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Sylvia Tantzen über die perfekten Gründer

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über die perfekten Gründer

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Sylvia Tantzen: „Letztlich ist es in der Tat der Mensch. Erstmal der Mensch, der für sich herausgefunden hat, was er denn mit seiner Geschäftsidee bewegen möchte. Außerdem, wie diese Geschäftsidee Geld verdient. Der perfekte oder die perfekte Gründerin hat sowohl die Produktidee, aber auch ein Hang zu Vertrieb und Marketing.

Er muss also wissen, dass die Kunden und potenziellen Kunden das wichtigste für das Unternehmen ist. Außerdem weiß er, dass man nach draußen gehen muss, um das Produkt zu testen und im besten Fall von Anfang an mit dem Vertrieb und Marketing aktiv zu sein.“

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Business Angel Stephan Jacquemot
darüber, was er als Angel gerne früher gewusst hätte
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Stephan Jacquemot: „Was man als Business Angel unterschätzt ist, wie lange es dauert, bis ein Startup erfolgreich ist. Das ist wirklich ein Marathon, diese 5 bis 7 Jahre, bis ein Startup ansatzweise erfolgreich wird. Dieser Zeitraum ist bei dieser Anlageklasse ganz normal und nicht vergleichbar mit: “Ich leg mal was an der Börse an und schaue nach 1 bis 2 Jahren, ob ich es versilbern kann.” Man muss da schon einen sehr langen Investmenthorizont vor Augen haben. Ich hatte das zwar gehört, ich dachte am Anfang aber schon, dass man nach 1 bis 2 Jahren irgendwas verkaufen kann. Das ist nicht so, 5 bis 7 Jahre ist absolutes Minimum. Gute Deals sind auch teilweise 5 bis 10 Jahre im Portfolio, bis man sie wieder verkaufen kann. Das ist absolut keine Seltenheit.

Den zweiten Punkt wusste man zwar auch vorher, aber es bewahrheitet sich doch extrem über die Jahre, wie wichtig die Menschen sind, die ein Startup gründen und aufbauen. Nach dem Motto: “Wir starten mal und schauen, wie es sich entwickelt.” Das ist nicht gut, man sollte wirklich das Team genau unter die Lupe nehmen. Das heißt nicht, dass ein Team komplett sein muss oder dass das Team alle Skillsets abdecken muss, um dieses Startup über die Jahre erfolgreich zu führen. Man muss in dem Team aber Talente erkennen, die Menschen müssen über die Zeit bereit sein, etwas zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Man muss das Potenzial im Team sehen und in die Teamanalyse Zeit investieren. Wirklich eine Potenzialanalyse zu machen. Ich glaube, dies ist sehr entscheidend, auch in einer frühen Phase. Das weiß man alles und es ist überall bekannt, aber ich kann da noch mal ein Ausrufezeichen hinter machen! Wirklich Methoden zu entwickeln, wie ich ein Team analysiere.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, warum manche Lösungen, obwohl sie ein Problem ideal lösen würden scheitern
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Göran Göhring: „Das Wichtigste für ein heutiges Startup ist, dass man ein Problem definiert. Für dieses Problem sucht man dann eine Lösung, nämlich ein Produkt. Es ist aber nicht damit getan, dass ich ein Produkt entwickle, was ich schön finde, aber der Markt nicht. Also ist das wichtigste Thema, um nicht zu scheitern der Sales Bereich. Das heißt, man darf als Unternehmer nicht zu Produkt getrieben rangehen.

Man muss schauen, dass man das unfertige Produkt schnell auf den Markt bringt und versucht schnell erste Kunden zu erobern. Von den Kunden dann zu lernen und so das Produkt weiterbringen. Also wirklich möglichst früh einen heuristischer Growth cycle aufzubauen und nicht zu denken, dass mein Produkt toll ist und es so gehen wird. Zweiter Vorteil von einem frühen Sales sind die ersten Umsätze, die dabei helfen, die Unternehmensstory in einer nächsten Finanzierungsrunde besser darzustellen.

Also das größte Problem ist, wenn der Unternehmer glaubt, dass er ein tolles Produkt hat, aber es bedeutet nicht, dass es einen Product-Market Fit für den Markt und für die Kunden hat. Daran scheitern die meisten, dass das Geld dann nicht reicht, die Investoren und VCs nicht reingehen wollen, weil sie das Produkt noch nicht im Markt sehen.“

Business Angel Andreas Assum
über für ihn interessante Branchen
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Andreas Assum: „Die Branchen, in die ich als Business Angel investiere, sind alles Branchen, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Sprich: digitales Umfeld, Fintech, Proptech und künstliche Intelligenz. Das sind so die Schwerpunkte, auf die ich als Frühphaseninvestor setze. Startups, die an neuen Themen arbeiten, sind insbesondere für mich interessant, wenn es eine Weiterentwicklung einer historischen Erfahrung ist.

Ich investiere in der Regel nur in digitale Modelle. Ich habe nur eines, bei dem es vor allem auf das Branding ankommt, in den USA. Da geht es wirklich um physische Güter, in dem Fall konkret alkoholfreier Whisky. Da ist das Modell, wie das verkauft wird, stark digital unterstützt.

Aber im Allgemeinen war ist das für mich kein Schwerpunkt, denn ich selbst war im Bereich von physischen Gütern vorher nicht tätig, und ich investiere gern in solche Branchen, wo ich selbst einen Beitrag leisten kann. Das sind eben digitale Modelle, die mit Marktskalierung zu tun haben. Eine meiner Spezialitäten sind Go-to-Market-Strategien. Deswegen würde ich bei physischen Gütern als Experte nicht so tief einsteigen wollen.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man eine zu große Einmischung von Angels vermeidet
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Tina Dreimann: „Bei unserem better ventures Business Angel Club haben wir ein Startup Onboarding. Da steht sogar Folgendes drin: “How to manage your Angels, so that they don´t manage you!”
Ich empfehle allen Teams eine Mischung aus einem klaren und regelmäßigen Reporting, idealerweise jeden Monat, um Transparenz zu schaffen. Und darüber hinaus wirklich noch einen direkten Draht zu den Investoren mit einer Sympathiebasis aufbauen.

Da empfehle ich auch Whatsapp, um wirklich sofort die Hilfe zu haben. Ich muss nicht einen Monat warten, um mir Unterstützung zu holen. Wenn ich zum Beispiel jetzt spontan eine Frage zu dem Recruiting habe, dann kann ich die Frage in den Angelkreis werfen und ihr werdet überrascht sein, was da noch an Potenzial und Netzwerk hinter den Angles schlummert. Da haben die Angels wirklich alle ihre Erfahrungen und Kontakte und teilen die gerne.“

Business Angel Stephan Jacquemot
darüber, welche Vorkenntnisse man als Angel haben sollte
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Stephan Jacquemot: „Gute Vorkenntnisse für einen Angel sind: Eine hohe Branchenkenntnis, dass man sich in einer Branche sehr gut auskennt und man selber in dem Bereich beruflich tätig war. Jemand, der sich damit in letzter Zeit sehr viel beschäftigt hat, also als Hobby oder einfach aus dem Beruf heraus. Zum anderen sollte man ein gutes Verständnis zu Gründer:innen und Menschen haben, dass man Menschen und Lebensläufe einschätzen kann. Auch ob das Skillset der Gründer:innen zum Geschäftsmodell passt.

Der dritte Punkt ist, dass man ein Grundverständnis davon haben sollte, wie man ein Startup aufbaut. Also wie baue ich Produkte lean? Wie rekrutiere ich am Anfang eine gute Mannschaft? Weil man immer mit knappen Ressourcen umgehen muss. Startups haben immer zu wenig Geld, Angels haben immer wenig Zeit, deshalb sollte man wissen, wie man Gründer:innen am Anfang helfen kann, mit diesen knappen Ressourcen zurechtzukommen.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die Vorteile von SaaS für Early Stage Investoren
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Julius Göllner: „Also SaaS hat einige Vorteile, die auf der Hand liegen. SaaS funktioniert meist so, dass die Bezahlpläne, die da existieren, einfach wiederkehrend sind. Ein Kunde, der eine SaaS-Lösung kauft, bezahlt meistens eine monatlich wiederkehrende Gebühr. Auf dieses Modell kann man natürlich noch weitere Zahlungslayer draufsetzen. Zum Beispiel ein Marktplatz oder andere Sachen. .

Für Investoren und VCs in den Folgerunden macht es dieses Modell sehr planbar und vergleichbar. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, was gute und was weniger gute Companies sind. Wie schnell wachsen die auch im Vergleich zu anderen Unternehmen. Das ist ein sehr großer Vorteil im SaaS-Bereich.

Das macht es auch für einen Business Angel, wenn man sich länger mit dem Thema beschäftigt, glaub ich ganz spannend, weil man das erlernte Wissen sehr gut auf andere Companies transferieren kann.“

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