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Wolrad Claudy über den finanziellen Erfolg bei Investments

Business Angel aus Frankfurt

über den finanziellen Erfolg bei Investments

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Wolrad Claudy: „Wenn ich den finanziellen Erfolg maximieren wollte, dann würde ich mein Geld vielleicht in Bitcoins investieren, aber nicht in Startups. Es geht also auch durchaus darum, sein Wissen weiterzugeben und jungen und tollen Geschäftsideen eine Chance zu geben. Seine eigenen Erfahrungen einzubringen und so gestalterisch tätig zu sein. Also wirklich Spuren zu hinterlassen und nicht um den finanziellen Erfolg zu maximieren. Zum Optimieren des finanziellen Erfolgs auf Business Angel Ebene gilt immer so der amerikanische Ansatz.

Ich investiere in 10 Startups, in der ersten Runde vielleicht eine Viertelmillion im Schnitt und behalte mir aber eine Halbemillion pro Investment für Folgeinvestitionen zurück. Außerdem diversifiziere ich mich durch unterschiedliche Branchen und Geschäftsmodelle, um dann mit den Top 3 Investments meinen ROI und kompletten Gewinn zu erzielen. Das ist so die Theorie. Das ist aber in der Praxis bei den wenigsten der Fall, da man sukzessive in die Investment-Szene hineinkommt, wahrscheinlich bei jedem Case etwas Neues lernt und versucht es zu verbessern. Am Ende ist es eine Investition in ein Geschäftsmodell, Gründerteam und Markt. Diese drei Dinge sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Außerdem sollte man sich selber mit dem Thema identifizieren können, sodass man Spaß dran hat. „

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Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell entwickelt
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Sylvia Tantzen: „Ich bin ein Freund von dem Begriff “Zero-Administration”. Damit meine ich, dass man sich so gut es geht, nicht mit internen Prozessen beschäftigt. Es sollte im besten Fall nur darum gehen, das Produkt zu verbessern und nach außen zu denken und so zu agieren. Dass man sich mit potenziellen Kunden trifft, auch den Wettbewerb zu analysieren und eben nicht mit internen Prozessen.

Dafür gibt es mittlerweile gute Tools, wie ein skalierbares CRM-System, ein ERP-System von Anfang an einzuführen. Aber auch ganz automatisierte Rechnungsläufe von Anfang an in Angriff zu nehmen, um sich so gut es geht mit dem Außen bzw. auch mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu beschäftigen.“

Business Angel Ingo Weber
über die Liquidationspräferenz
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Ingo Weber: „Eigentlich sagt der Begriff Liquidationspräferenz schon alles. Es geht darum, dass wenn das Unternehmen oder wesentliche Assets vom Unternehmen verkauft werden oder im schlimmsten Fall das Unternehmen liquidiert wird, dass derjenige mit der Liquidationspräferenz präferiert aus der Liquidation sein Geld zurückbekommt.

Da gibt es im Detail auch eine einfache und eine doppelte Liquidationspräferenz oder eine 1,5-fache. Das heißt, bekommt man erst seinen Einsatz zurück, bevor die Gründer etwas bekommen, oder bekommt man erst den doppelten Einsatz zurück, bevor die Gründer etwas bekommen. Oder gibt es eine Art Verzinsung auf die Einzahlung. Außerdem muss man festlegen, ob der Einsatz auf den Restbetrag angerechnet, der eigentlich proportional zu den Anteilen erfolgt oder wird er nicht angerechnet. Das sind so die Fragestellungen von der Liquidationspräferenz.“

Business Angel Jana Moser
über die Vorteile eines Wandeldarlehens
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen hat wie gesagt bestimmte Vor- und Nachteile. Der Vorteil eines Wandeldarlehens ist erst mal, dass ich es sofort und ohne Probleme bekommen kann. Ich muss keine großen formellen Dinge erfüllen und ich muss damit vor allem nicht zum Notar. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Ein Wandeldarlehen ist somit ein sehr schnelles und flexibles Finanzinstrument vor allem für Startups, die schnell Liquidität brauchen. Außerdem findet bei einem Wandeldarlehen noch keine Bewertung des Startups statt. Das hat den Vorteil, da es gerade am Anfang sehr schwierig ist zu bestimmen, welchen Wert das Unternehmen hat.

Außerdem ist es möglich, bei Wandeldarlehen eine BAFA-Förderung zu erhalten. Deshalb ist das Wandeldarlehen für die Investoren- und Gründer-Seite interessant.“

Business Angel Ingo Weber
über den Begriff "Traction"
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Ingo Weber: „Traction ist einfach die Frage, ob sich das Produkt verkauft. Das heißt, man hat typischerweise ein MVP, dann hat man Pilotkunden und dann quasi die normalen Kunden. Die Geschwindigkeit von dem Startup sollte zunehmen, PS auf die Straße bekommen und Traction aufbauen.

Also sollten die Umsätze, die User oder die Kunden von relevanter Betrachtungsperiode zu relevanter Betrachtungsperiode ansteigen. Das ist ganz entscheidend, weil wenn da gar nichts passiert, dann ist es vielleicht weniger spannend.“

Business Angel Wolrad Claudy
darüber, wie man Startups beim Fundraising helfen kann
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Wolrad Claudy: „Mein eigener Anteil als Business Angel ist auch unternehmerisch zu unterstützen. Das erstreckt sich von der Einbringung des eigenen Netzwerks, was sehr wichtig ist bei Folgefinanzierungen, den Zugang zu einem größeren Investorenkreis zu haben.

Das erstreckt sich aber auch auf Themen wie Vertrieb und Marketing, bei denen man unterstützend als Business Angel zur Seite stehen kann. Um neue und strategische Kunden zu gewinnen und damit auch den Wert der Firma zu erhöhen.

Das Thema Vertrieb und Marketing ist meiner Erfahrung nach bei Startups oft unterrepräsentiert. Am Anfang geht es immer darum, ein Produkt zu bauen und dann vielleicht den Markt zu verstehen und als Drittes einen Kunden für den Proof of Market bzw. Proof of Product zu finden.

Das ganz entscheidende für die Skalierbarkeit ist aber der Proof or Market oder Market Fit, bei dem Vertriebsprofis an der Seite unbedingt unterstützen können.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Down Round
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Olaf Stichtenoth: „Eine Down Round ist eine Runde, die zu einer niedrigeren Bewertung durchgeführt wird, als die Runde davor. Also eine Runde, die sozusagen nach unten zeigt. Die ist immer sehr schlecht für die Psyche für alle Beteiligten. Vom Prinzip und Gefühl her hat man eben Geld vernichtet, obwohl die Bewertung in der vorherigen Runde vielleicht zu hoch angesetzt war.

Dann wurden eben die Ziele nicht erreicht und es besteht die Gefahr, dass das Startup gar keine Folgefinanzierung bekommt oder eine Down Round. Das ist so der Punkt, wo sich eigentlich alle Beteiligten lieber für die Down Round entscheiden, weil sonst der Traum ausgeträumt ist. Durch eine Down Round werden vielleicht die Hoffnungen etwas nüchterner, aber es geht zumindest erstmal weiter.

Es ist eine Frage, die sich alle Beteiligten sehr ernsthaftig stellen müssen. An bestimmten Stellen kommt man da aber nicht drum rum, wenn sich das Startup an der einen oder anderen Stelle ein bisschen verpokert hat. Vielleicht auch, weil die erste Bewertung zu hoch war und dann macht man halt eine Down Round. Dadurch geht die Welt auch nicht unter.

Eine Down Round sollte man immer so klein wie möglich machen. Das gilt natürlich für alle Investitionsrunden, aber bei einer Down Round noch mehr, dass man es vielleicht in einer Bridge-Finanzierung verpackt. Man kann auch über ein Wandeldarlehen gehen, es ist für alle Beteiligten immer angenehmer, wenn man es schafft, eine Finanzierungsrunde zu den alten Bewertungen zu machen und es dann als Bridge-Finanzierung bezeichnet.

Es sind ja auch alles nur Begriffe, es hat ja keine rechtliche Konsequenz, ob es eine Bridge Finanzierung oder Down Round ist. Es ist kein Weltuntergang, sich auf die Down Round einzulassen, aber man verwässert dann natürlich stärker, als man sich das so vorgestellt hat.“

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