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Torsten Meyer beschreibt, was eine Due Diligence ist

Business Angel aus Berlin

(TM Future Ventures)

beschreibt, was eine Due Diligence ist

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Torsten Meyer: „Von der Diligence spricht man, wenn man mit dem Startup in die ersten Gespräche und von da aus dann sozusagen tiefer in die Materie einsteigt und das Startup so ein bisschen die Hosen runter lässt und seine Bücher öffnet. Dabei will man schauen: Wo stehen die gerade? Was haben die? Welchen Plan haben die? Welchen Go-to-Market haben die? Wie sieht die Finanzplanung aus? Was wollen sie mit dem Geld anstellen?

Man prüft dann für sich selbst: ist das realistisch oder utopisch. Sind die Wachstumsraten, die angenommen werden, einfach weit weg von Gut und böse? Was ist mit dem Marktzugang? Also wenn da jemand erzählt, dass er in einem halben Jahr quasi nach Go Live Europa erobert, sollten die Alarmglocken angehen. Wie willst du das machen mit den 50.000, die ich da jetzt reinlege? Also da kann irgendwas nicht stimmen.

Dann gibt es auch diese persönliche Due Diligence, dass man mit dem Gründerteam auf Tuchfühlung geht. Menschenkenntnis ist da für den ersten Eindruck wichtig. Bestätigt der sich, oder ist es tatsächlich am Ende doch nur eine Blase, die da einem vorgegaukelt wird?

Also das ist dieser dieser Due Diligence-Prozess. Der kann sich durchaus länger hinziehen, besonders in der Spätphase für einen VC, jedenfalls mehr als für einen für einen frühen Business Angel. Es gibt aus meiner Sicht einfach zwei Arten von Business Angels. Die einen sind sehr zahlenorientiert und schauen sich die Finanzmodelle an und spielen die hoch und runter. Und dann gibt es die anderen, dazu zähle ich mich selbst, die eher so ein bisschen auf die Gesamtsituation und das Gründerteam schauen.

Ist das Business Modell in einem Markt unterwegs, der Sinn macht? Kennst du dich damit selbst aus? Oder hat man dort einfach vielleicht sogar schon einen Erfahrungswert? Oder ist man da komplett auf verlorenem Posten, weil es eben einfach nicht das eigene Thema ist? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Im besten Fall kann man beides.

Bei mir ist es tatsächlich eher so, dass ich immer mehr auf diese weichen Faktoren schiele, weil kein Mensch dir mit Genauigkeit sagen kann, was in drei Jahren ist. Was nützt mir also der beste Business Case auf 2024 ausgelegt, wenn sich das Gründerteam in einem halben Jahr auflöst? Dann habe ich mir die Excel-Tabelle hoch und runter angeschaut, aber dabei vergessen, mir die Gründer*inenn anzuschauen und gar nicht gemerkt, dass die sich überhaupt nicht leiden können. Und umgekehrt: du hast ein super Verhältnis zu den Gründern, aber der Business Case taugt nichts. Das wäre eben auch dumm.

Was auch immer gut ist: wenn jemand, den du gut kennst, mit investiert und dich als Business Angel mit reinbringt. Dann hast du den Austausch, dann kannst du dich mit jemandem kurzschließen. Dann kann man auch auf Business Angel-Ebene auch die Erfahrungen untereinander austauschen.“

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Business Angel Claudia Baumgart
darüber, wie man bei Follow-on-Runden unterstützen kann
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Claudia Baumgart: „Follow-on-Runden sind natürlich unheimlich wichtig, denn nach der Finanzierungsrunde ist vor der Finanzierungsrunde. Außerdem wollen wir natürlich auf einen erfolgreichen Exit hinarbeiten.

Als Business Angel hat man häufig nicht das Kapital, teurere Follow-on-Runden selbst zu finanzieren. Was ich aber viel mache: entsprechend netzwerken mit VCs und potenten Family Offices. Da stelle ich meine Investments zeitnah vor, vielleicht auch deutlich vor der nächsten Finanzierungsrunde, um das Interesse an einer künftigen Runde abzuklopfen.

Was ich auch mittlerweile öfters mache, weil das ganz spannend ist: dass man eine Art ‚finder’s fee‘ bekommt. Das bedeutet, dass man sogar als Business Angel daran verdienen kann, wenn man neue Investoren an Bord bringt. Ein Beispiel: wenn ich einen Investor für eine Million Euro anbringe und 1% finder’s fee bekomme, sind das EUR 10.000. Dieser Betrag wird aber nicht bar ausgezahlt, sondern konvertiert dann in Anteile.

Das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich mich mit so einem Modell auseinandersetze. Ich finde das aber sehr spannend, weil ich dann natürlich einen noch größeren Anreiz habe, die nächsten Investoren mit an Bord zu bringen.“

Business Angel Tina Dreimann
über das Schönste am Angel Investing
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Tina Dreimann: „Für mich ist das Schönste am Angel Investing der Impact. Dass ich bewusste Entscheidungen treffen kann, welche Themen ich vorantreiben möchte und dafür mein Kapital und mein Wissen einsetze, um eine bessere Zukunft zu kreieren.“

Business Angel Stefan Müller
über das Angel-Netzwerk
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Stefan Müller: „Die Zusammenarbeit mit anderen Angels hat den Vorteil, dass man, wenn man vielleicht wirklich eine gute Opportunität hat, man merkt aber vielleicht nicht, dass einem die Zeit fehlt, oder das notwendige Kapital, dann wäre es natürlich schade, wenn so eine Opportunität einfach verloren geht. Da versucht man sich dann in dem Netzwerk auszutauschen, es geht natürlich auch primär darum, etwas wie bei AddedVal.io zu bekommen. Aber es geht natürlich auch ganz viel untereinander. Es ist auch gut, wenn man vielleicht mal eine andere Meinung haben will, um die Frage zu klären, ob ich in ein Startup investieren soll oder nicht.

Was wir in kleineren Netzwerken untereinander machen, ist, dass ich vielleicht in einem bestimmten Bereich gut bin und halte dann auch innerhalb der kleinen Runde einen Vortrag, um mal einen ganz neuen Markt zu beleuchten. Das ist einfach unglaublich spannend und einfach tolle Menschen, mit denen man dann auch zu tun hat.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, wie man sich anderen Business Angels anschließen kann
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Nikolaus D. Bayer: „Ich glaube, es ist sehr sinnvoll, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun. Gerade wenn man noch ein Neuling in der Frühphasen-Szene ist. Es gibt so viele Dinge, von denen man noch nie etwas gehört hat. Alleine wenn man sich einen Beteiligungsvertrag das erste Mal anschaut. Da werden so viele Fragezeichen offen sein. Das wäre dann keine gute Idee, es einfach mal zu machen. Im Zweifelsfall sitzen auf der anderen Seite des Tisches Leute, die auch keine Ahnung haben, weil es ihr erstes Startup ist, welches sie gründen.

Wenn man da mit erfahrenen Kollegen zusammenarbeiten kann, ist es sehr sinnvoll und schützt auch vor Verlusten. Ich habe in den letzten Jahren mit Hunderten potenziellen Angels zusammengesessen und da ist natürlich immer mal wieder jemand dabei, wo man sich denkt: “Ja, diesen Kommentar fand ich gerade nicht so hilfreich.” Aber ich glaube, das ist überall so.

Natürlich bin ich auch gerne dabei und gebe Hilfestellungen. Das gehört in dem Startup-Ökosystem dazu, dass auch andere von einem lernen können. Ich habe es ja auch getan und lerne immer noch.

Wenn sich jemand in das Thema Business Angel einarbeiten will, dann habe ich drei Empfehlungen:
1. Man kann sich natürlich Bücher kaufen und lesen. Da gibt es gute Bücher.
2. Angel Vereine: Da kann man sich den Leuten anschließen und sehr viel lernen. Es gibt auch beim Business Angels FrankfurtRheinMain extra Veranstaltungen für neue Business Angels.
3. Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) Veranstaltungen.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell aufsetzt
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Sylvia Tantzen: „Ich bin ein Freund von dem Begriff “Zero-Administration”. Damit meine ich, dass man sich so gut es geht, nicht mit internen Prozessen beschäftigt. Es sollte im besten Fall nur darum gehen, das Produkt zu verbessern und nach außen zu denken und so zu agieren. Dass man sich mit potenziellen Kunden trifft, auch den Wettbewerb zu analysieren und eben nicht mit internen Prozessen.

Dafür gibt es mittlerweile gute Tools, wie ein skalierbares CRM-System, ein ERP-System von Anfang an einzuführen. Aber auch ganz automatisierte Rechnungsläufe von Anfang an in Angriff zu nehmen, um sich so gut es geht mit dem Außen bzw. auch mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu beschäftigen.“

Business Angel Jana Moser
über die Zusammenarbeit mit anderen Business Angels
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Jana Moser: „Ich habe selber nie bewusst mit anderen Business Angels investiert. In der Pre-Seed und Seed-Phase, in der ich investiere, sind auch schon andere Angels mit an Board gewesen oder haben sich parallel dazu entschieden, auch zu investieren. Das bedeutet, dass man schon enger mit den Angels zusammenarbeitet und sind in entsprechenden Calls trifft. Da kann man sich mit den Startups unterhalten, aber auch mal nur im Investorenkreis reden.

Der Vorteil ist, dass man mit unterschiedlichen Personen und verschiedenen Erfahrungen zusammen an einem Startup arbeitet und sich ergänzen kann. Außerdem ist es wichtig, sich die entsprechenden Investoren anzuschauen. Also nicht blind darauf trauen, wenn schon andere Investoren zugesagt haben. Sondern wirklich vor dem Investment auch mal bei den anderen Investoren anrufen und fragen, was die Ziele und Erfahrungen sind. Was ist im Fokus des anderen Investors? Sind sie intrinsisch motiviert und wollen dem Startup wirklich helfen oder geht es eher darum, möglichst viel aus dem Startup herauszuholen?

Es gibt noch weitere Varianten, die ich noch nicht gemacht habe. Zum Beispiel das Pooling, wo man sich dann auch aktiv mit anderen zusammenschließt und dann auch wie so eine Art Sprecher hat, um dann ein Investment zusammen zu haben und das Geld zusammen wirft. Das hat den Vorteil, dass der Cap Table, die Beteiligungsliste bei dem Startup nachher nicht so lang ist. Allerdings muss man sich in dem Fall auch aktiv selber darum bemühen, wenn man sich bei einem Startup inhaltlich beteiligen möchte. Es ist nicht automatisch so, dass man regelmäßigen Kontakt zum Startup hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels ist zu schauen, wie risikoaffin die jeweiligen Personen sind. Das heißt, welche entsprechenden Herangehensweisen haben sie auch in der Zusammenarbeit mit Startups.“

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