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Tim Schumacher über das Schlimmste am Angel Investing

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Tim

über das Schlimmste am Angel Investing

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Tim Schumacher: „Das Schlimmste am Angel Investing – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann – ist, dass man manchmal eben überhaupt nicht eingreifen kann. Dass man sieht, ein Team könnte so viel mehr, wenn es bestimmte Dinge tun würde, aber das man einfach akzeptieren muss, dass das Gründungsteam das Sagen hat und man selbst nur der Investor ist.

Auch wenn man am Anfang daran geglaubt hat, kann man aus dieser Position eben Dinge nicht verändern. Das ist dann sehr traurig, wenn man sieht, wie sie trotz guter Ratschläge scheitern.“

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Business Angel Stephan Jacquemot
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Stephan Jacquemot: „Für mich sind Investitionsentscheidungen von folgenden Faktoren abhängig:

1. Team:
Welche Menschen stehen dahinter. Das sage ich nicht einfach so, sondern ich investiere relativ viel Zeit darin, zu verstehen, was die Vita und das Skillset der Person ist. Auch ob die Vita und das Skillset zu dem Geschäftsmodell passt.

2. Produkt:
Wie schön und wie gut können die Gründer:innen die Produkte bauen? Ist das, was sie gebaut haben auch schon da? Ich will auch immer schon ein bisschen was sehen. Teams, die mir nur eine Idee vorstellen, ohne, dass sie es schon mal an entwickelt haben, haben es etwas schwieriger bei mir. Ich würde schon gerne etwas das Produkt sehen und wie smart und schön das Team das Produkt baut.

3. Marktpotenzial:
Wie groß ist das Problem? Ist es ein deutsches, europäisches oder weltweites Problem?

4. Marge:
Kann man gute Margen realisieren? Ist es ein Geschäftsmodell, wo ich erkenne, dass ich nicht nur eine DB1-Marge habe, sondern wo ich auch auf der EBIT-Marge sehr schnell profitabel sein kann. Basierend auch auf der Vergangenheit, dass man es ein bisschen einschätzen kann.

Was ich Gründer:innen sehr stark rate ist, über eine warme Intro zu einem Angel-Investor zu kommen. Für mich ist es noch mal ein riesiger Unterschied, ob es eine Gründer:in ist, die wir schon mal finanziert haben, oder von einem anderen Angel kommt, oder von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Also irgendwo über ein Netzwerk die Gründer:innen auf einen zu kommen. Das hat einen unglaublichen Effekt darauf, wie intensiv man sich mit einem Startup beschäftigt.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, welche Vorteile Business Angels bieten
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Stefan Müller: „Die Vorteile für Gründer:innen mit Business Angels zusammenzuarbeiten liegen generell auf der Hand. Es hat nicht unbedingt mit Geld zu tun, sondern wirklich mit Know-how, Wissen und Erfahrung. Das heißt, Gründer:innen sollten sich nicht nur auf das Geld fokussieren, sondern sich genau überlegen, warum sie mit den Business Angels zusammenarbeiten wollen. Für mich bedeutet das, dass ich keinen Großkonzern in einer Phase 1 dabei haben möchte, weil ich merke, dass der Fokus da gar nicht richtig liegt. Also es ist schon wichtig, dass sich die Gründer:innen überlegen, welche Business Angels ihnen welche Vorteile bieten und wie sie eigentlich helfen können.

Da kann es durchaus Sinn ergeben, manchen Angels abzusagen, also von der Seite der Gründer:innen. Das finde ich auch vollkommen in Ordnung. Wirklich nicht nur auf Geld achten, sondern: Was sind das für Menschen? Haben die Zeit? Wie viel Investments haben die schon gemacht? Können die mir helfen? Ist es vielleicht auch nur eine Gruppe von Menschen? Treten die alleine auf? Ist es ein Business Angel Club? Das hat alles seine Vor- und Nachteile. Das sollte man als Gründer:in auch im Auge behalten und man sollte sich Gedanken über die Personen machen, mit denen man zusammenarbeiten will.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über seine größten Learnings als Business Angel
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Wilfried Gillrath: „Bei meinen Investments ist das Learning, dass Themen fokussiert werden, die für die weitere Entwicklung des Startups gar nicht so wichtig sind. Auf der anderen Seite ist die Welt so flexibel, so abwechslungsreich und von Zufällen geprägt, dass nicht das Geschäftsmodell, sondern das Team dominant betrachtet werden muss.

Da fehlt mir bei der Zusammenarbeit mit anderen Investoren häufig der Fokus, weil sehr detailliert über das Geschäftsmodell und Zahlen gesprochen wird, obwohl diese so ungewiss sind. Kein Mensch weiß wirklich, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Die größte Herausforderung ist eigentlich das Team selber. Wenn sich Veränderungen ergeben, braucht man ein Team, was gut in der Komposition ist und gut miteinander auskommt und dann angemessen auf Veränderungen reagiert, das Geschäftsmodell anpasst oder völlig überarbeitet.

Da fehlt mir in der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels häufig der Fokus!“

Business Angel Alf Arnold
darüber, wie man andere Business Angels kennenlernen kann
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Alf Arnold: „Ich kenne niemanden, der diesen Weg eingeschlagen hat und vorher nicht entweder selbst gegründet hat, in einer Management-Position war oder als Berater aktiv war oder ist.

Deswegen ist zumindest in meiner Wahrnehmung niemand unterwegs, der einfach überlegt hat, Business Angel zu werden und das sehr spontan angeht. Sondern aus meiner Sicht ist das so, dass es eine folgerichtige Entscheidung ist, da man viel am oder im Unternehmen gearbeitet hat, Unternehmen gegründet oder geführt hat und man in einer Business Angel-Rolle seine Kompetenzen besonders gut unterbringen können kann. Außerdem verspricht man sich eine hohe Rendite, ein spannendes Investment und interessante Kontakte.

Diese Persönlichkeiten tauchen dann automatisch an den richtigen Stellen auf, nehmen beispielsweise AddedVal.io wahr, sehen weitere aktive Angel-Clubs, haben Freunde, die damit Erfahrungen gesammelt haben usw. Daher stellt sich mit diese Frage gar nicht so richtig.

Wo ich dagegen nicht anfangen würde: bei den Crowdinvesting-Plattformen. Ich glaube, das ist ein guter Anfang um zu sehen, was es für Unternehmen gibt und mit welchen Bewertungen die auf Crowdinvesting-Plattformen stattfinden. Auf der anderen Seite findet dort kein direkter Kontakt zum Gründer bzw. Unternehmer statt. Wenn man ein größeres Ticket ins Auge fasst, sollte man lieber direkt an die Gründer herantreten.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell aufsetzt
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Sylvia Tantzen: „Ich bin ein Freund von dem Begriff “Zero-Administration”. Damit meine ich, dass man sich so gut es geht, nicht mit internen Prozessen beschäftigt. Es sollte im besten Fall nur darum gehen, das Produkt zu verbessern und nach außen zu denken und so zu agieren. Dass man sich mit potenziellen Kunden trifft, auch den Wettbewerb zu analysieren und eben nicht mit internen Prozessen.

Dafür gibt es mittlerweile gute Tools, wie ein skalierbares CRM-System, ein ERP-System von Anfang an einzuführen. Aber auch ganz automatisierte Rechnungsläufe von Anfang an in Angriff zu nehmen, um sich so gut es geht mit dem Außen bzw. auch mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu beschäftigen.“

Business Angel Claudia Baumgart
über die Begriffe Customer Acquisition Costs, Customer Retention und Customer Churn
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Claudia Baumgart: „Eine der wichtigsten Metriken ist das Verhältnis von Customer Lifetime Value zu Customer Acquisition Costs.

Bei den Customer Acquisition Costs geht es um alle Marketingkosten, die bei einer Kampagne anfallen, um eine bestimmte Anzahl von Kunden zu gewinnen. Das sind zum Beispiel Online-Performance-Marketingkosten, aber auch Kosten für Offline-Marketing wie Flyer usw. Diese gesamten Kosten einer Kampagne teile ich durch die Anzahl der Kunden, die ich mit dieser Kampagne gewinne – das sind die Customer Acquisition Costs.

Nehmen wir hypothetisch an, das sind 40 Euro pro Kunde – und so ein Kunde kauft bei uns regelmäßig ein. Nehmen wir jetzt an, dieser Kunde kauft bei uns viermal im Jahr für jeweils 100 Euro ein, dann sind das im Jahr 400 Euro Umsatz. Davon müssen wir natürlich die Produktkosten abziehen – da nehmen wir jetzt 50% Bruttomarge an und sind so bei einem Wert von 200 Euro.

Wenn der Kunde beispielsweise im Durchschnitt zwei Jahre bei uns bleibt, haben wir einen Customer Lifetime Value von 400 Euro. Setzt man das ins Verhältnis zu den 40 Euro Customer Acquisition Costs, dann hat man ein profitables Geschäftsmodell mit einem Verhältnis von 1:10.

Im besten Fall ist der Kunde bereits nach dem ersten Kauf für das Startup profitabel und man ist nicht von wiederholten Käufen abhängig. Wenn sich so die Customer Acquisition Costs direkt beim ersten Einkauf zurückzahlen, nennt man das First-time Profitability.

Was in diesem Zusammenhang auch wichtig ist: die Customer Retention bzw. der Customer Churn. In der Customer Retention stecken unsere Kunden, die wiederkommen. Der Churn, das sind die Kunden, die irgendwann abspringen (obwohl wir sie teuer eingekauft haben).

Mit dem Churn muss man sich daher auseinandersetzen. Wenn der zu hoch ist, muss man beim Geschäftsmodell oder der Technologie prüfen, ob die gut genug ist und Sinn macht – bzw. wie kann man die verbessern, um den Churn zu reduzieren.“

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