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Tina Dreimann darüber, ob und wie man andere Angels managen sollte

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darüber, ob und wie man andere Angels managen sollte

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Tina Dreimann: „Idealerweise muss man andere Investoren nicht managen, sondern da empfehlen wir auch den Gründern von Tag 1 den Investorenkreis als Team aufzusetzen. Das wichtigste in einem Gesellschafterkreis ist auch wirklich der Anfang, dass man eine Basis legt und dass man sich den Zielen und Werten aligned und eine Vertrauensbasis entsteht.

Wie kann man das machen? Natürlich, indem man alle an einen Tisch holt und man sich kennenlernt. Das kann auch virtuell passieren. Damit man herausfindet, wer welche Superpower hat und wer wann unterstützen kann. Dann kann es einen sehr positiven Effekt haben und da muss man niemanden managen, sondern es sind alle da, die gebraucht werden.

Das kann ich auch nur jedem Startup empfehlen, weil wenn dann die Krisenzeiten kommen (die kommen werden), ist es unglaublich wichtig, dass diese direkte Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis im Gesellschafterkreis schon da ist. Nur dann bekommt das Startup auch die Unterstützung. Also von Anfang an den Draht suchen und eine starke Basis bauen.“

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Business Angel Rahel Stichtenoth
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wie ich mich für ein Startup entscheide?

Da geht es mir als Erstes um mein Bauchgefühl gegenüber dem Gründungsteam. Traue ich ihnen zu, dass sie ihre Idee so weit verfolgen und weiter zu entwickeln, dass daraus eine große Unternehmung wird, die eben auch erfolgreich ist.

Traue ich ihnen weitere Finanzierungsrunden zu? Traue ich ihnen eine Entwicklung zu? Einfach mein Gefühl der Persönlichkeit der Gründer und dann eben auch, dass irgendwo ein valides Geschäftsmodell dahinter steht, was wirklich skalierbar ist.

Wo ich Skaleneffekte habe, wo die Customer Acquisition Cost (CAC) mit der Zeit heruntergehen und wo ich einen Markt habe.“

Business Angel Wilfried Gillrath
darüber, warum Startup-Gründer ihre Motivation hinterfragen sollten
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Wilfried Gillrath: „Ich finde, die Gründung eines Unternehmens ist eine unheimlich gute Chance, ein Stück von seiner eigenen Persönlichkeit, von seiner eigenen Leidenschaft in einen ökonomischen Kontext einzubringen. Häufig wird aber von den Medien und von der gesamten Kommunikation in dem Umfeld ausnahmslos der monetäre Aspekt promoted. Die Strukturierung der nächsten Finanzierungsrunde, das beschaffen von Geld.

Häufig sind die Gründerinnen und Gründer dann mit der Hälfte der Zeit damit beschäftigt, in irgendeiner Art und Weise Geld zu mobilisieren. Wenn die eine Runde vorbei ist, dann fängt die andere mehr oder weniger an. Bei vielen geht es nurnoch darum, wie ich Geld verdienen kann.

Ich denke, man sollte nochmal reflektieren, warum man eigentlich gründet. Will ich nicht eigentlich mit dem, was ich gründe, etwas in die Welt bringen und der Welt meinen Stempel in einem bestimmten Kontext aufprägen. Wenn einem das wichtig ist und man das noch mit persönlicher Entwicklung zusammenbringt und offen für eine Fahrt der inneren Entwicklung selber ist, dann kann so ein Unternehmen wirklich eine unheimliche Basis in ein Leben hereinbringen, von der man auch weiter wachsen kann.

Durch die unternehmerische Entwicklung werde ich immer mit Herausforderungen konfrontiert, die mich voranbringt. Wenn ich eine solide Basis habe, die darüber hinausgeht, viel Geld zu verdienen, dann werde ich auch viele Aufgaben meistern können. Wenn ich aber nur einen Fokus auf einen bestimmten monetären Betrag habe, dann ist es schwierig.

Ich persönlich bin davon überzeugt und habe selber die Erfahrung gemacht, dass, wenn man etwas mit der Leidenschaft und der inneren Verbindung zu sich selber entwickelt, dann wird man auch Geld verdienen. Das ist dann keine Frage mehr, weil man es dann gut machen wird. Wenn man Herausforderungen hat, dann wird man auch den richtigen Weg finden, diese zu lösen. Aber es braucht dann die tiefe Leidenschaft und die Verwurzelung.

Das würde ich mir von mehr Gründern wünschen, dass sie sich fragen, ob sie das wirklich in die Welt rausbringen und es lange begleiten wollen. Das würde ich mir vor allem für die Gründer wünschen, weil ich davon überzeugt bin, dass durch die persönliche Entwicklung, die sie mit der Unternehmensentwicklung kombinieren, insgesamt eine bessere Perspektive entsteht. So kann sich ein Lebensweg entwickeln, der durch eine hohe Zufriedenheit geprägt ist.

Das wichtigste ist, dass man sich intensiv mit sich selber auseinandersetzt. Ich begegne häufig Menschen, die sich noch nicht so richtig mit sich selbst auseinandergesetzt haben und keine gute Beziehung zu sich selber haben. Die allermeisten verneinen das im ersten Schritt, wenn man tatsächlich dazu kommt, sich mit sich zu beschäftigen, dann stellen viele fest, dass sie sehr durch die Erziehung und das Schulsystem geprägt sind, dass man sich nur durch externe Erfolge und Belohnungen sich selber definiert.

Habe ich das oder das erreicht? Konnte ich die oder die Rolle einnehmen? Erst wenn man anfängt, dahinter zu schauen und wirklich in sich reinhört, um festzustellen, dass man nicht nur die Summe aller Rollen ist, die man einnimmt. Man ist nicht nur ein guter Mensch, wenn man einen guten Abschluss oder Schulnote hat.

Man bleibt, wer man ist, auch auf eine andere Weise. Erst wenn man den Weg anfängt zu gehen, dann sinkt man auf so einen Punkt. Ich beobachte häufig, dass diese Bereitschaft nicht da ist oder die Sensibilisierung für diesen Weg nicht da ist.

Wenn man den Weg erstmal geht und zu sich selber findet, dann kann man im nächsten Schritt wirklich eine Offenheit für viele Perspektiven erlangen, die da sind. Irgendwo kommt man an dem Thema vorbei, wo man gerne die Welt beglücken möchte. Das ist Arbeit, das braucht Offenheit und Zeit. Das ist manchmal auch nicht angenehm, weil man in seinem Inneren an Themen vorbeikommt, die man verbuddelt hatte, von denen man gar nicht wusste, dass sie da sind.

Aber wenn man offen mit den Themen umgeht, die adressiert, dann geht man in der Regel aus dem Prozess mit einer viel größeren inneren Stärke heraus und wird dann in meiner Welt zu dem idealen Gründer oder zur idealen Gründerin, weil man dann wirklich vor sich selber gewappnet und im Einklang ist, neue Themen anzugehen.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die maximale Länge eines Pitch Decks
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Maximilian Fleitmann: „Wenn man sich vorstellt, als Investor bekomme ich 1.000 Decks pro Jahr zugeschickt. Dann habe ich nur eine begrenzte Zeit, die ich je Deck verwenden kann.

Für mich ist es auch immer eine Art Test, ob der Gründer die Idee, das Problem und das bisher Erreichte in 10-15 Slides darzustellen, dann weiß ich nicht, ob das das richtige Team ist. Das wäre meine harte Aussage dazu.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist ja auch mittlerweile recht gering. Es gibt so eine Statistik von Docsend – ich glaube, dass Investoren durchschnittlich ca. 3 Minuten auf ein Deck schauen. In diesen 3 Minuten schafft man vielleicht zehn Folien, aber spätestens dann wird man wahrscheinlich abbrechen.

Insofern: In der Kürze liegt die Würze.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Möglichkeit des Poolings
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Olaf Stichtenoth: „Ich kann als Business Angel nicht strukturiert weitere Angels aussuchen, kann aber den Gründern dabei helfen, bei späteren Angels einen Due Diligence Check zu machen. Zum Beispiel die weiteren Startups in dem Portfolio anschauen und dann können die Gründer mit den anderen Gründern des Angels sprechen.

Außerdem kann man als Gründer auch gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen und zum Beispiel kleinere Investoren zusammen poolen. Sodass ein Pool-Führer bestimmt wird und das verhindert, dass die Gründer Diskussionen mit kleinen Angels führen müssen. Diese Zeit, die dabei verloren geht, ist relevant.

Auf der anderen Seite sollten die Gründer auch die Angels nutzen. Die machen Türen auf und die haben unternehmerische Erfahrung. Diese Vorteile sollte man nutzen und es kann auch mal gut sein, einen kritischen Sparringspartner zu haben.

ABER: Angels die zu viel diskutieren wollen, weil sie vielleicht auch mehr Zeit haben, sind nicht sehr hilfreich. Da müssen sich die Gründer auch irgendwo schützen und auch als Angel macht es Sinn, die Gründer in der Richtung zu beraten. Da ist Pooling eine sehr gute Methode, um kleinere Investoren mit reinzuholen. Außerdem wie gesagt eine Due Diligence aufseiten der Business Angels zu machen. Noch wichtiger wird es, wenn man Venture Capital Fonds mit reinholt.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, was einen erfolgreichen Business Angel aus macht
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Kasia Zalewska: „What is important, when you think about becoming a business angel?

You need to know, how much time you need for one investment. There is a rule that says, that you have to look in 150 pitch decks, to find one interesting and fitting startup. That is the general benchmark for the market. You need to consider the time and how many resources you have. Therefore, I mean your own time, your own expertise, maybe to get a team that get involved to do some of the tasks. This is the first aspect.

Another one is, that building up your deal flow is similar to a sales process. We are using for example a CRM system for the different startups. We fill in every information we have, so we can track the process, and we have tasks for every startup. You are not selling, but maybe you sell yourself as angel investor. But the process helps you to bring an order in the system.

That is working for us, but everything depends on the amount of pitch decks. When you just want to invest in 1 or 2 startups, it is maybe a too big hustle to build a whole pipeline. That would be my starting point.“

Janosch Kühn
über die Due Diligence und die Wahl für oder gegen ein Startup-Investment
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Janosch Kühn: „Wir schauen uns die Gründer, das Team und den Markt genau an. Passt das alles zusammen? Wie sieht das Produkt aus? Wie sieht die Traction bezogen auf die Phase des Startups aus?

Wenn wir jetzt von Due Diligence sprechen, dann musst du natürlich schon Research betreiben. Gibt es die Firma wirklich? Stimmen die Zahlen, die präsentiert werden?

Gerade bei Frühphasen-Startups gibt es ja auch noch nicht so viele Zahlen, da würde ich einfach kontrollieren, dass die Zahlen im Pitch Deck auch wirklich stimmen.

Ein Beispiel, wo man immer draufschauen sollte, ist das Marktpotenzial. Ein Startup kann ein tolles Team und Traction haben, aber ist der Markt so groß, wie die Gründer es gerne hätten und präsentieren?

Wir als Investoren wollen mit unserem Investment unser Geld zurückverdienen und da ist das Marktpotenzial ein wichtiger Gradmesser.

Ein Startup haben wir auch wegen eines Gründers abgelehnt, der hat menschlich einfach nicht gepasst. Da war die Traction super und der Markt auch riesig, aber es war einfach ein komisches Gefühl und da wollten wir nicht investieren. Man muss mit den Gründern auch über eine längere Zeit zusammenarbeiten und wenn es da schon am Anfang ein komisches Gefühl gibt, sollte man nicht investieren.“

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