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Tina Dreimann darüber, welche Maßnahmen es gibt um Minderheiten zu berücksichtigen

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darüber, welche Maßnahmen es gibt um Minderheiten zu berücksichtigen

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Tina Dreimann: „Welche Maßnahmen haben wir bei better ventures schon ergriffen, um in Minderheiten zu investieren? Das Spannende ist, ich bin vom Background her Kulturwirtin. Ich bringe da also ein paar Erfahrungswerte mit. Das sind gute Investment Prozesse, um vorgefertigte Denkmuster auszuschließen und jedem Team eine Chance zu geben. Das heißt, dass sie sich mit den gleichen Fragen bei uns bewerben können und wir schließen nicht nach Backgrounds aus, was wirklich manche Fonds tun. Also wenn du als Gründerteam nicht da, da und da warst und diese Häkchen hast, dann wirst du überhaupt nicht beachtet. Das ist traurig, da man einen großen Teil der Teams einfach wegschneidet, die ein fantastisches Potenzial und das Gründer-Mindset haben.

Der zweite Punkt ist tatsächlich die Diversifizierung bei uns auch im Angel Club. Also wir haben einen hohen Anteil an Frauen, wir haben aber auch unterschiedliche kulturelle Backgrounds und unterschiedliche fachliche Backgrounds. Sodass auch jeder seine eigene Sichtweise mit einbringen kann. Ein Tipp ist, wenn man zum Beispiel in ein französisches Team investieren möchte, dass man dann auch einen französischen Investor, dem man vertraut mit an den Tisch holt. Weil man natürlich durch die interkulturellen Unterschiede, Verhaltensweisen unterschiedlich interpretiert und es ein größeres Vertrauensverhältnis gibt, wenn man da den richtigen mit am Tisch hat.

Zu guter Letzt kommt mein Highlight. Die Co-Founder aus meinem Team haben eine Quote eingeführt, der Vorschlag kam von ihnen. Wir haben uns darauf committed, dass 30 % unserer Investments in gemischte Teams gehen. Das ist tatsächlich doppelt so hoch, wie es im Markt vertreten ist. Das zwingt uns dazu, aktiv auf die Suche nach gemischten Teams zu gehen.“

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über rechtliche Themen, die man sich vor einem Investment beim Startup anschauen sollte
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Stefan Müller: „Ich denke, die juristischen Punkte sind wichtig, aber nicht die größte Priorität. Das einzige, was ich immer vor einem Investment mache: ich schaue mir an, was in der Firma in der Vergangenheit passiert ist. Da können schwierige Themen aufkommen.

Wenn zum Beispiel jemand eine Firma gründet, dann geht er manchmal auch zu Familie, Freunden oder bekannten und sammelt etwas Geld ein. Die sind dann alle damit Gesellschafter – und bei einem ersten Investment im sechsstelligen Bereich dann nur sehr schwer wieder aus der Firma herauszubekommen. Das muss man vor dem Investment einmal sauber aufsetzen und dafür am besten auch jemand externes einbinden.

Weitere Themen sind zum Beispiel: Wie lange gibt es die GmbH schon? Gibt es stille oder atypische Investoren? Gibt es eventuell jemanden, der bereits ein Darlehen gegeben hat. Das muss alles ganz sauber sein, weil einem Business Angel solche Sachen sonst später auf die Füße fallen. Das ist mir auch schon passiert.

Es ist aus meiner Sicht entscheidend, dass man prüft, ob die GmbH leer ist oder nicht. Nachher, wenn dann das eigentliche Investment zum Beispiel in Form eines Wandeldarlehens oder direkt als Gesellschafter stattfindet, dann gibt es genügend spezialisierte Anwälte, man kann Wandeldarlehensverträge als Vorlage im Internet bekommen, das ist alles kein Problem und die sehen alle relativ ähnlich aus.

Wichtig ist, dass man am Anfang Zeit und Energie in die Prüfung investiert, der Rest ist dann eigentlich einfach.“

Business Angel Alf Arnold
darüber, wie man andere Business Angels kennenlernen kann
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Alf Arnold: „Ich kenne niemanden, der diesen Weg eingeschlagen hat und vorher nicht entweder selbst gegründet hat, in einer Management-Position war oder als Berater aktiv war oder ist.

Deswegen ist zumindest in meiner Wahrnehmung niemand unterwegs, der einfach überlegt hat, Business Angel zu werden und das sehr spontan angeht. Sondern aus meiner Sicht ist das so, dass es eine folgerichtige Entscheidung ist, da man viel am oder im Unternehmen gearbeitet hat, Unternehmen gegründet oder geführt hat und man in einer Business Angel-Rolle seine Kompetenzen besonders gut unterbringen können kann. Außerdem verspricht man sich eine hohe Rendite, ein spannendes Investment und interessante Kontakte.

Diese Persönlichkeiten tauchen dann automatisch an den richtigen Stellen auf, nehmen beispielsweise AddedVal.io wahr, sehen weitere aktive Angel-Clubs, haben Freunde, die damit Erfahrungen gesammelt haben usw. Daher stellt sich mit diese Frage gar nicht so richtig.

Wo ich dagegen nicht anfangen würde: bei den Crowdinvesting-Plattformen. Ich glaube, das ist ein guter Anfang um zu sehen, was es für Unternehmen gibt und mit welchen Bewertungen die auf Crowdinvesting-Plattformen stattfinden. Auf der anderen Seite findet dort kein direkter Kontakt zum Gründer bzw. Unternehmer statt. Wenn man ein größeres Ticket ins Auge fasst, sollte man lieber direkt an die Gründer herantreten.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, womit Angels außer Geld und Wissen noch unterstützen können
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Björn Jopen: „Also ich versorge meine Startups sehr viel mit Netzwerk. Ich frage die Startups immer wieder, wo sie ein Problem haben und wo es nicht läuft. Bei den Problemen setze ich dann an und versuche zu helfen. Zum Beispiel im Bereich Marketing mit einem SEO Experten oder Marketingkampagnen auf TikTok oder Pinterest. Da kann ich aus meinem Netzwerk wirklich Leute holen, die in den Bereichen schon etwas gemacht haben.

Das ist neben dem Wissen und dem Geld das aller entscheidendste, also das Netzwerk. Ganz aktiv bei den Wachstumsthemen der Startups zu helfen.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, wie wichtig es ist, langfristig ein Netzwerk mit anderen Angels aufzubauen
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Björn Jopen: „Ich glaube, es ist entscheidend, dass wir Business Angels uns vernetzen müssen. Da habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht und wenn zum Beispiel Business Angels auf mich zukommen und sagen: “Hey Björn, ich habe hier ein Investment, wo ich gerne einsteigen möchte, aber ich suche noch 1-2 Co-Partner, ist das spannend für dich? Hast du Interesse daran, lass uns doch da zusammen reingehen.” Das finde ich super und das würde ich mir in der Zukunft noch mehr wünschen.

Dass sich die Business Angels da besser vernetzen und nicht sagen, dass es nur ihr Investment ist, sondern auch Erfahrungen austauschen. Dass man da zusammen in Investments reingeht und die anderen Business Angels auch schnell sind. Es gibt Angels die extrem lange überlegen und da warne ich auch die Gründerinnen und Gründer davor. Wenn ein Angel total kompliziert ist, wie soll es denn in Zukunft gehen? Das ist schwierig und deshalb sage ich auch den Gründern, dass sie sich Referenzen von den Investoren einholen sollen.

Wie tickt der Angel? Macht er das zum ersten Mal? Wie kann der helfen? Das sind ganz entscheidende Punkte für die Startups. Die Gründerinnen und Gründer müssen ja auch ein gutes Gefühl mit den Investoren haben.“

Business Angel Tina Dreimann
über die die richtige Anzahl von Gesellschaftern
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Tina Dreimann: „Wie viele Gesellschafter sollte man haben? Ich stimme der Aussage, dass wenige wichtig sind, gar nicht zu. Also ich betone immer, dass es darauf ankommt, die richtige Qualität am Cap Table zu haben. Starke Gesellschafter, die mich als Gründerteam verstehen, kann ich leicht managen, egal ob es zwei oder 20 sind. Weil sie wissen, wie sie in den unterschiedlichen Fällen damit umgehen und sind da, wenn ich sie brauche. Sie sitzen den Gründern auch nicht auf dem Schoss und versuchen sie zu managen.

Gleichzeitig ist es auch für Fonds ein gutes Zeichen, wenn die richtigen Angels drin sind. Zum Beispiel wenn jemand aus dem Healthcare Bereich kommt und ein Gesellschafter das Startup durch seine eigene Erfahrung validiert und da ein Häkchen dran setzt, kann es sehr positive Signale für die Zukunft haben. Also es geht nicht um Masse, sondern um Klasse.“

über die Rolle der Diversität in Teams
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Tim Schumacher: „Also die Frage, ob mehr Gender Diversität zu mehr Geschäftserfolg führt, kann ich nicht beantworten. Da ist die Größe meiner Stichprobe von Gründerinnen noch nicht groß genug. In meinen gesamten Investments hatte ich drei Teams, die von Frauen als primäre Gründerin geführt wurden und dann noch drei oder vier weitere, wo die Frau im Gründerteam war, aber nicht die leitende Funktion innehatte.

Man muss ja auch in Gründerteams immer schauen, wer die Initiator:innen sind und wer nicht. Ich habe insgesamt ca. 50 Investments gemacht und da waren bei drei Investments Frauen mit der Idee, die das Team zusammengestellt haben und im Driver Seat waren. Von daher ist meine Stichprobe nicht groß genug. Von daher ist meine Stichprobe nicht groß genug.

Ich glaube grundsätzlich an mehr Diversität in Gründungsteams auf allen Ebenen. Jetzt nicht nur Frauen und Männer, sondern es geht auch darum, ein internationales Team zu haben. Das ist für mich ein wichtiger Faktor, also nicht nur Deutsche. Teams, die Migrationshintergrund haben und internationale Teams haben für mich eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.

Dann auch die Frage, was die Funktionen der Einzelnen sind. Ein Team aus einem Techniker und einem BWLer ist diverser als ein Team aus Technikerin und Techniker. Da ergänzen sich einfach zwei Funktionen. Diversität gibt es auf ganz unterschiedlichen Ebenen und ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass diverse Teams erfolgreicher sind.“

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