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Tina Dreimann darüber, wie man sich in einer Krise als Investor verhalten sollte

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darüber, wie man sich in einer Krise als Investor verhalten sollte

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Tina Dreimann: „Was kann man in einer Krise als Investor machen? Aus meiner Sicht gibt es eine wichtige Verhaltensweise: Ruhig bleiben, mitdenken und immer dran denken, warum ich in dieses Thema und in das Team investiert habe. Deshalb in dem Moment nicht die heiße Kartoffel fallen lassen, sondern mit am Seil zu ziehen, um zu versuchen, das Team zu enablen.

Da habe ich auch einen Rat: Es gibt enablen, unterstützen und managen. Wir sollten als Angels nie in die Rolle kommen, dass wir das Team ersetzen müssen. Das heißt eher Hilfe zur Selbsthilfe als Top-down Management.“

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Torsten Meyer - Business Angel
über die die Scheiterrate in seinem Startup-Portfolio
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Torsten Meyer: „Man hört ja, dass das wohl 80% der Startups sein sollen, die scheitern. Ich kann jetzt von meinen in Summe sieben Investments reden. Davon sind alle noch aktiv und mehr als die Hälfte gibt es schon weit über drei Jahre. Insofern kommt das offenbar immer darauf an und es gibt keine Pauschalisierung.

Aber tendenziell ist eine hohe Abbruch- bzw. Scheiter-Rate in den ersten drei Jahren nachgewiesen und auch wohl richtig.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie die Buyer Persona mit Vertrieb und Marketing kombiniert werden sollte
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Sylvia Tantzen: „Das Thema Buyer Persona, wenn man das rausgefunden hat, können das im B2B Fall natürlich mehrere Personen in einem Unternehmen sein. Am besten diejenigen, die ein großes Problem haben oder Karriere machen, wenn das Startup-Produkt eingesetzt wird. Zum Thema Vertrieb und Marketing, wie komme ich jetzt an die Personen ran?

Also vom Prinzip her sage ich immer, dass Vertrieb das auswerfen von einem Netz ist, im besten Fall im richtigen Gewässer und darauf zu warten, welche Fische da jetzt so reinschwimmen. In der Kombination mit Vertrieb, die dann eben eher auf den expliziten Fischfang gehen und da eben versuchen, die Deals gezielt zu holen.

Meiner Meinung nach ist die Kombination total notwendig und das zusammenarbeiten. Ich höre häufig, dass Marketing dafür verantwortlich ist, dass keine Deals reinkommen oder der Vertrieb, dass keine Deals geclosed sind. Beides muss Hand in Hand laufen und entsprechend nachjustiert werden.

Manchmal ist es so, dass das Marketing ganz viele Fische im Netz hat und der Vertrieb gar nicht mehr hinterherkommt. Also wie gesagt ist die Kombination und die Zusammenarbeit relevant, um dann die richtige Buyer Persona im richtigen Moment zu adressieren, mit der richtigen Story, um sie dann auch zu überzeugen. Im Nachgang auch gut zu betreuen, dass sie auch bleibt.“

Business Angel Insa Horsch
über die Auswahl geeigneter Startups und Teams
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Insa Horsch: „Wir nutzen eine Scoringtabelle, wenn wir Targets sichten. Dadurch bewerten wir die Startups nach einem bestimmten Schema. Die Scoringtabelle hat verschiedene Parameter aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Von Marktparametern, also zum Beispiel wie der Markt wächst hin zu den Gründer:innen. Was ist es für ein Team? Was haben die für eine Ausbildung? Ist schon Fremdkapital drin?

Einfach eine von uns erstellte Liste, die aus den Erfahrungen der letzten Jahre entstanden ist. Ein wichtiger Parameter ist auf jeden Fall die Diversität im Team. Wir werten aber auch Female only Founder sehr hoch ein. Wir versuchen mit diesem Scoring einfach den Gender Bias ein bisschen ausgleichen.

In dem Punkt bin ich ein bisschen zwiegespalten, weil eigentlich jeder die gleiche Chance verdient hat. Aber meine Erfahrung als Angel hat mir gezeigt, dass viele Investoren wegen überholten Klischees nicht in Female only Teams investieren. Generell werden Frauen immer noch weniger ernst genommen als Männer. Das ist einfach ein Fakt und nicht irgendwie verklärt. Deshalb gehen wir aktiv dagegen vor und werten Female only Teams entsprechend auf.“

über Ideen, die bereits von anderen Unternehmen probiert wurden
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Tim Schumacher: „Also grundsätzlich ist es nicht schlimm, wenn eine Idee schon existiert. Es ist vielmehr eigentlich so, wenn eine Idee absolut noch nirgends existiert, gibt es meistens einen guten Grund dafür. Nämlich, dass die Idee eigentlich scheiße ist oder einfach so abwegig und so abgefahren, dass man es nicht wirklich probieren sollte.

Die Idee ist tatsächlich nicht so relevant wie die Umsetzung einer Idee. Es gibt natürlich immer mal wieder Ideen, wo ich schon Dutzende Teams gesehen habe, die daran gescheitert sind. Bei solchen Dingen gebe ich auch meine Erfahrungen als Feedback.

Viele junge Gründer:innen tappen in die Startup-Falle und versuchen sich an einem Markt, der sehr schwierig ist. Ich mach mal ein konkretes Beispiel. Für mich ist es zum Beispiel der online Ticket und Event Markt. Junge Gründer:innen gehen noch gerne weg und denken, dass zum Beispiel vergünstigte online Tickets für Discos cool wären. Diesen Markt haben schon sehr viele Leute versucht und der Markt ist praktisch nicht systematisierbar. Da habe ich wirklich schon Dutzende Pitch Decks gesehen und denke jedes Mal: “Hey Leute, probiert was anderes!”“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Pool"
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Olaf Stichtenoth: „Ich bin jetzt kein Jurist, der da eine Rechtsberatung machen kann. Grundsätzlich versucht man mit Pooling die Stimmen der Gesellschafter so zusammenzufassen, dass sie mit einer Stimme in der Gesellschafterversammlung abstimmen. Das heißt, dass die Gesellschafter in einem Pool sich vorher abstimmen und zu einer Position finden müssen.

Wenn man zum Beispiel 10 Business Angels hat, die jeweils 1 % der Firma halten, dann möchte man nicht, dass die 10 Business Angels mit ihren eher kleinen Anteilen die Gesellschafterversammlung in die Breite ziehen. Die sollen sich vorher einigen und dann ihre finale Stimme in der Gesellschafterversammlung abgeben.

Das erleichtert für die Gründer eine ganze Menge Arbeit und tatsächlich hilft es auch den Business Angels. Später kommt man dann in so Strukturen, dass da VCs sitzen, die auch ganz schön viel Druck machen können. Wenn man als Angels gepoolt ist, dann hat man vielleicht einen, der da noch ein bisschen von profitiert und sich um den ganzen Kram kümmert.“

Business Angel Ingo Weber
über Investoren-Pooling
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Ingo Weber: „Pooling von Anteilen ist Geschmackssache. Aus der Sicht der Startups macht es definitiv Sinn, gerade wenn man relativ viele Investoren hat. Damit man nicht jeden seiner vielen Investoren bei zum Beispiel einer Kapitalerhöhung kontaktieren muss, sondern dass die Stimmen der Anteile eben gepoolt sind.

Das macht für das Startup Sinn, weil es einfach von dem Handling einfacher ist. Aus Sicht eines Investors kann es Sinn machen, weil er einfach weniger Arbeit hat und nicht ständig zum Notar rennen muss. Bestimmte Tätigkeiten kann man dann dem Pool-Führer überlassen.
Die Frage ist, wie man sich selber im Startup einbringen will. Wenn man mitreden will und durch den Pool von der Entscheidung gekappt wird, dann ist es vielleicht nicht so optimal. Aber es hält natürlich auch keinen Angel davon ab, dem Startup zu helfen, wenn die Anteile gepoolt sind.“

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