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Torsten Meyer darüber, worauf er bei der Zusammenarbeit mit anderen Angels achtet

Business Angel aus Berlin

(TM Future Ventures)

darüber, worauf er bei der Zusammenarbeit mit anderen Angels achtet

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Torsten Meyer: „Wenn ich ein einer sehr frühen Phase plane in ein Startup gemeinsam mit anderen Business Angels zu investieren, dann mache ich das normalerweise nur mit Leuten, die ich kenne.

Das kann dann sein, dass ich den Zugang zu einem Startup habe, und in meinem Netzwerk gibt es zwei, drei Leute, die da mitmachen könnten, weil sie gut dazu passen. Oder umgekehrt genau das Gleiche: Leute aus meinem Netzwerk haben ein Unternehmen kennen gelernt und die finden, dass ich da beispielsweise im B2B-Vertrieb gut helfen kann.

Auf der anderen Seite: gestern zum Beispiel war ich in einem Call mit einem neuen Startup von mir. Das war das erste Gespräch, in dem sich die Investoren kennengelernt haben. Das ist natürlich hochgradig spannend zu erfahren: wer sind die anderen Investoren, was können die? Damit kann man ja sein eigenes Netzwerk gut erweitern.

Dann ist es sehr häufig so, dass man schnell merkt, ob die anderen Investoren aktiv oder inaktiv sind. Es gibt recht viele Investoren, die es zeitlich oder aus anderen Gründen nicht schaffen, sich aktiv oder proaktiv beim Startup zu engagieren. Auf der anderen Seite gibt es dann auch wieder Investoren, die sagen, dass sie dem Startup bestimmte Kontakte herstellen können, bei bestimmten Themen unterstützen könne, öfters in den strategischen Austausch gehen können usw.

Und da muss man für sich selbst entscheiden, wie man sich positioniert: aktiv oder passiv. Ich selbst bin eher aktiv und verstehe mich mit solchen Investoren entsprechend besser als mit den eher ruhigen Typen. Das geht dann manchmal so weit, dass man sich auch mit den anderen Investoren auf anderen Plattformen verbindet und so ganz neue Gruppen entstehen, die dann auch bei anderen Gelegenheiten gemeinsam zusammenarbeiten können.“

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Business Angel Beate Fastrich

Beate Fastrich

Business Angel aus München

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Nikolaus D. Bayer

Nikolaus D. Bayer

Business Angel des Jahres 2020

Business Angel Dr. Gesa Miczaika

Dr. Gesa Miczaika

Female Founder Business Angel

Business Angel Claudia Nagel
über attraktive Geschäftsmodelle
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Claudia Nagel: „Ich betrachte das Thema smart building und vor allem sogenannte SaaS (Software as a Service) Geschäftsmodelle, weil diese Recurring Revenues haben, welche über die Zeit idealerweise stark anwachsen und deshalb sehr attraktiv sind. Tatsächlich sind bei uns nicht alle Geschäftsmodelle rein softwarebasiert, sondern beinhalten auch Hardwarekomponente.

Ein weiteres spannendes Thema ist, dass die gebaute Infrastruktur in den nächsten ca. 20 Jahren nachhaltig gestalten werden muss. Dafür hilft Technologie und dieser Bereich ist ein attraktives Wachstumssegment.

Für den Fokus habe ich mich entschieden, weil ich Ingenieurin bin und ich in dem Bereich gegründet habe. Ich kenne mich in der Industrie und im smart building gut aus und habe ein großes Netzwerk im Bereich Real Estate.

So fällt es mir leichter einzuschätzen, ob die Geschäftsmodelle von Gründer:innen machbar sind. Ich persönlich finde es schwierig in Felder zu investieren, wo ich mich gar nicht auskenne. Gerade in der Technologie ist die Entwicklung so schnell, dass man leicht überholt werden kann. Mir ist es wichtig, die Gründer:innen zu verstehen, also was sie technisch machen. Dann kann ich auch einfach einen Mehrwert bieten.“

Business Angel Wolrad Claudy
über Pooling
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Wolrad Claudy: „Im Venture Arm investieren wir in erster Linie unser eigenes Geld. Wir gehen aber sehr oft innerhalb unserer eigenen Netze raus ins Fundraising, um mit weiteren Investoren zu poolen, sodass man eine kritische Größe zusammenbekommt. Damit man dann auch einen Sitz im Beirat bekommt, um sich Gehör zu verschaffen.

Das gelingt nicht immer und wir haben auch Kleinstbeteiligungen von 1-2 %. Dort ist es für uns dann eher ein Lernprozess mit dem Ohr am Draht zu sein und zu wissen, was geht und was nicht geht und herauszufinden, wie sich ein spezieller Markt entwickelt. Das kann auch von Interesse sein, hat aber von der reinen Investorensichtweise, keine große Relevanz.

Es ist aber schon durchaus vorgekommen, dass sich aus einer Kleinstinvestition eine größere Investition ergeben hat. Also das in einer späteren Finanzierungsrunde mehr Anteile des Unternehmens übernommen wurden.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über Impact Investing
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Kasia Zalewska: „Impact investing is getting a lot of traction nowadays. When we started a couple of years ago, it was more like an interesting aspect instead of mainstream. I think there is no way to go around without impact investing.

We try to find the balance between the financial return and the impact the company can create. Our motivation to get into a startup is not just money but also impact driven. I think that my motivation is higher than someone who just cares about the financial return. I want to believe that impact investing is the only right way to go.

It doesn’t mean that it has to be CO2 reduction. It can also mean to help a group of people with your solution. Investing is on the one hand a business and financial thing but on the other hand we can help to solve some problems. So why not?“

Business Angel Joakim Nägele
über rechtliche Fallstricke bei Beteiligungsverträgen
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Joakim Nägele: „Gibt es besondere Fallstricke? Nein, die sehe ich nicht. Bisher sind alle Beteiligungsverträge, die ich gesehen habe, recht einfach. Zustimmungspflichtige Geschäfte sind für mich der entscheidende Punkt dabei.“

über Angel Netzwerke
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Dörte Kaschdailis: „Es gibt ja natürlich Netzwerke, wo man sich als Einzelperson oder Investor:in anschließen kann. Ich bin zum Beispiel Teil des Better Ventures Angel Club. Da haben sich renommierte Unternehmer:innen zusammengeschlossen, um Impact Investing zu tätigen, aber gleichzeitig Wissen an die Gründer:innen weiterzugeben. Da ist natürlich auch die Frage an welche Netzwerke ich andocken kann, damit man seine innere Motivation auch folgt.

Es gibt auch spezielle Female Netzwerke wie das Encourage Ventures in Berlin. Wir sind mit dem Better Ventures Angel Club auf maximale Diversität aus, aber wir investieren natürlich in Unternehmen, die in irgendeiner Form einen Impact generieren. Es läuft immer unter der Überschrift: People of Planet. Du kannst nämlich auch in dem ganzen People Bereich sehr viel Impact generieren, nicht nur im Planet- und Klimabereich.“

Business Angel Xavier Sarras
über das Wandeldarlehen
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Xavier Sarras: „Zunächst einmal muss man sich überlegen, was die Zielsetzung eines Angels ist. Möchte ich ein Track Record aufbauen, möchte ich den später mal zeigen. Ist es vielleicht mein Start, um später ein Fondsvehikel zu bilden und Ähnliches. Dann sollte man aufpassen, dass man nicht zu viele Wandeldarlehen zeichnet, weil sie erst nach der Wandlung einen Bewertungspunkt haben. Erst dann ist der Wert wirklich festgestellt, bis dahin sind sie nun mal ein Darlehen. Wenn man einfach nur für sein eigenes Vermögen Angel ist, dann keine Angst vor dem Wandeldarlehen.

Ein Wandeldarlehen ist ein wunderbares Instrument. Ich rate auch vielen Startups dazu, Convertible Rounds zu machen. So können sie schneller Liquidität aufbauen. Früher haben die Startups geraised, geraised, geraised, bis dann irgendwann die Runde voll war. Dann hast du die Kapitalerhöhung gemacht und dann hattest du das Kapital. Da ist viel Momentum für die Startups verloren gegangen. Deshalb finde ich es gut, wenn ein Startup in der Pre-Seed Runde mit Wandeldarlehen anfängt. Da und dort was einnimmt und dann können die einfach schon loslegen und arbeiten. Also wenn sie das Vertrauen der ersten Investoren auch haben. Mit Momentum lässt sich auch mehr Investments holen, also rate ich eher dazu, Wandeldarlehen zu machen.

Viele Angels haben am Anfang ein bisschen Vorsicht, weil sie sagen, dass es kein richtiges Investment ist und was ist, wenn das nicht wandelt? Davor sollte man einfach nicht zurückschrecken, es ist ein ganz normales Instrument geworden, was in der Regel auch immer wandelt. Wenn es nicht wandelt, dann ist entweder sowieso alles vorbei oder es wandelt eben nicht, weil die Frist noch nicht abgelaufen ist oder so. Das ist aber eigentlich superselten der Fall.“

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