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Wolrad Claudy darüber, warum er in B2B und nicht in B2C investiert

Business Angel aus Frankfurt

darüber, warum er in B2B und nicht in B2C investiert

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Wolrad Claudy: „B2C erfordert in der Regel viel höhere Anfangsinvestitionen, speziell im Marketing und Vertrieb. Man muss mehr in Vorleistung gehen, um eine kritische Anzahl an Usern bzw. Endkunden zu generieren. Das kann sehr kostspielig sein und erfordert auch spezielle Skills, die jetzt nicht so bei uns vorhanden sind.

Es hat aber auch was mit dem Standort zu tun. Wir sind hier in München und der Standort ist bekannt für B2B mit mittelständischem Hintergrund. Berlin würde ein viel besseres Netzwerk für B2C bieten. Wir arbeiten sehr eng mit den Hochschulen in München zusammen und das ist so eine Erweiterung unserer Expertise, die das Modell B2B mehr unterstützt. In Berlin hätten wir vielleicht einen ganz anderen Invest-Fokus, als in München.“

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Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Katja Ruhnke

Katja Ruhnke

Business Angel & Autorin von "Female Money"

Business Angel Katja Ruhnke
über die größten Fehler, die man als Business Angel vermeiden sollte
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Katja Ruhnke: „Also den größten Fehler, den man am Anfang machen kann ist, dass man mit einer zu hohen Summe ins Investment reingeht. Haben wir übrigens auch gemacht. Das war auch das erste Learning. Also erstmal mit einer etwas kleinere Investmentsumme einsteigen. Ich sehe unser Startup-Portfolio wie ein gutes Aktienportfolio. Das bedeutet mit mehreren Beteiligungen.

Also lieber mehrere kleinere Tickets in Startups zeichnen, weil man dann auch mehr von unterschiedlichen Startups lernt und man am Anfang eher Fehler macht. Das ist ja auch menschlich, weil man alles irgendwann lernen muss. Deshalb wirklich am Anfang mit mehreren kleinen Tickets in mehr Startups investieren, damit man ein Gefühl für das Startup-Ökosystem bekommt. Wenn die Startups gut laufen kann man in den nächsten Runden nochmal nachlegen. Da werden die Tickets in Startups sowieso größer.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Stephan Jacquemot: „Für mich sind Investitionsentscheidungen von folgenden Faktoren abhängig:

1. Team:
Welche Menschen stehen dahinter. Das sage ich nicht einfach so, sondern ich investiere relativ viel Zeit darin, zu verstehen, was die Vita und das Skillset der Person ist. Auch ob die Vita und das Skillset zu dem Geschäftsmodell passt.

2. Produkt:
Wie schön und wie gut können die Gründer:innen die Produkte bauen? Ist das, was sie gebaut haben auch schon da? Ich will auch immer schon ein bisschen was sehen. Teams, die mir nur eine Idee vorstellen, ohne, dass sie es schon mal an entwickelt haben, haben es etwas schwieriger bei mir. Ich würde schon gerne etwas das Produkt sehen und wie smart und schön das Team das Produkt baut.

3. Marktpotenzial:
Wie groß ist das Problem? Ist es ein deutsches, europäisches oder weltweites Problem?

4. Marge:
Kann man gute Margen realisieren? Ist es ein Geschäftsmodell, wo ich erkenne, dass ich nicht nur eine DB1-Marge habe, sondern wo ich auch auf der EBIT-Marge sehr schnell profitabel sein kann. Basierend auch auf der Vergangenheit, dass man es ein bisschen einschätzen kann.

Was ich Gründer:innen sehr stark rate ist, über eine warme Intro zu einem Angel-Investor zu kommen. Für mich ist es noch mal ein riesiger Unterschied, ob es eine Gründer:in ist, die wir schon mal finanziert haben, oder von einem anderen Angel kommt, oder von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Also irgendwo über ein Netzwerk die Gründer:innen auf einen zu kommen. Das hat einen unglaublichen Effekt darauf, wie intensiv man sich mit einem Startup beschäftigt.“

Business Angel Jana Moser
darüber, warum eine Bewertung von Startups problematisch ist
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Jana Moser: „Ich glaube, das Thema Startup-Bewertung ist eines der schwierigsten Themen in der Startup-Branche und bei den Investoren. Ich bin selbst erst seit 3-4 Jahren Business Angel und ich habe mich am Anfang versucht, mit dem Thema zu beschäftigen, bin aber auch eher gescheitert.

Ich beschäftige mich damit wie folgt: Ich schaue mir das Geschäftsmodell erst mal an und schaue, was denn generell im Umsatz pro Jahr in einem Unternehmen möglich ist, mit dem Set-up, was sich das Startup vorgestellt hat. Um dann weiter zu überlegen, mit welchen Aufwänden und wie kompliziert ist es da, eine Skalierung hinzubekommen. Wie viel Manpower muss ich da reinstecken, damit ich auch zu höheren Beträgen komme.

Da setze ich dann mit der Bewertung an und überlege, wie viel das Unternehmen im Jahr an Umsatz erbringen kann. Was ist in den nächsten Jahren auch an Skalierung möglich, usw.. Die Millionen- und Milliarden-Bewertung, die man klassisch aus dem Fernsehen kennt, damit hat ein Business Angel in der Pre-Seed- oder Seed-Runde nichts zu tun.

Dementsprechend sollte man sich auch hier nicht von Startups blenden lassen, die sagen, dass sie 2-3 Millionen in der Pre-Seed- oder Seed-Runde Wert sind.“

Business Angel Jana Moser
über die Begriffe "Pre-Seed" und "Seed"-Phase
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Jana Moser: „Pre-Seed bedeutet, dass das Unternehmen sich gerade erst gegründet hat oder sogar noch in Gründung ist. Der Begriff ’seed‘, also sozusagen der Samen, der in den Boden gepflanzt wurde, die Gründung des Unternehmens steht unmittelbar bevor.

Hier sind es oft Einzelpersonen oder auch Gründer, die sich schon zusammengetan haben. Das kann also auch sein, dass 1-2 Gründer noch in der Team-Findungsphase sind, in der sie noch weitere Mitgründer suchen.

In der Seed-Phase ist das Unternehmen schon gegründet, es gibt schon eine Geschäftsidee, man entwickelt sich voran. Es kann aber dabei auch sein, dass das Geschäftsmodell noch einmal komplett geändert wird. Das nennt man dann einen sogenannten ‚Pivot‘. Das ist ganz normal, dass insbesondere ganz am Anfang noch einmal alles umgeworfen wird.

Gerade die Anfangsphase ist also eher eine wildere Phase, in die man sich auch als Business Angel sehr schön einbringen kann. Man muss auch entsprechend Zeit aufwenden, weil der Beratungsbedarf in der Pre-Seed- und Seed-Phase wesentlich höher ist. Deshalb ist es auch angemessen, dass man als Business Angel dafür mehr Anteile am Unternehmen bekommt – gerade, wenn man in der Anfangsphase viel unterstützt hat.

Später, wenn es dann zu den ersten größeren Runden wie Series A oder Series B kommt, die auch mit größeren Investoren oder Unternehmen abgeschlossen werden, dann ist der Beratungsbedarf an den Business Angel meist nicht mehr so groß.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, welche Vorteile Business Angels einem Startup bieten können
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Göran Göhring: „Ich habe da für mich ein 3E Modell definiert:
1. Equity
2. Experts
3. Entrepreneur

Equity ist die Thematik des Investment in ein Startup. Also über ein Wandeldarlehen oder über ein Anteilskauf zu investieren.

Der zweite Punkt ist Experts. Da geht es darum, dass Gründer in manchen Bereichen auf die Hilfe von Angels angewiesen sind, um ein holistisches Geschäftsmodell hinzubekommen. Beispiele dafür sind: Marketing and Sales, Growth, Kontakte, Finance, Rechtsthemen und die Haltung als Unternehmer. Dort ist es wichtig, dass der Business Angel mit seiner Expertise im Standbymodus ist und auch bei ihm fremden Themen jemanden kennt, der unterstützen kann. Das hilft massiv, dass die Gründer von einer ersten Startphase schnell wachsen können.

Das dritte Thema ist Entrepreneur. Ich bin selbst seit mehr als 20 Jahren erfolgreicher Unternehmer und ich kenne viele junge Gründer, die froh sind, dass sie sich bei Fragen des Tagesgeschäfts an einen anderen Unternehmer wenden können, der schon selbst viele Probleme durchlebt hat. Damit der junge Unternehmer mit der Unterstützung der Angels Wege findet, sein Geschäftsmodell durchzuziehen.“

Business Angel Claudia Nagel
über gemeinsame Investments mir anderen Angels
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Claudia Nagel: „Das Zusammenspiel des Shareholderkreises hatte ich am Anfang nicht so auf dem Schirm. Für mich als Angel ist es heute sehr wichtig, neben den Gründer:innen auch die anderen Investoren zu kennen, damit man eine Basis der Zusammenarbeit schaffen kann.

Ich würde den Gründer:innen raten, Investoren sehr früh gemeinsam an einen Tisch zu bringen und auch sehr klar sagen, wie sie helfen können und wie sie zusammenkommen. Eine regelmäßige Interaktion in diesem Kreis ist wichtig, um das Beste für alle rauszuholen. Viele Gründer:innen mache das am Anfang nicht, weil sie das Gefühl haben, dass das zu viel Aufwand ist. Mittelfristig hat dies aber sehr viele Benefits für alle.“

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