Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Sylvia Tantzen darüber, wie ein Startup mit wenig Budget dennoch gutes Marketing betreiben kann

Business Angel

darüber, wie ein Startup mit wenig Budget dennoch gutes Marketing betreiben kann

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sylvia Tantzen: „Dabei ist die Frage, was ein gutes Marketing überhaupt ist. Letztendlich ist ein Marketing dann gut, wenn Kunden gewonnen werden können, durch diverse Maßnahmen. Natürlich gibt es die Aufteilung von Performance-Marketing, Paid Marketing und Brand Marketing, Sichtbarkeit.

Wenn man jetzt aber mal ganz pragmatisch an die Sache herangeht, geht es darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Auch da muss es nicht immer die breite Streuung sein, also das riesige Fischernetz, das man auswirft. Wenn man weiß, in welchem Bereich man das Netz auswerfen muss, weil die meisten potenziellen Kunden da eben sind, dann lohnt sich vielleicht auch ein kleines Fischernetz.

Das heißt, eine gute Analyse zu machen, wo ist mein Zielmarkt aktiv und wo sind die Personen, die gerade das Problem haben. Was ist genau das Problem? Wann tritt es auf? Diese Analyse zu machen ist aus meiner Sicht total hilfreich, um mit kleinem Budget auch relativ schnell im Marketing zu skalieren.

Außerdem ist das ganze Thema des Empfehlungsmarketings sehr wichtig. Sprich, dass vorhandene Kunden einen eben auch weiterempfehlen. Das kann man den Kunden natürlich nicht vorschreiben. Die Kunden machen es von sich aus, wenn sie zufrieden sind. Es ist natürlich meistens eher langfristiger, es gehört aber auch zum Marketing dazu.

Zudem auch im Netzwerk aktiv zu sein und auch mal ein Event zu organisieren. Wo man sich trifft, ohne eine große Präsentation zu machen und ohne Verkaufsdruck. Einfach die Leute zusammenbringen, ihnen eine schöne Zeit zu machen und darauf vertrauen, dass einem das irgendwie zurückgegeben wird. Das gehört zum Marketing und da gibt es diverse Methoden.

Ich habe mal ein schönes Kunden-Dinner mit 50 Teilnehmern durchgeführt, damals nach einer Messe. Da sind die Kunden einfach nur zusammengekommen und haben sich ausgetauscht. Da waren ein paar potenzielle Kunden dabei und wir waren uns sicher, dass unsere Kunden zufrieden waren.

Nach jedem Gang musste eben der Platz gewechselt werden, sodass so viele Menschen wie möglich in Kontakt gekommen sind. Das war besser als die ganze Messe. Es war günstiger und besser. Von daher sind solche Maßnahmen auch mit wenig Budget sehr gut, um letztendlich ein gutes Marketing und einen guten Vertrieb zu machen.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Business Angel Joakim Nägele

Joakim Nägele

Business Angel aus Hamburg

Business Angel Sylvia Tantzen

Sylvia Tantzen

Business Angel

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer

Business Angel und Rechtsanwalt

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Multiple"
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Olaf Stichtenoth: „Was bedeutet Multiple?
Das ist eine ganz gute Frage, weil der Begriff “Multiple” in verschiedenen Bereichen angewendet wird. Üblicherweise wird im Venture Capital Bereich bei Bewertungen davon gesprochen. Wenn ich zum Beispiel bei einer Bewertung von 2 Millionen Euro irgendwo einsteige und ich zu einer Bewertung von 10 Millionen aussteige, dann habe ich einen groben Multiple von 5. Das stimmt nicht ganz, weil ich wahrscheinlich auf dem Weg dahin ein bisschen verwässert bin. Das ist aber erst mal so die Grundidee vom Multiple.

Es gibt aber auch andere Bereiche, wo im Venture Capital von Multiples gesprochen wird. Das ist, wenn Bewertungen anhand von Kennzahlen produziert werden. Da habe ich ganz oft zum Beispiel die Kennzahl Monthly Recurring Revenue (MRR) und dann nehme ich diese Kennzahl mit einem Multiple von zum Beispiel 100. Damit berechne ich dann eine Bewertung, die für eine Series A eine solide Basis bildet. Es ist wahrscheinlich nicht genau der Wert, auf dem die Finanzierungsrunde stattfindet, aber es wird sich an solchen Multiples orientieren.“

Business Angel Joakim Nägele
über gute Quellen und Netzwerke für Startups
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Joakim Nägele: „Die Quellen, über die man auf Startups aufmerksam wird, sind sehr divers. Man liest und hört viel, aber vor allem pflegt man seine Netzwerke. Wenn man einmal angefangen hat zu investieren, dann kriegt man eigentlich automatisch schon sehr viel mit und wird häufig angesprochen.

Wenn man darüber hinaus noch aktives Sourcing betreibt und sozusagen aktiv Investitionsmöglichkeiten sucht, dann werden die Optionen noch sehr viel breiter. Häufig bekommt man aber unaufgefordert Hinweise.

Was ich wirklich pflege, sind meine Kontakte aus meiner längsten beruflichen Station bei Gruner und Jahr bzw. Bertelsmann. Aus diesen Kontakten haben sich auch neue Kontakte ergeben. Das ist für mich der Ursprung meiner Kontakte in die Startup-Welt. Wenn man da erst einmal einige Gründer und Investoren kennengelernt hat, dann geht der Rest fast automatisch.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, ob Investoren aus der Branche kommen sollten, in die sie investieren
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gwendolyn Schröter: „Ist es denn gut, wenn man sich in einer Branche als Investor besonders gut auskennt? Ich hab es in zwei Fällen erlebt. Ich komme Beispielsweise aus der Papierindustrie und ich habe mir am Anfang Cases aus dem Bereich angeschaut.

Da habe ich einfach gemerkt, dass ich bei anderen Branchen viel mehr an ABERs und gedanklichen Hindernisse hinnehme, als in der Branche, wo ich mich auskenne. Da war ich einfach insgesamt sehr kritisch und habe alles hinterfragt. Kritisch zu sein ist natürlich wichtig, aber je kritischer man ist, desto schwieriger wird auch eine Zusammenarbeit mit den Startups.

Man kann es natürlich machen und auch die Startups mit seinem Branchen Know-how unterstützen, aber man muss sich schon zusammenreißen. Wirklich immer tief durchatmen und nicht immer gleich: “Ja, aber…” sagen. Erst einmal kurz drüber nachdenken und überlegen, warum der Ansatz der Startups vielleicht doch eine gute Idee sein könnte.

Die Gefahr liegt darin, dass wenn man eine Branche sehr gut kennt, man denkt, dass man schon alles weiß. Es gibt Business Angels, die durch eine sehr lange Karriere, sehr viel über eine Branche wissen. Die können denken, dass sie in dem Bereich vielleicht schon alles gesehen haben. Wenn man sich in einer Branche nicht so gut auskennt tendiert man eher dazu, nochmal jemand anderes zu fragen. Man setzt sich dann mit Experten aus der Branche zusammen und das macht ja auch einen guten Venture Capitalist aus, die institutionellen Investoren haben oft einen groben Fokus, aber den genauen Fokus können sie gar nicht haben und sprechen deswegen mit Experten, führen Calls durch und sprechen eben nicht nur mit einem, sondern möglichst vielen erfahrenen Menschen.

Ich glaube, dieser Ansatz fällt einem einfacher, wenn man sich noch nicht so gut auskennt. Man sollte nicht arrogant sein und sagen, dass man schon alles weiß, sondern immer trotzdem andere Experten fragen. Für Branchenfremde muss aber auch klar sein, dass man viel Arbeit reinstecken muss, um die Branche kennenzulernen.

An vielen Punkten hat man verschiedene Erfahrungen gemacht. Ich glaube der Austausch im Netzwerk und mit Leuten, mit denen man schon investiert hat, aber auch mit ganz frischen Business Angels ist sehr hilfreich für alle Seiten. Ab dem Moment, wo man aufhört zu fragen und sich denkt, dass man alles weiß, da sollte man sich nochmal hinterfragen. Ich glaube das ist der Punkt, an dem man immer wieder ansetzen muss. Ja, man muss immer weiterlernen und Gespräche führen.

Ich haben uns persönlich für einen engeren Fokus der Investments entschieden. Das kann jeder Business Angel machen wie er will, aber ich habe mich für diesen Fokus entschieden, obwohl ich da nicht herkomme. Ich habe einfach Lust auf dieses Wissen und ich will da einfach besser werden. In dem Bereich möchte ich einfach Deal-Flow bekommen.

Bei Investoren-Events gibt es ja eine Startup-Bandbreite von A-Z. Für mich ist da ein Fokus einfach spannender und es ist mir auch möglich mit einem Fokus schon früher anzusetzen. Zum Beispiel bei einer speziellen Forschungsfrage kann man auch in die Universitäten gehen und schauen, was es da schon gibt und an was geforscht wird. So kann ich den Deal-Flow erkennen, bevor er entstanden ist.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, wie wichtig ein gutes Netzwerk als Business Angel ist
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kasia Zalewska: „When it comes to building your image as an angel investor, there are a lot of things that could be done. The question is, how much do I want to be known around the angel world? Is it ok when everyone knows that I am an angel investor? Or do I want to stay quiet but be known in specific circles?

When you want to be brought active and known, just go out and talk to people. There is no better way than to talk to as many people as possible. Those people should be relevant investors, founders and experts according to your strategy.

There is one trick, that works really well for me. LinkedIn is a good tool for reaching out. In order to expand my network, I try to get introductions. Whenever I am on a call, who I haven’t met before, I try to go out of the call with another connection. It is like a streak and building up from one person to another.

For that you need to give something in exchange, so when I ask for an introduction, I immediately think of a person who is relevant for the other person. Building a network means sharing a network with people. Don’t be shy, and it takes some time to get used to that.

Accelerators, incubators or other institutions with our focus also work for us. Becoming a mentor also built recognition for an angel. When you think, that you don’t have enough deal flow, than there are these typical inbound and outbound activities.“

Business Angel Björn Jopen
über das Signaling von Follow-on Investments
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Björn Jopen: „Ich glaube, pro rate mitinvestieren ist nicht immer möglich. In vielen Finanzierungsrunden wollen das die VCs, die dazu kommen, nicht mehr. Das muss man sagen und das ist häufig auch ein großes Problem. Generell ist es aber so, dass die Business Angels die Follow-on Investments mitgehen können.

Wenn sie weiter Investieren, ist es natürlich ein positives Zeichen und dass die Business Angels an das Startup glauben und unterstützen. Auch wenn es teilweise nur ein ganz kleiner Teil ist. Also wenn zum Beispiel ein Business Angel bei einer 3-Million-Finanzierung “nur” 20 % ausmacht, ist es für die anderen Investoren doch ein gutes Zeichen. Deswegen ist das gut, aber es kann auch passieren, dass die Runden irgendwann so groß werden, dass es einfach nicht mehr geht. Das ist auch ok, denn Business Angels sind eher für die Pre-Seed, Seed und vielleicht Serie A da.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, welches Problem entsteht, wenn das Startup versucht eine bereits vorhandene Idee zu verschönern
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Benjamin Minack: „Wenn das Design einfach nur schöner ist, dann bietet es nach unserer Einschätzung nach keinen Mehrwert. Es gibt ja auch Designs, die funktionaler sind und welche, die eine ganz andere Produktgeschichte erzählen. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der sogenannten Neobanken.

Es bleiben halt Banken, aber sie erzählen eben andere Markengeschichten und natürlich haben sie in manchen Bereichen unterschiedliche Funktionen oder Schwerpunktsetzungen. Aber es bleiben einfach Banken und da muss man sich austauschen, ob unternehmenspersönlichkeitsunterscheidende Merkmale sind. Also Design, Markenname, Kategorie usw.. Da wird man mal zum Schluss kommen “JA” und mal zum Schluss kommen “NEIN”“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!