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Wilfried Gillrath über Beteiligungsverträge

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Wilfried Gillrath: „Ich sehe ein Investment in ein Startup immer als Partnerschaft. Deshalb sollte man die Verträge so strukturieren, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich ist. Das bedeutet, dass man versuchen sollte, über Limitierungen von Stimmrechten oder Bevorzugungsmöglichkeiten, die es in den Verträgen gibt, eine Balance zu finden. Auf der einen Seite sollte das Interesse des Investors vertreten sein, aber die Gründer sollten auch nicht zu sehr limitiert werden.

Wenn man faire Rahmenbedingungen schafft, dann muss man am Anfang auch nicht direkt darüber streiten, welcher Unternehmenswert da ist und wie viele Anteile bekomme ich für wie viel Geld. Das ist im Allgemeinen eine ungenaue Wissenschaft, weil es auf irgendwelchen Plänen und Annahmen beruht, die kein Mensch genau kennt. Bei solchen Konfliktgesprächen bleibt bei beiden Seiten eher ein schaler Beigeschmack, der eine glaubt, er hat zu viel abgegeben und der andere glaubt, er hat zu wenig bekommen.

Wenn man es ausgeglichener diskutiert, dann hat man auf beiden Seiten ein besseres Gefühl, mit dem man in das gemeinsame Investment startet.

Wenn es schief geht, ist es ja egal, ob ich 1 % oder 10 % des Unternehmens halte. Wenn es wahnsinnig gut läuft, dann verdiene ich auch so oder so Geld. Es hat mal ein anderer Startup-Investor gesagt: “Wenn ich in ein Raumfahrt-Startup investiere, dann kommt es gar nicht drauf an, was ich bei irgendeinem Transport im Weltall bekomme. Das Entscheidende ist, dass die Rakete fliegt. Wenn die Rakete fliegt, dann bekommen alle Geld und freuen sich. Wenn die Rakete nicht fliegt, dann bekommt niemand was und dann ist es auch egal.”“

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Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Investmentstrategie
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Kasia Zalewska: „I really like it, that we can be a little flexible as business angels. In my opinion, there is not a one straight way on how to create a strategy. The first question is: What do I want to achieve? What do I like to do, and what interests me? That is a good starting point on creating a strategy. Including things like: Should I invest in startups or in a different type of asset. What type of startup interests me, in which verticals, which problems they are solving.

Maybe the problem is not that important, and you just want to invest because of diversification and return. Try to define, what the ideal startup would be. How would you describe founders, the business model and that will help you narrow down your strategy.

We started investing in startups quite broadly. We said that we want a startup, who tackle climate change and sustainability. Ok, that was quite a broad topic, and we started looking around.

Then we decided that we wanted to invest in early stage startups, because of the ticket size. That was another part, in which stage you want to invest. What is your ticket size and in how many startups can you invest per year? Investing in startups takes a lot of time. That would be my advice, start building your strategy on how much time you can spend on doing it. This will tell you in how many startups you can invest per year.

I talked to many business angels, and they say, that they are looking in around 150 pitch decks to find one fitting and interesting startup to invest in. That takes a lot of time! That is one thing many people often overlook.

Our strategy is constantly evolving depending on where the deal flow is coming stronger and how our networking is developing.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihr Konfliktmanagement
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Katja Ruhnke: „Also ich hatte noch keinen direkten Konflikt mit den Gründer:innen. Ich versuche auch sehr frühzeitig Konfliktpotenziale zu beseitigen. Wenn ich ein Problem sehe, versuche ich direkt in Gespräche zu gehen. Es gibt schon immer mal Situationen, wo es im Team der Gründer:innen ein Problem gibt. Da muss man schauen, ob das Team der Gründer:innen noch so stimmt. Es kommt durchaus vor, dass eine Gründer:in dann aussteigt. Es ist aber noch nicht vorgekommen, dass wir in einen Konflikt mit Gründer:innen gekommen sind. So was versuchen wir zu vermeiden und ich glaube, es lässt sich auch vermeiden, wenn man sehr frühzeitig und transparent mit Problemen umgeht. So kommt es eigentlich nicht zu großen Konflikten, weil man frühzeitig sagt, wenn einem etwas nicht passt.

Wir versuchen von Anfang an ein sehr großes Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen aufzubauen. Das ist mir extrem wichtig, da ich auch nur helfen kann, wenn ich ganz frühzeitig von einem Problem weiß. Oft haben Gründer:innen das Gefühl, dass sie den Investor:innen nicht die Wahrheit sagen dürften, damit die nicht verschreckt werden. Ich will nicht nur die guten, sondern auch die schlechten News erfahren. Gründer:innen sollen sich bei Problemen sofort melden, damit man da sofort eine Lösung findet. Das geht natürlich nur, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen hat.

Ein Vertrauensverhältnis entsteht dadurch, dass man einlöst, was man verspricht. Also, dass ich ans Telefon gehe, wenn sie anrufen. Ich unkompliziert handle, wenn ich von mir behaupte, dass ich unkompliziert bin usw.. Bei mir funktioniert es sehr gut, ich habe zu meinen Gründer:innen ein sehr gutes Verhältnis. Außerdem werde ich auch immer sofort informiert, wenn was ist. Mit vielen Gründer:innen baut sich da auch eine Freundschaft auf, denn man arbeitet ja viel zusammen und man sitzt in einem Boot.“

Business Angel Insa Horsch
über Single Founder
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Insa Horsch: „Einzelgründer:innen sind nicht so gerne gesehen, weil es immer heißt: Was mache ich, wenn die Gründer:in morgen vom Auto überfahren wird?
Außerdem ist Fakt, dass nicht jeder alles kann. Es wird also immer nur eine oder maximal zwei Kernkompetenzen geben, die die Gründer:in mitbringt. Das ist auf den ersten Blick natürlich ein Nachteil.

Wir bei Growth Dock haben eigentlich auch die Prämisse keine Single Founders zu nehmen, weil wir lieber in diverse Teams investieren. Aber es geht auch immer um das Bauchgefühl, wenn man an das Produkt und an die einzelne Gründer:in glaubt, dann tätigt man das Investment.

Single Founder können sich auch immer Leute für unterschiedliche Tätigkeiten organisieren. Man kann also auch nach dem Investment viel in das Team investieren, obwohl es sich um ein Single Founder Startup handelt. Dann helfen Angels dabei, das Team aufzubauen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über Startups, die vor allem mit einem besseren Design punkten wollen
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Robert Sünderhauf: „So pauschal ist das schwer zu sagen. Wenn man als Gründer etwas komplett Neues macht, was es noch gar nicht gibt – dieser sogenannte ‚Blue Ocean‘. Dann gehst du in einen Markt, den du neu entwickelst. Da muss man realistischerweise sagen, dass von diesen Sachen total viele scheitern, weil es oft einen Grund gibt, warum es diese Lösung noch nicht gibt. Vielleicht braucht das auch einfach niemand.

Damit kann man auch immer mal Glück haben und so etwas wird sehr groß, aber das ist ein dickes Brett.

Gleichzeitig tragen nur so kleine inkrementelle Verbesserungen nicht weit genug, zum Beispiel wenn man das gleiche Produkt hat und nur das Marketing ein bisschen raffinierter macht. Man muss ja überlegen, wie der Markt in zwei Jahren aussieht – nicht heute – wenn ich das Produkt wirklich habe und ein Team aufgebaut ist. Wenn man dann mit etwas kommt, das sich relativ schnell kopieren lässt, dann wird das vermutlich nicht reichen, um sich gegen die Incumbents, also die bestehenden Player im Markt, durchsetzen zu können.

Als Angel Investor fühlt man sich wahrscheinlich am wohlsten irgendwo dazwischen – also mit einer relevanten Innovation, aber auch einem sichtbaren Markt mit echter Nachfrage.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Stefan Müller: „Ich bin selber zum Business Angel geworden, weil ich gerne mit jungen Firmen zusammenarbeiten wollte. Ich habe selber eine Firma gegründet, die auch erfolgreich läuft und irgendwie hatte ich total Spaß, mit ganz vielen neuen Leuten zusammenzuarbeiten. Das müssen nicht immer junge Leute sein, sondern können auch sehr erfahrene Menschen sein, obwohl es andere Herausforderungen sind. Das war der Hauptgrund, dass man wirklich eine ganz andere Welt von Menschen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen kennenlernt. Das macht mir unglaublich Spaß!“

über seine Investitionskriterien
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Tim Schumacher: „Für mich ist der wichtigste Faktor für eine Investitionsentscheidung das Team. Gerade in einer ganz frühen Phase ist das Team absolut entscheidend. Steckt da Gründer:innenpower im Team? Ist es auch komplementär zusammengesetzt? Ich mag vor allem Teams, wo eine Techniker:in mit einem betriebswissenschaftlichen Menschen zusammenarbeitet. Dann müssen es natürlich Menschen sein, die dafür brennen zu gründen und die das mitbringen, was man zum Gründen braucht.

Daneben sind natürlich auch ein paar andere Faktoren entscheidend. Zum Beispiel: Was ist bis jetzt mit welchen Mitteln geschaffen worden? Man sagt am Anfang Traction dazu. Das kann eine erste Website sein oder erste Anhaltspunkte, die zeigen, dass man als Gründerteam auch etwas schafft und nicht nur eine Idee hat. Für die Idee gibt es tatsächlich relativ wenig Geld.

Dann gibt es noch weitere Faktoren, wie zum Beispiel Marktfaktoren. Ist man vielleicht zu früh oder zu spät im Markt, auch Timing genannt. Das würde ich so als dritten wesentlichen Faktor nennen.“

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