyse von stratupdetector um die 7 %. Diese Zahl wächst, aber es ist natürlich nach wie vor zu wenig.

Wir müssen alle ein Ökosystem schaffen, in dem es möglich ist, dass auch Frauen gründen. Frauen haben einfach mega Ideen, sind smart und es ist einfach nicht wirtschaftlich diese Eigenschaften zu ignorieren. Das ist das einzige Plädoyer, was ich jedem Business Angel geben kann.

Schaut es euch einfach an und es ist doch für die Zusammenarbeit einfach total schön, wenn man ein diverses Team hat. Jeder, der aktiv in der Arbeitswelt unterwegs ist, weiß, dass es viel mehr Spaß in gemischten Teams macht. Die Dynamik im Team ist einfach viel besser und man lernt voneinander.

Wenn man als Angel in verschiedene Targets investiert ist, sollte man diese auch untereinander vernetzen. Zum Beispiel über kleine Hubs, Weeklies oder Monthlies. Letztlich haben alle Gründer:innen die gleichen Themen und die gleichen Herausforderungen. Dann müsst ihr als Angels nicht immer alles Wiederholen und es entstehen tolle Synergien.“

Business Angel Stephan Jacquemot
darüber, welche Geschäftsmodelle man meiden sollte
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Stephan Jacquemot: „Bei mir ist es so, dass ich keine ausgewiesene Expertise im Hardwarebereich habe. Das geht vielen Investoren so und ich glaube, da geht uns ein Marktpotenzial verloren. Ich glaube, dass auch gute Geschäftsmodelle im Hardwarebereich zu finden sind. Ich glaube aber, dass sich zu wenige Leute ein Skillset in dem Bereich erworben haben, um diese Geschäftsmodelle zu verstehen. Wenn man jetzt als Angel einsteigen und sich ein Wissen aneignen möchte, dann sehe ich in Hardware Geschäftsmodellen ein wirklich großes Potenzial. Da liegt gerade Deutschland als Land der Ingenieure extrem viel Potenzial.

Darüber hinaus Geschäftsmodelle, die vielleicht nicht so attraktiv sind: Alles, was in die Richtung Consulting geht, wo ich so Einmalumsätze habe. Selbst wenn ich mit digitalen Tools das Consulting verbessere, sind die Geschäftsmodelle nicht sonderlich ertragreich und skalierbar. Vielleicht schon noch ertragreich, aber nicht skalierbar und dann ist es eine Begrenzung im Wachstum. Und man muss bei eCommerce schauen, welche Geschäftsmodelle da noch funktionieren. Es gibt Modelle, die wahnsinnig gut funktionieren. Das ist, soweit ich das wahrnehme, aber eher noch die Ausnahme, weil schon recht viel eCommerce gelöst ist und es große Plattformen gibt, die eCommerce abgedeckt haben. Das wäre bei mir so ein Geschäftsmodell, welches ich nicht so attraktiv finde.“

Business Angel Robert Sünderhauf
erklärt, was ein Business Angel ist
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Robert Sünderhauf: „Ein Business Angel ist eine Person, die junge Unternehmen dabei unterstützt zu wachsen, und dabei natürlich vor allem die Gründer. Das kann finanziell sein, durch eine Beratung oder durch ganz verschiedene Dimensionen. Das kann auch ein Anwalt sein, der hilft einen Vertrag zu verfassen. Ich würde jede Form von Unterstützung für junge Unternehmen als Business Angel bezeichnen.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über die Kreislaufwirtschaft und neue Materialien
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Gwendolyn Schröter: „Neben Kreislaufwirtschaft investieren wir noch in neue Materialien. Warum haben wir uns genau dieses Feld ausgesucht? Wir sind ja im Bereich Impact Investing und Hardware Produktion aktiv. Wenn man sich jetzt im Bereich Hardware und Produktion anschaut, was so die größten Knackpunkte in den letzten Jahren war, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass wir nur eine Welt haben und nur bestimmte Rohstoffmengen zu Tage gefördert werden können.

Für mich ist es so, dass wenn wir der Erde einen Rohstoff entziehen und verarbeiten, dann ist er danach ja nicht weg. Deswegen sollte man auch im großen Gleichgewicht sehen, dass das, was ich entnehme, irgendwie in dem Kreislauf bleiben muss. Das ist ökologisch und ökonomisch nachhaltig, weil die Rohstoffe, auch wenn sie verarbeitet wurden, einen Wert darstellen.

Große Player im Markt erkennen, dass wenn sie ihren Müll wieder einsammeln und zurückführen, dass es dann echtes Geld Wert ist. Außerdem kennen die großen Unternehmen die Wertschöpfungskette und ihr Produkt genau. Also wissen sie, wann die Rohstoffe in das Produkt eingesetzt werden und wie sie die Rohstoffe wiederverwerten können. Die Rohstoffe können dann in den Kreislauf wieder zurückgeführt werden.

Wenn man sich den Deckungsbeitrag von Produkten anschaut, dann sieht man, dass die Rohstoffe immer teurer und wichtiger werden. Also ich glaube alle haben mitbekommen, wie der Holzpreis angestiegen ist oder mit dem Thema seltene Erden. Desto mehr wir technologisch in der Lage sind, diese ganzen wertvollen Stoffe wieder zurückzugewinnen, desto besser. Ich sehe, dass das ein großes wirtschaftliches Thema ist, was viele schon erkannt haben. Da gibt es definitiv noch viel Potenzial für Innovation.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die Nachteile, wenn schon ein großer institutioneller Investor in das Startup investiert hat
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Stephan Jacquemot: „Also die Situation, dass ich in ein Startup einsteige, in welches schon ein institutioneller Investor eingestiegen ist, ist eher selten der Fall. Das ist so ein bisschen widersprüchlich zum normalen Entwicklungsverlauf eines Startups. Die erste Finanzierungsrunde kommt bei einem Startup selten von institutionellen Investoren. In der heutigen Zeit kommt es immer mal wieder vor, weil die Runden immer größer werden. Auch können institutioneller Investoren mittlerweile C-Tickets ganz schnell aus der Hüfte schießen.

Es kommt eher vor, dass man zusammen mit einem institutionellen Investor direkt in der frühen Phase investiert. Das ist ok, man muss ein paar Details beachten, dass der große Investor auch selbst aktiv ist und sich einbringt. Das wäre schon wichtig und dass der große Investor auch eine Domainexpertise mitbringt. Damit ich weiß, dass der Partner, der den Deal betreut, wirklich große Ahnung hat oder das Portfolio des Investors wirklich genau dieses Thema abdeckt. Dann ist es wirklich ein riesiges Plus und man sollte es auch machen.

Ich glaube, ich hab kein einziges Startup im Portfolio, wo ich investiert habe, nachdem schon ein institutioneller Investor investiert hat. Das kommt eigentlich nicht vor. Ich sehe entweder die Deals vor oder mit dem institutionellen Investor. Das ich danach investiere, kommt eigentlich nicht vor. Ich meine, so was kann man machen und manche Investoren machen es auch, aber dann muss man ein sehr gutes Netzwerk zu institutionellen Investoren haben und es muss eine sehr gute Begründung geben, warum die einen in einer Runde noch mit reinnehmen sollten.

Die einzige Begründung, die man haben kann, ist, dass man so ein extremes Domänenwissen auf diesem Gebiet hat. Da muss der institutionelle Investor wirklich sagen, dass er diesen speziellen Angel dabei haben will. Dann ist es ok da auch mit reinzugehen. Wenn man sein Domänenwissen da eingebracht hat, ist die weitere Betreuung minimal und fast wie eine passive Kapitalanlage fast schon.“

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