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Wolrad Claudy über den Begriff „SPAC“?

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über den Begriff "SPAC"?

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Wolrad Claudy: „Special Purpose Acquisition Company (SPAC) heißt, dass man eine leere Hülle an die Börse bringt, die man erst später mit Inhalt füllt. Das sind neue Trends, die jetzt erst langsam kommen.“

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Business Angel

Business Angel Göran Göhring
darüber, womit ein Angel ein Startup außer Geld und Wissen noch versorgen kann
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Göran Göhring: „Am Ende kann ein Angel durch seine unternehmerische Erfahrung ganz viele Themen für ein Startup auf den Weg bringen. Ein wichtiger Punkt und das ist auch ein Part meiner Philosophie: Connecting the dots. Das bedeutet: Türen zu Kunden und ersten Umsätzen öffnen. Erste Umsätze helfen bei der nächsten Equity Phase, dass eine höhere Bewertung erzielt werden kann.

Bei Experts gibt es Themen wie zum Beispiel DSGVO, juristische Verträge, Wachstumsthemen, Kommunikationsstrategie ect.. Da kann der Angel Intros und Kontakte herstellen oder seine eigenen Erfahrungen mit einbringen. Angels sind meistens noch mit vielen anderen Startups verbunden und so kann der Angel auch zu VCs Kontakte herstellen. Es ist viel besser, wenn man da schon einen warmen Kontakt für die nächste Finanzierungsrunde hat.

Außerdem hat man als Unternehmer schon viele Probleme durchgemacht und da kann man den Gründern sehr gut helfen. Wie Gründer mit diesen Problemen und Fragestellungen auch umzugehen haben, damit sie es schaffen, ihr Geschäftsmodell auf die Straße zu bringen. Das ganze ist fast schon ein Coaching, es sollte aber auf eine gewisse Zeit begrenzt sein, weil man als Angel in einer Beratungsfunktion ist, aber man sich nicht in das operative Geschäft einmischen sollte.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über das Schwierigste am Angel Investing
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Robert Sünderhauf: „Ich würde sagen, die größte Schwierigkeit ist der Funnel, also der Zugang zu attraktiven Gründern und Ideen. Dazu unterstütze ich beispielsweise hier bei AddedVal.io oder bei Accelerator-Programmen, um Leute kennen zu lernen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ich treffe mich auch regelmäßig mit anderen Angel-Investoren, um mögliche gemeinsame Investments zu besprechen.

Man muss sich aber auch bewusst sein, dass man als Privatinvestor nicht die Kapazität für beliebig viele Themen hat. Mit einem professionellen VC, der in einem Jahr unzählige Startups screent, kann man da einfach nicht mithalten.

Man sollte sich daher klar überlegen, in welchen Bereichen man als Business Angel aktiv sein und investieren will. Ich würde nicht überall investieren, sondern versuchen, sich ein Feld aufzubauen, in dem man sich besser auskennt, in dem man einen Netzwerkeffekt innerhalb seiner Portfolio-Startups schaffen kann und in dem man die Entscheidung für oder gegen ein Investment deutlich einfacher treffen kann.

Dann muss man einfach mit den Gründern reden. Das erfordert viel Bauchgefühl, weil ja noch nicht so viel im Startup da ist und weil man die Leute noch nicht so lange kennt. Das ist schon ein großes Risiko und man muss sich genau überlegen, ob man das will. Denn man muss Zeit und Geld investieren und sehr wahrscheinlich geht es schief.“

Business Angel Stefan Müller
über seinen Kontakt mit anderen Angels und den Gründer:innen
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Stefan Müller: „Der Informationsfluss bei Business Angels ist natürlich entscheidend: Man muss primär ein Vertrauen in die Gründer:innen haben, sonst braucht man gar nicht erst weitermachen. Das ist wirklich das A und O.

Der zweite Punkt ist, dass man sich auch zwischen den Business Angels und zwischen den Gesellschafter:innen regelmäßig austauscht, ohne die Gründer:innen. Damit man sich gegenseitig kennenlernt und die unterschiedlichen Stärken herausarbeiten kann. Was kann die Person einbringen? Kennt der eine Angel sich vielleicht besser mit Online-Marketing aus, oder kennt ein anderer Angel vielleicht einen guten Anwalt, der einem zum Beispiel helfen kann dieses Wandeldarlehen noch ein bisschen weiter zu optimieren.

Deshalb kann ich nur dazu raten, neben dem klassischen Treffen mit den Gründer:innen, auch nur mit den Angels Treffen zu veranstalten. Wir machen es ungefähr alle drei Monate in unserer Angel-Runde, die in die eine Firma investiert haben. Da sprechen wir nicht nur über das Investment, sondern auch über unsere Stärken und Schwächen. Auch über Erfahrungen aus anderen Firmen kann man sich austauschen. Dies hilft unglaublich weiter, um sein Netzwerk zu erweitern und zu lernen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über das notwendige Potential eines Startups
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Robert Sünderhauf: „Das Potential hat für mich immer zwei Aspekte. Zum einen ist das der adressierbare Markt – wie groß kann das eigentlich werden? Ich glaube, dieser Markt sollte wirklich groß sein, wir reden also über Milliarden. Darunter macht es meistens wenig Sinn, denn es ist ja sehr unwahrscheinlich dass ein Startup innerhalb von kurzer Zeit einen riesigen Anteil am Markt gewinnt.

Wenn der Markt also schon greifbar ist, dann würde ich versuchen, dass es ein Milliardenmarkt ist.

Das zweite Thema beim Potential ist das Team. Man sollte als Business Angel auch ein Gründerteam haben, dem man zutraut, eine relevante Firma aufzubauen, Geld aufzunehmen und andere Investoren zu überzeugen. Denn letzteres ist ein ganz wichtiger Treibstoff. Wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich die Finger davon lassen.“

Business Angel Jana Moser
über ihre Erfahrungen im Legal Tech Bereich
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Jana Moser: „Ich bin bzw. ich war selber Rechtsanwältin und habe damit einen juristischen Hintergrund. Legal Tech ist ein unheimlich spannendes Umfeld. Bei Legal Tech ist es wichtig, dass es mindestens 1-2 Business Angels gibt, die aus der Branche kommen. Denn die Branche ist wirklich sehr eigen. Da meine ich jetzt die Juristen untereinander. Es gibt eine eigene Kultur, eine eigene Art zu sprechen und ein eigenes Netzwerk untereinander.

Die Zielgruppe hat eine entsprechende Verhaltensweise, was aufgrund der Ausbildung so gekommen ist. Als Jurist lernt man eine bestimmte Art und Weise der Kommunikation. Es gibt bestimmte Regeln, wie man sich untereinander verhält und auch wie gearbeitet wird. So ist zum Beispiel der Rechtsbereich noch sehr offline unterwegs. Das ändert sich sehr stark, aber selbst wenn man selber einen bestimmten Eindruck hat, dass man bestimmte Technologien einsetzen könnte, zum Beispiel künstliche Intelligenz, um rechtliche Dinge einfacher zu machen.

Das mag im Sinne des Konsumenten unheimlich sinnvoll sein, aber aus Sicht des Juristen ist es das meistens noch nicht. Die ganz spannenden, fancy Ideen müssen einfach vielfach hinterfragt werden, ob die im Bereich Legal Tech sinnvoll sind. Also deshalb unbedingt einen Juristen mit einbeziehen und die Zielgruppe beachten, die einfach anders denkt.

Das tolle am Legal Tech die juristische Thematik selber. Zum anderen gibt es in der Branche noch unheimlich viel, was man machen kann. Die ganzen modernen Geschichten sind toll, aber im Juristischen Bereich sind wir noch ganz weit von diesen disruptiven Ideen entfernt. Die Herausforderung ist hier, den Juristen und Juristinnen einfach andere Wege aufzuzeigen. Dafür braucht man eben entsprechendes juristisches Wissen und auch das Gefühl dafür, wie weit die Juristerei ist, um Legal Tech auch anzunehmen.“

Business Angel Claudia Nagel
über den Exit
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Claudia Nagel: „Ja, das bedeutet zunächst eine Trennung von dem Team. Das kann tatsächlich schmerzhaft sein, wenn man eine ganze Weile zusammengearbeitet hat und dann kommt der Exit. Auch wenn es ein supererfolgreicher Exit war, ist so eine gemeinsame Reise dann zu Ende.

Ansonsten kann ich sagen, dass es sehr unterschiedliche Exits gibt. In Europa ist das noch ein Stück anders als in den USA. Die wenigsten Gründer:innen gehen in einen klassischen IPO Exit. Als Angel ist man auch immer früh dabei, es kann auch sein, dass man früh wieder geht. Gründe sind zum Beispiel größere VCs, die den “Cap Table“ einmal bereinigen wollen. Deshalb ergibt sich teilweise auch früh eine Exit-Option.“

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