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Wilfried Gillrath über seine größten Learnings als Business Angel

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über seine größten Learnings als Business Angel

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Wilfried Gillrath: „Bei meinen Investments ist das Learning, dass Themen fokussiert werden, die für die weitere Entwicklung des Startups gar nicht so wichtig sind. Auf der anderen Seite ist die Welt so flexibel, so abwechslungsreich und von Zufällen geprägt, dass nicht das Geschäftsmodell, sondern das Team dominant betrachtet werden muss.

Da fehlt mir bei der Zusammenarbeit mit anderen Investoren häufig der Fokus, weil sehr detailliert über das Geschäftsmodell und Zahlen gesprochen wird, obwohl diese so ungewiss sind. Kein Mensch weiß wirklich, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Die größte Herausforderung ist eigentlich das Team selber. Wenn sich Veränderungen ergeben, braucht man ein Team, was gut in der Komposition ist und gut miteinander auskommt und dann angemessen auf Veränderungen reagiert, das Geschäftsmodell anpasst oder völlig überarbeitet.

Da fehlt mir in der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels häufig der Fokus!“

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Business Angel Andreas Assum
darüber, worauf er beim Cap Table achtet
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Andreas Assum: „Was ist beim Cap Table zu beachten? Da hat es natürlich unterschiedliche Blickwinkel. Den Blickwinkel der Gründer und den Blickwinkel der Investoren. Wenn ich mal aus Angel Sicht darauf achte, ist es einfach die Frage, ob ich mich verwässern lassen möchte und wie lange kann ich nachziehen und wie beeinflusst das meine Portfoliostreuung.

Auf der Gründerseite ist vor allem wichtig, wie Komplex der Cap Table wird. Kann ich den überhaupt managen? Wie organisiere ich mich da. Der zweite Aspekt ist natürlich, welche Einfluss ich als Gründer noch habe. Das muss man sich natürlich gut überlegen und da empfiehlt sich frühzeitig einen Plan zu machen, um die entsprechenden Anforderungen abzudecken. Also was brauche ich, um mein Unternehmen voranzubringen und wann nehme ich wen mit an Bord.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Stefan Müller: „Ich bin selber zum Business Angel geworden, weil ich gerne mit jungen Firmen zusammenarbeiten wollte. Ich habe selber eine Firma gegründet, die auch erfolgreich läuft und irgendwie hatte ich total Spaß, mit ganz vielen neuen Leuten zusammenzuarbeiten. Das müssen nicht immer junge Leute sein, sondern können auch sehr erfahrene Menschen sein, obwohl es andere Herausforderungen sind. Das war der Hauptgrund, dass man wirklich eine ganz andere Welt von Menschen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen kennenlernt. Das macht mir unglaublich Spaß!“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
darüber, wie das Investieren in Startups konkret funktioniert
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Julius Göllner: „So ein Investment-Prozess staffelt sich ja in verschiedene Phasen.

Phase 1: Ich muss erstmal Zugang zu potenziell spannenden Deals bekommen. Wie mache ich das? Privates Netzwerk ist immer gut, aber das private Netzwerk wird irgendwo an seine Grenzen stoßen. Das heißt, ich muss es schaffen, mir selber eine starke Personal Brand als Business Angel aufzubauen. So können VCs, andere Business Angels und Gründer in mir einen Wert sehen, um mich anzusprechen. Neben dem Geld ist es wichtig, sich einen inhaltlichen Peak zu erarbeiten. Das kann HR, Sales, Fundraising oder vieles andere sein.
Wenn ich den habe und ich ein gewisses Maß an Dealflow bekomme, dann kommt Phase 2.

Phase 2: Einschätzung dieser Deals. Das ist eine Frage für sich und was ist wichtig?
Ich habe zwei Themen, die für mich als Business Angel wichtig sind. Das eine ist eine gewisse Marktgröße und Relevanz. Das zweite Thema ist das Team in so einer frühen Phase. Wie vorgebildet, wie gut und wie erfahren ist das Team? Welche Stärken-/Schwächenprofile haben die? Wie passen die zusammen?

Phase 3: Wenn ich mich für einen Deal entscheide, heißt es noch nicht, dass ich den Deal auch bekomme. Bei sehr spannenden Themen ist es meistens so, dass die Runden eher oversubscribed sind. Es gibt also mehr Nachfrage an dem Investment, als potenzieller Platz. Auch da ist es wichtig, dass man eine starke inhaltliche Kompetenz hat und in persönlichen Gesprächen mit den Gründer:innen einfach connected.

Ein Investment geht über mehrere Jahre (5-7 Jahre). Ich vergleiche es immer mit einer Beziehung oder Ehe, man legt sich da sehr lange gemeinsam ins Bett und da sollte es auch auf einer persönlichen Ebene stimmen. Auch in schwierigen Phasen muss man gut zusammenarbeiten können und Diskussionen aushalten.“

Business Angel Insa Horsch
über Single Founder
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Insa Horsch: „Einzelgründer:innen sind nicht so gerne gesehen, weil es immer heißt: Was mache ich, wenn die Gründer:in morgen vom Auto überfahren wird?
Außerdem ist Fakt, dass nicht jeder alles kann. Es wird also immer nur eine oder maximal zwei Kernkompetenzen geben, die die Gründer:in mitbringt. Das ist auf den ersten Blick natürlich ein Nachteil.

Wir bei Growth Dock haben eigentlich auch die Prämisse keine Single Founders zu nehmen, weil wir lieber in diverse Teams investieren. Aber es geht auch immer um das Bauchgefühl, wenn man an das Produkt und an die einzelne Gründer:in glaubt, dann tätigt man das Investment.

Single Founder können sich auch immer Leute für unterschiedliche Tätigkeiten organisieren. Man kann also auch nach dem Investment viel in das Team investieren, obwohl es sich um ein Single Founder Startup handelt. Dann helfen Angels dabei, das Team aufzubauen.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, was ein Angel tun kann, dass ein Startup die nächste Investmentrunde abschließen kann
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Björn Jopen: „Also Business Angel kann man sein Netzwerk öffnen. Es kommt auch ein bisschen darauf an, um was für eine Runde es sich handelt. Wenn es noch eine Seed-Runde ist, kann man anderen Business Angels aus dem Netzwerk das Startup vorstellen. Ich stelle zum Beispiel Startups anderen Business Angels nur vor, wenn ich selber investiert bin und ich selber auch noch mal nachinvestieren würde. Das ist ein wichtiges Thema, weil ich häufig gefragt werde, ob ich anderen Business Angels ein Startup vorstellen kann und das mache ich nicht.

Zusätzlich kenne ich auch einige VCs. Ich bin der Meinung, dass Business Angels extrem wichtig sind, um mit ihrem Netzwerk andere Business Angels und VCs ins Boot zu holen. Wichtig ist, dass es unterschiedliche Größenordnungen von Business Angels gibt. Es gibt Angels die mit einem Ticket zwischen 25.000 bis 75.000 Euro einsteigen, aber es gibt auch Business Angels, die zwischen 200.000 und 500.000 Euro investieren.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über das Schlimmste am Angel Investing
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, zwei Dinge sind als Business Angel schlimm bzw. belastend. Das eine sind Gründerteams, die sehr beratungsresistent sind. Also, wenn Gründer:innen eine Frage stellen, du gibst eine ehrliche Antwort, wo du dir auch wirklich Gedanken machst, weil du natürlich willst, dass die Firma erfolgreich ist. Und dann bügelt das Startup-Team es einfach so vom Tisch. Also nach dem Motto: “Ja, haben wir gehört, ist nichts!”.

Das kann sein, man muss ja auch nicht immer recht haben. Es ist auch ok, wenn Gründer:innen dann sagen, dass es nicht passt und ihre Antwort auch begründen. Wenn so was aber immer wieder vorkommt und man merkt, dass man mit seinem Rat eigentlich recht gehabt hat und die Gründer:innen einem dann immer noch nicht richtig zuhören. So was kann dann sehr frustrierend sein. So fahren die Gründer:innen mit Ansage gegen die Wand, weil sie glauben es besser zu wissen. Man meint es ja nicht böse, man meint es nicht von oben herab, sondern man spricht auf Augenhöhe mit den Gründer:innen. Beratungsresistente Gründer:innen sind schon sehr frustrierend.

Das zweite ist die administrative Arbeit. Also man muss die ganzen Verträge durchlesen, Shareholder Agreements, Notartermine beachten, ein gewissen juristisches Wissen haben, um die ganzen Dokumente zu verstehen. Dann Dinge auch nachzuverhandeln, auch ein bisschen zu schauen, ob irgendwo etwas ein bisschen eingeschmuggelt worden ist. Die ganzen Jahresabschlüsse verstehen, die ganze administrative Arbeit sollte man nicht vergessen. Dies mache ich jetzt nicht mit großer Leidenschaft.“

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