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Torsten Meyer über das Verhältnis von Angels zu Gründern nach der Finanzierungsrunde

Business Angel aus Berlin

(TM Future Ventures)

über das Verhältnis von Angels zu Gründern nach der Finanzierungsrunde

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Torsten Meyer: „Was sich immer gut bewährt hat, ist ein erstes Kennenlernen des Investorenkreises. Man zeigt dabei, dass man die neue Finanzierungsrunde mit beispielsweise fünf neuen Investoren abschließen konnte. Dann kann man einfach mal in einen Call springen, wobei man den Status Quo auslotet und sich jeder kurz vorstellt.

Das ist natürlich auch für die Business Angels spannend, weil sie bei so einem Treffen ihr eigenes Netzwerk zu anderen Angels vergrößern können, falls sie sich vorher noch nicht kannten. Dabei kann man die zukünftigen gemeinsamen Kommunikationswege festlegen.

Das kann zum Beispiel 14-tägig passieren, wenn es drängende Probleme gibt. Oder es reichen auch vierwöchige Abstände, wenn alles etwas ruhiger ist, wenn das Startup eine Weile durchfinanziert ist und es so schnell keine relevanten Updates geben wird.

Dann trifft man sich eben alle vier Wochen virtuell, die Gründer sollten von sich aus die wichtigsten Informationen bereitstellen: ein kurzes Company Update und beispielsweise, wie die Business Angels dem Startup in den nächsten Wochen oder Monaten genau helfen können. Wie zum Beispiel: Kundenzugang, Hiring, Vorbereitung der nächsten Runde, Pitch Deck Analyse, Investorenansprache etc.“

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Business Angel Dr. Gesa Miczaika
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Gesa Miczaika: „Die wichtigsten Faktoren für eine Investition sind für mich: die Marktgröße, die Gründer:innen, das Team und das Timing.

Für mich als Angel muss der Markt riesig groß sein, weil ich in meinem Portfolio sehr riskante Unternehmen drin habe und die Statistik sagt, dass sieben von zehn Startups es nicht schaffen. Zwei weitere von den zehn dümpeln so vor sich hin und nur ein Startup bezahlt dann sozusagen den Fond zurück. Jedes Investment muss also auch die Möglichkeit bieten, den gesamten Fond bzw. das ganze Budget, was man fürs Angel Investing nutzt, zurückzahlen zu können, plus natürlich eine Rendite. Und deshalb muss bei mir der Markt eben mehrere Milliarden groß sein. Das ist so die Rechnung, die wir machen. Wie stellt man das sicher? Im Endeffekt muss man selbst auch eine Marktrecherche machen und man rechnet nach. Natürlich geben die Gründer:innen einem irgendwelche Werte, aber da sollte man nochmal kurz gegenchecken, ob es realistisch ist.

Der zweite Punkt sind ja die Gründer:innen. Für mich ist es ganz wichtig, dass die Gründer:innen resilient sind. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften für mich. Außerdem sollten Gründer:innen optimistisch sein und mit einer Passion an ihr Thema gehen, damit da auch der Funke zu den Investor:innen überspringt. Gründer:innen werden natürlich auch nicht nur ihr Unternehmen gegenüber uns Investor:innen verkaufen müssen, sondern auch gegenüber Mitarbeitern oder Kunden. Deswegen ist das eine zwingende Voraussetzung.
Dann muss das Team der Gründer:innen natürlich auch ein besonderes Wissen über den Markt mitbringen, auf dem sie tätig sind. Bestenfalls haben sie da schon eine langjährige Erfahrung in dem Markt, oder sie haben eine bestimmte Kenntnis, die kein andere hat und nicht einfach ergoogelbar ist.

Außerdem sollten sich die Fähigkeiten der Gründer:innen aufeinander aufbauen. Die Fähigkeiten müssen auch komplementär zueinander sein, damit nicht alle Gründer:innen über die gleichen Fähigkeiten verfügen.

Der letzte Punkt ist das Timing. Es gibt ja häufig Unternehmen, die vor vielen Jahren gestartet wurden. Zum Beispiel im ClimaTech Bereich wurden bestimmt schon vor einigen Jahre tolle Dinge gestartet, die keine Finanzierung bekommen haben. Warum haben sie keine Finanzierung bekommen? Da war das Timing einfach nicht richtig. Zu der Zeit wurde das Problem und das Thema von vielen Investor:innen noch nicht erkannt. Deshalb ist das Timing ein sehr wichtiger Punkt.“

Business Angel Tina Dreimann
über die Ticketgröße
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Tina Dreimann: „Die Frage, wie und in welche Höhe man investieren sollte, ist eine sehr gute Frage. Aus meiner Sicht gibt es da keine richtige Antwort. Das schöne am Angel Investing ist, dass es uns überlassen ist, wie wir investieren. Wir können uns für unsere Lieblingsthemen entscheiden. Gerade deshalb empfehle ich jedem Angel von Anfang an eine eigene Strategie zu entwickeln und sich dessen bewusst zu werden. Also welche Themen man beschleunigen will.

Wenn wir nach Schulbuch gehen wollen, empfehle ich schon eine gewisse Diversifikation. Das ist uns selber schon mal passiert, dass wir zu eng neue Geschäfte aufgebaut haben und wir dann wegen Corona sehr hart getroffen wurden. Also man muss auch überlegen, welches Risiko ein Portfolio mit sich bringt und wir sind hier im Risikokapitalbereich. Also wir wissen, dass ein Teil der Startups auch auf der Strecke bleiben wird. Ein wichtiger Grund, warum wir better venture ins Leben gerufen haben ist, damit man diversifizieren kann.
Da jeder Angel von sich aus eine eigene Erfahrung und Expertise aus einem Bereich mitbringt. Als Angel traut man sich eher in das eigene Expertisefeld hinein. Wenn Angels aber mit anderen Angels zusammenarbeiten, dann traut man sich eher auch in andere Expertisefelder. Ich brenne zum Beispiel auch für Klima Themen, aber kenne mich in technischen Bereichen nicht so gut aus. Das kann ich nur machen, weil ich mit Angels zusammenarbeite, die sich in dem Thema auskennen.

Ich empfehle, Diversifikation nach dem Schulbuch zu betreiben. Gleichzeitig freue ich mich aber auch für Angels, die von sich aus eine Passion haben und sagen, dass sie nur einen bestimmten Bereich machen. Zum Beispiel, wenn der Vater an Krebs gestorben ist und man sein Kapital ausschließlich für die Krebsforschung einsetzen will. Dann ist das natürlich auch völlig in Ordnung und ein wichtiger Wertbeitrag für die Gesellschaft. Das ist das Tolle am Angel Investing, dass man die Freiheit hat und man seinen eigenen Fußabdruck definieren und bestimmen kann.“

Business Angel Claudia Nagel
über das Schlimmste am Angel Investing
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Claudia Nagel: „Ich würde eher sagen, das Frustrierendste am Angel Investing ist, dass der Erfolg bei Teams teilweise viel später eintritt, als man am Anfang annimmt. Auch wenn es nicht am Team und am Produkt liegt, sondern es am Markt noch nicht so richtig zündet. Wenn man vielleicht doch noch ein wenig zu früh dran ist.

Oder wenn externe Marktschocks eintreten, die dazu führen, dass ein Produkt, das supergut gestartet ist, noch mal neu konzipiert werden muss. Das sind wirklich so Momente, wo man den Kopf nicht in den Sand stecken darf und auch das Team weiter motivieren muss. Das sind so die schlimmsten Momente.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über Zielgruppe, Zielmarkt und Buyer Persona
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Sylvia Tantzen: „Wie finde ich die beste Buyer Persona?
Erst mal rausfinden, welches der Zielmarkt ist und wer meine Zielkunden sind. Diese Zielkunden, nehmen wir jetzt mal B2B als Beispiel, arbeiten in einem Unternehmen und haben einen bestimmten Job-Titel. Dann durch fragen und überlegen, wo die Person aktiv ist und in welchen Medien die Person aktiv ist. Auch überlegen, in welchen Netzwerken die Person verkehrt und auch auf Veranstaltungen zu gehen.

Letztendlich auf dem Markt Fragen stellen, ohne gleich verkaufen zu wollen. Sondern in der Tat neugierige Fragen stellen. Wer könnte das Produkt gebrauchen und manchmal ist es in der Tat so, dass man auf ganz neue Erkenntnisse kommt, auf die man nie alleine gekommen wäre. Das ist auf jeden Fall mein Rezept, wenn ich irgendwas nicht weiß.

Ich stelle Fragen in jeglicher Hinsicht bei jedem und mit jedem, um herauszufinden, auf welche neuen Ideen man kommen kann. Jedes Gespräch bringt einen weiter, also einfach rausgehen, Menschen fragen und die Erkenntnisse einsammeln. Genau diesen Zielmarkt dann eben angehen und sich da die richtige Buyer Persona zum richtigen Zeitpunkt schnappen. Es kann ja auch sein, dass das Problem nicht immer auftritt, sondern zum Beispiel nur am Jahresende oder Jahresanfang.

Also der richtige Zeitpunkt ist auch wichtig, um das Unternehmen zur richtigen Zeit vorzustellen und hoffentlich einen neuen Kunden zu gewinnen.“

Janosch Kühn
über Trends in der Gaming-Branche
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Janosch Kühn: „Free-to-play Mobile Spiele vor sich. Der Markt entwickelt sich immer noch weiter, es gibt viele Tools, die bei der Entwicklung helfen. Wir sehen auch eine große Bewegung in den Crypto- und NFT-Games, aber ich glaube, da ist es deutlich schwieriger, etwas Erfolgreiches zu gründen. Es ist eben ein neuer und sehr dynamischer Markt.

Entweder man macht ganz klassisch Free-to-play Mobile, vielleicht macht man Crypto-Gaming. Für Spiele für die Konsole oder PC braucht man schon sehr viel Geld und ein großes Team, welches die meisten Startup-Gründer eben nicht haben.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine bevorzugten Branchen
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Xavier Sarras: „Am liebsten investiere ich in Impact, in Nachhaltigkeit, in soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch das Tätigkeitsfeld von 4P Capital. Deshalb werden meine Investitionen als Angel auch immer mehr Impact Investments. Aber ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen so der FOMO-Typ (Fear of missing out).

Also wenn gute Ideen da sind, die vielleicht nicht Impact sind, wo ich aber an das Team glaube und weiß, dass ich mit meinem Netzwerk und mit meinem Know-how helfen kann, dann kann ich selten widerstehen und will dann trotzdem mitmachen. Das sind meistens folgende Branchen: B2B-SaaS, Matech (Marketing-Technologien), Adtech (Werbung-Technologien), Health, Education und Prozesssoftware.“

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