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Sylvia Tantzen darüber, warum manche Lösungen scheitern, obwohl sie ein Problem perfekt lösen

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darüber, warum manche Lösungen scheitern, obwohl sie ein Problem perfekt lösen

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Sylvia Tantzen: „Ein Problem ideal zu lösen ist das Eine. In vielen Fällen ist es aber doch so, dass dafür schon ein Markt existiert und dafür auch schon Anbieter auf dem Markt sind. Die bieten ein ähnliches Produkt oder eine ähnliche Dienstleistung an. Das bedeutet, dass wenn man sich nicht von Anfang an über den Vertrieb und Marketing Gedanken macht, dann kann es sein, dass man ein perfektes Produkt hat, aber keiner kennt es.

Wenn es keiner kennt, dann wird es auch nur sehr schlecht verkauft. In den USA gibt es ein bisschen den anderen Fall. Da gibt es häufig den Vorwärtsverkauf und da fangen die Unternehmen mit dem Vertrieb an und noch gar kein Produkt haben. Da bin ich auch nicht unbedingt der Freund davon. Ich bin schon der Meinung, dass man das, was man verkauft, auch wirklich einhalten kann.

Aber vielleicht tut uns dieser Gedankengang ganz gut, um den perfekten Mittelweg zu finden. Das wirklich von Anfang an beides berücksichtigt wird, um das Scheitern trotz optimalem Produkt zu verhindern.“

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Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie man ein gutes Customer Success Management aufbauen
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Sylvia Tantzen: „Um das Thema Customer Success aufzubauen, ist es wichtig, die Kunden zu priorisieren. Damit meine ich nicht, welcher Kunde am meisten bezahlt, sondern letztendlich eher, welcher Kunde auch das größte Ausbaupotenzial hat. In einem großen Konzern mit einer ganz kleinen Anwendung vertreten zu sein, hat natürlich total viel Ausbaupotenzial.

Aber vielleicht sind es auch kleinere Hidden Champions, die man als Kunde gewonnen hat, die vielleicht in einem ganz anderen Themenbereich ein Ausbaupotenzial haben. Die dann auch strategisch anzugehen und es als Vertriebs- und Marketing-Case zu sehen. Das dann gemeinsam im Team versuchen auszubauen, um dann den Kunden happy zu machen.

Da ist auch das Empfehlungsmarketing wieder relevant. Kunden, die man betreut und denen man weiterhilft, die empfehlen einen häufig weiter. Insofern ist das nochmal so eine Kirsche on top auf einem Kuchen. Das bekommt man quasi kostenlos zurück und darüber kann man auch wieder neue Kunden gewinnen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die perfekte Anzahl an Gesellschaftern
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Also am Anfang ist es sicherlich einfacher, wenn es weniger Gesellschafter sind. Das hängt immer davon ab, ob es Gründergesellschafter oder Investoren sind. Ich finde es immer gut, wenn es zwei oder drei Angel gibt, weil jeder etwas anders mitbringt, also Geld haben die meisten irgendwie. Der Erste kann eben mehr rechtlich beraten, der Zweite ist ein Marketing Genie und der Dritte ist ein besonders guter Netzwerker. Wenn man die alle zusammen findet, ist es natürlich super.

Bei den Gründer:innen sollte es auch so sein, dass man wesentliche Bereiche abdeckt. Also, dass es auch nicht nur zwei Gründer:innen sind, die nur zusammen performen können, weil es am Ende häufig so ist, dass es nicht mehr die zwei Gründer:innen sind.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
darüber, was ihr im Erstgespräch mit Gründern wichtig ist
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Für mich als Business Angel ist mir im Erstgespräch wichtig, dass ich einen Eindruck von euch als Gründer bekomme. Da sind mir folgende Dinge wichtig:

1. Wie seid ihr auf eure Ideen gekommen?
2. Warum habt ihr gegründet?
3. Was wollt ihr mit eurem Startup erreichen?

Dabei ist wichtig, dass ich authentisch rüberkommt und ehrlich seid. Überall gibt es Probleme und die kann man auch mal adressieren. Ich mag es persönlich nicht, wenn alles wunderbar ist und mir sonstige Pläne an den Himmel gemalt werden, die ich den Gründern aber nicht abnehme.

Noch eine Ergänzung für das zweite Gespräch. Also wenn irgendetwas im zweiten Gespräch aufkommt, was nicht mit dem ersten Gespräch übereinstimmt.

Ich finde, wenn ihr für eure Idee brennt, dann könnt ihr es so rüberbringen und euch relativ entspannt darüber unterhalten und möglichst authentisch sein.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über seine größten Learnings als Business Angel
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Wilfried Gillrath: „Bei meinen Investments ist das Learning, dass Themen fokussiert werden, die für die weitere Entwicklung des Startups gar nicht so wichtig sind. Auf der anderen Seite ist die Welt so flexibel, so abwechslungsreich und von Zufällen geprägt, dass nicht das Geschäftsmodell, sondern das Team dominant betrachtet werden muss.

Da fehlt mir bei der Zusammenarbeit mit anderen Investoren häufig der Fokus, weil sehr detailliert über das Geschäftsmodell und Zahlen gesprochen wird, obwohl diese so ungewiss sind. Kein Mensch weiß wirklich, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Die größte Herausforderung ist eigentlich das Team selber. Wenn sich Veränderungen ergeben, braucht man ein Team, was gut in der Komposition ist und gut miteinander auskommt und dann angemessen auf Veränderungen reagiert, das Geschäftsmodell anpasst oder völlig überarbeitet.

Da fehlt mir in der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels häufig der Fokus!“

Business Angel Jana Moser
über die Begriffe "Pre-Seed" und "Seed"-Phase
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Jana Moser: „Pre-Seed bedeutet, dass das Unternehmen sich gerade erst gegründet hat oder sogar noch in Gründung ist. Der Begriff ’seed‘, also sozusagen der Samen, der in den Boden gepflanzt wurde, die Gründung des Unternehmens steht unmittelbar bevor.

Hier sind es oft Einzelpersonen oder auch Gründer, die sich schon zusammengetan haben. Das kann also auch sein, dass 1-2 Gründer noch in der Team-Findungsphase sind, in der sie noch weitere Mitgründer suchen.

In der Seed-Phase ist das Unternehmen schon gegründet, es gibt schon eine Geschäftsidee, man entwickelt sich voran. Es kann aber dabei auch sein, dass das Geschäftsmodell noch einmal komplett geändert wird. Das nennt man dann einen sogenannten ‚Pivot‘. Das ist ganz normal, dass insbesondere ganz am Anfang noch einmal alles umgeworfen wird.

Gerade die Anfangsphase ist also eher eine wildere Phase, in die man sich auch als Business Angel sehr schön einbringen kann. Man muss auch entsprechend Zeit aufwenden, weil der Beratungsbedarf in der Pre-Seed- und Seed-Phase wesentlich höher ist. Deshalb ist es auch angemessen, dass man als Business Angel dafür mehr Anteile am Unternehmen bekommt – gerade, wenn man in der Anfangsphase viel unterstützt hat.

Später, wenn es dann zu den ersten größeren Runden wie Series A oder Series B kommt, die auch mit größeren Investoren oder Unternehmen abgeschlossen werden, dann ist der Beratungsbedarf an den Business Angel meist nicht mehr so groß.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, wie sich das Verhältnis zwischen Gründern und Angels nach dem Investment verändert
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Benjamin Minack: „Wenn ich ein passiver Akteur bin, dann muss ich mich mit den Ergebnissen zufriedenstellen, die produziert werden. Damit erhöhe ich das Risiko, dass Dinge nicht so laufen, wie sie laufen sollten. Also ganz stark vereinfacht.

Wenn ich mich für eine aktive Rolle entscheide, dann muss ich eine Einigkeit mit den Gründer:innen herstellen, was das heißt. Also welche Angel-Rolle ist da eigentlich gewünscht. Wie oft gibt es Austausch? In welcher Form? Welche Mitwirkung wird vielleicht sogar von den Gründer:innen eingefordert?

Damit man sicherstellt, dass sich die eigene Investition bestmöglich entwickelt. Man kann sich auch dafür entscheiden, sich in der ersten Zeit passiv zu verhalten und wenn ich merke, dass mein aktives Verhalten helfen würde, dann kann man sich immer noch umentscheiden und aktiv unterstützen.“

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