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Tina Dreimann über den Unterschied zwischen VCs und Business Angels

Impact Business Angel

über den Unterschied zwischen VCs und Business Angels

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Tina Dreimann: „Ich sehe zwei Unterschiede zwischen VC Fonds und Business Angels. Der erste wichtige Unterschied ist, dass die meisten Fonds nicht so früh investieren. Also die Startups brauchen ihre ersten Investoren und das sind meistens nicht die Fonds, sondern Business Angels. Die Fonds setzen wegen der Risikominimierung einen gewissen Umsatz bzw. eine gewisse Traction voraus. Das heißt, dass gerade in frühen Phasen ganz viele tolle Gründer unterwegs sind, die trotz einer tollen Idee keine Unterstützung finden, weil sie noch zu früh dran sind und ihr Geschäftsmodell noch nicht validieren konnten. Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist aus meiner Sicht tatsächlich die Smartness, die Business Angels mitbringen. Eben weil es das eigene Geld ist und weil man aktiv unterstützen will, bin ich ein fantastischer Partner in einem Cap Table. Da hat das Gründerteam noch ein weiteres starkes Team an der Seite.“

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Business Angel Robert Sünderhauf

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Business Angel Ingo Weber
über Spin-offs
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Ingo Weber: „Ich sage mal bei Corporate Spin-offs ist es so, dass der Corporate, der den Spin-off macht, einfach einen viel zu hohen Equity stake im Vergleich zu dem Founder hat. Das heißt, der Founder muss ja in einer frühen Phase deutlich über 50 % haben, damit er bis zur Series A bei über 50 % bleiben. Das ist so eine Daumenregel. Das heißt, dass in einer frühen Phase bei einem Corporate Spin-off 10-30 % bei dem Corporate und der Rest bei den Foundern liegen sollte.

Bei einem Corporate Spin-off ist dann immer die Diskussion und Frage, warum machen die ein Corporate Spin-off und warum finanzieren sie es nicht selber? Wenn das Thema so genial ist, warum sucht man dann noch externe Investoren? Also warum finanziert man es nicht einfach selbst? Insbesondere, wenn es um relativ kleine Beträge geht.

Das klingt jetzt wieder despektierlich, aber so eine Viertelmillion oder halbe Million bekommt jetzt so ein Corporate auch hin. Warum holt man sich dann zusätzlich noch Angel Investoren rein? Das hat natürlich was mit dem Risiko zu tun, das verstehe ich total. Aber wenn man selbst nicht mehr ins Risiko gehen will, warum sollten es dann Business Angels machen?“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man eine zu große Einmischung von Angels vermeidet
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Tina Dreimann: „Bei unserem better ventures Business Angel Club haben wir ein Startup Onboarding. Da steht sogar Folgendes drin: “How to manage your Angels, so that they don´t manage you!”
Ich empfehle allen Teams eine Mischung aus einem klaren und regelmäßigen Reporting, idealerweise jeden Monat, um Transparenz zu schaffen. Und darüber hinaus wirklich noch einen direkten Draht zu den Investoren mit einer Sympathiebasis aufbauen.

Da empfehle ich auch Whatsapp, um wirklich sofort die Hilfe zu haben. Ich muss nicht einen Monat warten, um mir Unterstützung zu holen. Wenn ich zum Beispiel jetzt spontan eine Frage zu dem Recruiting habe, dann kann ich die Frage in den Angelkreis werfen und ihr werdet überrascht sein, was da noch an Potenzial und Netzwerk hinter den Angles schlummert. Da haben die Angels wirklich alle ihre Erfahrungen und Kontakte und teilen die gerne.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die besten Quellen für Startup-Investments
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Robert Sünderhauf: „Die besten Investitionen kommen tatsächlich meistens aus dem Bekanntenkreis. Freunde von Freunden sind auf ein Startup aufmerksam geworden. Oft sind das auch Leute, die vorher schon mal eine Firma gegründet haben und so eine gewisse Erfahrung mitbringen. Das minimiert dann das Risiko.

Manchmal sind es aber auch klassische Accelerator-Programme, aber meistens doch tatsächlich Empfehlungen.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Stephan Jacquemot: „Für mich sind Investitionsentscheidungen von folgenden Faktoren abhängig:

1. Team:
Welche Menschen stehen dahinter. Das sage ich nicht einfach so, sondern ich investiere relativ viel Zeit darin, zu verstehen, was die Vita und das Skillset der Person ist. Auch ob die Vita und das Skillset zu dem Geschäftsmodell passt.

2. Produkt:
Wie schön und wie gut können die Gründer:innen die Produkte bauen? Ist das, was sie gebaut haben auch schon da? Ich will auch immer schon ein bisschen was sehen. Teams, die mir nur eine Idee vorstellen, ohne, dass sie es schon mal an entwickelt haben, haben es etwas schwieriger bei mir. Ich würde schon gerne etwas das Produkt sehen und wie smart und schön das Team das Produkt baut.

3. Marktpotenzial:
Wie groß ist das Problem? Ist es ein deutsches, europäisches oder weltweites Problem?

4. Marge:
Kann man gute Margen realisieren? Ist es ein Geschäftsmodell, wo ich erkenne, dass ich nicht nur eine DB1-Marge habe, sondern wo ich auch auf der EBIT-Marge sehr schnell profitabel sein kann. Basierend auch auf der Vergangenheit, dass man es ein bisschen einschätzen kann.

Was ich Gründer:innen sehr stark rate ist, über eine warme Intro zu einem Angel-Investor zu kommen. Für mich ist es noch mal ein riesiger Unterschied, ob es eine Gründer:in ist, die wir schon mal finanziert haben, oder von einem anderen Angel kommt, oder von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Also irgendwo über ein Netzwerk die Gründer:innen auf einen zu kommen. Das hat einen unglaublichen Effekt darauf, wie intensiv man sich mit einem Startup beschäftigt.“

Business Angel Beate Fastrich
über die besten Quellen für Investments in Startups
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Beate Fastrich: „Ich würde sagen, die besten Investments kommen vor allem aus dem Netzwerk. Ich habe auch viel Dealflow von LinkedIn und von Veranstaltungen. Dabei gibt es aber eine höhere Ausschussquote zwischen dem, was hereinkommt und dem, was man sich wirklich anschaut.

Wenn ich aber von anderen Business Angels oder Bekannten eine Empfehlung bekomme, mit denen ich möglicherweise sogar schon einmal eine Investition getätigt habe und die ich schon besser kenne, dann schaue ich mir diese gern genauer an. Das ist auch meistens eine qualitativ bessere Empfehlung.

Sehr gut sind da natürlich auch private Investoren-Netzwerke. Wenn man da einen oder zwei angehört, ist das sehr hilfreich. Oft gibt es da auch andere Business Angels, die Know-How abdecken, das man selbst nicht mitbringt.“

Business Angel Wolrad Claudy
darüber, wie man Startups beim Fundraising helfen kann
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Wolrad Claudy: „Mein eigener Anteil als Business Angel ist auch unternehmerisch zu unterstützen. Das erstreckt sich von der Einbringung des eigenen Netzwerks, was sehr wichtig ist bei Folgefinanzierungen, den Zugang zu einem größeren Investorenkreis zu haben.

Das erstreckt sich aber auch auf Themen wie Vertrieb und Marketing, bei denen man unterstützend als Business Angel zur Seite stehen kann. Um neue und strategische Kunden zu gewinnen und damit auch den Wert der Firma zu erhöhen.

Das Thema Vertrieb und Marketing ist meiner Erfahrung nach bei Startups oft unterrepräsentiert. Am Anfang geht es immer darum, ein Produkt zu bauen und dann vielleicht den Markt zu verstehen und als Drittes einen Kunden für den Proof of Market bzw. Proof of Product zu finden.

Das ganz entscheidende für die Skalierbarkeit ist aber der Proof or Market oder Market Fit, bei dem Vertriebsprofis an der Seite unbedingt unterstützen können.“

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