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Torsten Meyer über den vorzeitigen bzw. finalen Verkauf von Startup-Anteilen

Business Angel aus Berlin

(TM Future Ventures)

über den vorzeitigen bzw. finalen Verkauf von Startup-Anteilen

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Torsten Meyer: „Es gibt die Möglichkeit zum Einen, das Wandeldarlehen nicht zu wandeln. Meistens kommen die Wandeldarlehen mit einem Zinssatz und man gibt den Gründern ein Darlehen. Wenn man das dann nicht in Eigenkapital umwandelt zum Zeitpunkt X, sondern einfach wieder aussteigen möchte, dann bekommt man theoretisch sein Geld zurück. In der Realität ist das nicht so einfach.

Wenn du dann einmal im Startup drin bist, mit Equity also Anteilen am Unternehmen, dann gibt es die Möglichkeit innerhalb des Lebenszyklus des Startups, wenn sie mehrere Investment-Runden drehen, und da zum Beispiel ein VC über eine Series A oder Series B investieren möchte, dass man dann über sogenannte Secondaries (also den internen Verkauf von Anteilen an andere Miteigentümer) seine eigenen Anteile verkaufen kann.

Ich glaube, das eigentliche Finale, auf das viele hoffen, ist natürlich am Ende der sogenannte Exit. Das heißt also, das Startup wird entweder von einer anderen Firma gekauft oder wird mit einem anderen Unternehmen zusammengeschlossen. In dem Moment gibt man normalerweise als Frühphaseninvestor seine Anteile ab und macht dabei einen großen Gewinn. Das ist sozusagen der Traum bzw. das Ziel, auf das Investoren hinsteuern.“

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Business Angel Katja Ruhnke
über ihre Rolle als Business Angel im Startup
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Katja Ruhnke: „Also unsere Rolle im Startup verstehen wir so, dass wir uns nicht einmischen, aber immer da sind, wenn wir gebraucht werden. Wir versuchen wirklich ein Sparringspartner zu sein und das ist in jedem Startup in unserem Portfolio ganz unterschiedlich, weil wir auch ganz unterschiedliche Gründer:innen haben. Auch vom Alter, Ausbildung und vom Produkt her. Es gibt einfach Produkte, bei denen wir mehr helfen können. Es gibt sehr erfahrene Gründer:innen, den brauch ich jetzt nichts im Unternehmensaufbau erzählen.
Wir haben aber auch ganz junge Gründer:innen, die alles zum ersten Mal machen. Die sind über jede Unterstützung froh. Es ist immer ein Abklären vorher mit den Startups nötig, also was gebraucht wird. Ich sage immer, dass die Gründer:innen mich Tag und Nacht anrufen dürfen, ich werde so schnell wie möglich zurückrufen und immer ein offenes Ohr haben. Manchmal brauchen sie auch einfach nur eine Schulter zum Anlehnen oder einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Es ist einfach sehr unterschiedlich.

Wir kümmern uns sehr oft in Startups um die Beziehungen, sei es zwischen Gründer:innen untereinander oder Gründer:innen zu Investor:innen oder Gründer:innen zu Mitarbeiter:innen. Kommunikation, Leadership und Persönlichkeitsentwicklung machen wir sehr viel. Wir unterstützen zum Beispiel nicht in der Supply Chain, weil wir so was gar nicht können. Von manchen Produkten in unserem Portfolio weiß ich auch zu wenig, um auf Produktseite unterstützen zu können. Ich habe insgesamt festgestellt, dass man eigentlich in jedem Startup Unterstützung leisten kann. Ein Unternehmen ist einfach eine Welt für sich und die hat so viele Bereiche, die angeschaut werden müssen, dass es in jedem Bereich potenzielle Unterstützungsmöglichkeiten gibt.“

Business Angel Björn Jopen
über seine Art Pitch Decks zu prüfen und eine Investment-Entscheidung zu treffen
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Björn Jopen: „Ich habe so ein Learning für mich selbst, wie ich Businesskonzepte bzw. Pitch Decks anschaue.

Als erstes frage ich mich natürlich, ob mich das Thema an sich anspricht. Wenn das so ist, dann schreibe ich dem Gründerteam so 8-10 ganz unterschiedliche Fragen – dafür brauche ich vielleicht so eine halbe Stunde.

Dann ist für mich das erste Feedback krass wichtig: wie lange brauchen die Gründer zum Antworten, wie antworten sie und wie setzen sie sich mit mir in Verbindung. Und wenn ich dann noch ein gutes Gefühl habe, ist das für mich als Business Angel ein ganz gutes Zeichen, dass ich da tiefer einsteigen kann.

Und ehrlich gesagt bin ich dann sehr schnell, weil ich gelernt habe, dass die gut laufenden und interessanten Investments sehr schnell voll sind. Wenn du dann noch groß ein eine tiefe Due Diligence einsteigst usw., dann ist das Investment zu.

Wenn ich da also ein gutes Gefühl habe, dann mache ich meistens eigentlich nur noch einen Call mit 1-2 Gründern, schaue mir noch mal die Unterlagen und sage dann innerhalb von 3-4 Tagen zu.

Die Schnelligkeit, bei guten Investments zügig zuzusagen und dabei keine Angst zu haben, auch mal einen Fehler zu machen, ist extrem wichtig.“

Business Angel Andreas Assum
über für ihn interessante Branchen
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Andreas Assum: „Die Branchen, in die ich als Business Angel investiere, sind alles Branchen, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Sprich: digitales Umfeld, Fintech, Proptech und künstliche Intelligenz. Das sind so die Schwerpunkte, auf die ich als Frühphaseninvestor setze. Startups, die an neuen Themen arbeiten, sind insbesondere für mich interessant, wenn es eine Weiterentwicklung einer historischen Erfahrung ist.

Ich investiere in der Regel nur in digitale Modelle. Ich habe nur eines, bei dem es vor allem auf das Branding ankommt, in den USA. Da geht es wirklich um physische Güter, in dem Fall konkret alkoholfreier Whisky. Da ist das Modell, wie das verkauft wird, stark digital unterstützt.

Aber im Allgemeinen war ist das für mich kein Schwerpunkt, denn ich selbst war im Bereich von physischen Gütern vorher nicht tätig, und ich investiere gern in solche Branchen, wo ich selbst einen Beitrag leisten kann. Das sind eben digitale Modelle, die mit Marktskalierung zu tun haben. Eine meiner Spezialitäten sind Go-to-Market-Strategien. Deswegen würde ich bei physischen Gütern als Experte nicht so tief einsteigen wollen.“

Business Angel Joakim Nägele
über den Auswahlprozess und die Due Diligence
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Joakim Nägele: „Was man sich wirklich anschauen sollte, ist der Markt und das Geschäftsmodell, um zu bewerten, ob das Geschäftsmodell im Marktumfeld Wachstumspotential hat. Was aber noch wichtiger ist – und das hat sich bei mir immer stärker gefestigt – sind die Gründer, ihre Herkunft, ihre Interessen, ihre Kompetenzen usw.

Am Ende können Gründer das beste Geschäftsmodell haben – wenn sie nicht in der Lage sind, die Operations zu stemmen und das Geschäftsmodell wirklich in der täglichen Arbeit erfolgreich umzusetzen, dann nützt auch die beste Geschäftsidee nicht.

Ich habe eben auch noch einmal bewusst gesagt ‚Herkunft und Interessen der Gründer‘. Es gibt auch Gründer, die durchaus von ihren Fähigkeiten her sehr gut sind, sich dann aber anfangen zu streiten, andere Interessen zu entwickeln usw. Darauf sollte man sehr stark achten, sich nicht vor Euphorie blenden zu lassen, sondern sich ganz genau, mit wem man es zu tun hat.

Ich habe keine ausgedruckte Checkliste, weil ich neun Jahre M&A gemacht und mehrere Jahre in Startups investiert habe. Insofern kommt das ein bisschen von innen heraus. Da gibt es schon Checklisten, die man nutzen kann. Man darf aber einfach nicht vergessen, sich auf die eigene Erfahrung und Intuition zu besinnen, mal nach innen zu horchen und fühlen, ob man damit ein gutes Gefühl hat – vor allem was die Gründer angeht.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die Geschlechterrolle bei Investitionen
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Stephan Jacquemot: „Für mich ist es nicht wichtig, auf das Geschlecht zu achten. Ich komme aus der Blickrichtung: Produkt und Markt: Also ist das ein attraktiver Markt und bietet das Produkt eine attraktive Lösung für das Problem, welches am Markt ist. Die andere Sichtweise, aus der ich komme, ist auch geschlechtsunabhängig. Ist das Skillset vorhanden, ein Startup zu gründen und dieses Produkt am Markt zu platzieren. Deshalb, wenn eine Person, ob männlich oder weiblich, in dem Bereich Experte oder Expertin ist und zum Beispiel sagt: “Ich habe 150 Jahre Berufserfahrung in der Solarenergie”. Dann ist mir das Geschlecht der Person egal, weil die Erfahrung im Solarmarkt zählt und zu dem Geschäftsmodell der Gründer:in passen muss.

Wenn ich das Gefühl habe, dass die Person in der Lage ist, Talente für ihr Geschäftsmodell zu attrahieren und eine gute Managerperson ist, dann ist mir das Geschlecht auch egal. Ich muss erkennen können, dass diese Person Menschen führen und für das Startup Personen attrahieren kann. Sicherlich muss man bei der Auswahl ein bisschen drauf achten, aber wenn ich mich jetzt selbst überprüfen würde, ob ich mir ein Geschäftsmodell anders anschaue, ob sie mir von einem Mann oder einer Frau geschickt wurde, dann würde ich dies verneinen. Mir ist es einfach egal, ich schaue da wirklich nicht drauf. Aber genau das ist halt der Bias.

Die Kollegin, die das bei uns im letzten Jahr mit gemacht hat, war mit uns und unserer Arbeit sehr zufrieden. Sie hat die ein oder andere Bemerkung gemacht, weil wir an manchen Stellen rumgewitzelt haben, aber nichts war von uns oder von ihr ernst gemeint.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Ideen von Startups, die schon früher nicht funktioniert haben
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Matthias Helfrich: „Das hängt davon ab, wie erfolgreich das andere Unternehmen das gemacht hat. Wenn es meiner Einschätzung nach einen The-Winner-Takes-It-All-Markt ist, dann wäre ich eher zurückhaltend.

Ich habe da eher eine Schwäche für Geschäftsmodelle, die andere vorher ausprobiert haben und nicht erfolgreich waren. Wenn die mir auf dem Tisch liegende Gründung aus den Fehlern oder dem falschen Timing des anderen Startups lernen kann, dann finde ich das eher positiv. Das ist wie eine Art Pivot zum anderen Zeitpunkt, aber nicht innerhalb eines Startups, sondern von einem Startup zum anderen, das aus den Fehlern gelernt hat.

Man sollte mal analysieren, wie viele Startups erfolgreich waren, aber nicht mit dem Geschäftsmodell aus ihrem ersten Pitch Deck. Daraus sieht man, wie entscheidend die Weiterentwicklung von Ideen für den Erfolg ist.

Man kann also vermuten, dass ein Startups, das zuvor gescheitert war, einfach zu früh dran war. Ich habe gerade viele Startups im Energiebereich, die technisch einfach zu früh dran waren. Wenn ich dann später ein neues Team kennenlerne, dann kann das Timing durchaus funktionieren und das Team das Startup durchaus erfolgreich aufbauen. So etwas schaue ich mir dann gern an.“

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