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Wolrad Claudy über den Begriff „Verwässerung“

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über den Begriff "Verwässerung"

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Wolrad Claudy: „Verwässerung bedeutet, wenn durch eine weitere Finanzierungsrunde ein geringerer Anteil am Startup bewirkt wird. Wenn ein Investor bei einer weiteren Finanzierungsrund selbst nicht weiter investiert, wird das gesamte Eigenkapital hochgesetzt und der prozentuale Anteil des Anlegers verringert sich. So schlägt bei einem Exit der geringere Anteil zu buche.

Es wird unterstellt, dass die weitere Finanzierungsrunde dafür sorgt, dass die Post-Money-Bewertung des Startups natürlich höher ist, aber damit ist nicht sichergestellt, dass der Exit-Value höher ist. Das heißt, mein Prozentsatz auf den Exit-Value ist entscheidend, weil das ist das Geld, was ich zurückbekomme. Die Pre-Money- und Post-Money-Bewertungen sind alles fiktive Bewertungen, die sehr gerne eingesetzt werden, aber in letzter Konsequenz keine relevant haben.“

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Entrepreneur & Investor

Business Angel Joakim Nägele
darüber, was es für ein erfolgreiches Produkt braucht
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Joakim Nägele: „Ganz entscheidend im B2B-Bereich ist häufig in der Anfangsphase – und das wird oft vernachlässigt – das Thema Vertrieb. Denn das Produkt ist nur das eine, das andere ist die Fähigkeit, das an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Und gerade dieses Vertriebs-Knowhow besonders im B2B-Bereich ist häufig bei produkt-fokussierten Gründern und Technies einfach Null vorhanden.

Wenn man sich da nicht schnell jemanden ins Team holst, der den Vertriebs-Instinkt hat, dann kann man auch mit dem besten Produkt nicht erfolgreich sein. Das klingt trivial, ist aber in der Praxis komplex. Eigentlich braucht man so eine richtige ‚Vertriebs-Sau‘ im Team.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über innere Antreiber
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Sylvia Tantzen: „Innere Antreiber ist ein sehr gutes Stichwort. Ich habe da selber welche und jeder Mensch hat ja welche. Ich unterscheide da mittlerweile zwischen Menschen, die gegen ihre eigenen inneren Antriebe kämpfen und denen, die wissen, dass ihre inneren Antriebe einen stärker machen. Ich gehöre da zum Glück mittlerweile auch dazu.

Innere Antreiber sind zum Beispiel, dass du schnell und stark sein musst und jedem gefällt. Alle Themen, die einen antreiben, Dinge auf eine gewisse Art und Weise zu tun. Gerade die Kombination aus “sei schnell” und “sei perfekt” sind gute Eigenschaften für ein Business. Das hat aber natürlich auch viele Gefahren.

Wenn sich die Menschen, also die Gründerinnen und Gründer, bewusst sind, was sie für einen inneren Antreiber haben, dann kann den inneren Antreiber auch bewusst wahrnehmen und ein bisschen langsamer machen. Das man sich auch die Zeit nimmt zu überlegen, in welche Richtung man läuft.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, wie ein Business Angel am Anfang Fehler vermeiden kann
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Andreas Assum: „Wenn ich das erste Mal als Business Angel aktiv werden will, dann würde ich empfehlen, erst mal mit anderen Business Angels zu sprechen. Im Idealfall investiert man nicht alleine, sondern mit einem anderen Angel zusammen. Das ist so die beste Möglichkeit, um Anfangsfehler zu vermeiden.

Wenn die Frage ist, wie Business Angels zueinanderfinden, dann gibt es viele Möglichkeiten. Einmal über das Internet, LinkedIn ist das Netzwerk. Außerdem gibt es Netzwerke, Verbände, Vereine und AddedVal.io. Alle diese Möglichkeiten bieten einen Rahmen, um mit anderen Business Angels in den Kontakt zu kommen, die in unterschiedlichen Erfahrungsstufen im Angel Investing sind. Es gibt nicht den einen Weg, aber zu empfehlen, mal rauszugehen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum investierst du und was sind deine Erfahrungen? Wenn man da jemanden findet, der den gleichen Spirit hat und Erfahrungen mitbringt, dann kann man gemeinsam investieren.

Die meisten meiner Investments sind nicht alleine von mir, sondern Co-Investments, wo ich entweder andere auf das Thema gebracht habe oder wo jemand anderes mich hinzugezogen hat.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
darüber, warum der Finanzplan so wichtig ist
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Aus der Finanzplanung kann man unglaublich viel ablesen. Wie ist das Geschäftsmodell? Wie ist die Planung? In welchen Bereichen sollen Ausgaben getätigt werden? Wo werden Mitarbeiter eingestellt? Was für einen Fokus gibt es auf Marketing und Sales. Ist das Ganze wirklich skalierbar? Viele Start-ups wollen skalierbare Geschäftsmodelle erarbeiten, teilweise ist es aber gar nicht skalierbar, man sieht dann anhand der Finanzplanung, dass das Wachstum auf lediglich immer mehr Sales-Mitarbeitern beruht, und das ist für mich kein skalierbares Geschäftsmodell. Wie viel Geld wird insgesamt gebraucht? Wie lang ist die Runway der ersten Angel-Runde? Wann gibt es ein Break-even?

Es kommt eigentlich alles daraus hervor, und ich kann vorab nicht sagen, das ist jetzt gut, das ist jetzt schlecht, so müssen die KPIs aussehen, sondern das ist ein Zusammenspiel aus den verschiedenen Sachen. Das ist eine ganz individuelle Sache für jedes Start-up, wo man einfach eintaucht und guckt. Ist das Ganze plausibel oder sehe ich irgendwo einen Bruch? Dann kann ich darüber mit den Gründern sprechen, dass als Feedback geben und gucken, wie sie darauf reagieren. Eine total perfekte Finanzplanung macht mich eher skeptisch, weil dann die Frage kommt, haben sie die überhaupt selber gemacht oder wo haben sie die her kopiert? Anhand dessen kann man im Gespräch herausfinden, was haben sie sich dabei gedacht? Wo kann die Sache noch hingehen? Wo kann man noch bisschen was verändern? Was macht das dann für Auswirkungen?“

Business Angel Jana Moser
darüber, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man sich nicht über beteiligte Angels informiert
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Jana Moser: „Es kann passieren, dass eine gewisse Diskrepanz entsteht und dass die Business Angels unterschiedliche Ziele verfolgen und das Startup auch unterschiedlich unterstützen. So kann es vorkommen, dass ein Angel durch relativ große eigene finanzielle Mittel das Startup sehr stark lenkt, aber nicht im Interesse des Startups. Wenn man sowas nicht vorher rausbekommt und es weiß, dann kann es passieren, dass man als anderer Angel mit vielleicht nicht so viel Kapital, gegebenenfalls weniger Mitspracherecht hat.

Es kann auch sein, dass jemand seine eigene Agenda verfolgt und eigene Ziele verfolgt, die nicht dem Interesse des Startups sind. Zum Beispiel könnten Informationen aus dem Startup gezogen werden, die vielleicht für andere Investitionen wichtig für den Investor sind.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die Frage, ob Angels eher in viele oder wenige Startups investieren sollten
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Robert Sünderhauf: „Als erstes glaube ich, dass man Startup Investments nicht mit der eigenen Altersvorsorge machen sollte. In dem Moment, wo man investiert hat, sollte man sich gedanklich von dem Geld verabschieden. Das würde ich den Gründern nicht sagen, ist aber persönlich eine ganz gesunde Einstellung.

Es hilft auch nicht, wenn man besonders in schwierigen Zeiten sehr nervös alle zwei Wochen das Startups anruft, um zu fragen, was mit dem Geld gerade passiert, und so zusätzlichen Druck bei den Gründern aufbaut.

Wie groß die Summen sind, die man investiert, hängt von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab. Wenn man größere Summen investieren kann, kann man natürlich auch in späteren Finanzierungsrunden noch mit dabei sein und einen Anteil erwerben. Es gibt da verschiedene Strategien. Manche Leute haben beispielsweise lieber an zwanzig Firmen je 0,5% als an vier Firmen zum Beispiel 10%.

Ich selbst bin eher der Freund von wenigen, aber dafür relevanten Investments.“

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